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Deamon

Kurzbeschreibung
GeschichteThriller, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Castiel Dean Winchester OC (Own Character) Sam Winchester
11.04.2017
05.08.2019
22
46.747
21
Alle Kapitel
104 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
02.11.2017 2.527
 
Hey liebe Leser,


nach langer Zeit des Wartens, habe ich es wieder geschafft euch ein neues Kapitel zu zaubern. Und das mitten im Umzug, gestern haben wir uns endlich eine neue Küche gekauft und demnach sieht die Wohnung auch aus.

Ich hab mir einen 80 Jahre alten Schrank gekauft und den lackiere ich jetzt in schwarz Gold, wünscht mir und dem Boden in unserer Wohnung viel Glück! :D

Ab jetzt werden voraussichtlich nur noch um die vier Kapitel folgen, also haben wir schon 2/3 der Geschichte hinter uns. Ich bedanke mich bei den treuen Lesern, den 42 Favoriteneinträge, den sieben Empfehlungen, darüber hab ich mich echt total gefreut! :-)

Und natürlich vor allem bei den lieben Review-Schreibern! Danke, für eure liebe Kritik, die Verbesserungsvorschläge und natürlich für das Lob! <3

So nun genug gequatscht, jetzt geht es endlich wieder mit Emily und Dean weiter... ich hoffe das Kapitel gefällt euch, wurde mit ganz viel Liebe gemacht. Hehe :P


Eure Ameliha!




















Schon völlig die vorherigen Sorgen vergessen, die es mit sich gebracht hatten, dass Dean überhaupt in dieser Bar gelandet war, tanzte er zu Bob Seger lachend mit einer älteren Dame. Die circa Sechzigjährige, hatte wohl ebenfalls etwas zu tief ins Glas geschaut und amüsierte sich augenscheinlich mit dem attraktiven Jäger.


Auch wenn Dean eigentlich diesen Abend nur beim Wasser hätte bleiben sollen, konnte er der großen Auswahl der Spirituosen nicht widerstehen. Was am Anfang ganz harmlos mit einer Flasche Bier begonnen hatte, artete in den letzten zwei Stunden mehr oder weniger in wildem Mischkonsum aus.

Emily war, zu seinem Glück, nicht weniger betrunken. Weswegen sie auch nicht daran dachte, dass Dean sich nun wohl oder übel völlig angeheitert hinters Steuer setzen musste.
Für den Jäger schien das aber kein Problem zu sein, seiner Meinung nach, war es schließlich nicht das erste Mal.



»Danke, dass sie mit mir nochmal das Tanzbein geschwungen haben mein Lieber.« die ältere Dame lächelte ihn selig an, wobei sie ihm leicht über die Wange strich.
»Aber ich werde jetzt wieder zu meinem Mann gehen, sonst wird er noch mürrisch.«

Damit ließ die grauhaarige Frau, mit den Tiefen Lachfalten von dem Winchester ab und schlenderte, wohl auch nicht ganz nüchtern, zurück zu den größeren Tischen in der hintersten Ecke des Salons.


Mit einem abgehakten Klacken ertönte ihm die nur all zu bekannte Melodie von Bob Seger‘s Old Times Rock And Roll, gespielt von einem einfachen Klavier.




Just take those old records off the shelf
I'll sit and listen to 'em by myself
Today's music ain't got the same soul
I like that old time rock and roll




Mit einem Grinsen drehte er sich zu der blau rot leuchtenden Jukebox, an welcher Emily lachend stand und mit dem Blick zu ihm gerichtet, ihre fraulichen Hüften zur Musik bewegte.

Immer noch verwundert darüber, dass sie mit ihren zwanzig Jahren, seinen Musikgeschmack teilte, bewegte er sich ebenfalls lachend zur Musik.

Sam hätte wahrscheinlich nicht geglaubt, dass Dean einmal tanzen würde, wenn er es selbst nicht sehen würde.



Don't try to take me to a disco
You'll never even get me out on the floor
In ten minutes I'll be late for the door
I like that old time rock and roll




Dean hatte gar nicht gemerkt, wie lange sein Schützling auf der Toilette gewesen war, da er von der freundlichen alten Lady bewusst abgelenkt wurde.
Außerdem wirkte Emily ausgeglichen und glücklich, es schien nichts erwähnenswertes passiert zu sein, außer dass sie vielleicht eine Toilettenbekanntschaft errungen hat, mit der sie wahrscheinlich über Nagellack und Haare gesprochen hatte. So etwas Frauentypisches halt - was Männer niemals in Erwägung ziehen würden.

Der Alkohol, das Beisammensein, die Musik - generell der Abend schien beiden sichtlich gut zu tun.

All die Sorgen und die erdrückenden Gefühle, waren fast gänzlich vergessen, auch wenn nur für einen, für diesen kurzen Moment.




Während Emily und Dean betrunken zu der Musik herumalberten und sich unweigerlich wieder auf einer Art näher kamen, die sich so dringend anfühlte wie falsch, setzte sich eine blonde Frau zu der alten Dame, die mit dem Winchester getanzt hatte.


Hael, der blonde Engel, sah mit fast finsterer Miene zu den, sich amüsierenden, Menschen.


»Hat er etwas gemerkt?«


Die alte Dame lächelte gespielt und schüttelte den Kopf, ehe sie kurz einen Blick zu den Beiden warf.


»Gut. Das hätte problematisch werden können.« Hael sah zu ihrem Gegenüber, ein Engel der unter ihren Befehlen stand und nicht so mächtig war wie sie.
»Emilia hat etwas geahnt, ich musste ihre Erinnerung löschen.«


Überrascht sah sie der Engel, welcher in der alten Dame steckte an. Doch er wagte es nicht, zu fragen wie das passieren konnte und entspannte seine Gesichtszüge wieder.


»Wenn er es einfach aufhalten würde, dann bräuchten wir Emilia nicht zu beschützen, wir könnten wichtigeres tun.«










Fröstelnd hielt sie sich Dean‘s Sakko um und lief ihm über den dunklen verlassenen Parkplatz hinterher.
Es war bereits weit nach drei Uhr und der Alkoholspiegel war schon etwas gesunken, ganz anders als die Laune.

Auch wenn sie vor ein paar Stunden noch der Trauerklos schlecht hin gewesen war - war sie nun bei Dean.

Es galt wohl für alle beide, dass sie schon lange nicht mehr so viel Spaß gehabt hatten, vor allem nicht zu zweit.

Was die gute Musik und die lockere Atmosphäre nicht hinbekommen hat, hat der Alkohol geregelt und der war alle Male erfolgreich gewesen.



»Kommen sie, holde Maid.« grinste der Winchester, während er der kleinen Blondine die Autotür theatralisch aufhielt und ihr die Hand helfend entgegen hielt.

»Sehr vorzüglich.« Emily erwiderte sein Grinsen, setzte sich auf den Beifahrersitz und zog Deans Gesicht näher an ihres heran.
Ihre Nasen berührten sich fast und gegenseitig atmeten sie ihren heißen Atem, auf die Lippen ihres Gegenübers.

Beide schwiegen.

Sahen sich einfach in die Augen.



Und dann passierte das, was schon den ganzen Abend zwischen ihnen lag. Sie gaben dem Verlangen nach einander nach.
Ihre Lippen trafen sich, pressten aufeinander und dies brachte das Blut der beiden in Wallung.

Dean schlang seine Arme um ihren zierlichen Oberkörper und zog diesen nah an sich heran, um sie zu spüren, ihre Haut die unter ihrem Top, mit Gänsehaut übersät war.
Es schien fast so, als hätte er allein ihre Körperwärme vermisst, das Gefühl sie so nah an sich zu wissen, machte ihn fast gänzlich willenlos.


Emily löste sich leicht von seinen Lippen, so leicht, dass sie sich noch immer berührten.
Als sie ihre Augen leicht öffnete, konnte sie sehen, dass seine noch geschlossen waren.
Ein Lächeln überkam sie, was Dean scheinbar spürte und es ihr gleich tat, ehe er seine Augen ebenfalls öffnete.

Sie wusste nicht, was für sie einfach schön war, war für den Jäger notwendig.
Er war dem Kainsmal bereits weitestgehend verfallen und Dean rang jeden Tag mit sich, nicht die Fassung zu verlieren und aufzugeben.

Dieses Feuer in ihm, diese Wut - diese Mordlust. Sie stillte es.
Emily gab ihm Ruhe.



Wildes Grün, traf auf sanftes Braun.

Obwohl beide Gesichter mit einem glücklichen Lächeln umspielt waren, lag etwas trauriges in der Luft.
Vielleicht war es das Wissen, dass egal wie dringend und wichtig diese Liebe auch für die zwei war, dass sie gefährlich und einengend sein würde.
Dass es niemals funktionieren könnte, egal wie man es dreht und wendet. Einer würde daran zerbrechen und damit auch der Andere.

Es schien als wäre diese Liebe eine Droge, von der sie genau wusste, dass diese sie töten würde, aber ihr Verlangen danach war zu stark. Sie war süchtig nach Dean seiner Nähe und nach den Gefühlen, die diese Nähe mit sich brachte.


»Weißt du eigentlich, was du mit mir tust?« etwas verwundert darüber, dass ausgerechnet er die Stille unterbrechen würde, legte die junge Blondine, mit den vollen Lippen, fragend den Kopf ein wenig schräg.

Der Jäger legte seinen Kopf auf ihre Brust, drückte sie fest an sich und atmete tief ihren wohltuenden Geruch ein, ehe er die Augen schloss.

»Du lässt mich zuhause sein.« flüsterte er gegen den kalten Wind, der ihnen entgegen blies.
»Dieses Leben verlangt mir so viel ab. Ich komme nie zur Ruhe, niemals, nicht einmal wenn ich schlafe.«

Er raffte sich auf und ließ seinen Blick über seine damalige Peanut, mit dem wehleidigen Gesichtsausdruck, schweifen. Wie sie da auf dem Beifahrersitz saß und ihr ihre Haare, durch den kalten Wind, immer wieder ins Gesicht wehten.


»Aber wenn ich mit dir bin, dann bin ich ruhig, dann ist es so als würde ich ausgelassen schlafen, während ich wach bin.« Dean lächelte leicht und strich ihr leicht über die Wange.

Es war wie Balsam, der sich um ihre Seele schloss und alle Wunden, die sie mit sich trug, heilte. Für die junge Frau gab es nichts, was ihr mehr gefiel, als der einfühlsame Winchester, der zu seinen Gefühlen stand.

Vielleicht weil es eine Seltenheit war, dass er sentimental wurde, denn eher war eher extrem.

Verschlossen.

Hart.




»Trotzdem kann ich das nicht mit mir vereinbaren, e-es fühlt sich so an als würde ich dir Lebenszeit rauben.«


Doch Emily schüttelte nur widersprechend den Kopf und fuhr ihm ins Wort: »Dean, hast du schon mal daran gedacht, dass ich viel lieber bei dir bin, als zum Beispiel feiern zu gehen? Oder in irgendeiner Vorlesung zu sitzen?« vorsichtig nahm sie seine warme Hand und lächelte ihn an.

»Für mich gibt es nichts besseres als bei dir zu sein, dafür nehme ich sogar diese Gefahren gerne in Kauf.«

Seufzend wollte er etwas kontern, da riss sie ihn einfach mit einem Ruck zu sich und ließ ihre Lippen einfach erneut fordernd auf seine krachen.

Kurz ließ sie von ihm ab und blickte ihm tief in die Augen.

»Hör auf so selbstzerstörerisch zu denken, Winchester.«



Doch statt ihr eine Antwort zu erläutern, küsste er sie ebenfalls fordernd und ließ seine warmen Hände wieder unter ihr Top wandern, ihren Rücken auf und ab.


Es wurde von Beiden erahnt oder vorhergesehen, dass es wieder dazu kommen würde, dass sie sich näher kämen. Aber niemand hatte etwas dagegen unternommen, Dean, genau wie Emily, hatte es einfach geschehen lassen - das Schicksal provoziert und abgewartet was passiert.


Nun befanden sie sich beide in dem geräumigen Audi von Emily ihrem Adoptivvater, tief in der Nacht auf einem dunklem Parkplatz hinter einer heruntergekommenen Bar.

Eng aneinander geschlungen und glühend vor Lust aufeinander.

Unachtsam wurde Kleidungsstück, für Kleidungsstück wahllos durch das Auto geworfen.


Auch wenn ihm die Nähe so vertraut vorkam, war sie doch so neu, so erfrischend und trotzdem so notwendig.

Wieder trafen seine fordernden Lippen auf ihre.

Wie sie sich an ihm reibend, auf seinem Schoß saß, machte ihn schier verrückt und er konnte sich kaum zügeln.
Am liebsten hätte er einfach fest und tief in sie gestoßen, seinem lodernden Verlangen nachgebend, doch es würde in diesem Moment noch nicht passen, also beherrschte der Ältere sich und genoss die Wärme die ihre nackte Haut auf seiner hinterließ.


Dean wusste genau, das Emily in seinen Händen wie warmer Wachs war. Dass sie ihm gänzlich vertraute und ihm alles geben würde, was er verlangt.
Genauso wusste er aber, dass sie dies aus tiefer Liebe für ihn tat und er es sich nicht vergeben würde, dies auszunutzen.

Sie gehörte ihm, gänzlich. Auch wenn er es nicht verstehen konnte, wurde ihm bewusst, dass es schon immer so war.
Jede einzelne Begegnung zwischen ihnen, begann mit einem überglücklichen Lächeln ihrerseits.

Emily wartete, Wochen - Monatelang. Und das nur um ihn für ein paar Stunden zu sehen, sich zu gewisseren, ob er noch am Leben war.

All die Jahre hatte er es nicht gesehen, hatte gedacht, dass diese Liebe eine andere Richtung eingeschlagen hatte.


Und nun lagen sie nackt und eng umschlungen, in dieser kalten Nacht, in einem riesigen beheizten Kofferraum. Nicht genug bekommend von ihren Körpern und der Geborgenheit.



Vorsichtig strich sie mit zittrigen Fingern die Konturen seiner Brust entlang, sie fühlte seine warme Haut, wie uneben sie war durch die erregte Gänsehaut und den einzelnen kleinen Narben, die er von Jagden und anderen kleinen Abenteuern davon getragen hatte.


Ein Lächeln huschte über ihre vollen Lippen.
Dean erwiderte dies und sah zu ihr hinauf, strich ihr sanft eine Haarsträhne hinters Ohr.

Gerade als er sich erneut fragen wollte, wie diese Beziehung zwischen ihnen, sich so ändern konnte, setzte Emily sich langsam.


Der Jäger drückte keuchend sein Gesicht stöhnend an ihre Brust - fühlte ihre heiße und enge Feuchte, wie sie sich fest um seine Erregung schloss.
Es fühlte sich wie an dem Abend vor einem Jahr an, wo sie ihm das Geschenk gemacht hatte, der Erste sein zu dürfen.

Schon da gab sie ihm sich schon völlig hin, schon da wollte sie ihn und schon da hatte Emily geschafft, ihn um ihre kleinen zarten Finger zu wickeln.




Keuchend krallte sie sich in seinen Rücken und genoss die bittere Süße, die der leichte Schmerz mit sich brachte.

Wie hatte sie es vermisst, ihn in sich zu spüren...


Was so sanft und lieblich begonnen hatte, wurde hart und dem Verlangen, völlig nachgebend, fortgeführt.

Immer wieder musste Dean damit ringen, sich zu beherrschen, nicht gedankenlos in sie zu stoßen. Seine Sinne waren benebelt, bei dem Anblick der sich ihm bot.
Wie sie ihn mit kreisenden Hüften ritt und ihre großen festen Brüste dabei auf und ab schwangen.


Alles in ihm geriet in Wallungen.


Sein Atem war laut und Rau, ging stoßweise, wie sein Herzschlag.


Er strich mit seiner rechten Hand über ihren flachen, trainierten Bauch, knetete ihre Brüste und glitt wieder hinunter zu ihrem runden Hintern.

Seine Hände waren überall.


Emily war alles was er wollte, in einer Person, sie machte ihn willenlos und verrückt, doch gleichzeitig hielt sie ihn am Boden.

Doch wenn sie so nackt und fraulich vor ihm war, so erregt und willig - dann war es um ihn geschehen.

In so einem Moment, war nichts mehr von der damaligen Peanut übrig.


Dean genoss es, dass sie ihm so sehr vertraute, dass sie sich ihm völlig hingab und sich für nichts vor ihm schämte.


Das Kainsmal auf seinem Arm glühte.


Die Pupillen von dem Jäher dehnten sich immer weiter aus, sein Griff um Emily verstärkte sich. Er versank immer tiefer in ihr.
Bestimmend zog er ihr Gesicht nah an seines, packte dabei fest in ihren Nacken und kam schließlich mit einem lustdurchtränkten Stöhnen tief und heiß in ihr.


Zarte Schweißperlen bahnten sich ihren Weg, an ihren nackten und bebenden Körper, herab. Dean schloss erneut seine Augen und lehnte seinen Kopf beruhigend, an Emily ihre nackte und warme Haut.













Na, was meint ihr? Warum wurde den Engeln befohlen, auf Emily so acht gegeben? Und wer ist mit „Er“ gemeint, als es hieß, er könne es einfach aufhalten?
Ich bin gespannt auf eure Theorien und natürlich auch, was ihr davon haltet, dass die Beiden jetzt wieder miteinander geschlafen habe - angesichts dessen, dass Emily scheinbar etwas Besonderes an sich hat. :-)


Für alle die sich jetzt denken, dass die Geschichte bald zu Ende ist - es wird wahrscheinlich einen zweiten Teil geben. Mal schauen, ob dieser erwünscht ist. :-)

Zu dem arbeite ich momentan sehr begeistert an meiner Geschichte - Ophelia -, in dieser wird DämonDean ebenfalls eine große Rolle spielen. (falls jemand schon mal für Nachschub sorgen möchte!)

Wie immer würde ich mich über eure Meinung sehr freuen! :-)
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