Duft der Lust

von Yume x3
GeschichteHumor, Romanze / P18 Slash
Mahiru Shirota Sleepy Ash / Kuro
11.04.2017
11.04.2017
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‘Die Katze ist ein leises Tier, doch welch Getöse in der Liebe!‘
~ Manfred Hinrich



Ein Samstagmorgen wie jeder andere auch. Kuro hatte sich an seine Konsole zurückgezogen - schon seit Freitagabend - und Mahiru war noch nicht wach. Es war oft so, dass Kuro die ganze Nacht durchspielte. Seitdem Mahiru und er aber ein Paar waren, hatte sich das ziemlich verringert. Denn jetzt wollte der Vampir lieber Zeit mit Mahiru als mit seiner Konsole verbringen. Und die Nächte eigneten sich besonders gut dazu, um die unanständigen Dinge zu treiben, die beide so sehr mochten. Klar, der Braunhaarige sprach es nie aus, aber der Größere wusste es einfach. Er sah es doch immer. Er sah, wie sich Mahiru unter ihm rekelte, wie er sich die Seele aus dem Leib stöhnte, wenn sein Servamp diesen besonderen Punkt in ihm traf. Kuro wusste, wie sehr Mahiru der Sex gefiel und trotzdem wollte dieser gestern nicht. Natürlich kam es mal vor, dass man sich nicht so gut fühlt, aber den Blauhaarigen hatte es trotzdem in gewisser Weise deprimiert. Deshalb hatte er sich auch vor den Fernseher verzogen und seine Videospiele gespielt ohne Mahiru einen Gute-Nacht-Kuss zu geben. Normalerweise tat er das immer, aber Mahiru hatte wirklich müde ausgesehen und Kuro wollte ihn nicht bedrängen. Teils war er aber auch gekränkt. Er wusste, dass es egoistisch war, zu sagen, er war gekränkt, weil sein Partner nicht mit ihm schlafen wollte. Aber er war nun mal so. Er war schließlich eine Katze und Katzen sind Egoisten.
Kuro war also gerade dabei den Endboss zu besiegen. Beide Parteien hatten relativ wenige KP und der Kampf würde durch den nächsten Treffer entschieden werden. Besagter Retter der Nationen - aka Kuro - wich dem Schlag des Feindes aus und stürzte sich selbst mit seinem Schwert auf den Gegner, als plötzlich ein Schrei ertönte. Der Vampir fuhr erschrocken zusammen und seufzte sogleich, denn der rote Schriftzug 'Game Over' leuchtete auf einem schwarzen Hintergrund auf. Er legte den Kontroller beiseite und stand vom Boden auf. Manche würden sagen, er wäre etwas zu ruhig, schließlich hätte gerade die wichtigste Person in seinem Leben einen markerschütternden Schrei losgelassen. Doch der Vampir wusste es besser. Wäre Mahiru angegriffen worden, hätte er nach ihm gerufen, doch das hatte er nicht. Er hatte sich wohl vor etwas erschreckt, auch wenn der Blauhaarige nicht wusste, was.
Er öffnete die Tür zu dem Zimmer des Braunhaarigen und schritt langsam ein.
"Mahiru, wegen dir bin ich gerade gestorben. Wenn du eine Spinne gesehen hast, dann versuch bitte alleine damit klarzukommen, denn ich bin dem definitiv nicht gewachs-"
"NEIN, KURO! NICHT GUCKEN!"
Doch da war's schon zu spät. Der Größere hielt sofort inne, als er den Kleineren so auf dem Bett sitzen sah. Alles in allem wäre es nichts Unnormales gewesen, wären da nur nicht die braunen Katzenohren und der passende Schweif dazu.
Kuro ließ sich nicht so leicht verwirren, aber in diesem Fall war er es. Sogar sehr deutlich.
"Mahiru ...?"
Angesprochener lief knallrot an und wurde hysterisch.
"Ich weiß es auch nicht, nya! Steh da doch nicht so blöd rum, nya!"
Mahirus Schweif war leicht gesträubt und wedelte wie wild hin und her.
Als der Vampir nicht reagierte, wandte der Kleinere beschämt den Kopf ab. Er musste wohl gedacht haben, dass der Blauhaarige total geschockt war. Doch das war er nicht, er war nur verwirrt.
Er seufzte, schloss die Tür hinter sich und murmelte, als er auf den Braunhaarigen zuging: "Ob ich dem gewachsen bin?"

Der Servamp setzte sich neben seinen Eve und schaute ihn an. Als dieser sich jedoch nicht zu ihm drehte, sondern nur noch roter und aufgeregter wurde, drehte der Größere sanft seinen Kopf zu sich.
"Mahiru, was ist denn passiert?"
Dieser wich sofort seinem Blick mit den Augen aus und fing an vor sich her zu stammeln. Das war so gar nicht Mahiru-typisch. Das merkte auch Kuro. Vielleicht weil es Kuro war, bemerkte er es.
"I-Ich weiß nicht, nya! I-Ich bin s-so aufgewa-acht..."
Dieses Verhalten war wirklich so gar nicht Mahiru-like. Er würde nicht stottern.
"Mahiru, sieh mich an.", forderte der Servamp. Er hatte eine Idee, warum der Braunhaarige so aufgedreht war.
Wenig später sah der Kleinere ihm dann auch in die Augen und der Vampir bemerkte die leicht erweiterten Pupillen. Im Augenwinkel sah er, wie der braune Schweif plötzlich aufhörte, wie wild um sich zu schlagen und stattdessen ruhig nach oben zu zeigen. Mit einer leicht abgerundeten Spitze.
Kuro war ja praktisch selbst eine Katze, deshalb wusste er diese Signale zu verstehen. Mahiru fühlte sich geborgen, aber er erwartete auch etwas von ihm. Gleichzeitig hat er aber auch Angst, weil die Pupillen erweitert sind.
In der Beziehung zu seinem Eve war der Blauhaarige tatsächlich sehr über seinen Schatten gesprungen. Er war zwar immer noch faul, aber da er der aktive Part im Bett war, hatte er sich vorgenommen, etwas mehr auf seinen Partner einzugehen und sich auf der Gefühlsebene gut um ihn zu kümmern. Auch, wenn es nur kleine Gesten waren.
So wie auch jetzt. Vorsichtig legte er seine Hand an die heiße Wange Mahirus und strich mit dem Daumen langsam auf und ab. Die Anspannung löste sich deutlich in Luft auf. Der Körper des Kleineren entspannte sich und die Augen fielen ihm leicht zu.
Als Mahiru anfing leise zu schnurren, legte Kuro seine Hand in den Nacken seines Gegenübers und fing langsam an, ihn zu kraulen. Sein Eve machte das auch immer bei ihm und das fühlte sich echt total entspannend an. So fühlte wohl auch Mahiru, denn er fing diesmal stärker an zu schnurren und schloss die Augen ganz.
Nach einer Weile fuhr Kuro dann seine Aktionen runter und brachte den Braunhaarigen somit dazu, ihn aus einem Auge anzuschauen. Noch bevor dieser etwas sagen könnte, nahm Mahiru die Hand des Größeren von seiner Wange und leckte einmal darüber. Seine Zunge war genauso rau wie die von einer richtigen Katze. Es fühlte sich aber nicht schlecht an, im Gegenteil. Mahirus Ohren hingen mittlerweile schlaff nach unten und sein Gesicht war noch immer rot. Und seine Aktion bestätigte nur noch einmal Kuros Befürchtung.
"Mahiru, wie fühlst du dich?"
Angesprochener hörte auf zu lecken und schaute seinen Partner leicht benommen an.
"Ich weiß nicht, nya ... Mein Körper ist so ... so ... heiß und komisch ..."
Der Blauhaarige seufzte. "Dem bin ich definitiv nicht gewachsen ... Du bist gerade mehr Katze als ich. Dabei bin ich doch die süßeste Katze, aber du machst mir schon Konkurrenz."
Mahirus Augen schlugen wieder auf und seine Pupillen waren groß; seine Ohren stellten sich auf. Oh, langsam machte sich das Gefühl in dem Vampir breit, dass er sie unbedingt berühren wollte.
"Me-Meinst du, ich bin jetzt so weil ... weil du in m-mich ..."
Auch, wenn der Kleinere seine Aussage nicht zu Ende führte, wusste der Größere genau, was dieser damit ausdrücken wollte 'weil du in mich reingespritzt hast?'
Doch der Vampir schüttelte den Kopf.
"Ich glaube nicht, dass es da dran liegt. Ich weiß auch nicht, woran es liegt, das ist mir gerade zu schwierig als dass ich dem gewachsen wäre, aber eins kann ich dir sagen: Du bist rollig."
Eben hatte Mahiru seinen Servamp noch verwirrt und leicht ängstlich angeguckt, doch im nächsten Moment, als hätte man irgendeinen Schalter umgelegt, fing er an, an Kuros Hose herumzunesteln.
Der Vampir hielt sofort die kleinen Hände fest und sah den Braunhaarigen an.
"Was soll das denn werden? In deiner jetzigen Form ist das doch viel zu anstrengend."
Die Ohren des Kleineren hingen wieder schlaff herab und er schaute nach unten auf seine Hände. War er noch roter geworden?
"A-Aber du hast gesagt, da-dass ich rollig bin ... und ... da ist doch die ... die einfachste Möglichkeit, um mei-meinen Körper wieder normal zu ... zu kriegen, dass ..."
Kuro seufzte und sah Mahiru weiter an. Er atmete viel schwerer.
Plötzlich spürte Kuro wie sich etwas Flauschiges um seinen Arm legte. Als er hinsah, bemerkte er, dass es Mahirus Schweif war, der sich um seinen Arm wand.
Dieser legte jetzt auch noch seinen Kopf auf der Brust seines Servamps ab.
"Bitte, Kuro ... Ich kann nicht mehr, nya ... Mein Körper ist so heiß, nya ..."
Kuro schluckte leer. Er wusste, wie sehr er eine faule Katze war, aber genauso sehr war er auch Mahiru verfallen.
Und dieser hob jetzt seinen Kopf und sah ihn aus halb geschlossenen Augen an.
"Bitte ..."
Und damit war's das mit seiner Selbstbeherrschung. Kuro ließ Mahirus Hände los und schnappte sich stattdessen  eines der Katzenohren, um darüber zu streichen und es zu massieren.
Der Kleiner krallte sich sofort in das Oberteil des Größeren und legte den Kopf zur Seite. Es erregte ihn.
Der Vampir wusste, welche Schwachstellen Mahiru und welche Schwachstellen Katzen hatten und beides gleichzeitig auszunutzen war eine teuflische Kombination.
Der Braunhaarige hatte super empfindliche Ohren, die von einer Katze sind ebenfalls sehr empfindlich und in dem Fall waren sie sogar viel größer. Also war das praktisch der Hauptgewinn.
Der Kleinere hatte wohl die gesamte Kontrolle über seinen Körper verloren, denn er zitterte unkontrolliert vor sich hin und sein Mund stand offen, damit er schnell genug atmen konnte. Erst jetzt merkte Kuro, dass Mahirus Eckzähne spitzer geworden waren.
Wenn der Vampir seinen Eve so sah, völlig willenlos in seinen Armen, da kam dann doch seine wahre Natur durch und der Wille, ihn zu besitzen, wurde immer größer.
"Mahiru, bitte verzeih mir. Ich bin dieser Lust nicht gewachsen."
Kuro ließ von dem Ohr ab und drehte stattdessen den Kopf des Braunhaarigen leicht zur Seite, um besser an seinen Hals zu kommen. Über diesen leckte er erst vorsichtig, aber mit so einer spürbaren Begierde, dass Mahiru zunehmend schwindliger wurde.
Mit der anderen Hand strich der Servamp über den Rücken seines Eves und fuhr unter dessen Shirt, was mit dem Ausbruch einer Gänsehaut belohnt wurde.
Kuro saugte so gut wie nie das Blut des Kleineren, außer wenn es wirklich nötig war oder er selbst richtig Lust darauf hatte, Mahiru noch auf andere Weisen zu schmecken. Doch dieses Mal war es etwas Anderes. Er war in Ekstase. Und der Grund dafür war nicht nur Mahirus Kondition, das wusste er. Es war auch dieser süßliche Duft, der ihn benebelte. Er war sich sicher, dass es an der Rolligkeit lag. Dieser Duft signalisierte die Paarungsbereitschaft der Katze und lockte Kater an. Es war deshalb klar, dass auch Kuro betroffen war.
Er schlug seine Zähne in den weichen Hals vor sich und genoss das Blut, das ihm den Rachen hinunterfloss. Mahiru keuchte deshalb kurz auf und legte den Kopf noch weiter zurück. Wäre er bei Sinnen gewesen, hätte er den leicht stechenden Schmerz bestimmt gespürt, doch jetzt fühlte er nichts weiter als die Lust, die ihn diesem Biss lag.
Der Vampir zog seine Zähne zurück und leckte erneut über den Hals seines Geliebten, über die Wunde, um so das letzte bisschen Blut aufzufangen, das rausgeflossen war, und sich ebenfalls mit dieser Geste dafür zu entschuldigen.
Die Hand, die auf dem Rücken des Braunhaarigen geruht hatte, wanderte nun nach unten und massierte den Schwanzansatz; eine empfindliche Stelle von Katzen. Und Mahiru reagierte genauso wie der Blauhaarige erwartet hatte: Er krümmte den Rücken durch und krallte die Hände in die Schultern seines Vordermanns, um sich halten zu können. Seine Stimme entwich ihm und er stöhnte auf. Aber nicht so, wie er es immer tat, sondern katzenartiger.
Mit der anderen Hand fing Kuro jetzt wieder an, ein Katzenohr zu massieren, und dem Braunhaarigen war mittlerweile so heiß, dass er kaum mehr Luft bekam.
Er hielt es nicht mehr aus. Keine Sekunde länger.
"Kurooo! Bitte! Es schmerzt! Nyaa~~"
Der Vampir hatte bisher nicht darauf geachtet, aber jetzt wo sein Eve es aussprach, bemerkte er es auch.
Die Erektion des Kleineren zuckte schmerzhaft unter dessen Hose vor sich hin. Es würde wohl nicht viel brauchen, damit er kam.
Durch diesen Gedanken angestachelt, rupfte der Größere Mahiru fast sofort seine Unterhose von den Beinen und sein Oberteil über den Kopf. Beides landete achtlos auf dem Boden.
Der Vampir drückte ihn danach in die Kissen, verlor selbst auch sein Shirt und stemmte sich dann über ihn, um ihn schließlich in einen sehr feuchten Zungenkuss zu verwickeln. Mahirus Speichelproduktion hatte sich anscheinend verdoppelt. Seine raue Zunge war in diesem Spiel zudem eine reine Betörung.
Fast sofort schlangen sich die Beine des Braunhaarigen um die Hüfte des Vampirs und auch seine Hände fanden Platz in dessen starken Nacken.
Als sie sich wegen Luftmangel seitens Mahirus voneinander lösen mussten, schauten sie sich mit vor Verlangen benebelten Augen an und Kuro leckte sich begierig über die noch feuchten Lippen. Er sollte eigentlich sagen, dass es für ihn viel zu anstrengend war und er damit nicht klar kam, aber die Lust berauschte ihn so sehr, dass er sogar seine Ideale vergaß.
Er bewegte sich ein kleines Stück zurück, um Mahirus Nippeln dann die ganze Aufmerksamkeit zuzuwenden. Er leckte drüber, saugte an ihnen, knabberte daran und machte seinen Eve nur noch verrückter. Dieser krallte sich in den blauen Haarschopf und stöhnte ungehalten auf. Sein Schweif wickelte sich derweil um den Arm seines Partners, ohne, dass der Kleinere davon etwas mitbekam.
Kuro arbeitete sich immer weiter nach unten, bis er bei dem Bauch seines Geliebten ankam. Diesen küsste er und biss leicht hinein, während seine freie Hand an dessen Seite entlangfuhr (Seine andere Hand wurde ja von Mahirus Schwanz festgehalten). Katzenbäuche waren bekanntlich auch sehr empfindlich und so, wie der Größere es erwartet hatte, zuckte Mahiru bei jedem kleinen Biss hoch und keuchte auf.
Plötzlich jedoch zog etwas an den Haaren des Vampirs und er folgte dem Zug nach oben bis zu den Lippen seines Geliebten, um sie wieder mit seinen zu versiegeln.
Erneut brach ein erbarmungsloser Kampf der Zungen aus und Mahirus raue Zunge würde wohl viel zu schnell die Zunge Kuros austrocknen, wäre da nicht der viele Speichel, der von dem Braunhaarigen produziert wurde.
Der Kuss wurde immer wilder und als sich der Servamp von seinem Eve löste, biss dieser auf die Unterlippe des Blauhaarigen. Dieser ließ sich das jedoch nicht so einfach gefallen und küsste ihn wieder, nur um dieses Mal derjenige zu sein, der auf die Unterlippe seines Geliebten biss. Morgen würde sie auf jeden Fall geschwollen sein.
Mahiru drückte Kuros Kopf wieder nach unten und steckte ihm seine Zunge wieder in den Mund. Er hatte noch lange nicht genug bekommen. Er wollte mehr. Viel mehr.
Der Kleinere krallte sich noch mehr in die Haare des Größeren, seine Beine um dessen Hüfte zogen sich enger zusammen, drückten sein Becken an die Hose des Vampirs und brachten ihn zum Aufstöhnen. Seine Erektion drückte gegen die seines Servamps und nur diese nervige Hose trennte sie.
Das empfand wohl auch der Blauhaarige, der wegen des Drucks jetzt auch kurz aufkeuchte.
"Mahiru, lass los. Hose."
Kuro verschwendete seine Zeit nicht damit, grammatikalisch korrekte Sätze zu bilden.
Mahiru verstand auch so und ließ sofort die Hüfte, die Haare und den Arm seines Vampirs los. Dieser küsste ihn noch einmal stürmisch und wild, ehe er sich zurückzog, um sich die Jogginghose und die Boxershorts auszuziehen.
Da er mit dem Rücken zu Mahiru stand, hörte er es nur kurz knarksen und dachte sich nicht wirklich etwas dabei. Mal davon abgesehen, dass er kaum noch denken konnte. Doch als er sich wieder umdrehte, konnte er seinen Augen nicht trauen.
Mahiru hatte sich auf alle Viere begeben und streckte ihm sein Hinterteil entgegen. Sein Schweif war zur Seite abgebogen und zitterte leicht. Er atmete noch schneller als vorher, hatte den Kopf nach hinten gedreht, seine Ohren waren zur Seite abgeknickt, sein Gesicht war rot und er sah ihn voller Begierde an.
Kuro schluckte und schritt wieder auf das Bett zu, ehe er sich darauf kniete und die zwei Backen etwas auseinanderschob.
Bevor er überhaupt wusste, was er da tat, fand sich seine Zunge schon am Eingang Mahirus, welcher sich sogleich in den Bettbezug krallte und lauthals losstöhnte.
"K-KURO! NYAAAH! NICHT ...!"
Er drückte seine Stirn gegen das Bett, da sich seine Atmung wieder gefühlt verdoppelt hatte.
Er stöhnte erneut auf, als Kuros Zunge in ihn eindrang. Er wollte ihn bitten aufzuhören, aber es fühlte sich so gut an, dass er nicht einmal mehr sprechen konnte.
Sein Schwanz wand sich um sein eigenes Bein und mittlerweile zitterte sein gesamter Körper vor Erregung. Er konnte dem einfach nicht mehr standhalten. Er wollte kommen, aber er hatte keine Kraft, um sich selber zu berühren.
Nach einer gefühlten Ewigkeit zog sich der warme Muskel zurück und Mahiru atmete durch. Doch gleich darauf schob sich ein anderer Fremdkörper hinein und der Braunhaarige wusste direkt, dass es nur ein Finger war. Schließlich war der nicht einmal annähernd lang genug, um der Penis seines Servamps zu sein.
Aber jetzt, wo er darüber nachdachte, verlangte es ihn noch mehr danach.
"Kuro, bitte, nya ... Es reicht ... Bitte ... Nyaa ..."
Der Vampir war auch schon sichtlich angestrengt, sich nicht sofort in ihn zu rammen. Er musste sich die Zeit nehmen und ihn dehnen, sonst würde er am nächsten Tag Schmerzen haben. Aber die Weise, wie Mahiru ihn anflehte, machte es ihm nicht gerade einfacher.
Er wollte gerade den zweiten Finger hinzunehmen, da wickelte sich etwas Weiches um seinen Oberkörper. Natürlich war es der Schwanz des Braunhaarigen, der ihn jetzt sanft zu seinem Geliebten zog.
Das war es dann auch gewesen mit dem letzten Fünkchen Selbstbeherrschung.
Er richtete sich auf, positionierte sich und stieß mit einem einzigen Ruck in den Körper vor sich. Der Kleinere stöhnte auf und verengte sich krampfhaft.
Da der Braunhaarige so plötzlich enger geworden war, verzog der Größere das Gesicht. Es wurde unheimlich viel Druck auf seinen Penis ausgeübt und wenn er sich jetzt weiter bewegen würde, würde er nicht mehr lange brauchen, um zu kommen. Deshalb beugte er sich zum Ohr seines Eves vor und flüsterte hinein.
"Mahiru, entspann dich, sonst kann ich mich nicht bewegen."
Kuro konnte das Gesicht Mahirus sehen. Seine Augen waren halb geschlossen und sahen ihn lustdurchtränkt an, sein Mund stand weit offen, damit er atmen konnte, und, da er anscheinend nicht mehr klar denken konnte und es deshalb nicht bemerkte, es lief Speichel an seinem Mundwinkel herunter. Sein Servamp wischte ihn weg.
Doch auch, wenn er aussah, als wäre er gerade im Delirium, hörte er auf die Worte Kuros und entspannte sich.
Dieser richtete sich sodann wieder auf und fing langsam an, sich wieder herauszuziehen, ehe er sich mit einem Ruck wieder hineinstieß.
Er beugte sich wieder vor und leckte den Bereich zwischen Mahirus Schulterblättern, während er immer weiter machte. Zusätzlich massierte er noch den Schwanzansatz und sofort krümmte der Kleinere den Rücken durch.
Durch diesen gestützt, nahm er jetzt auch noch die andere Hand dazu und drehte Mahirus Kopf am Kinn leicht zur Seite, damit er besser an den Hals kam. Er wollte nicht noch einmal Blut saugen, er wollte nur noch einmal so zubeißen. Er wusste nicht, wieso, er verspürte nur den Drang dazu. Deshalb tat er es einfach.
Er biss nicht fest zu, aber wenigstens so fest, dass ein Abdruck zurückbleiben würde.
Mahiru keuchte deshalb auf und stimmte langsam aber sicher in den Takt von Kuros Stößen mit ein und so brauchte es nicht lange, bis der Vampir dessen Prostata fand. Der Braunhaarige krümmte den Rücken noch stärker durch, stöhnte laut auf und nach weiteren zwei Treffern ergoss er sich auf die Laken. Seine Stimme geriet dabei außer sich und seine Arme knickten danach ein. Zusätzlich verengte er sich und brachte seinen Servamp somit auch zum Orgasmus.

Kuro zog sich noch keuchend zurück und setzte sich neben Mahiru, der jetzt komplett eingeklappt war.
"Alles gut, Mahiru?"
Er war gegen Ende wohl etwas zu hart rangegangen und hatte jetzt Angst, dass er seinem Eve wehgetan haben könnte. Doch als dieser nickte, seufzte der Größere erleichtert, schloss die Augen und lehnte sich an die Wand an. Er musste sich nur kurz ausruhen und dann- Er stöhnte erschrocken auf und schlug die Lider auf.
Der Braunhaarige hatte angefangen mit seiner Zunge über Kuros langsam erschlaffenden Penis zu lecken. Und da sie rau war, fühlte sich das Dimensionen besser an, als wenn er es mit seiner normalen Zunge machen würde.
"Es reicht noch nicht, nya.", murmelte er bevor er die Männlichkeit seines Servamps in seinen Mund nahm.
Doch dieser sah das nicht so. Er hatte nicht so viel Ausdauer. Aber Mahiru wusste das auch ganz genau und hatte deshalb die Situation genutzt, in der der Vampir noch empfindlich war.
Kuro keuchte auf und krallte sich ins Laken als sein Eve auch noch anfing, zu saugen.
Der Blauhaarige wusste, dass der Kleinere gut darin war. Er hatte es schon oft getan und sich jedes Mal weiter gesteigert. Somit hatte er seinen Servamp voll im Griff.
Mahiru nahm seine Hand dazu, um das Gefühl zu intensivieren und als er meinte, dass er wieder steif genug war, ließ nach einem schmatzenden Ploppen von ihm ab.
"Du musst nichts tun, nya. Überlass das einfach mir, nya."
Nach diesen Worten richtete er sich auf und setzte sich auf die Hüfte des Größeren, die Hände zur Stabilisierung auf den Schultern, das Gesicht rot und die Ohren abgeknickt.
Kuro schaute Mahiru dabei zu, wie er eine Hand wieder von der Schulter nahm und zu der Erektion des Blauhaarigen führte, um sie zu dirigieren. Danach führte er sie ganz langsam in sich ein und nachdem sie mit gesamter Länge in ihm war, legte er seine Hand zurück an seinen vorherigen Platz. Er atmete schwer.
Der Vampir legte seine Hände an die Hüfte seines Eves, um ihm bei seinen Bewegungen gut zu stützen. Der Braunhaarige benutzte zusätzlich noch die Schultern seines Servamps zur Stütze und baute so ein beachtliches Tempo auf. Der Größere hatte sich dazu entschieden, sich einfach mit treiben zu lassen und bewegte seine Hüfte im Takt dazu. Seine linke Hand war an den Schwanzansatz gewandert und massierte dort wieder. Doch auch wenn er den Rücken durchbog, ließ die Schnelligkeit nicht nach.
Sie hatten es noch nie in dieser Position getrieben, deshalb war es für Kuro schwierig, Mahiru Sterne sehen zu lassen. Es zog sich hin, aber irgendwann traf er endlich diesen Punkt in seinem Eve und brachte ihn dazu, laut aufzustöhnen. Er verengte sich ruckartig, legte den Hals in den Nacken und kam zwischen ihren Körpern.
Durch den freigelegten Nacken betört, biss der Vampir ungehalten hinein, als schließlich auch er sich tief in seinem Eve ergoss.

Und das war der Moment, in dem Mahiru aus seinem Traum hochschreckte. Sein Gesicht war rot und er atmete schwer.
Bevor er irgendwas anderes tat, patschte er auf seinem Kopf rum, um sicherzustellen, dass das alles nicht passiert war. Erleichtert nahm er seine Hand wieder runter und schloss erschöpft die Augen. Was hatte er da nur für eine Scheiße geträumt? Als ob Kuro je solche Sachen tun würde. Er redete jetzt nicht vom Sex, den hatten sie ja schließlich auch, nein, er sprach von dem ungezügelten Beißen. Dazu war er viel zu faul. Und man musste dazu sagen, dass Mahiru seinem Servamp noch nie einen geblasen hatte. Das hätte sein Traum wohl gern gehabt.
Als er seinen Kopf nach links wand, starrten ihn plötzlich zwei rote Augen unverwandt an. Er erschrak sich fürchterlich.
"NYAA! Kuro! Erschreck mich doch nicht so!"
Der Blauhaarige setzte sich auf und beugte sich leicht zu ihm vor.
"Du redest von erschrecken, aber selber fährst du plötzlich wie von der Tarantel gestochen hoch und weckst dein Kätzchen auf. Dabei hab ich dich gestern noch so verwöhnt.
Ach, sag mal, hast du gerade 'nya' gesagt? Hast du von kleinen Kätzchen geträumt?"
Der Braunhaarige wurde noch röter, wandte den Blick ab und hielt sich eine Hand vor den Mund.
'Er hat das gehört?!'
Nachdem er sich dann ein wenig gefangen hatte, räusperte er sich und antwortete: "Ich hab nicht von Katzen geträumt."
Kuro zog eine Augenbraue hoch.
"Das sah aber gerade anders aus.
Hast du etwa davon geträumt, eine Katze zu sein?"
Der Kleinere musste plötzlich unkontrolliert husten. Volltreffer.
"Ga-Garantiert nicht!"
"Ich kenne dich mittlerweile lang genug, damit ich weiß, wann du lügst. Und sowieso hast du dir wie verrückt auf dem Kopf rumgehauen."
Mahiru seufzte und gab nach.
"Na gut, ja, du hast recht."
"Und ich kam wohl auch in deinem Traum vor. Ich kann dir auch sagen, was wir gemacht haben."
Der Kleinere schaute ihn skeptisch an.
"Kuro, du bist zwar ein Vampir, aber Gedankenlesen kannst du nicht. Das wüsste ich doch. Das geht schlichtweg nicht."
Der Blauhaarige beugte sich vor und flüsterte ihm verführerisch ins Ohr.
"Wir hatten Sex. Sex, der eigentlich viel zu anstrengend für mich ist. Und noch was: Du bist hart."
Nach diesen Worten leckte er seinem Geliebten über die Ohrmuschel und brachte ihn damit zum Keuchen.
Der Braunhaarige rutschte direkt ein wenig weg und rieb sich hochrot das Ohr.
"Mann, Kuro ..."
Angesprochener gähnte einmal ausgiebig und ließ sich dann zurück in die Kissen fallen. Er schaute den Kleineren mit einem Blick an, den dieser nicht deuten konnte.
"Was ist denn los?"
Der Größere wandte den Blick ab.
"Ich mag es nicht, dass du durch was anderes als mich erregt wurdest."
Der Eve sah seinen Servamp erstaunt an. War er eifersüchtig?
"Kuro, bist du etwa eifersüchtig? Auf einen Traum?"
Der Ältere setzte sich wieder auf.
"Du sollst keine Katze neben mir haben."
Mahiru musste lächeln. Kuro war manchmal wirklich süß.
"Du kennst die zehn Gebote?"
"Kriegt man gezwungenermaßen irgendwo mal mit. Aber trotzdem war das mein Ernst.
Katzen sind eifersüchtige Wesen. Vor allem, wenn sie sich an jemanden gebunden haben."
Der Vampir rutschte wieder an den Kleineren heran und drückte seine Nase an dessen Hals. Da er dies so oft tat, war Mahiru schon daran gewöhnt. Trotzdem wendete er den Blick ab.
"Woher weißt du eigentlich, dass ich eine Erektion habe?"
Kuro legte eine Hand an die Wange seines Geliebten und fuhr langsam und behutsam an ihr herunter.
"Ich kann jede kleine Bewegung von dir deuten.", sagte er während er sanft über dessen Hals strich, seine Nase ebenfalls noch daran. Mahiru schloss die Augen.
"So ist das weitaus unkomplizierter. Worte sind manchmal so anstrengend ..."
Der Braunhaarige gluckste kurz, ehe er kurz aufkeuchte, weil der Servamp über seinen Hals leckte.
Nach einer Weile zog sich der Blauhaarige dann zurück und schaute seinen Geliebten an, während er langsam die braunen Augen öffnete. Beider Seelenspiegel begegneten sich und kamen sich immer näher, bis deren Lippen versiegelt wurden.
Kuro war viel zu bequem, um über Mahiru herzufallen. Er hatte es lieber langsam und leidenschaftlich als wild und rau.
Er schob seine Zunge in die warme Mundhöhle des Anderen und forderte dessen Zunge zu einem Tanz auf.
Die Hand des Größeren ruhte noch immer auf dem Hals des Kleineren und zog ihn an diesem näher heran. Kuro war es möglich, Mahiru auf so viele verschiedene Arten zu schmecken und zu riechen, wie er es nie gedacht hatte. Er fragte sich jeden Tag aufs Neue, wie es passieren konnte, dass er ihm so verfallen war und wie er sich jeden Tag noch mehr in ihn verlieben konnte.
Nachdem sie sich schnaufend voneinander gelöst hatten, legte der Eve seinen Kopf auf der Brust seines Servamps ab. Die Hand, die vorher noch auf dem Hals des Braunhaarigen gelegen hatte, rutschte nun nach hinten auf dessen Rücken.
"Mahiru?"
Angesprochener seufzte leicht und verschränkte seine Hand mit der freien Hand seines Partners.
"Ich glaub, es geht nicht von selbst weg."
Kuro sah noch ein wenig auf den Kleineren hinunter, ehe er sich auch runterbeugte und verführerisch flüsterte: "Versprich mir, dass ich wegen nichts je eifersüchtig sein werden muss. Dann kümmere ich mich drum."
"Ich versprech‘s. Ich liebe nur dich, Kuro. Das weißt du doch.", antwortete Mahiru ohne zu zögern und hob den Kopf, um seinem Servamp in die Augen schauen zu können.
Kuro seufzte.
"Ja, ich weiß. Und genau das ist der Grund, warum ich Tag für Tag meiner Liebe zu dir weniger gewachsen bin."
Mahiru lächelte, denn er wusste, was der Größere damit ausdrücken wollte:
'Ich liebe dich so unfassbar sehr, dass ich so langsam nicht mehr weiß, wie ich damit umgehen soll.'
Der Vampir lehnte sich vor, damit er wieder in das Ohr seines Gegenübers sprechen konnte.
"Da du es mir aber versprochen hast, werde ich mein Versprechen auch halten. Und sowieso kann es kein Traum-Ich je mit dem Realen-Ich aufnehmen."
Mit diesen Worten stahl sich seine Hand unter das Oberteil Mahirus und seine Zunge fand seinen Platz wieder an dessen Hals.

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Hallöchen! Hier bin ich wieder mit einer, meines Empfindens nach, sehr erotischen Servamp Fanfiction. Ich konnte einfach nicht anders, als Mahiru mal in die Situation einer Katze zu packen xD
Ach, ja, gedanklich spielt diese ff nach 'Ein süßer Duft', aber man muss diese Geschichte nicht davor gelesen haben, um die hier zu verstehen. (Aber natürlich wär es angemessen *hust hust* Eigenwerbung *hust hust*)
Also, ja, das wars von mir! Lasst mir fleißig Reviews da und dann kommt vielleicht irgendwann noch eine Mahiru x Kuro Fanfiction!

See you next mission!
Sayonara!

*hust* hier gehts zur anderen Geschichte *hust*
*klick*
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