Harry Potter - Eine andere Kindheit

GeschichteAbenteuer / P16
Albus Dumbledore Harry Potter
10.04.2017
22.04.2018
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Dieses Kapitel
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Vorwort


Herzlich Willkommen, und zunächst einmal vielen Dank für deinen Klick auf meine Geschichte!

Diese Fanfiction ist inzwischen sehr lang; insofern wäre es wirklich fürchterlich unfair, dich ins kalte Wasser zu werfen, sodass du auf gut Glück die Mammutlektüre von inzwischen über 250.000 Wörtern angehen müsstest. Also werde ich die Gelegenheit nutzen und ein wenig von dieser Story erzählen, damit du weißt, worauf du dich einlässt.

Im Groben geht es, wie in der Kurzbeschreibung gesagt, darum, dass Harry schon in frühester Kindheit von der Existenz von Magie erfährt, weil ihn jemand großzieht, der Albus Dumbledore abgrundtief verabscheut, darum, dass Harry tut, was er kann, um ein großer Zauberer zu werden – aber das ist ein bisschen unkonkret, oder?

Deshalb möchte ich hier etwas mehr ins Detail gehen:

Zunächst befinden wir uns bei dieser Geschichte bis zum Jahre 1981 noch in den Gefilden, die der Canon uns vorgibt – bis zu dem Moment, da Barnabas Cuffe Harry zu sich nimmt, läuft alles exakt genauso ab wie in den Büchern von JK Rowling.

Ab da … nicht mehr.

Denn die Folgen erfassen sämtliche Geschehnisse des Canon und bauen alles, was darin passiert, ordentlich um - und sie sorgen für mehr als nur dafür, dass aus Harry ein fähiger, zunehmend sarkastischer Kerl wird.

Das ist aber nicht das einzige  Ziel dieser Fanfiction. Ich versuche, Charaktere, die im Canon kaum mehr als Namen waren, mit Leben zu füllen. Barnabas Cuffe, Terry Boot, Blaise Zabini – allesamt Persönlichkeiten, die zwar vorkamen, aber doch nie über den Status eines unbeschriebenen Blattes hinauswuchsen. Willst du sie kennenlernen, mehr von ihren Stärken und Schwächen erfahren?

Und ich möchte mich mit der Magie des HP-Universums beschäftigen – die Passagen dazu sind vor allem in Jahr 4 zu finden. Wie funktioniert sie? Warum ist Dumbledore so viel besser als ein durchschnittlicher Zauberer?  Warum kann man kein Essen herbeizaubern? Wie funktioniert der Fluch auf der Lehrposition für Verteidigung und warum hat Voldemort ihn nur einmal verwendet? JK Rowling blieb, was das anging, oft an der Oberfläche – ich versuche, ein bisschen tiefer einzusteigen und herauszufinden, was dahinterstehen könnte, ohne der Magie ihre Zauberhaftigkeit zu rauben.

Nebenbei ist es mir ein Anliegen, die Charaktere, die wir gut kennen, so canonnah wie möglich zu halten – Snape wird weiterhin ein sarkastischer Mistkerl sein, Dumbledore wird weiterhin weise und gutmütig sein und doch einige Fehler haben, und so weiter.

Kommen wir nun zum Stil: Ich versuche, einen recht anspruchsvollen, detailreichen Schreibstil mit einem straffen Plot und einer Prise Humor zu verbinden – wenn das dein Ding ist, dann bist du hier richtig.

Aber das alles bringt ja nichts, wenn es nicht funktioniert, nicht wahr? Was nützt es, all diese hehren Ziele zu haben, wenn ich sie letztlich nicht erfüllen kann? Deshalb habe ich zuletzt noch eine kleine Leseprobe, damit du dich überzeugen kannst, dass diese Geschichte etwas für dich ist – oder eben auch nicht.

Leseprobe (aus Kapitel 6):

„Alohomora!“

Ein leises Klicken und die Tür sprang auf. Kein Lichtschein fiel in den Gang; im Korridor des dritten Stocks musste dieselbe Dämmerung herrschen wie hier.

Harry und Blaise standen vor der Tür, beide nicht recht wissend, ob sie jetzt einfach dort hineingehen oder lieber noch etwas warten sollten. Dort drinnen schien es still zu sein.

Und dann, plötzlich, geschah etwas, das beiden einen eiskalten Schrecken in die Glieder jagte: Es miaute. Aber nicht in dem Raum, dessen Tür sie gerade aufbekommen hatten.

Das Geräusch war hinter ihnen.

„Die Katze von Filch!“, rief Harry. „Wenn der sie hört – wir müssen hier weg!“

Aber wie auch immer Filch das gemacht hatte – er schien vorher gewusst zu haben, dass hier irgendetwas nicht stimmte. Ganz schwach, weit entfernt – vermutlich kurz vor dem Anfang des Zauberkunst-Korridors – hörten sie schon die unregelmäßigen, hektischen Schritte des Hausmeisters.

„Schnell, da rein!“, setzte Harry hinzu und schubste Blaise nach vorn. Selbst er, der vorher so besessen davon gewesen war, endlich zu sehen, was sich hier verbarg, hatte einen sehr skeptischen Gesichtsausdruck aufgesetzt, aber er ließ es geschehen.

Hastig ließ Harry die Tür hinter sich ins Schloss fallen, und für einen Moment war er erleichtert. Gerade noch verhindert, erwischt zu werden! Er war fast versucht zu lachen, da erinnerte er sich daran, in welchem Raum genau er gelandet war, und das Lächeln verschwand aus seinem Gesicht.

Es war dämmrig hier, aber als er sich umdrehte, konnte er trotzdem sehr gut erkennen, was genau er da vor sich hatte. Drei Hundeköpfe starrten ihn und Blaise an, als könnten sie selbst nicht ganz glauben, was da gerade eben geschehen war. Harry warf einen Seitenblick zu Blaise, aber der schien vor Schreck wie erstarrt zu sein.

Von den Lefzen des mittleren Kopfes troff Speichel auf Harrys Kopf, und das war ein Glück, denn es brachte ihn zur Besinnung. Völlig egal, ob sie erwischt wurden, völlig egal, welche Strafe es hierfür geben würde, sie mussten hier raus! Ganz sicher würde er nicht gegen diese Bestie kämpfen!

Harry riss an der Türklinke, doch im selben Moment ertönte ein leises Klicken. Wie auch immer dieser gruselige, sadistische, und anscheinend völlig durchgeknallte Hausmeister es geschafft hatte, so schnell zu humpeln – er hatte soeben die Tür abgeschlossen. Aber das war kein Problem, nicht im Ansatz, denn Harry wusste, was zu tun war, und hob rasch den Zauberstab. Die drei Köpfe hatte er nicht im Blick, er konnte nur hoffen, dass die immer noch überlegten, was sie mit Blaise und ihm machen sollten.

„Alohomora!“

Das Ergebnis hätte nicht weiter von Harrys Vorstellung entfernt sein können.

Er wurde von einer unsichtbaren Macht in die Luft gerissen – dort, wo er vorher gestanden hatte, schnappten Kiefer zu – wirbelte für einen Moment orientierungslos durch den Raum – klatschte gegen irgendetwas Weiches, Samtiges, es musste das Fell des Hundes sein – und rutschte daran hinunter. Der dreiköpfige Hund jaulte überrascht auf.

Die Tür war immer noch verschlossen.

Leseprobe Ende.

So, nun habe ich in über 900 Wörtern geschrieben, warum auch das nächste Kapitel einen Blick wert ist – und wenn ich dafür so viele gute Gründe habe, dann muss es doch stimmen, nicht? :D
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