Die Macht der Träume

GeschichteHumor, Romanze / P12
Debito Jolly OC (Own Character)
07.04.2017
30.06.2020
45
37.427
13
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20.04.2017 847
 
Hallöchen!
Bei dieser FF garantiere ich, dass sie fertiggestellt wird, da ich sie schon fertig geschrieben hatte. Je nachdem wie sie ankommt werde ih vielleicht eine Fortsetzung schreiben. deshalb schreibt mir bitte, wie euch diese FF gefällt.
Feurige Grüße,
von FireGirl22





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Hier müsste es sein. Die Frau auf dem Marktplatz meinte, diese Villa vor mir sei der Wohnsitz der Arcana Famiglia. Wau, die Leute von dieser Insel haben eindeutig Geschmack. „Signorina, kann ich euch weiterhelfen?“, fragt mich ein junger Mann. Er hat gebräunte Haut, weiße Haare, trägt einen Anzug und hat eine Augenklappe über dem rechtem Auge. Er müsste ungefähr drei bis fünf Jahre älter als ich sein. „Ja, dass wäre sehr nett von Euch. Ich suche Mondo. Ich möchte ihn etwas über meinen Vater fragen.“, antworte ich ihm höflich und direkt. Er schaut mich überrascht und etwas interessiert an, fängt sich aber schnell wieder und antwortet: „Oh la la. Die Signorina weiß genau, was sie will. So zielstrebig. Das gefällt mir. Dann folgt mir mal. Wenn ihr es euch anders überlegen solltet, ich kenne ein nettes Plätzchen, an dem wir ungestört wären.“
Ich verdrehe gedanklich die Augen. „Sag so was nicht leichtfertig, wenn es dir nicht ernst ist. Ich muss nicht mal die Kräfte meiner Tarotkarte einsetzen, um das zu erkennen. Sprich einfach ganz normal mit mir.“ Der Mann mir gegenüber schaut mich überrascht an. Hinter mir höre ich Jemanden lachen: „Ha, ha, ha. Das dürfte das erste Mal sein, dass Debito durch seine Art zurückgewiesen wurde.“ Ich drehe mich um und sehe einen jungen Mann mit schwarzen Haaren, welcher einen schwarzen Hut mit weißer Schärpe trägt. „Also ich muss dann auch schon wieder weiter. Nehmt Debito nicht ernst.“, meint der junge Mann zu mir und ist dann auch schon wieder weg. „Dieser Luca… Wie auch immer, folgt mir bitte Signorina. Mondo dürfte im Garten sein.“, sagt Debito zu mir. Er führt mich in einen großen schönen Garten direkt zu einem Rosenpavillon, in dem ein Mann mittleren Alters mit dem Rücken zu uns gewandt sitzt. Debito räuspert sich und spricht: „Papa, diese reizende Signorina würde Euch gerne was fragen“
Der rothaarige Mann dreht sich um und starrt mich überrascht an „Arianna, bist du das? Ich dachte, du wärst in Deutschland bei deiner Schwester und wolltest nie wiederkommen.“, fragt er mich irritiert. Alle verwechseln mich mit ihr… Das nervt! „Nein, Arianna ist meine Mutter. Alle sagen ich würde wie sie aussehen, bis auf meine lila Augen, die ich angeblich von meinem Vater hätte. Mein Name ist Luna Aurora Marino und ich bin hier, weil ich herausfinden möchte, wer mein Vater ist. Ich kenne weder seinen Namen noch sein Gesicht. Meine Mutter hat mir zwar manchmal von ihm erzählt, aber ich weiß, dass es ihr jedes Mal sehr weh tut. Von Euch hat sie auch erzählt. Deshalb weiß ich, dass Ihr es auch wisst. Bitte sagt es mir! Ich bin alt genug und habe schließlich ein Anrecht ihn zu kennen. Bitte!“, bitte ich in einem bestimmten Tonfall. Meine Tante würde mir jetzt eine Standpauke über gutes Benehmen halten, aber egal.
Mondo schaut mich verdutzt an. Dann lacht er und sagt: „Man erkennt, dass du von beiden Elternteilen was hast. Deine HÖFLICHKEIT auf jeden Fall von deinem Vater und dein Aussehen von deiner Mutter. Und du hast die gleiche fröhliche Ausstrahlung wie deine Eltern sie bevor hatten… Aber sag mal, hat Arianna dir überhaupt erlaubt herzukommen? Weiß sie es überhaupt?“ Muss er ausgerechnet das fragen? Na gut, dann mal los: „Also naja... ich habe ihr ein Brief dagelassen… Den dürfte sie lesen, wenn sie nach Hause kommt. Sie ist ein paar Wochen weg nach England, um an einer Versammlung teilzunehmen. Da habe ich mir gedacht, dass der perfekte Zeitpunkt gekommen ist. Und wissen wird sie es bestimmt, sobald der Brief, den meine Tante bestimmt geschrieben hat, als sie merkte, dass ich weg bin, sie erreicht hat. Gilt das als Ja?“
Debito und Mondo starren mich. Mondo stellt daraufhin fest: „Du bist ganz eindeutig seine Tochter. Auf solche Pläne könnt nur ihr beide kommen.“, meint Mondo. „Nun gut, eigentlich sollte deine Mutter es dir sagen, aber ich verstehe, dass sie es nicht übers Herz bekommt. Außerdem bist du wirklich längst alt genug. Aber vorher: Debito, versprich mir, sie danach nicht umzubringen, anzugreifen, zu beschimpfen oder irgendetwas anderes zu machen. Behandle sie nicht anders, nur weil du dann weißt, wer ihr Vater ist. Ich weiß, du hasst ihn, aber sie kann nichts für ihren Vater und was er dir angetan hat.“
Nachdem Debito genickt hat fährt er fort: „Nun gut. Dein Vater ist ein sehr guter Freund von mir und wie ein kleiner Bruder für mich. Bevor er sich… veränderte war er sehr nett und hatte einen liebevollen Umgang mit seinen Mitmenschen. Schon als Kind war er sehr mutig und treu zu seinen Freunden. Nachdem deine Mutter ging, ging er drei Tage nicht mehr aus seinem Labor. Als er dann wieder heraus kam, war er ein anderer Mensch… Heute ist er unser bester Alchemist, mein treuer Berater und der Träger der Karte La Luna, dem Mond. Sein Name ist Jolly.“
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