Die Macht der Träume

GeschichteHumor, Romanze / P12
Debito Jolly OC (Own Character)
07.04.2017
30.06.2020
45
37.427
11
Alle Kapitel
32 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
07.04.2017 655
 
Hi,
bei dieser FF kann ich versprechen, dass sie nicht abgebrochen wird, weil ich sie bereits beendet habe und sie nun Kapitel für Kapitel hochladen werde. Wenn sie gut ankommt besteht eine Möglichkeit einer Fortsetzung und/oder ein One-Short. In diesem Kapitel tritt der Hauptcharakter noch nicht auf. Bitte schreibt Review , damit ich weiß wie sie euch gefällt und ob sich eine Fortsetzung lohnt.
Feurige Grüße von FireGirl22



-----------------------------------------------------------------



Eine  junge Frau mit goldenen Haaren und ein junger Mann mit schwarzen Haaren und einer Sonnenbrille stehen an einem Strand. Sie Sonne geht bereits unter. „So geht es also zu Ende? Deine Forschungen sind dir also wichtiger als ich?“, fragt die Frau mit zittriger Stimme. Die Sonne wird von den Tränen, die ihr die Wange hinunterlaufen, reflektiert. Der junge Mann schüttelt den Kopf: „Du verstehst nicht…“ „Wie soll ich denn verstehen, wenn du mir nichts erzählst? Ich liebe dich und ich dachte, du liebst mich auch! Wenn du mich noch immer liebst, dann vertrau mir! Bitte, erkläre mir was los ist, was so wichtig ist!“, unterbricht ihn die junge Frau. Erwartungs- und hoffnungsvoll sieht sie ihn an.

Der junge Mann muss wegschauen und flüstert leise: „Es tut mir leid, aber ich kann es dir nicht sagen.“ „So ist das also… Ich verstehe... Also dann, lebe wohl… Wir werden uns nie wieder sehen - das ist doch das, was du willst, oder?“, damit dreht sich die junge Frau um und leuft weinend davon. Erst will der junge Mann ihr folgen, bleibt aber dann doch stehen. Er senkt den Blick zum Boden. „Nein, das will ich nicht. Ich liebte, liebe und werde dich für immer lieben. Noch immer träume ich von unserer eigenen perfekten Welt mit einer Tochter, die unsere Träume von Schönheit und Wahrheit mit der Magie vereint. Aber ich bin Mondo nun mal dies schuldig. Ich versprach, es niemandem zu verraten. Auch dir nicht, meiner Soleil. Es tut mir leid…“, sagt der junge Mann. Doch die weinende Frau hört ihn schon gar nicht mehr. Sie ist wie die Sonne vom Horizont verschwunden.

Am Morgen kommt ein Mann mit roten Haaren in das unterirdische Labor des jungen Mannes. Er fährt den Jüngeren an: „Was hast du getan? Sie kam mit rotgeweinten Augen zu mir und sagte, sie wolle ihrer Karte Le Soleil, der Sonne, alle Ehre machen. Sie wolle einen Neustart machen und nach Deutschland zu ihrer Schwester ziehen. Aber vorher wolle sie mich noch um Erlaubnis fragen. Natürlich erlaubte ich es ihr, aber sie wollte mir nicht sagen warum. Als ich fragte, ob du mitfahren würdest, zuckte sie zusammen. Sie sagte, sie wolle dich nie wieder sehen. Was hast du getan?“ Der schwarzhaarige Mann antwortete nicht. „Wenn es wegen deiner Forschungen wegen des Problems ist, gib sie auf. Ich habe mich mit meinem Schicksal abgefunden und es akzeptiert. Denk lieber an sie und dich. So eine Frau, die dich und du sie so sehr liebt, findest du nie wieder.“ Immer noch sagt der junge Mann nichts. „Verstehe schon. Aber du wirst es bereuen, das sag ich dir.“, damit dreht er sich um und geht zur Tür hinaus.

Die Worte des älteren Mannes lösten einen Gefühlssturm aus. Kaum ist der andere Mann aus der Tür, brechen die angestauten Emotionen aus dem Mann hervor. Er weiß, dass er einen großen Fehler, vermutlich seinen größten, gemacht hatte. Nun ist es zu spät. Er hätte sie niemals gehen lassen sollen. Warum hatte er es nicht getan? Nach drei Tagen kommt der junge Mann wieder aus seinem Labor heraus. Doch er ist nicht mehr derselbe. Er hat sich geschworen, niemals mehr zu lieben, da es ihn nur wieder verletzen würde. Seine Ausstrahlung ist kalt geworden, genauso sein Blick. Von jetzt an würde er sich nur noch auf seine Forschungen konzentrieren um den Mann, der ihn niemals im Stich gelassen hatte und der für ihn wie ein Bruder ist, zu retten. Dafür würde er alles machen - egal was. Egal wie unmenschlich!
Review schreiben