...um jeden Preis

von theSinner
GeschichteKrimi, Romanze / P16
G. Callen OC (Own Character)
07.04.2017
31.08.2018
38
67133
8
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83 Reviews
Dieses Kapitel
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Ha! Ihr dachtet ihr seid mich los? Ne ne meine Freunde, jetzt geht’s erst richtig los ;)
Also dann welcome back an alle!

Diese FanFiktion wird wie schon den der Vorgänger eher so Callen zentriert sein.
Densi Fans nicht verzagen, Icewolf fragen… Nein… Ok ich geh schon in meine Ecke und schäme mich.
Naja wie auch immer, es wird auch Densi Szenen geben :D
(Juhu alle wieder glücklich…)
Die Altersempfehlung hab ich mal auf 16 hoch, weil es in der Story möglicherweise etwas härter zugeht als im Vorgänger…

Ich hab jetzt Ferien und hoffe, dass ich etwas Material sammeln kann, damit ihr nicht immer so viel warten müsst, aber versprechen kann ich nix… :/

Ich hoffe natürlich, dass euch der Einstieg gefällt (Ist auch hier etwas kurz ausgefallen, aber…das…war Absicht :D)
Also til then! Wir lesen uns :D

PS: Ich verlinke hier gerade noch mal den ersten Teil „Wir holen dich zurück…“, für alle die vielleicht neu dazu gekommen sind und noch nicht so ganz durchblicken ;)

https://www.fanfiktion.de/s/5741c2b60005c5a99a7903e/1/Wir-holen-dich-zurueck-
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Er stand auf. Es war ein träger Morgen und eigentlich wäre er lieber im Bett geblieben. Er zog sich um, schmiss die Kaffeemaschine an und ging dann ins Bad. Er betrachtete sein Spiegelbild. Vielleicht sollte er sich mal wieder rasieren. Er sah auf die Uhr. Wirklich viel Zeit hatte er nicht mehr und so schlimm sah es auch noch nicht aus. Morgen war der Bart fällig, aber heute ging es noch. Er machte sich fertig, holte dann seine Tasse aus der Maschine und stellte sich einen Moment ans Fenster. Er trank seinen Kaffee schnell aus und schnappte sich dann seine Jacke. Er stieg in den Wagen und machte sich auf den Weg in die Zentrale. Er verzichtete auf einen Zwischenstopp in einer Bäckerei, um sich irgendein ungesundes Frühstück zu kaufen. Er fuhr durch und kam eine halbe Stunde später auf dem Parkplatz der Zentrale an. Er stieg aus und betrat die Zentrale. Sein Partner saß wie gewöhnlich schon an seinem Platz: „Morgen Sam.“
Der Angesprochene nickte ihm grüßend zu: „Morgen.“
Ein paar Minuten später kamen Kensi und Deeks, wie man ganz klar an ihrem Gekabbel erkennen konnte. Mit einem lässigen „Morgen“ setzten auch die beiden sich an ihren Arbeitsplatz. Es war ein ziemlich normaler Tag. Keiner der vier Ermittler rechnete mit irgendwas Großem. Es war ruhig. Ein Tag an dem die nationale Sicherheit mal nicht in Gefahr war. Das gab den Vieren Zeit den angefallenen Papierkram zu erledigen. G saß konzentriert an seinem Tisch und tat seine Arbeit, so wie seine drei Kollegen. Ab und zu schneite Eric vorbei um nachzusehen, was die Vier so machten. Ihm schien etwas langweilig zu sein. Er wusste nichts mit seiner freien Zeit anzufangen. Es kam nicht oft vor, dass es einen ganzen Tag lang so ruhig war. Während andere die Zeit nutzten, wusste er nicht was er tun sollte. Als Deeks mit seinem Papierkram fertig war, sah er auf den Kalender. Er stutzte: „Leute, wisst ihr was heute ist?“
„Nein.“
„Nö.“
„Keine Ahnung.“
Deeks grinste: „Heute vor drei Jahren haben wir Ian Mellard eingelocht.“
„Das war heute vor drei Jahren?“
Deeks nickte. Kensi zog die Brauen hoch: „Nicht zu fassen dass das schon so lange her ist.“
Zustimmendes Gemurmel kam aus fast allen Ecken des Büros. Einzig G war still geblieben.
Sam sah auf dieUhr: „Wollen wir das nicht feiern?“
Deeks nickte: „Na aber auf jeden Fall. Kensi?“
„Da fragst du noch? Aber klar.“
Kensi, Deeks und Sam standen auf und schnappten sich ihre Taschen. Sam sah seinen Partner fragend an: „G? Kommst du mit?“
Der Agent sah aufund schüttelte den Kopf: „Nein. Geht ihr nur. Ich bin nicht in Feierlaune.“
„G wenn es um...“
„Nein, alles okay. Ich hab nur keine Lust was trinken zu gehen.“
Sam blieb skeptisch, nickte dann aber: „Okay, wie du willst.“
G nickte und Sam verließ das Büro. Callen hatte keine Lust zum Feiern. Er dachte nicht gerne an die Zeit, in der sie Ian Mellard gejagt hatten zurück. Es brachte immer auch die Erinnerung an Jackie. Callen hatte sich oft gefragt, wie es ihr wohl ging. Er wusste nichts. Er wusste nicht mal ob die Therapie geholfen hatte und sie jetzt wieder laufen konnte. Sie hatte sich nicht mehr bei ihm gemeldet und er hatte sie nicht angerufen. Wo sie hingezogen war wusste er auch nicht. Sie wohnte nicht mehr in ihrer Wohnung in der Manchester Avenue. Das machte auch Sinn. Es war schließlich nicht gerade barrierefrei gewesen. Und einen Fahrstuhl hatte das Haus auch nicht gehabt. Er hatte Eric nach Jackie suchen lassen...und dafür eine ordentliche Standpauke von Hetty bekommen. G war sich sicher, dass Hetty wusste wo Jackie jetzt lebte. Er hatte sie auch danach gefragt, aber wenn sie es ihm gesagt hätte, wäre das ein Wunder gewesen. Er hatte irgendwann aufgehört an sie zu denken, er hatte sie aus seinen Gedanken verbannt und hatte sein Leben weitergelebt. Er konnteihr ja nicht für den Rest seines Lebens nachtrauern.Es kommen andere hatte er sich gesagt. Aber so sehr er es auch versucht hatte, er hatte sich auf nichts einlassen können. Niemand wusste was in dem Agenten vorging. Er hatte sich nach außen hin unter Kontrolle. Kensi und Deeks hatten von dem ganzen Theater ja kaum etwas mitbekommen. Sam hatte ihn ein paar Mal auf Jackie angesprochen, aber mittlerweile hatten sie diesen Namen aus ihrem Themeninventar gestrichen. Was gut war. Callen stand auf und schulterte seine Tasche. Wenn die Anderen früher gingen, konnte er das auch. Schließlich war er mit seiner Arbeit ja komplett fertig. Der Agent verließ die Zentrale mit zügigen Schritten. Er überlegte doch noch zu den anderen dazu zu stoßen, verwarf diesen Gedanken jedoch schnell wieder. Trinken konnte er auch allein.
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