Elfen Lied - A New Time

von Harakuma
GeschichteDrama, Sci-Fi / P16
Kohta Mayu Nana (Nr.7) Nyu/Lucy OC (Own Character) Yuka
04.04.2017
04.04.2017
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Elfen Lied , A New Time

Mehrere Wochen zuvor........
Kota, Yuka, Nana und Mayu saßen immer noch am Tisch und aßen zu Mittag. Wanta fing plötzlich an zu bellen.
,,Nanu,....kriegen wir etwa Besuch?“ fragte Yuka und sah in Richtung der Haustüre.
Kota:,, Ich geh mal nachsehen.“,Er stand auf, zog sich seine Schuhe an und ging zur Haustür. Als er noch ein paar Meter von der Tür entfernt war, hörte die Spieluhr plötzlich auf zu spielen und die Standuhr lief auf einmal wieder,“Was?“ Er drehte sich im Hausflur zu  der großen alten Standuhr um. „Sie geht wieder......“ murmelte er.
Nyus lange Basteleien haben sich doch gelohnt.
Die helle Sonne blendete Kota, als er aus seinem Haus trat. Die Silhouette, die Nyu unglaublich ähnlich sah, stand immer noch regungslos vor dem Tor. Er stellte sich neben Yuka.
Kota:„Meinst du das ist sie?“ fragte er sie leise.
Yuka nickte.
Yuka:„Wer sollte es sonst sein?“ gab sie tonlos zurück. „
Es brauchte kein Genie, um zu erkennen, dass Yuka Nyus Ankunft mit gemischten Gefühlen gegenüber stand. Kota ging nicht weiter auf ihre kalte Art ein und schritt stattdessen, über den gepflasterten Weg direkt auf das Tor zu. Mit jedem Schritt den er tat, konnte er die Silhouette deutlicher erkennen. Und je näher er kam, desto sicherer war er, dass Nyu oder Lucy, oder wie sie auch hieß, vor diesem Tor stand. Erst erkannte er die langen Haare, die sich im leisen Sommerwind kräuselten, dann machte er die beiden Stummeln, die von ihren Hörnern zurückgeblieben waren aus. Jeder Meter indem er dem Tor näherkam, fühlte er, wie er mehr lächelte. Dann umschloss seine Hand den Griff des Tors, und mit einem Ruck zog er es auf.
In dem Moment, als das Tor gerade offen genug für einen Menschen war, fühlte er, wie er stürmisch umarmt wurde, und hörte Nyu „Kota!“ schreien. Kota lachte.
Kota:„Schön das du wieder hier bist!“ sagte er glücklich. Als er sie näher betrachtete, verschwand sein lächeln jedoch. Sie war mit Schusswunden und Kratzern übersät,“Yuka!“ rief er besorgt und winkte sie zu sich. Yuka setzte ein lächeln auf und ging schnell auf Kota zu.
Yuka:„Schön, dass du hier bist Nyu..“ Sie verstummte, als sie die Verletzungen sah und legte sich erschrocken eine Hand auf den Mund,“Bring sie rein.“ brachte sie abgehackt hervor,“Ich habe irgendwo Verbandszeug.“
Nyu starrte sie mit großen Augen an. Sie schien die Wunden in keinster Weise wahrzunehmen.
Nyu: „Kota...“ flüsterte sie anklagend, als sie Kotas besorgten Gesichtsausdruck sah. Kota griff ihre Beine und schlang seinen anderen Arm um ihren Rücken. Dann trug er sie in das Haus Kaede.  Nana und Mayu konnten es vor Neugier nicht mehr aushalten und als sie dann ebenfalls Nyu erblickten waren sie entsetzt.
Mayu:,, Nyu!“
Nana:,, Sie ist es tatsächlich. Aber sie ist verletzt. Was ist denn nur passiert?“
Yuka:,, Ich weiß es nicht Nana.“
Mayu:,,Könnte es sein, das sie.....überfallen wurde?“
Yuka:,, Wir können nur hoffen das jetzt nicht noch mehr passiert. Mayu, ich glaube du müsstest noch mal mit Wanta rausgehen und Nana, kannst du bitte die Haustür zu machen?“
Mayu:,, Ist gut. Na komm Wanta....“
Sie nahm Wanta an der Leine und ging mit ihm die übliche Runde Nana ging zur Haustür und schloss sie zu.

Kapitel 1
„Erwachen“

Oftmals, bietet das Leben einen ungeahnte Möglichkeiten. So wie zum Beispiel, aus einen endlos langen Schlaf zu erwachen. Diese Geschichte erzählt, wie ich freikam und sich ein Haufen kniffliger Fragen, die sich tief in meinen Verstand eingegraben hatten. Ich musste Geheimnisse lüften und einer furchtbaren Wahrheit ins Gesicht blicken. Also, springen wir zu dem Moment, wo alles anfing, wo meine Vergangenheit stehts verloren war und die Gegenwart mich Tag und Nacht bewachte und die Zukunft in so weiter Ferne lag, das ich sie kaum ermessen konnte. Wer sich an die vergangen Ereignisse noch erinnern kann, der kann oder der kann sich vielleicht nicht denken, wie es in mit bebte und Trauer und Zorn und das Gefühl eines großen Verlustes, sich in mir breit machten.
Ich schlief tief und fest in meinem „zu Hause“, angeschlossen an einer Atemmaske und in einer glasklaren Kryoflüssigkeit getaucht. 8 Lange Jahre sind nun vergangen, seid dem ich gefangen genommen und eingesperrt wurde. Falls ihr nicht wisst ich mich also befinde, gebe ich euch einen kleinen Tipp. Ich war genau dort, wo auch meine anderen Artgenossen gefangen waren und nach und nach in den letzten Jahren jämmerlich krepiert sind. Und wenn ihr es immer noch nicht begriffen habt, sag ich es euch einfach mal. Ich schlafe in einem Tank, in einem geheimen Raum des großen Labors, unserem Gefängnis in dem wir gehalten wurden wie die Ratten.
Wie sehr wünschte ich mir,  endlich aufzuwachen, aus diesem schier endlosen Schlaf? Wie sehr träumte ich davon hinaus zu gehen, mich zu bewegen und endlich.........in Freiheit....zu leben!
Ich träumte gerade von einer Explosion, die plötzlich auf einer Brücke losbrach, ein Mädchen das weit entfernt davon stand und weinte, aber es war alles so unscharf, so weit weg. Ich schwamm zusammengekauert im Kryo-Trank, wie im Mutterleib. Der Raum in dem ich mich befand war riesig, ein dichter Nebel hing wie ein blasser Schleier in der Luft herum und beschlug das Glas von außen. Das große Eisentor das meine Zelle vom Korridor draußen trennte, ging langsam mit lauten donnern auf und ein schwarzer Schatten näherte sich mir. Er kam näher, näher.....bis er schließlich vor der Scheibe zum stehen kam. Er hob die Faust, wirbelte sie herum und wenn ich nur etwas gehört oder gesehen hätte, dann wäre ich ausgewichen, das schwöre ich! Die Faust traf zielgenau auf die Scheibe, durchdrang das Glas und eine blutige Hand zog mich an der Atemmaske heraus, riss mich zu Boden und ich lag auf Hunderten von Scherben. Mein Herz raste unkontrolliert drauf los, schon verrückt was ein kleiner Schock so alles anrichten konnte. Wie ein Fisch auf dem trockenen, zappelte ich umher, meine Augen zuckten als hätte man mir gerade einen Stromschlag verpasst, Schaum sprudelte mir aus dem Mund, als hätte ich Tollwut!
„He! Aufwachen!“, sagte die Gestalt über mir.
Ich blickte nach oben. Der Nebel verschlechterte meine Sicht, aber ich konnte ohne hin nichts sehen.
„Wa....wasch.....ischt....“, nuschelte ich.
„Herje, du bist ja noch ganz neben der Spur! Hör zu. Wir werden uns wieder sehen, aber erst wenn du hier raus bist. Wir treffen uns in Kamakura wieder, hast du verstanden?“
Ich sagte nichts, denn ich bekam meine Kiefer einfach nicht auseinander und langsam kroch mir eine Welle Erbrochenes die Kehle hoch und ich würgte dann wenige Sekunden später etwas aus.
Wer auch immer das war, er war verschwunden. Schmerzhaft, richtete ich mich auf. Meine Nase brannte wie verrückt, als hätte ich eine Ladung Pfeffer ins Gesicht bekommen. Alles um mich herum drehte sich und alles was ich noch sah war, drückende Dunkelheit die mich umgab und ein einzelner breiter Lichtstrahl, schien durch den Spalt des offenen Tores. Als ich mich wieder etwas beruhigt hatte und auch deutlich den Lichtkegel sehen konnte, blickte ich an mir herab.
„Oh.“, sagte ich,“Ich bin nackt.“
Mit den Füßen, tastete ich mich bis zur Türe, rutschte aber aus, da meine Fußsohlen nass waren, und knallte gegen die Wand, rutschte an einen breiten Hebel ab und schaltete so, unfreiwillig das Licht an. Die Neonröhren an der Decke sprangen an und meine Augen schlossen sich ruckartig und ganz automatisch, zog ich den Kopf ein, wie eine Schildkröte. Das Licht blendete mich und ich rieb mir wild die Augen.
Erneut war ich alleine und schaute mich um. Der Raum in dem ich hier aufwachte, war vollkommen leer, bis auf den jetzt zerstörten Tank dessen Glasröhre nun hier zerberstet vor mir lag. Naben mir, lagen Anziehsachen für mich. Eine Unterhose und ein Nachthemd was man in Krankenhäusern bekam. Ich mochte keine Krankenhäuser und auch die Klamotten die man dort bekam, stinkten mir. Aber, ich konnte ja nicht die ganze Zeit nackt durch die Gegend laufen, oder?
Also zog ich mich an, und schritt dann nach draußen auf den Korridor. Ich erschrak. Überall lagen bewusstlose Wachmänner gegen die Wände gelehnt. Was war hier nur geschehen? Ob das die Gestalt war, die mich aus dem Tank heraus gerissen hatte? Ich überlegte.
Hinter mir hörte ich schritte. Rasch, drehte ich mich um und sah dann, einen Mann mit Anzug, dunklen Haaren und einer Brille.
„Ah!“, sagte ich,“Kurama! Ich dachte schon du hättest mich vergessen.“
Kurama:“Nummer 10, du musst etwas für mich tun.“
„Und was?“, fragte ich.
Er rückte seine Brille zurecht und sah mich aus ernsten Augen an.
Kurama:“Ich möchte das du, Nummer 7 aufsuchst und auf sie aufpasst.“
„Hm? Und warum? Kann diese Nummer 7 nicht auf sich selbst aufpassen?“, sagte ich gelangweilt, verschränkte die Arme hinter den Kopf.
Kurama:“Mach es einfach. Du bist der einzige den ich dafür vertraue.“
„Also gut.“, sagte ich und drehte mich um,“Aber dafür bist du mir was schuldig!“
Ich drehte mich erneut um, doch Kurama war verschwunden. Verwirrt kratzte ich mich am Kopf und ging wieder los. Kurama war ich früher ein paar mal begegnet und seltsamer Weise, konnte ich ihn gut leiden. Ich habe ihn damals schon einen Gefallen getan und er hatte versprochen mich hier raus zu holen. Aber er hatte es wohl vergessen.
Ich schritt gemütlich durch den langen Korridor und kam an einer Scheibe vorbei. Der Kerl da, sah mich mit den gleichen verwirrten Gesichtsausdruck an wie ich ihn. Aber......Moment, das war ja ich! Diese blutroten Augen und die pechschwarzen Haare, die mir teilweise im Gesicht hingen,  würde ich überall wieder erkennen. Falls ihr nicht wisst wer ich bin, mein Name war Rayo, aber hier im Labor, wurde ich nur, „Nummer 10“ genannt. Ich konnte mich nicht daran erinnern, wann und wieso ich überhaupt hier im Labor gelandet war. Also entschied ich mich in Richtung Ausgang zu gehen. Alles war wie ausgestorben. Ich wusste zwar nicht wie lange ich geschlafen hatte und wo es hier zum Ausgang ging, aber die grün-weißen Schilder an der Decke schienen mich nicht in die Irre führen zu wollen, also folgte ich ihnen.
„Mein Gott! Wie groß ist dieser Mist hier?!“, schrie ich und meine Stimme, hallte durch die leeren Korridore wieder.
Angefressen rannte ich weiter. Immer wenn ich mies drauf war, rannte ich einfach drauf los, ohne nach zu denken. Die Konsequenzen, die auf mich zu kommen würden, sollte ich von einen dieser Wachmänner erwischt werden, waren mir nicht klar, aber ich wollte einfach nur raus, raus aus diesem Labyrinth! Doch meine Sturheit wurde jäh bestraft, als ich mit einem Fuß falsch auftrat und ein stechender Schmerz meine Zehen durchzog. Ein Krampf. Laut fluchend und den Teufel herbeisehnend, sprang ich auf einem Fuß den Gang entlang, bemerkte die Treppe nicht die vor mir lag, stolperte und fiel dann mit lauten Krach die Stufen hinunter. Ich schlug mir leicht den Kopf auf und meine Nase blutete. „Scheiße tut das weh!“, fluchte ich und hielt mir die frisch blutende Nase und ich merkte wie mir die Traurigkeit kam, nicht weil ich alleine war, sondern weil mein Kopf nun fürchterlich dröhnte und meine Nase schmerzte. Doch im nächsten Moment, rannte ich in Jemanden hinein. Ich verfluchte mich selbst dafür und krümmte mich vor Schmerz auf den Boden. Und eine laute Stimme über mir, kreischte vor Entsetzen. Von der Höhe des Schreis, könnte es entweder ein Mann sein, der wohl noch immer nicht im Stimmbruch an angekommen war, oder eine Frau. Letzteres traf zu als ich meinen Kopf wieder anhob. Sie hatte dunkelbraune Haare, eine Brille die ihr schief auf der Nase lag und ein Klemmbrett in der Hand. Ihr Name war Arakawa, eine armselige Angestellte hier in diesem Saftladen, die außerdem noch ein riesiges Pech mit Männern hatte.
Arakawa:“Geh weg von mir!“, schrie sie,“Bleib weg von mir du kleines Monster! Hau ab!“
War das ihr Ernst? So wollte sie mich verjagen?
Ich rollte mit den Augen und ging ganz langsam auf sie zu, Sie aber wich immer weiter von mir weg.
„Hören sie. Ich habe nicht die geringste Lust mich jetzt mit ihnen rum zu schlagen. Also würde es ihnen etwas ausmachen mir einfach aus dem Weg zu gehen?“
Arakawa:“Mir machst du nichts vor du! Ich weiß doch ganz genau was du vorhast! Du tust nur so als ob du ein unschuldiges Kind wärst, aber,........wenn ich die einmal den Rücken zuwende, schlägst du zu, nicht wahr?! Also schlag es dir gleich aus den Kopf und bleib weg von mir! Komm mir bloß nicht zu nahe!“
Kopfschüttelnd, ging ich an ihr vorbei, erschreckte sie noch kurz und ging dann weiter. Doch, da wusste ich noch nicht, wie gerissen diese Schreckschraube war. Ich drehte mich noch einmal um, um mich von ihr zu verabschieden, doch da flog mir auch schon ihr Klemmbrett entgegen und knallte genau gegen meine Stirn, mit dem kleinen Metallplättchen zu erst. Ich stolperte nach hinten und hielt mir die Wunde. Blut klebte an meiner Hand und dann, lief mir das austretende Blut über das Auge. Plötzlich, begannen meine Hände zu zittern, mein Magen krampfte sich zusammen, mein Herz begann zu rasen, ich ging in die Knie, begann zu keuchen und ein brennend heißer Schmerz breitete sich in meiner Brust aus, als ob ich von innen heraus schmelzen würde. Ich fühlte mich, als ob ich mich gleich wieder übergeben müsste, ich packte meine Hörner, versuchte sie abzubrechen.
„Nein Schluss! Aufhören!“, flehte ich,“Sofort aufhören!“
Ich rammte meinen Kopf auf den Boden und ich wusste nicht warum, ich tat es einfach! Was ging da nur in mir vor?! Ich stand auf, torkelte umher, rannte dann aber plötzlich gegen die Wand, mit den Kopf voraus.
Arakawa:“Ich habs doch gewusst!“
„Macht das es aufhört! Macht,.....das dieser Schmerz aufhört!“
Als es endlich aufhörte, lag ich am Boden und rührte mich nicht. Die erbleichte Arakawa schlich langsam zu mir hin, um nach zu sehen ob ich noch lebte. Doch eine Fremde Kraft, weckte mich wieder auf. Ich schoss nach oben, packte ihre Hand und drückte sie dann mit voller Wucht gegen die Wand. Blanker Zorn, stand mir direkt ins Gesicht geschrieben und deshalb, drückte ich ihren Arm auf den Rücken.
Arakawa:“Bitte.....bitte nicht......“, flehte sie.
Ich lachte und kam mir dabei so fremd vor. Was war nur mit mir los?
„So so“, sagte ich mit rauer und dunkler Stimme,“Jetzt hör mir mal gut zu, Weib! Du wirst mich jetzt auf der Stelle hier wegführen und mir eine Passage zur Küste von Kamakura schaffen, hast du mich verstanden?!“
Arakawa:“Ja....ja doch!“
Ich fuhr meine Vektoren aus und rammte sie direkt neben ihren Kopf in die Wand.
„Du lügst, sowas kann ich riechen.“, grinsend, kam ich ihr ganz nahe und flüsterte ihr ins Ohr,“Wenn du, mich noch einmal anlügst, habe ich noch ganz andere Methoden um dich zum sprechen zu bringen.“
Ich konnte genau sehen, wie ihr der Angstschweiß von der Stirn floss und ihr die Tränen entrannen.
Arakawa:“Ich verspreche dir, dass ich nicht lüge! Aber....ich flehe dich an......tu es nicht....tu es bitte nicht!“
Ich zuckte zurück, meine Pupillen weiteten sich, ein kurzes Fauchen dröhnte durch meinen Schädel, ich lies sie los und taumelte rücklings gegen die Wand. Ich vergrub das Gesicht in den Händen, trampelte mit den Füßen herum und beruhigte mich wieder. Ich blickte auf und sah das sie weinte. Herr Gott, was hatte ich angestellt?
Ich stand auf und schüttelte mich.
„Hören sie.....es...es tut mir leid.....ich weiß nicht...was da über mich gekommen ist.“
Arakawa:“Ach....ja ja.“, knurrte sie,“Du hast mir gerade echt eine Heiden Angst eingejagt. Ich dachte schon, du würdest mich töten, so wie die anderen!“
Ich, jemanden Töten?
„Was? Wo denken sie hin. Ich, habe noch nie irgendwen getötet. Da müssen sie mich verwechseln!“
Arakawa:“Ach hör mir doch auf! Du warst doch gerade drauf und dran mich zu deinen ersten Opfer zu machen!“
„Sie irren sich! Ich bin kein Mörder!“, schrie ich und blickte auf meine Hände,“Das könnte ich nicht. Selbst wenn ich wollte, ich könnte das nicht.“
Arawaka:“Trotzdem werde ich mich von dir fern halten.“
„Könnten sie mir dann bitte verraten, wie ich hier wegkomme?“
Arakawa:“Es gibt nur zwei Wege die von dieser Insel wegführen. Entweder fliegt man mit einen Hubschrauber, oder man fährt mit einem Boot.“
Ich nickte.
„Gut. Da ich nicht gerne fliege, müssen sie mich wohl oder übel zu einem Boot führen.“
Arakawa:“Muss ich wirklich?“, jammerte sie und schluckte.
„Hören sie.“, stöhnte ich,“So kommen wir nicht weiter. Bringen sie mich einfach zum Aufzug und dann trennen sich unsere Wege.“
Sie deutete den Gang entlang.
Arakawa:“Du gehst einfach den Gang hier runter. Dann kommst du zu einer Abzweigung und irgendwo da muss auch ein Aufzug sein.“
„Danke!“, grinste ich und rannte davon.
Seufzend, lies sie sich gegen die Wand fallen.
Arakawa:“Mein Gott. Für einen Moment dachte ich schon, es wäre aus.“
Nach langen suchen und viel Gefluche, fand ich dann doch noch endlich den Aufzug. Erleichtert, ging ich hinein, drückte auf „E“ und fuhr dann hinunter. Doch als ich Ausstieg, fand ich mich in einen dunklen Korridor wieder.
„Na toll, und was jetzt?“
Ich ging hinaus und kratzte mich am Kopf. Doch im nächsten Moment verfluchte ich mich wieder selbst, weil ich nicht nach hinten gesehen hatte, denn etwas schlug mich nieder und ich fiel zu Boden. Wie tief konnte ich denn bitte noch sinken. Zu erst musste ich einen einfachen Menschen um etwas bitten und jetzt auch noch diese Nachsicht von mir.

Als ich wieder erwachte, wehte ein kalter Wind und ich schmeckte Dreck und Sand. Ich lag also, am Fuße dieses Berges und vor mir, ein Motorboot.
„Komisch.“
Wo kam dieses Ding bloß her?
Aber ich stellte keine Fragen, sondern stieg einfach ein, zog aus reiner Intuition an dem Griff und fuhr dann mit lauten Gedröhne davon.

Ich wusste einfach nicht wieso, aber, irgendwie, hatte ich das Gefühl, dass ich den Weg nach Kamakura kannte. Aber warum? Die Fahrt dauerte lange und ich hatte mich bestimmt drei mal übergeben müssen. Ich wurde leicht seekrank und beinahe, hätte mich eine Möwe  mit ihrer Scheiße getroffen. Und als ich dann endlich, dort ankam, war ich völlig geschafft. Ich stieg aus dem Boot, vergaß alles um mich herum, und ging meine ersten Schritte. Jetzt musste ich nur noch diesen Typen finden, der mich aus meiner Zelle gelassen hatte. Ich schlich durch den Sand und stolperte direkt nach den ersten drei Schritten, fiel hin und landete mit dem Gesicht im Dreck. Ich hustete und hechtete zu dem Stück Wellblech das hier lag und versteckte mich da hinter. Denn über mir, hörte ich schritte, lautes Geplapper und Geschwätz. „Menschen! Immer wenn man sie am wenigsten braucht!“ , dachte ich.
Warum nur schossen mir gerade solche Gedanken durch den Kopf? Warum verabscheute ich die Menschen plötzlich so?
Mir wurde plötzlich so kalt, ich begann zu schlottern, als ob ich in einer Kühltruhe sitzen würde. Kein Wunder, es war ja auch tiefste Nacht. Über mir waren meine einzige Hoffnung irgendwas zu sehen, die Lichter der Laternen. Ich gähnte und steckte den Kopf hinter dem Blech hervor. Nichts zu sehen. Also kletterte ich auf den Bürgersteig, sah an der Straße nach links und rechts und rannte so schnell ich konnte davon. Aber wovor denn? Niemand verfolgte mich, ich war nicht in Eile. Warum also rannte ich davon, als wäre der Teufel persönlich hinter mir her? Ich achtete nur auf das klatschen meiner nackten Füße auf dem Bürgersteig, fühlte den kalten Wind der mir durch die Haare wehte. Die Laternen und die Häuser zogen schnell an mir vorbei, einmal stolperte ich und schürfte mir dabei ein Knie auf, ein andermal trat ich auf einen kleinen, aber spitzen Stein und riss mir so die Fußsohle auf. Es brannte wie Feuer, also humpelte ich. Mir brannten die Lungen, mein Magen knurrte und da sah ich auf der anderen Straßenseite, einen kleinen Laden der glücklicher Weise noch geöffnet war und da sah ich viele leckere Sachen, die nur darauf warteten von mir verspeist zu werden. Mir lief das Wasser im Mund zusammen, also humpelte ich wieder los, achtete nicht auf diese kleine Weisheit, die mir irgendwann mal beigebracht wurde, die sagte, dass man nach links und rechts sehen sollte, bevor man eine Straße überquerte. Aber das war mir jetzt egal, mein Hunger und mein Magen der schon schmerzte, waren wichtiger. Ich achtete gar nicht auf die zwei Lichter die auf mich zugerast kamen, ein lautes Quietschen, lies mich zusammen zucken, ich sah nur noch einen hellen Blitz. Ein lauter Knall hallte durch die Nacht und mein schmerzender Kopf sagte mir, das ich auf der Straße lag, etwas warmes lief mir an der Schläfe herab, ein seltsames Gefühl. Meine Augen zuckten, dutzende von Menschen stellten sich um mich herum eine laute Sirene war zu hören, ein paar Männer in komischen Klamotten hoben mich hoch und legten mich auf eine Trage. Ich sah nur noch eine durchsichtige Atemmaske die mir aufs Gesicht gedrückt wurde und dann.......wurde alles um mich herum schwarz.

„Soll ich dir mal was sagen, du hast mehr Glück als Verstand, du Idiot!“
Ich wirbelte herum und sah mich in einem Spiegel wieder. Aber, mein Spiegelbild sah ganz anders aus. Es hatte grüne Augen, schwarze Adern lange scharfe Reißzähne. Verwirrt trat ich näher heran und berührte das Glas mit meiner Hand.
„Wer bist du?“, fragte ich.
„Ich bin du, wer sonst!“, sagte mein Spiegelbild,“Du hast wieder mal versucht dich selbst zu erlösen in dem du auf die Straße gerannt bist! Glaubst du etwa, das du mir so entkommen kannst?!“
„Was redest du denn da? Wieso sollte ich vor mir selbst abhauen? Das ergibt doch gar keinen Sinn!“
Das Spiegelbild lachte.
„Warte nur, du wirst uns nicht dem Tod zuführen. Dafür sorge ich. Entweder bekomme ich deinen Körper oder gar keiner! Und um an deinen Körper zu kommen, musst du am leben bleiben. Also denke gefälligst nach bevor du handelst!“
Mein Spiegelbild sprang plötzlich aus den Spiegel heraus und verwandelte sich in einen blutrünstigen Wolf, mit gelb leuchtenden Augen und schwarzen Krallen.
Ich schrie laut auf und viele Hände drückten mich auf den OP-Tisch zurück. Ich schlug und trat wild um mich, lautes Scheppern und gedämpfte Schreie, waren alles was ich gerade hörte.
„Halten sie ihn doch fest!“
„Das versuche ich ja! Aber......der Bursche ist ziemlich kräftig!“
Ich wollte einfach aufwachen, ich musste weg, raus aus diesem Albtraum. Die Männer versuchten mich festzuhalten, während die Frauen mir wieder diese Atemmaske aufsetzen wollten. Was war nur los mit mir? Warum schrie ich immer noch?
Schlussendlich schafften die Leute es doch noch, mir Arme und Beine auf den OP-Tisch zu befestigen und mich ruhig zu stellen. Mein ganzer Körper verkrampfte sich, bis einer von denen meinen Arm packte und mir eine Spritze in den Arm jagte. Ein kaltes und unangenehmes Gefühl wanderte von meinem Arm, durch meinen ganzen Körper. Ich wurde plötzlich ruhig und die Lage beruhigte sich wieder.

Nach einem langen Schlaf, erwachte ich wieder. Draußen war es immer noch dunkel. Ich sah auf die Uhr die dort an der Wand hing. „6:00 Uhr.“, murmelte ich. Mein Kopf dröhnte vor Schmerz und von den Wickeln die man mir um den Kopf gebunden hatte. Meine beiden Augen waren zwar offen, doch um mein rechtes, war eine weiße Augenklappe gebunden. Ein langer, dünner und durchsichtiger Schlauch hing von meinem Handgelenk an einen mit Wasser gefüllten Beutel, der an einer Stange hing. Was zur Hölle war mit mir geschehen? Alles verschwamm vor meinen Augen, der Raum drehte sich und gerade als ich aufstehen wollte, packte ich den Eimer der neben meinen Bett stand und übergab mich ein paar mal. „Narkose, ich hasse dieses Zeug.“, fluchte ich krächzend. Die Tür zu meinem Zimmer ging auf und herein kam eine Krankenschwester und die sah verärgert aus.
„Nein, nein , nein!“, rief sie,“Du darfst doch noch nicht aufstehen. Komm, leg dich hin.“
Sie drückte mich sanft aufs Bett und deckte mich zu, während mir wieder ein Brechreiz kam und sie mir eine Schale an den Mund hielt.
„Das.....das ist.....widerlig!“, hustete ich und ein paar Tränen entrannen mir.
„Sssschhh, ist ja gut. Beruhige dich erst mal wieder. Das kommt von der Narkose. Gleich ist es vorbei.“
Die hatte vielleicht Nerven.
Als ich mich einfach nicht mehr übergeben konnte, lies ich mich auf mein Kissen zurückfallen.
„Was....ist passiert?“, fragte ich,“Auh.......mein Kopf!“
„Tja, du bist vor ein Auto gerannt und das hat dich böse erwischt. Du hattest eine Platzwunde am Kopf. Wären die Sanitäter, nicht sofort gekommen, wärst du verblutet.“
„Eine Platzwunde....“,wiederholte ich langsam und tastete meinen Kopf ab.
Ich seufzte erleichtert. „Meine Hörner sind noch da.“.
„Du kannst aber von Glück reden, das du noch am leben bist. Was hast du da draußen nur getrieben, mit nichts weiter als einer Unterhose und einem Nachthemd an?“
Ich zuckte die Schultern. Warum wollte ich noch mal über die Straße rennen? Es fiel mir nicht mehr ein.
„Kann ich, bitte was zu essen haben, ich habe Hunger.“
„Wie bitte? Du bist schwer verletzt und denkst ans Essen? Du bist mir ja ein komischer Kauz.“
Kichernd ging sie hinaus und verlies das Zimmer. Was war daran jetzt bitte so komisch? Ich hatte einfach nur Hunger. Und, Herr Gott noch mal, war mir übel.
Ich stand vorsichtig auf, schlich zum Fenster und blickte hinaus auf die Straßen, oder zumindest auf das, was ich als Straße identifizieren konnte.
„Wieso, muss sowas immer mir passieren.“, sagte ich zu mir selbst und legte meinen Kopf gegen die Scheibe.
Wieder ging die Türe auf und dieses mal kam ein Arzt herein. Weißer Kittel, eine Brille auf der Nase, ein Stethoskop um den Hals.
„Ah, schau mal an, du bist wach.“, sagte er.
„Ach und das überrascht sie?“, sagte ich.
Er bat mich aufs Bett und ich setzte mich wieder hin. Er war schon etwas älter aus, denn überall auf seinem Gesicht waren Falten.
„Tja mein Junge, du hast uns einen gehörigen Schrecken eingejagt. Hat man dir nicht beigebracht nach links und rechts zu sehen, bevor man über die Straße rennt?“
Ich nahm seine blöde Bemerkung mit Desinteresse einfach so entgegen. Was bildete sich dieser Kerl eigentlich ein? Ich war kein kleines Kind mehr das man bei der Hand nehmen musste.
„Wissen sie......das ist vielleicht jetzt ein ungünstiger Zeitpunkt, aber ich bräuchte neue Anziehsachen.“
Er starrte mich verwirrt an.
„Äh, wie bitte?“, fragte er verdutzt.
„Na, Anziehsachen! Ich kann doch nicht mein Leben lang im Nachthemd rumlaufen.“
„Wo sind denn eigentlich deine Eltern? Wissen sie das du außer Haus bist?“
„Wenn dieser Typ mir noch mehr, solch dumme Fragen stellt, fängt der sich gleich eine!“
„Ich bin Waise.“
„Oh......“, sagte er betrübt,“Das tut mir leid, entschuldige bitte.“
Ich zuckte nur die Schultern.
„Das ist mir eigentlich egal. Also was ist nun? Kriege ich nun neue Anziehsachen?“, hackte ich nach.
Er aber runzelte die Stirn und starrte auf die Akte in seiner Hand.
„Hör zu, du wirst noch ein paar Nächte hierbleiben müssen, bis deine Wunde am Kopf verheilt ist. Wir werden dir neue Anziehsachen besorgen, das verspreche ich dir. Aber vorher noch eine Frage.“
„Klar. Schießen sie los.“
„Wie alt bist du?“
Wieder zuckte ich die Schultern. Seltsamer Weise, wusste ich nicht wie alt ich war. Aber warum zum Teufel?
„Keine Ahnung. Das ist mir auch völlig egal. Ich kann auf mich aufpassen.“
„Ja, aber.....du musst doch wissen wie alt du bist!“, er lachte und fuhr mir durch die Haare.
Was wollte dieser komische Kerl von mir? Redete ich hier gegen eine Wand oder musste ich ihm wirklich eine Verpassen damit wir endlich mal zu meinen Problem kamen?
„Hören sie. Ich habe keine Ahnung wie alt ich bin, ich hab nicht den leisesten Schimmer warum ich noch hier herum sitze und außerdem habe ich einen Mordshunger und will endlich neue Anziehsachen!“
Der Arzt verzweifelte schon langsam und sah so aus, als würde er jeden Moment seinem Klemmbrett ein Stück abbeißen.
„OK, nun hör mir mal gut zu. Ich.....werde gleich mit den Schwestern sprechen und dir deine Anziehsachen besorgen.“
„Alles klar! Dann will ich aber ein T-Shirt, eine kurze Hose und Sandalen!“
Der Mann nickte und ging dann kopfschüttelnd aus dem Zimmer.

Als die Sonne es endlich über den Horizont geschafft hatte, öffnete ich meine verschlafenen Augen, denn die hatte ich die restlichen Stunden kaum zu machen können. Aber auch nur, weil diese nervige Schwester die Vorhänge mit solcher Wucht aufzog, das ich mich unter der Decke versteckte, weil mich das Licht blendete.
„Warum müssen sie mich wecken?!“, fluchte ich.
„Na na, nicht muffelig werden! Morgenstund hat Gold im Mund!“
„Igitt, Gold will ich aber nicht essen.“
„Das war ja auch nur ein Sprichwort!“, lachte sie,“Ich bringe dir gleich das Frühstück.“
Frühstück. Die wichtigste Mahlzeit des Tages. Mein Magen knurrte wie verrückt, denn in den vergangen Stunden, bin ich ein paar mal wach geworden,  und habe mich übergeben müssen. Doch jetzt hatte mich wieder der Hunger gepackt.
„Sind meine Anziehsachen schon da?“, fragte ich neugierig und linste unter der Bettdecke hervor.
„Ja. Wir haben sie vorhin besorgt. Da über den Stuhl hängen sie.“
Tatsächlich. Dort hingen die Sachen um die ich den Arzt gebeten hatte. Eine kurze Hose, ein T-Shirt und sogar Sandalen standen da für mich! Zumindest das, hatte der Arzt hingekriegt. Die Schwester bat mich ruhig liegen zu bleiben und hielt meine Hand. Vorsichtig zog sie das Pflaster ab, ich biss die Zähne zusammen. Ich musste ein kleines kurzes dickes Band festhalten und auf meinen Handrücken pressen. Danach klebte sie mir ein neues Pflaster drauf und ich konnte meine Hand wieder frei bewegen. Ich stand auf und ging zum Stuhl.
„Halt, Moment, was hast du vor?“, fragte sie.
„Na was glauben sie? Ich ziehe mich an. Hab die Nase voll im Nachthemd durch die Gegend zu laufen!“
„Na gut. Aber du musst noch hier bleiben, das weißt du doch oder?“
„Ja, ja.“, meckerte ich und zog mir das Shirt vorsichtig über den Kopf. Doch......das erwies sich als schwer, denn meine Hörner wollten zuerst nicht durch den Kragen und nach viel Gefuchtel war ich durch. Ich zog mir die Hose und die Sandalen an und setzte mich wieder aufs Bett. Ich grinste sie breit an und sie ging dann leicht misstrauisch nach draußen. Als sie weg war, stoppte ich mein Grinsen, denn meine Wangen taten weh. Mir war langweilig und ganz sicher würde ich hier nicht noch länger bleiben. Oh nein. Aber, der Fernseher, den ich heute früh schon bemerkt hatte, fiel mir ins Auge und ich schaltete ihn ein. Ich legte mich wieder aufs Bett. Es lief nur Mist und die meisten Sender wurden in seltsamen Sprachen ausgestrahlt. Musste wohl Kauderwelsch sein. Und nach einer Stunde, hatte ich die Nase voll und ging auf den Gang. Hier saßen viele Patienten auf Stühlen, unterhielten sich mit ihren Verwandten und Freunden. Ich aber wollte nur noch eins: Hier raus. Also suchte ich einen der Aufzüge auf und stieg ein. Eigentlich mochte ich Aufzüge nicht. Immer wenn ich mit so einem Ding hinunter fuhr, dachte ich das sich mir der Magen umdrehte und beim hochfahren war es genau das selbe. Als ich dann endlich unten ankam, suchte ich nach dem Ausgang. Ich verzweifelte schon nach den ersten 2 Minuten und verfluchte diesen Laden hier. Doch meine Verzweiflung, entpuppte sich einfach nur als meine eigene Dummheit. Ich sah im alles ja im Moment nur auf einem Auge, da das andere von einer Augenklappe verdeckt wurde. Ich erblickte den Ausgang und rannte los, hörte nicht auf die Krankenschwester die mir noch hinterher rief:“Hey, bleib stehen! Du musst doch noch das Bett hüten! Hörst du nicht?!“
Doch es war mir egal. Ich rannte, wich immer in letzter Sekunde den Passanten aus. Ich war endlich wieder frei. Es tat einfach gut, wieder laufen zu können. Und nach wenigen Minuten, kam ich an einen kleinen Spielplatz vorbei. Normalerweise interessierte mich sowas gar nicht, aber wem kümmerte es das ich eine kurze Weile hier blieb? Ich rannte zur Rutsche und legte mich mitten drauf und lies mir die Sonne aufs Gesicht scheinen. Der Wind pfiff leise durch mein Haar und die Vögel flogen über mich hinweg. Ich lächelte einfach nur matt und genoss diese Ruhe die mich hier umgab. Selbst dieser Typ, der mich aus meiner Zelle befreit hatte war mir egal. Warum wollte ich überhaupt zu ihm? Ich war frei! Sollte er doch zu mir kommen.
Doch nach kurzer Weile, wurde mir selbst diese Ruhe zu langweilig. Also stand ich wieder auf und wollte wieder losrennen, doch......plötzlich fing ich an zu schwanken, mein Blick wurde trüber und alles verschwamm nur noch. Mein Kopf war ganz heiß, als ob man Spiegeleier darauf braten könnte, meine Hände und meine Knie zitterten, meine Beine, gaben einfach nach und ich fiel kopfüber in den Sand.

Ich wusste nicht wie lange ich dort lag und wie schlecht es mir ging. Was mich allerdings aus meinen Träumen riss, waren nicht diese grauenvollen Kopfschmerzen, sondern, eine feuchte Nase die mich beschnüffelte und eine kleine Zunge die mir übers Gesicht leckte. Ich hörte nur noch:“Wanta! Aus, lass das!“
Ich öffnete mein gesundes Auge und erblickte einen weißen Wattebausch. Merkwürdig. Seid wann hat so ein Ding Beine und kleine schwarze Kulleraugen? Ich sagte nichts, blieb einfach liegen.
Mayu:“Hey....bist du etwa.....“.
Das Mädchen fasste mir an meine Hörner, doch ich packte ihre Hand und richtete mich auf, wenn auch mit wackligen Beinen.
„Fass.......sie....nicht an.“, sagte ich so undeutlich, als hätte ich eine Socke im Mund.
Mayu:“Du bist wohl auch so einer wie Nana, oder? Du hast auch diese Hörner.“
Na sowas. Sie hatte gar keine Angst vor mir, wie diese verrückte Arakawa.
„Redest du mit mir?“, fragte ich.
Mayu:“Natürlich.“, lachte sie und reichte mir die Hand zur Begrüßung.
Ich wollte nach ihr greifen, doch meine Beine wollten nicht mehr so richtig und sie fing mich auf.
„T-tut mir leid.“, sagte ich,“Ich....bin.....“
Mayu:“Ist schon in Ordnung.“, sie fühlte meine Stirn,“Ach herje, du verbrennst ja fast!“
„Wirklich?“, ich versuchte überrascht zu klingen doch diese Schmerzen hinderten mich daran.
Mayu:“Na komm, ich bringe dich erst mal zu mir nach Hause. Yuka und Kota werden sicher wissen, was zu tun ist.“
Sie nahm mich bei der Hand und zog mich hinter sich her.

Wir kamen an einer für mich endlos langen Treppe an die steil nach oben führte. Ich wollte ihr noch sagen, das ich solche Treppen hasste wie die Pest, doch sie war schon dabei mir bei den ersten Stufen zu helfen.
Mayu:“So ist es gut. Stufe für Stufe.“
„Ich.....Hunger.....“, murmelte ich und merkte wie mir schon wieder ein Brechreiz kam, doch ich konnte ihn hinunter schlucken.
Als wir dann endlich, nach einer Minute oben ankamen, war ich völlig geschafft. Es war zwar nur eine Minute, doch für mich, waren es gefühlte 5 Stunden. Ich zitterte am ganzen Körper. Schüttelfrost, auch das noch. Ich hätte nicht so rennen dürfen als ich aus dem Krankenhaus kam.
Mayu:“So, wir sind da!“
Wir waren an einem riesigen Haus angekommen, das für mich aussah wie ein Palast. Doch mein Schüttelfrost und meine Schmerzen, drängten mein Erstaunen zurück. Sie schloss die Haustüre auf und führte mich hinein. Und gleich zu Anfang, stolperte ich über die erste kleine Stufe die mich auf einige Bodendielen führte und so fiel ich ihr unfreiwillig um die Hüfte und riss sie zu Boden.
„Es tut mir leid! Entschuldige!“, rief ich erschrocken und half ihr beim aufstehen.
Verdammt! Warum war sie so schwer?
Mayu:“Ist schon in Ordnung. Du bist einfach nur gestolpert.“
Sie stand auf und zog mich weiter an der Hand.
„Wo....bin ich hier....“
Mayu:“Im Haus Kaede. Warte hier kurz!“
Sie befahl mir einfach hier stehen zu bleiben und nichts anzufassen. Vor mir stand eine alte Standuhr, doch sie war wohl stehen geblieben. Wenig später kam das Mädchen mit einen jungen Mann zurück. Sein Name war Kota und das Mädchen hieß Mayu.
Kota:“Du sagtest, du hättest ihm auf einem Spielplatz gefunden?“
Mayu:“Ja. Er lag im Dreck und er hat Fieber.“
Kota:“Gut gut, ich hab verstanden. Yuka, Nyu und Nana sind gleich zurück vom Einkaufen.“
Mayu:“Und was machen wir jetzt mir ihm?“
Kota:“Überlass das mir. Füttere du doch erst mal Wanta, ich lasse ihm schon mal ein Bad ein. Wenn dann alle da sind, können wir ja sehen was wir mit ihm machen.“
Ein Bad. Das hörte sich in meinen Ohren einfach himmlisch an. Ich roch tatsächlich ein bisschen streng und meine neuen Klamotten waren auch schon verdreckt. Und da hatte ich sie gerade erst bekommen. Während Mayu mit ihrem kleinen Fellball verschwand, schob Kota mich durch die Gänge und zeigte mir das Bad. Hier befand sich eine große Badewanne. Alles war frisch geputzt und es roch nach Räucherstäbchen, wobei ich das im Moment nicht riechen konnte, denn meine Nase war zu. Kota, lies mir schon mal heißes Wasser ein und sofort legte sich ein Schleier in den Raum.
Kouta:“Na los. Zieh dich schon mal aus und steig in die Wanne. Ich hole dir noch ein paar Handtücher.“
Ich lächelte nur matt und tat was er sagte. Als ich in die Wanne stieg, brannte das heiße Wasser auf meiner Haut und ich biss die Zähne zusammen. Nach ein paar Sekunden konnte ich es aber aushalten und saß dann endlich bis zum Nacken im Wasser. Ich spürte wie meine Nase langsam frei wurde.

Eine Stunde später, kamen die drei Frauen nach Hause die Kota erwähnt hatte. Yuka, Nyu und Nana. Sie schleppten schwere Einkaufstüten mit sich rum.
Yuka:“Gut, da wären wir. Nyu, Nana, bringt ihr die Einkäufe schon mal in die Küche. Danach könnt ihr ein Bad nehmen.“
Nana:“Ist gut!“
Nyu:“Nyu!“
Als Yuka meine Sandalen erblickte, blieb sie abrupt stehen und bückte sich.
Yuka:“Nanu? Haben wir etwa Besuch? Kota!“, rief sie und ging ins Wohnzimmer.
Kota:“Ah gut ihr seid wieder da. Dann können wir ja gleich anfangen zu kochen.“
Yuka:“Sag mal, haben wir etwa Besuch?“, fragte sie und hob meine Sandalen an.
Kota:“Ja. Mayu hat vorhin einen Jungen mit nach Hause gebracht. Sie sagte er sei auf dem Spielplatz ohnmächtig geworden. Außerdem hatte er Fieber und sah sonst ziemlich krank aus.“
Yuka:“Oh weh, der arme. Wo ist er denn?“
Und genau in diesem Moment, gingen Nyu und Nana in Richtung Bad. Inzwischen hatten sich meine Kopfschmerzen und mein Schüttelfrost verzogen und ich war etwas untergetaucht. Überall war nur das mittlerweile lauwarme Wasser. Ich fühlte mich so, als ob ich wieder im Tank wäre, nur trug ich dieses mal keine Atemmaske. Der Verband um meinen Kopf und die Augenklappe waren mir egal. Ich fragte mich, was sie mich nachher wohl fragen würden, wenn ich den Bewohnern der Pension gegenüber stand. Auf einmal, hörte ich gedämpfte Stimmen über mir, zwei Schatten die sich mir langsam näherten. Meine Wunde am Kopf die noch nicht ganz so verheilt war, fing an wieder wehzutun, also richtete ich mich auf, das Wasser floss an mir herab. Ich hatte die Arme gesenkt und stand nun in gebückter Haltung da, völlig freizügig. Was vor mir war, erkannte ich erst, als ein Schrei mich aus meiner Trance weckte. Das mussten wohl Nana und Nyu gewesen sein die gerade ebenfalls entblößt im Raum standen. Sie schnappten sich jeweils ein Handtuch und rannten davon.
Yuka:“Was ist denn mit euch los?! Warum seid ihr nicht im Bad?!“
Nana:“Weil da jemand drin ist!“
Kota:“Oh nein, das hatte ich ja völlig vergessen!“
Yuka:“Augenblick mal. Ich sehe mir das mal an.“
Sie stand auf und ging nun auch in Richtung Bad. Und in dem Moment als sie die Türe hereinkam, trocknete ich mich gerade ab. Verwirrt drehte ich mich um und wickelte das Handtuch um meine Hüfte.
„Tut mir leid. Ich habe die Zeit vergessen.“
Doch sie stand blass da und schien nicht recht zu wissen was sie sagen sollte.
Yuka:“Natürlich.“, sagte sie steif,“Bist du etwa der Junge, den Mayu zu uns gebracht hat?“
Ich wusste nicht so wirklich was ich darauf jetzt antworten sollte, also nickte ich vorsichtig.
„Ja.“, sagte ich nur.
Yuka:“Gut, gut. Nur keine Panik. Zieh dich erst mal an und komm dann zu uns ins Wohnzimmer.“
Sie schloss wieder die Türe. Nachdem ich mich fertig angezogen hatte, ging ich in Richtung Wohnzimmer und hielt vor der geschlossenen Türe Inne. Mir war etwas flau im Magen, denn ich war ziemlich nervös. Aber, ich konnte mich fassen und öffnete dir Türe.
Ich stand mitten im Türrahmen und sah in die Runde. Alle schauten mich erwartungsvoll an. „Setz dich“, meinte Yuka und lächelte mich an. Ohne, dass die Blicke von mir abwichen, setzte ich mich auf einen freien Platz am anderen Tischende. Kota saß am anderen Tischenden und neben mir saßen die zwei Diclonii Nana und Nyu. Ich konnte es gar nicht glauben, dass Nyu ein Diclonius war, doch ihre Haare und die Hörner wiesen darauf hin. Alle Blicke schienen immer noch auf mich gerichtet zu sein. Das Essen stand vor mir und ich musste mich, so gut es ging, beherrschen um nicht gleich darüber herzufallen.
Kota:„Als allererstes würde ich gerne wissen, wie dein Name ist, wo her du kommst und was du hier willst?“
Yuka:“„Ich würde vorschlagen, dass  wir erst einmal essen, bevor der junge Mann mir hier noch vom Fleisch fällt.“, sagte sie freundlich.
Kota:“Yuka!“, giftete er sie an.
Yuka:“Jetzt sei nicht so engstirnig, bitte. Das alles könnte auch nach dem Essen geregelt werden“, meinte sie.
Ich dankte ihr in Gedanken und fing an zu Essen. 
Alles war so köstlich und ich wünschte, es würde nicht aufhören.
Kota:„So und jetzt wieder zum Wesentlichen mein Lieber!“, sagte er, während ich noch ein wenig aß,“Wie ist dein Name und woher kommst du?“ „Ich heiße . . .“, ich musste überlegen.
Alles war irgendwie verschwommen und ich konnte keinen klaren Gedanken fassen. Doch da brannte sich ein Name ein.
„Rayo“, sagte ich, „Ich heiße Rayo.“
Neben mir fiel etwas zu Boden.
Nyu:„R-r-r-ay-o-o-o“, stotterte sie.
Es schien so, als würde sie sich an etwas erinnern.
„Nyu?“, fragten Yuka und Kota gleichzeitig.
Nyu:„Nyu. . .“ sagte sie wieder fröhlich und aß noch ein wenig ihre Suppe,“All-es Ok-ay“, sagte sie.
Wieder wandte sich Kota mir zu.
Yuka:„Es scheint so, als kennt Nyu dich.“, meinte sie vorsichtig. 
Kota:„Ja der Meinung bin ich auch“, stimmte er ihr zu. 
Ich:„Ich kenne sie aber nicht!“
Kota: „Zweite Frage: Wo kommst du her?“
Ich:“keine Ahnung, sag du es mir doch!“
Kota:“Ich habe ja auch keine Ahnung! Und was hattest du am Spielplatz zu schaffen?“
Ich: „Ich wollte nur raus aus diesem Krankenhaus“
Kota: „Und woher hast du diese Wunde?“
Schon wieder wurde ich ausgefragt. So langsam, ging mir das auf die Nerven. Schon dieser Arzt im Krankenhaus hat mich ausgefragt, als wäre ich bei einem Verhör.
Ich:“Ich . . . wurde angefahren“
Kota: „Aha“ Skeptisch musterte er mich.
Yuka:“Kota, du kannst ihn doch nicht draußen stehen lassen, wenn er diese Wunde hat“, wandte sie ein.
Kota„Aber er ist vielleicht auch so einer wie Mariko“, meinte er
Yuka:“ Nein ist er bestimmt nicht. Und außerdem würden wir das dann erfahren. Jetzt sei nicht so stur“, meinte sie sanft.
Das brachte die Nuss zum Knacken und Kota, wurde wieder etwas ruhiger.
Kota„Na gut. Aber du wirst eine Hausarbeit wie die anderen übernehmen.“, meinte er an mich gewandt.
Ich war froh, doch hier bleiben zu dürfen.
Ich:“Natürlich“, gab ich zurück und war gespannt was diese Hausarbeit sein sollte.
Kota:“Aber welche es ist, das entscheiden Yuka und ich später“
War es das, was man Familie nannte? Wenn ja.....warum, fühlte sich mein Herz dann so an, als würde es gerade zerreißen? Diese Erfahrung......eine Familie zu haben, hatte ich noch nie so intensiv gespürt wie in diesen einen Augenblick. Wie sie alle um mich herum saßen und mich anlächelten, als wären sie mein ganzes Leben lang bei mir gewesen. Und jetzt, wo ich nun bei ihnen war, merkte ich, wie einsam ich seid meiner Flucht aus dem Labor war. Diese Erkenntnis, stach mir direkt ins Herz und spießte es auf. Meine Augen zuckten und im nächsten Moment, brach ich in Tränen aus. Ich vergrub das Gesicht in meinen Armen und schluchzte nur noch. 
Yuka:“Hey, was ist denn los mit dir?“, fragte sie besorgt und strich mir sanft über den Rücken.
Kota:“Mayu, Nana, bringt ihn doch schon mal hoch in sein Zimmer. Er soll ja nicht im Wohnzimmer schlafen.“
Mayu:“Ja ist gut.“
So fühlte es sich also an, wenn man eine Familie hatte. Dabei kannten mich diese Leute doch kaum und dennoch nahmen sie mich einfach so auf. Doch nun erkannte ich, den Sinn hinter den Dingen, die diese Männer aus dem Labor mir angetan hatten. Sie hatten mich isoliert. Doch ihre Taten, waren nun nicht mehr, als ein lästerlicher Witz über den ich vielleicht später lachen konnte, aber zu erst, musste ich aufhören zu weinen.

In der Nacht, musste Arakawa zu einem Mann, den sie im Labor, Generaldirektor Kakuzawa nannten. Er war der Chef von diesem verfluchten Ort. Die arme Brillenschlange musste sich nun rechtfertigen, das sie mich, mehr oder weniger unfreiwillig entkommen lies.
Kakuzawa:“Sie sind Nummer 10 also begegnet, ohne das er sie getötet hat.“
Arakawa:“Ja. Aber es war sehr knapp.“
Kakuzawa:“Ich will, das die restlichen Einheiten vom SAT-Team mobilisiert und auf Nummer 10 angesetzt werden, ist das klar?“
Arakawa:“Verstanden. Aber.....wieso gleich das gesamte Team? Als er mich los ließ, kam er mir so harmlos vor....wie ein kleines Kind.“
Kakuzawa:“Davon dürfen sie nicht irritieren lassen! Nummer 10 ist ein äußerst gefährlicher Diclonius und muss wieder eingefangen werden! Ich will nicht das uns schon wieder einer davon kommt. Bei Lucy war ich nachsichtig, aber wenn wir Nummer 10 finden, finden wir auch vielleicht Lucy.“
Arakawa:“Und....woher...wissen sie das so genau?“
Kakuzawa:“Weil Nummer 10 ein heimtückisches Biest ist. Er wird sie sicher aufspüren und sie ausschalten wollen. Er strebt danach, der stärkste unter den Diclonius zu werden. Deswegen müssen wir das gesamte Team aussenden um Lucy und ihn zu finden, bevor er sie gefunden und getötet hat.“
Arakawa:“Ich habe verstanden. Aber eine Frage habe ich noch. Was macht, diese Nummer 10 denn so gefährlich?“
Kakuzawa drehte sich zu der riesigen Scheibe um und blickte gen Himmel.
Kakuzawa:“Weil, wenn er kämpft, er zu einer blutrünstigen Bestie wird und einfach alles tötet was sich bewegt. Vor Jahren, haben wir ein paar Silpeliten in seine Zelle eingesperrt und er hat einfach alle getötet, ohne Gnade und Reue. Dabei hat er die gesamte Zelle auseinander genommen und musste mit starken Blitzlichtern und Stromschlägen außer Gefecht gesetzt werden.“
Arakawa:“Blitzlichter?“
Kakuzawa:“Ja. Bislang haben ihn keine Kugeln etwas anhaben können. Selbst die schwersten Geschosse, konnte er mit Leichtigkeit abwehren. Aber das Blitzlicht, hat ihn geblendet und ihn in eine Schockphase versetzt, sodass er seine Vektoren nicht mehr benutzen konnte. Die Stromschläge waren dazu da, ihn ruhig zu stellen und wieder einzusperren.“
Arakawa:“Alles klar. Dann werde ich jetzt erst mal alles in die Wege leiten.“
Und sie ging zur Türe, schloss sie hinter sich und verschwand.
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