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Wenn du fällst kannst du fliegen

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 Slash
Andreas Wank Andreas Wellinger Karl Geiger Markus Eisenbichler
03.04.2017
10.07.2018
31
53.534
16
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116 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
01.12.2017 1.585
 
Hier kommt die Auflösung des kleinen Cliffhangers vom letzten Mal :)
Ich hatte viel Spaß beim Schreiben ich hoffe euch gefällts beim Lesen auch :D
Lg, M

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Andi hatte recht ungeniert beobachtet, wie Markus sich sein T- Shirt über den Kopf gezogen hatte.
Er hatte genau gemerkt, dass es seinem Freund nicht gut gegangen war, hatte keine Schwierigkeiten gehabt, sich zu entscheiden, ob er lieber Kicker spielen, oder zu Markus wollte.
Markus streckte sich auf dem Bett aus und verzog dabei etwas das Gesicht. Andreas kletterte über ihn und ließ sich auf der anderen Seite des Bettes im Schneidersitz nieder.
„Du sagst mir, wenn ich dir irgendwie weh tun sollte, okay?“, fragte er Markus mit einem Lächeln und der nickte leicht und blinzelte zu Andreas hinüber. „Du musst das nicht machen, du kannst ruhig zu den anderen gehen“, murmelte er aber Andreas grinste ihn an.
„Ich weiß, ich will aber nicht“, sagte er.
Ganz sanft begann er, mit den Fingern über die empfindliche Haut am Nacken in Richtung Schulterblätter zu streichen. Wenn man eine Schwester hatte, die eine Ausbildung zur Physiotherapeutin gemacht hatte, dann hatte man ein bisschen Ahnung von Massagetechniken.
Markus, der Andreas zu Anfang noch beobachtet hatte, schloss die Augen und seufzte leise als Andreas den Druck seiner Finger verstärkte.
Andi merkte, wie Markus sich langsam entspannte. Kurzerhand kniete er sich über Markus, der das Ganze zwar registrierte, es aber unkommentiert ließ. Andreas ließ seine Hände über Markus Oberkörper wandern und genoss diese Vertrautheit, diese Ruhe zwischen ihnen. Offensichtlich schien Markus das Ganze wirklich zu genießen und Andi freute sich, dass es zur Abwechslung einmal er war, der ihm etwas Gutes tun konnte und nicht umgekehrt.
Als Andreas über die Stelle strich, an der eine leichte Schwellung von der Reizung zu erkennen war, zuckte Markus kurz zusammen, doch als er merkte, wie vorsichtig Andreas war, entspannte er sich wieder.
Andi ließ die Finger Markus‘ Wirbelsäule entlangwandern, erst auf der rechten, dann auf der linken Seite und Markus‘ genießerisches Seufzen zauberte Andi ein Lächeln auf die Lippen.
Er beugte sich nach vorne und küsste Markus Halsbeuge und die Schulter entlang über das Schulterblatt und strich mit den Fingerspitzen über die nackte Haut auf der sich eine Gänsehaut abzeichnete.
„Ist dir kalt?“, fragte Andreas neckend und Markus lachte ein bisschen heiser und leise. „Überhaupt nicht“, kam die Antwort und Andi lachte ebenfalls.
„Besser?“, fragte er dann und Markus hob den Kopf, sodass er Andreas ansehen konnte.
Sie lächelten sich an und Markus drehte sich unter Andreas auf den Rücken, dieses Mal, das registrierte Andi zufrieden, ohne einen schmerzverzerrten Gesichtsausdruck.
„Viel besser“, meinte Markus und zwinkerte Andreas zu. „Liegt aber glaube ich auch am Masseur. Du bist der Erste, den ich habe, der mich küsst.“
Andi legte den Kopf schief. Markus Lächeln vereinnahmte ihn vollkommen, allein das Wissen, dass er es geschafft hatte, dass es seinem Freund wegen ihm besser ging, war ein unglaublich schönes Gefühl.
Andreas musste leise lachen als er sich fragte, wann es eigentlich passiert war, dass er sich wirklich in Markus verliebt hatte. Denn das hatte er eindeutig, wenn er seinen Freund hier so ansah, wie er unter ihm lag und ihn ansah.

Andreas biss sich auf die Unterlippe und ließ seinen Blick an Markus hinabwandern der ihn aus halbgeschlossenen Augen beobachtete und schließlich eine Hand in Andreas Nacken legte, um ihn zu sich zu ziehen.
„Hör auf mich so anzusehen“, murmelte Markus in den Kuss hinein. Andreas erwiderte den Kuss sanft und knabberte an Markus Unterlippe der in den Kuss hineinseufzte.
„Man, Andi, du hast echt keine Ahnung, was du mit mir machst.“ Markus vergrub seine Hände in Andreas Haaren und küsste ihn erneut. Andreas dachte nicht viel über das nach, was er machte.
Er löste sich vorsichtig von Markus und küsste an seinem Hals hinunter bis zum Schlüsselbein, dabei strichen seine Hände über Markus Seite, auf dessen Haut breitete sich eine Gänsehaut aus und seine vorher ruhige Atmung ging, das stellte Andreas mit Genugtuung fest, ein bisschen unregelmäßiger als vorher. Andi dachte nicht darüber nach, was er tat und wie, er tat es einfach instinktiv. Es küsste weiter nach unten, über die Rippen und hinab zum Bauch.
Markus war durchtrainiert, genauso wie er selber und seine Bauchmuskeln spannten sich an als Andreas Lippen sie berührten. Inzwischen war seine Atmung endgültig ein bisschen außer Kontrolle geraten und Andreas merkte selber, wie er kribbelig wurde.
Bisher war er Markus noch nie so nah gewesen, abgesehen von dem Tag am Meer als sie beide so nass und verfroren gewesen waren, aber selbst da war es anders gewesen.
Andreas tastete nach Markus‘ Hosenbund und fuhr mit den Fingerspitzen über die Haut darunter. Dieses Mal stöhnte Markus endgültig leise auf und Andreas grinste während er weiter küsste und jeden Zentimeter von Markus Oberkörper erkundete.

Andreas rutschte wieder ein Stück nach oben und suchte Markus Blick der ihn ein bisschen verschleiert ansah.
„Dir macht das Spaß oder?“, fragte er leise und Andi sah ihn an, bemüht, sich ein Grinsen zu verkneifen.
„Ich weiß nicht, was du meinst“, erklärte er treuherzig und Markus schlang die Arme um seine Mitte und zog ihn an sich. Obwohl sie beide noch Klamotten anhatten, abgesehen von Markus‘ T- Shirt war Andreas sich der Nähe seines Freundes ganz extrem bewusst und er merkte genau, wie es dieses Mal ihn ein bisschen aus dem Konzept brachte.
„Ich kann auch mit dem Küssen aufhören und so, wenn du gerne schlafen möchtest und müde bist“, meinte Andi, ein bisschen abgelenkt von der körperlichen Nähe zu Markus, vor allen Dingen, da sie übereinander lagen und so auch ganz bestimmte Körperregionen sehr, sehr nahe beieinander waren.
Markus küsste ihn als  Antwort und zupfte an Andreas T- Shirt. Andi kam der stummen Aufforderung nach und zog sich das Shirt über den Kopf.
Markus richtete sich ein Stück auf und küsste Andreas auf den Hals, die Schulter und den Nacken.
„Okay, ich verstehe was du meinst“, gab Andreas ein bisschen atemlos zu, als Markus sich wieder ins Kissen fallen ließ und zufrieden lachte.
Andreas beschäftigte sich dagegen wieder ausgiebig damit, über Markus Oberkörper zu küssen und zu streicheln.
„Das ist quasi deine persönliche Entschädigung für deinen blöden Unfall“, sagte er leise und Markus seufzte und fuhr mit einer Hand durch Andreas blonde Haare.
„Wenn das so ist, überlege ich mir das noch einmal, ob ich mich nicht öfter verletze“, sagte Markus und statt eine Antwort zu geben, küsste Andreas an Markus Hosenbund entlang und der kam nicht dazu, seine Argumentation weiter auszuführen.
Neckisch zupfte Andreas an Markus Hosenbund und als dieser keine Anstalten machte, ihn aufzuhalten zog Andreas sie ein Stück nach unten.
Andreas hatte sich nie Gedanken darüber gemacht, wie es sein könnte, mit einem Mann intim zu werden. Mit Elias hatte er geknutscht, keine Frage, vielleicht auch hin und wieder ein bisschen gefummelt und es war nie seltsam oder komisch gewesen, sondern immer eben ganz normal.
Überraschenderweise machte er sich auch jetzt bei Markus keinerlei Gedanken darüber. Er war in diesen Menschen verliebt und er wollte, dass dieser die gemeinsame Zeit genoss und dafür war Andreas heute zuständig.
Mit einer Hand strich er sanft über Markus Boxershorts, bevor er ein bisschen mutiger wurde.

Inzwischen war er selber ziemlich erregt und das war definitiv ein anderes Gefühl, als es das jemals bei Elias gewesen war, selbst anders als bei seinen beiden Freundinnen, die er gehabt hatte.
Andreas Fingerspitzen krochen unter den Stoff von Markus Hose und der atmete tief und schnell ein und aus. Als Andreas einen kurzen Blick zu ihm hoch warf, konnte er sehen, dass Markus die Augen geschlossen hatte und das, was Andreas da tat, ganz offensichtlich zutiefst genoss.
Andreas ließ sich Zeit, strich über den Stoff, fuhr mit den Fingern darunter, küsste am Hosenbund entlang und merkte mit Genuss, wie Markus erstens immer erregter wurde und zweitens auch Mühe zu haben schien, halbwegs kontrolliert zu atmen und ruhig liegen zu bleiben.
Schließlich gab Andreas seinem eigenen Verlangen nach, schob Markus Boxershorts ein Stück nach unten und küsste ihn erst ganz sanft und leicht, dann mit mehr Druck und Unterstützung seiner Hand.
Markus vergrub seine Hände in Andreas Haaren und bewegte sich in dem Rhythmus, den Andreas vorgab.
Keiner der beiden dachte über das nach, was passierte, dachte an irgendwelches Training oder an Verletzungen, Rückenschmerzen oder daran, dass irgendjemand sie vielleicht hören konnte.
Als Markus sich mit einem tiefen Seufzen zurück in die Kissen fallen ließ, küsste Andreas noch einmal über seinen Bauch und Brustkorb nach oben und stützte dann die Unterarme auf der Matratze ab.
„Na, entspannter als vorher?“, fragte er grinsend und Markus sah ihn mit einem Blick an, wie Andi es noch nie zuvor gesehen hatte. Kurz hatte er ein bisschen Bedenken, dass Markus womöglich keinen Gefallen an dem gefunden hatte, was sie gerade getan hatten, doch dann huschte ein Lächeln über Markus Gesicht.
„Ich muss mir erst noch ein Wort für das überlegen, was ich gerade fühle“, sagte er dann grinsend und Andi legte sich neben ihn.
Markus zog sein Jüngeren in seine Arme und küsste ihn lange und intensiv.
„War doch gut, dass du mich überredet hast, mitzukommen“, sagte er grinsend als sie sich voneinander lösten und Andreas, der immer noch in der erotischen Stimmung gefangen war, schmiegte sich an Markus, der nun seinerseits über Andis Oberkörper und Bauchmuskeln strich und Andreas drehte sich auf den Rücken und schloss die Augen. Jede Berührung, jeden Kuss spürte er so intensiv wie nie zuvor. Tiefe Zufriedenheit, gemischt mit einer Prise Verliebtheit und einem gehörigen Schuss Erotik breiteten sich in ihm aus.
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