Lodernde Sehnsucht

von coco1990
KurzgeschichteRomanze / P18
Hawk Sienna Lauren
03.04.2017
02.09.2017
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Hi, einmal eine Kurzgeschichte von mir, seid nicht enttäuscht, ich werd´ mich jetzt noch ein bisschen ausprobieren und bin parallel dabei meine erste länger FF zu planen (Ps: auf Anregung wird Lucy die Heldin sein), bis dahin versuch ich einfach mit so vielen unterschiedliche Stimmungen, Charakteren, Situationen wie möglich zu experimentieren um ein Gefühl dafür zu bekommen was passt. Wenn ihr mich unterstützen wollt, dann bitte, bitte schreibt Reviews – auch wenn ich nicht antworte – (weil ich bis jetzt noch nicht herausgefunden habe wie das gehen soll , wer die Lösung für mein Problem hat…auch bitte in die Comments),seid ruhig kritisch, ich kann´s vertragen.

Danke, an alle, die sich die Zeit nehmen zu lesen und zu kommentieren!

Enjoy glg COCO

LODERNDE BEGIERDE

Vorwitzige Finger.

Finger, die der Form ihres Rückgrades folgten, weckten Sienna nach einer seeeehr langen leidenschaftlichen Nacht mit Hawke. Unwillig runzelte sie die Stirn, hielt die Augen aber weiterhin geschlossen: „Lass mich schlafen“. „Wenn ich aber andere Pläne habe?“ flüsterte Hawke und küsste zart ihren Nacken. „Viel zu müde!“ grummelte sie in ihr Kissen, ohne sich auch nur einen Zentimeter von der Stelle zu rühren. Sie spürte Hawkes selbstzufriedenes Grinsen, weil er genau wusste, dass er der Grund für die köstliche Mitgenommenheit war, die ihren Körper von den Haaren bis zum kleinen Zeh erfüllte. „Komm schon Baby, steh auf. Ich mach dir auch Kaffee“, flüsterte er nahe an ihrem Ohr und zwickte sie ins Ohrläppchen, ohne mit dem Streicheln ihres Rückens inne zu halten. „Okay“, brummte sie in ihr Kissen und hob den Kopf um verschlafen in Hawkes ungewöhnlich hellblaue Augen zu schauen. „Krieg ich denn keinen Guten- Morgen- Kuss?“ fragte dieser auch noch verschlagen, da sie nackt im Bett lag und er von seinem Platz an der Bettkante den besten Ausblick auf ihre vollen Brüste hatte, seit sie sich langsam auf den Ellbogen stützte. Sienna kniff die Augen zusammen: „Soweit ich mich erinnern kann, hast du schon einen bekommen“, stellte sie trocken fest und strich sich die rote Haarpracht aus dem Gesicht. „Seit wann werden denn Guten –Morgen- Küsse rationiert?“ fragte Hawke und strich sinnend mit dem Zeigefinger über ihr Kinn hoch zu ihrer Wange. Sienna schnappte nach ihm, was Hawke zum Lachen brachte. „So genug jetzt, ich muss noch schnell unter die Dusche und wenn ich fertig bin, will ich nachher meinen Kaffee. Also, sieh zu, dass er fertig ist!“ befahl sie und stieß mit dem Zeigefinger gegen die breite Brust des Leitwolfs, der schon fertig angezogen war und nicht im mindestens müde seit zwei Stunden Zeitung lesend am Frühstückstisch in ihrem Haus in der Sierra saß, während sie noch im warmen Bett schlafend alle Viere von sich gestreckt hatte. Widerstrebend verließ Hawke seinen Platz und stand auf um in Richtung Küche zu gehen, drehte sich aber nach ein paar Schritten um und betrachtete Sienna dabei, wie sie sich grazil erhob und eines seiner T-Shirts überstreifte, gähnte , sich streckte und dann barfuß Richtung Badezimmer tapste. Hawke stand am Küchentisch und hörte das Rascheln des T-Shirts, als es zu Boden glitt. Kurz darauf erklang das Geräusch der Dusche. Hawke stand immer noch neben dem Küchentisch und dachte an seine Gefährtin, welche nackt und feucht unter der heißen Dusche stand. Er musste seine ganze Beherrschung aufwenden um sich nicht auf der Stelle zu ihr zu gesellen, stöhnend ging er zur Küchenzeile und konzentrierte sich bewusst auf die Zubereitung des Kaffees. In der Luft hing der Duft ihres Haarshampoos, nach grünem Apfel und ihrer Körpermilch. Hawkes Jeans wurde unangenehm eng und er sah fokussiert der Kaffeemaschine beim Arbeiten zu um sich nicht doch noch auf Sienna zu stürzen, es hielt ihn nur der Gedanken an die Eile ab, die er dabei haben würde. Kurze Zeit später betrat Sienna wieder das Zimmer, frisch geduscht, ihre Haare zu einem Pferdeschwanz gebunden. Immer noch in Hawkes Shirt, welches ihr nur knapp bis zur Mitte des Oberschenkels reichte, steuerte sie auf die Kaffeemaschine zu, um sie des aromatischen Inhalts zu berauben. Hawke ächzte innerlich, als er ihr vom Küchentisch dabei zu sah und jetzt stellte sie sich auch noch auf die Zehenspitzen um einen Kaffeebecher aus dem Küchenschrank zu holen…Hawke hatte gedacht, er hätte seine Erektion unter Kontrolle, doch nur dieser Moment reichte und er wurde wieder steinhart. Als Sienna zum Tisch kam hoffte er nur noch, dass sie seine Begierde übersehen würde. Er wollte sich für seine Gefährtin Zeit nehmen, das würde mehr Spaß machen, versprach er dem Wolf, der unzufrieden über seine Zurückhaltung knurrte. Doch er hatte sich zu früh gefreut. „Wie ist der Kaffee?“ kam es rau vor Erregung aus seiner Kehle. „Gut!“ Sienna zog, mit vor Verzückung geschlossenen Augen, den Duft der intensiven Röstung ein und nippte an der Tasse. Toll als hätte er das noch gebraucht! „Lass mich auch mal kosten!“ Er nahm ihr den Becher ab blickte sie über die Tasse hinweg unverwandt an, dann nahm er einen Schluck und versank dabei in den Tiefen von Siennas schwarzen Medialenaugen, die ganz dunkel geworden waren. Sienna nahm ihm den Becher aus der Hand, stellte ihn ohne den Blickkontakt zu unterbrechen, auf dem hölzernen Tisch ab und schob sich rittlings auf seinen Schoß. Ehe Hawke sich versehen konnte, küsste sie ihn wild. Er konnte ihre Hitze an seiner stahlharten Erektion spüren, die Würze des Kaffes und ihre heiße Begierde in ihrem Kuss schmecken, überrumpelt packte er ihren Schopf und wühlte seine Hände in die herrlich-seidige rote Fülle ihrer Haare, während er sie mit der anderen Hand unter dem T-Shirt an der Hüfte gepackt hielt, um sie daran zu hindern sich von der Stelle zu bewegen. Hawke stieg Siennas Duft der Erregung in die Nase, aber er kämpfte um seine Beherrschung. Der Griff um die Hüfte hielt sie zwar an Ort und Stelle, drückte sie jedoch auch gleichzeitig fester an sein vor ungestilltem Verlangen pochendes Glied. Sienna stöhnte unterdrückt auf und rutschte ungeduldig auf seinem Schoß etwas vor und zurück, biss ihn dabei in die Unterlippe, was Hawkes Wolf immer besonders gut gefiel. Er war kurz davor alle seine Gedanken über Eile und die Vorteile von Geduld über den Haufen zu werfen und Sienna einfach auf diesem Stuhl zu vögeln, wie er es sich vor geraumer Zeit einmal versprochen hatte. Als ihn sein Handy rettete, das schrill zu klingeln anfing. Um sich wieder zu beruhigen, legte er außer Atmen seine Stirn an Siennas, die die Arme um ihn geschlungen und die Augen, ob der Störung, weit aufgerissen hatte. Unwillig suchten und fanden Hawkes Finger den Störenfried und nahmen das Gespräch, ohne den Blick von Siennas Gesicht zu lösen, per Lautsprecher an. „Guten Morgen“, erklang die Stimme von Riley, „wollte dir nur Bescheid geben, dass die Aufforstungsarbeiten heute beginnen, die Männer werden ab 9:00 vor Ort sein.“ Hawke unterdrückte ein Stöhnen, als Sienna bei dem Wort Aufforstung zusammenzuckte. „Lass das!“ knurrte er sehr leise in ihr Ohr. „Wir warten auf deine Instruktionen, bezüglich der Aufräumarbeiten und der unterschiedlichen Teams. Treffen wir uns doch zum Mittag essen und besprechen da dann die weitere Koordinierung?“ Hawke, der nur mit einem Ohr zu gehört hatte, da Sienna nun seinen Nacken kraulte und er dafür Siennas niedlichen Po mit beiden Händen streichelte und sie so davon abhielt aufzustehen, knurrte ein kurzes: „Ja, machen wir!“ ins Telefon. „Gut, dann bis 12:00!“ verabschiedete sich sein ältester Offizier und Freund und legte auf. „Was machst du bloß mit mir?“ flüsterte Hawke, raubte seiner Gefährtin noch einen weiteren glühenden Kuss und biss sie kurz entschlossen zwischen Hals und Schulter. Er hinterließ ein rotes, gut sichtbares Mal. Er hatte Sienna ein weiteres Mal gezeichnet. „Hawke“, protestierte Sienna laut, „das sieht doch jeder.“ „Gut so“, grunzte er. „Und jetzt mach dich fertig, wir müssen los!“ und kniff ihr bei diesen Worten noch einmal in ihr niedliches Hinterteil, was sie mit einem erschrockenen Quieken quittierte. Als sich Sienna seufzend erhob, stöhnte er kurz auf , sein Schwanz drückte geradezu schmerzhaft gegen seine Jeans und Siennas sinnlich-erregter Geruch und hungriger Blick, welcher vielsagend auf seinem Schritt verharrte, als sie sich auf den Weg zum Kleiderschrank machte, nahm der Situation nicht gerade die Schärfe. Später, versprach er seinem Wolf, der missbilligend, knurrig schmollte. Sein Herz war leicht, seit so langer Zeit fühlte er sich innerlich ruhig. Sein Wolf tollte noch immer in Siennas würzig-wildem Duft herum. Er war bei sich angekommen, endlich. Er war glücklich, dachte er nur, als Sienna ihn, nun fertig angezogen, zur Eile ermahnte. Sexuell frustriert, aber verdammt glücklich!





Im Büro angekommen, hatte ihn die Konfrontation mit Henrys Truppen und deren Auswirkungen hinter seinen Schreibtisch verbannt. Es waren etliche Telefongespräche zu führen, Listen abzuarbeiten, eine Menge Schreibkram eben. Er hatte alle Hände voll zu tun und war fast froh als er um 10:00 durch die Aufforstungsarbeiten eine Ausrede fand sein Büro kurzfristig zu verlassen, mit einem kurzen Blick auf eine Satellitenkarte, des aufzuräumenden Areals, machte er sich auf den Weg.



Als er eine Stunde später zurückkam, fand er zu seiner Überraschung im Büro Sienna vor. Sie stand in steifer Haltung mit dem Rücken zur Tür an seinem Schreibtisch, über die Satellitenkarte gebeugt. Seine Gefährtin hatte ihn nicht gehört, das war ihm klar. Ebenso klar, wie der Fakt, dass sie innerlich litt, ihr Band sprach Bände davon. Er trat hinter sie, wie magisch von ihrer Gestalt angezogen und küsste sie zur Begrüßung auf den Nacken. Sienna erschauerte, nur ein Mann konnte sie so dermaßen aus der Fassung bringen. „Hey“, flüsterte sie leise. „Hey“, kam es an ihrem Nacken gehaucht zurück, „was machst du denn hier?“ „Ich wollte fragen, ob ich bei der Aufforstung“, sie zwang sich dazu diese Phrase auszuspucken, „irgendwie helfen kann?“ Ihre Schultern hatten sich bei ihrer Erkundigung versteift und Hawke merkte nicht nur in ihrer Haltung, sondern auch in ihrem Duft, wie nah Sienna der Anblick des Schlachtfeldes ging. Er legte ihr seine rechte Hand auf den Nacken und knetete die verspannten Muskeln. „Baby, du musst nichts tun“, entgegnete Hawke, „es ist schon alles in die Wege geleitet, bald ist das Umland aufgeforstet und die Natur wird sich nach und nach wieder erholen.“ Kurz hatte sie zusammengezuckt. „Ich hab doch gesagt, du sollst das lassen, niemand ist dir wegen irgendetwas böse“, flüsterte er an ihrem Ohr. Lange erwiderte Sienna nichts und starrte einfach weiter auf die Landkarte vor sich, dann: „Ich habe Angst!“ kam es in gedämpftem kläglichem Tonfall aus ihr heraus. „Angst davor, dass mich das Rudel fürchtet, weil sie das Monster gesehen haben…“. Hawkes Herz zerriss es fast bei diesen Worten und er zog sie fest an seine Brust: „Baby, vor mir haben sogar die meisten Angst. Keine Sorge, alles wird gut werden.“ Ein stummes Nicken von dem roten Schopf vor ihm, aber ihre Muskeln waren immer noch verspannt. Als sich dies auch nach längerer Zeit in seinen Armen nicht änderte, entschied er sich die Taktik zu wechseln. Er ließ sie los, stützte seine Arme stattdessen links und rechts von ihr auf den Schreibtisch, während er ihren Nacken mit kleinen Küssen bedeckte. „Hmmm, du schmeckst aber gut“, hauchte er rau, als er an ihrer linken Schulter angekommen war und sich von dort auf die rechte Seite arbeitete. Seine Taktik zeigte Wirkung, als sie leise aufstöhnte und sich fester an ihn presste, spürte er wie sich Siennas verhärtete Muskulatur unter seinen feuchten Lippen in Wachs verwandelte. Ihr würziger Duft stieg ihm in die Nase und sein Glied wurde augenblicklich steif. Siennas Brüste spannten, ihre ganze Haut stand in Flammen. Vergebens presste sie ihre Schenkel zusammen um der Begierde Herr zu werden, die Hawke bei ihr auslöste. Es war einfach nicht möglich sich gegen diesen Wolf zu wappnen, der nun so sexy über die Stelle leckte in die er sie am Morgen gebissen hatte. Als er auch noch seinen steinharten Schwanz von hinten gegen ihren pochenden Schoss drückte, war es um sie geschehen. Die Tatsache, dass er sie bis jetzt noch kaum angefasst hatte und sie trotzdem schon so heiß auf ihn war, machte sie nur noch mehr an. Beschämt spürte sie wie ihr Höschen feuchter und feuchter wurde, als sie sich ungeduldig der festen Härte, die sich so frech an ihrer Spalte rieb entgegen schob. „Sienna“, grollte Hawke keuchend in ihrem Rücken, „Baby, langsam, ganz langsam!“ und wie zur Bestätigung seiner Worte drückte er sie bedächtig mit seinem Becken an seinen Schreibtisch, fuhr mit der rechten Hand an ihre Hüfte, um sich von dort auf ihren pochenden Schritt zu legen und lustvoll Druck auf ihren glitschige Schoß auszuüben. „Hawke?“ „Ja Baby?“ „Böser Wolf!“ stöhnte sie leise, schloss genussvoll die Augen und warf den Kopf zur Seite. „Vor allem ein hungriger Wolf!“ grollte er und drückte ihr einen weiteren Kuss zwischen Hals und Schultern. „Ich weiß genau, was du vorhast“, keuchte sie an seinem Hals bevor sie ihn dort heiß küsste. „Ach ja?“ „Ja du…ah…du willst mich nur ablenkeeen.“ Hawke grinste selbstgefällig, es gefiel ihm eine erhitze Sienna in seinen Armen zu halten und mit Küssen zu überschütten. „Funktioniert es denn?“ knurrte er in ihr Ohr, heiser vor sexueller Angespanntheit, und erhöhte den Druck seiner Hand in ihrem Schritt. „Ahh… es… klopft.“ „Was?“ „Es klopft… an der Tür!“ Dieser Satz war für ihn wie eine kalte Dusche und ihm wurde bewusst was er da gerade im Begriff war zu tun. „Verdammt, dass muss Riley wegen dem Mittag essen sein“, raunte er ungehalten und hielt Sienna immer noch sinnlich zwischen sich und dem Schreibtisch gefangen. „Dann solltest du jetzt wohl gehen“, kam es etwas atemlos von Sienna. Man konnte ihrem Tonfall anmerken, dass die Unterbrechung ebenfalls wie ein Guss kalten Wassers auf sie gewirkt hatte. Doch ihre Haut war immer noch leicht feucht und fiebrig vor ungestilltem Verlangen, ihm ging es mit seinem schmerzhaft steifen Schwanz nicht besser. Er erlaubte sich noch einen sengenden Kuss auf Siennas einladend Mund zu pressen. „Ich will dich!“ flüsterte sie noch zu seinem Verderben an seinen Lippen, die Arme um seinen Hals geschlungen. „Ich weiß“, murmelte er und blickte ihr fest in die Augen, „Wir bringen das später zu Ende“, versprach er ihr rau. Laut rief er: „Ich komme!“ bevor er sich tief Luft holend, von dem über aus verlockendem Anblick seiner Gefährtin löste und sein Büro verließ, vor dessen Tür ein süffisant grinsender Riley stand, der aber nichts sagte und nur weiter still in sich hineingrinste. Dies war seiner Gesundheit entschieden zuträglicher, als jeder Kommentar ihm bekommen wäre, fand Hawke. Nach ein paar Schritten überkam ihn eine solche Besitzwut, dass er am liebsten gleich wieder umgekehrt wäre um die Sache gleich zu Ende zu bringen, nur der Instinkt des Leitwolfs und die Loyalität zu seinem Rudel hinderte ihn dran, seine Gedanken in die Tat um zu setzten. Er wurde gebraucht, später versprach er seinem Wolf ein weiteres Mal, als dieser verzweifelt aufjaulte.





Das Meeting mit Riley war zwar wichtig gewesen, doch Hawke hatte danach miese Laune. Er fühlte sich angespannt. Die glückliche Stimmung, die ihn noch am Morgen umgeben hatte war wie weggefegt. Sexuelle Frustration war ja keine neue Erfahrung für den Leitwolf, hatte er sich doch bevor er zu seiner Gefährtin gefunden hatte, den Umgang mit ihr weitest gehend verboten, doch nichts hatte ihn auf die heftigen Gefühle vorbereitet, die es in ihm auslöste sich Sienna nicht ausreichend genug widmen zu können. Nun saß er wieder in seinem Büro trank Kaffee und versuchte nicht in Raserei zu verfallen. O Gott er wollte sie so sehr, sein Körper stand geradezu in Flammen und da er sich schon zweimal an diesem Tag hatte beeilen müssen und ihrer beider Begierde bis jetzt leider unbefriedigt geblieben war, hatte sich die Flamme des drängenden Bedürfnisses nach dem jeweils anderen mittlerweile zu einem lodernden Flächenbrand ausgeweitet. Seine Kleidung fühlte sich unbequem an seinem Körper an und sein Wolf war miesgelaunt und knurrte unentwegt vor sich hin. Vor allem bei dem Gedanken, dass er Sienna heute Nacht verlassen musste, schon allein bei der Vorstellung stellten sich bei ihm alle Haare auf. Dennoch, es musste sein, für das Rudel würde er es tun. Mit grimmiger Miene widmete er sich wieder seiner Arbeit. Gegen 18:00 Uhr, nach einem kurzen Snack, brach er dann Richtung Garage auf um Tai zu treffen, denn mit ihm würde er heute Nacht auf Grenzpatrouille gehen. Auf dem Weg wurde er jedoch von Siennas wohlbekannten herbstlich-würzigem Geruch abgelenkt. Seine Sinne seufzten verzückt auf und sein Wolf spitzte in Lauerstellung seine Ohren. Als er um die letzte Ecke zur Garage bog, sah er sie. Er sog ihren Anblick tief in seine hungernde Seele, doch es verlangte ihn nach mehr.



Dieses Mal reichte ein Blick aus und sie standen beide sofort in Flammen. Worte waren nicht nötig. Es hungerte ihn richtig danach, sie zu besitzen, an seinem Körper zu spüren. Weshalb er schweigend ihre Hand ergriff und sie in einer dunkle Ecke der Höhle in seine Arme zog, in ihren Schopf griff und ihren Mund in einem leidenschaftlichen Kuss eroberte. Sienna stöhnte auf und krallte ihre Finger in seinen Oberkörper um sich auf die Zehenspitzen zu stellen und ihm so noch näher sein zu können. Ein besitzergreifendes Knurren stieg in seiner Kehle auf und er drehte sich mit Sienna so, dass sie mit dem Rücken an der Wand lehnte und er sie mit seinen Schultern vor der Welt abschirmen konnte, Nichts zählte mehr, außer der lodernden Begierde, die beide in ihren Adern fühlten. In der dunklen Ecke des Ganges gab es nur sie beide und ihre brennende Leidenschaft füreinander. Sienna erzitterte vor Lust als Hawke sie in die Unterlippe bis und dann mit den Lippen weiter ihren Hals liebkoste, während seine Hände sich auf Wanderschaft unter ihr T-Shirt begaben. Himmel, sie presste sich mit ihrem Unterleib an ihn und konnte seine harte Erregung fühlen, das machte sie fast wahnsinnig. Sie schlang ein Bein um seine Hüfte und drängte sich ihm entgegen. Er knurrte wieder, ließ seine Hände zurück zu ihren Hüften gleiten und hob sie an, sodass sie ihre Beine um ihn legen konnte. Nun konnte sie sich noch fester an ihn drücken und wurde mit einem tiefen Kuss belohnt. Es folgten weitere erotisierende Küsse auf ihrem Hals, unterdessen sie seinen Nacken kraulte. „Hawke“, stöhnte sie auf und griff in sein weißblondes Haar. „Hmm?“ „Hawke“, versuchte sie es noch einmal, diesmal zog sie fest an seinem Schopf. „Was ist?“ fragte er widerwillig inne haltend. „Tai ist da“, flüsterte sie ihm atemlos ins Ohr. „Der kann warten“, murmelte er und biss Sienna ins Ohrläppchen. „Nein, du musst los!“ meinte sie nach einem weiteren heißen Kuss von ihm auf ihre verführerisch geröteten Lippen. „Hmm…“, wiederstrebend ließ er Sienna an seinem Körper heruntergleiten, zuckte kurz zusammen als sie empfindlich-pochende Teile seiner Anatomie streifte und hielt sie fest bis ihr vor unerwiderter Leidenschaft zitternder Körper sich wieder halbwegs beruhigt hatte. Er legte seine Stirn an ihre, sah ihr tief in die Augen, seufzte leicht und grinste schief: „Also dann später, ja?“ innerlich stöhnte Hawke, sein Wolf war ganz kirre, weil er ihm schon zum dritten Mal an diesem Tag die Zügel anlegte. Siennas kardinale Augen waren immer noch dunkel, ihre Haut immer noch fiebrig heiß, ihr Atem ging immer noch stoßweise und ihr Herz schlug wie eine Trommel. „Ich will nicht das du gehst, aber ich werde auf dich warten“, flüsterte sie ganz leise beugte sich vor und legte ihm die Hand auf seine Brust, direkt über seinem Herzen. Hawkes Puls setzte ein paar Schläge aus, diese Geste war so intim, sagte so viel mehr aus als man auf den ersten Blick vermutet hätte. Er legte seine Hand auf ihre, sah ihr tief in die Augen und öffnete sein Herz in dem er ihr gestand: „Ich will nicht gehen, Baby, aber ich muss, ich bin der Leitwolf.“ Sienna verstand was ihr Hawke gerade für ein Geschenk gemacht hatte und erwiderte dieses Zeichen des Vertrauens prompt. Sie stellte sich auf die Zehenspitzen, raubte ihm noch einen letzten süßen Kuss und flüsterte noch nah an seine Lippen: „Dann geh Leitwolf, ich warte auf Hawke wenn du zurück bist“. Sie drückte mit der Hand, welche immer noch über seinem Herzen lag sanft gegen seine Brust, damit er von ihr abrückte, dann entfernte er sich langsam, einen Schritt, dann zögernd noch einen Schritt, noch einen, sie beide spürten den Schmerz der Trennung im Paarungsband, aber die Grenzen des Territoriums mussten gesichert sein und es gab nicht viele Wölfe die diese gefährliche Patrouille in den Bergen durchführen konnten. So kurz nach dem Angriff durch Henry Scott war es für das Rudel wichtig, dass sich der Leitwolf persönlich darum kümmerte, für das Rudel sorgte und es schützte, doch wenn Hawke morgen früh zu Sienna zurückkehren würde, würde sie nur den Mann empfangen und lieben, nicht den Leitwolf. Den Mann, der für sie brannte und für den sie in Liebe entflammt war.
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