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Splinter Cell: Conspiracy

von Makaveli
GeschichteAllgemein / P18 / Gen
Anna 'Grim' Grimsdottir OC (Own Character) Samuel 'Sam' Fisher
30.03.2017
08.04.2017
7
16.065
 
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05.04.2017 3.581
 
DAS ULTIMATUM HAT NOCH 5 TAGE

Nächster Tag, Nordsee, 19,0 Grad Östliche Länge; 61,1 Grad Nördliche Breite
11:39 am

Ich sah durch die Scheibe hinaus auf das Meer. Ich konnte jetzt in der Ferne bereits die USS Hornet sehen. Sie war ein alter Flugzeugträger der Yorktown Klasse. Unser Helikopter hatte eine Spezielle Beschichtung aus Kohlefaser, die ihn für das Radar unsichtbar machte. "Wollen wir mal hoffen das die uns nicht sehen", meinte Briggs. Er schien etwas nervös zu sein, was ich von ihm überhaupt nicht gewohnt war. "Keine Sorge, heutzutage verlassen sich die meisten Kapitäne nur noch auf ihre Instrumente und fahren nichtmehr auf Sicht, wie früher. Das heißt sind wir nicht auf dem Radar, existieren wir nicht. Staub wirbelte auf als der Sikorsky S-61 Sea King auf dem Helipad am Heck des Schiffes aufsetzte. Kate, Briggs und Ich sprangen hinaus. Der Heli drehte wieder ab und Verschwand. Wir gingen in Richtung einer Luke. Grim gab über Funk Anweisungen. "Das ist der Weg zur Brücke", sagte sie. Briggs und Kate stellten sich links und rechts von der Tür, ich drehte am Rad bis der Bolzen zurückgezogen wurde. Das Schloss war auf. Unsere Five-SeveNs im Anschlag, gingen wir lautlos durch die Decks. Wir schalteten bis auf die rote Notbeleuchtung alle Lichter aus, an denen wir vorbeikamen. Im Dunkeln wurden wir ausgebildet, unsere Gegner nicht. Wir hatten den Vorteil wenn das Licht aus war. Als wir an eine Stelle kamen, an der eine Treppe nach oben und eine nach unten führte, schickte ich mit einem kurzen Handzeichen Briggs nach unten und Kate nach oben. Ich befand mich in einer Sackgasse. Doch dann fiel mir ein, dass ich an Helipad eine Leiter gesehen hatte. Ich ging zurück nach draußen und zum Helipad. Ein kühler Wind wehte draußen. "Sam, hier geht's zum Hangar", meldete Briggs. "Hier zu den Quartieren und zur Kombüse", teilte mir Archer mit. "Grim, das war nicht der Weg zur Brücke", sagte ich. "Charlie?", fragte Grim im Hintergrund. ”Charlie sagt, wenn der Gang nicht zur Brücke führt dann wurde eine zusätzliche Wand eingebaut. Du musst einen anderen Weg finden." Das wäre ja auch zu einfach gewesen. Ich kletterte die Leiter an der Außenseite hoch, bis ich bei der ersten Plattform war. Ich stieg auf die Plattform und ging einmal um die Aufbauten herum, um die sich die Plattform zog. Auf der linken Seite gab es eine Luke. Ich stieg hinein. Ich passierte ein Schott und fand mich auf der Brücke wieder. Die Offiziere arbeiteten an ihren Instrumenten, Und direkt vor mir stand eine Gestalt, die durch das Brückenfenster blickte. Ich konnte ihr Gesicht nicht erkennen, weil sie mir den Rücken zugedreht hatte. Ich ging auf sie zu als sich plötzlich ein stechender Schmerz in meiner Schulter ausbreitete und ich zurückgeschleudert wurde. Alle Männer auf der Brücke waren aufgesprungen und hielten Waffen auf mich gerichtet. Der Mann am Fenster drehte sich um. Es war ein stämmiger Asiate, in Marineuniform um die 50. Er musterte mich. "Willkommen, Mr Fisher. Wir haben sie erwartet.", sagte er. "Nicht schon wieder", dachte ich." „Eigentlich sollten sie in Frankreich umgekommen sein, aber als ich einen Hubschrauber im Anflug sah, wusste ich sofort dass Sie es waren.“ "Sam, das ist General Tong. Er ist der Sohn eines ehemaligen japanischen Marinekommandanten der beim Angriff auf Pearl Harbour dabei war. Daher hat er vermutlich das Schiff", teilte mit Grim über Opsat mit. Er merkte offenbar nicht das Grim, Funk und Sichtkontakt zu mir hatte. Ich lag, bewegungsunfähig auf dem Boden. Was wollen sie hier?", fragte Tong. "Wir sind hier um zu verhindern das Leute wie sie mit ihrem Gestank die Luft verpesten. Wenn ich sie umlegen würde wäre das ein Segen für alle Naturschützer. Sie haben wahrscheinlich schuld am globalen Klimawandel", sagte ich spöttisch.
Er schlug mir ins Gesicht. Ich spukte ihn an, worauf er mir einen Tritt an der Kiefer verpasste. Dann
Holte er erneut aus und Traf mich in den Magen. Ich ging zu Boden. Doch jetzt kam ich allmählich wieder auf die Beine. "Du gibst wohl nicht so schnell auf, was?", fragte er. "Ich werde gerade erst warm" Er schlug mich erneut. Ich ging wieder zu Boden. Doch als er erneut ausholte, hielt ich seine Hand fest und schlug ihm mit der Linken Hand 3 Mal ins Gesicht.
Er zog ein Messer aus der Hülle am Gürtel einer seiner Soldaten und attackierte mich, aber ich entwand es ihm. Dann hob er mich hoch und ließ mich auf den Boden fallen. Ich schmeckte Blut in meinem Mund. Doch als er sich auf mich warf rollte ich mich zur Seite. Dann drehte ich ihm den Arm auf den Rücken. Die anderen Männer auf der Brücke hoben ihre Schusswaffen und ich meine Hände. Ich wich zurück. Der wütende General Tong schlug mir so heftig ins Gesicht, dass ich K.O ging.

Als ich erwachte brummte mein Schädel. Ich sah verschwommen General Tong und seine Männer. Dann kam ich endgültig zu mir. Und dann Knallte es. Briggs und Kate
Stürmten in den Raum und kurz darauf lagen General Tongs Männer am Boden und bewegten sich nicht mehr. General Tong selbst stand mit dem Rücken zum Fenster. Briggs trat mit aller Kraft gegen Tongs Bauch. Dieser knallte gegen das Panoramafenster, das brach. Tong stürzte die Brücke hinunter auf das Flugdeck, wo er liegen blieb. "Naja, er war schon immer ne ziemliche Matschbirne. Sonst hätte er dir dein Funkgerät abgenommen.", bemerkte Briggs. "Los, lasst uns hier verschwinden bevor jemand merkt was hier los ist", meinte Kate.
Wir sicherten noch den angrenzenden Funkraum, dann kletterten wir zurück zum Helipad. Dabei bemerkte ich den Eingang, dessen riesiges Schott ziemlich offensichtlich auf der anderen Seite der Brückenaufbauten positioniert war. Ich seufzte. Weil der leichte weg ja sowieso immer zu langweilig war. Tongs Männer hatten mir meine Waffen abgenommen, also reichte mir Archer seine P90 und sicherte die Umgebung mit der SC, während Briggs Kobin Kontaktierte. "Briggs an Basis, brauchen Med-Evac ASAP. Ein Mann verletzt, keine Verluste."
Kurz darauf meldete Kobin: "Vogel unterwegs, ETA 3 Minuten." "Verstanden". Wir sicherten das Pad nach allen Seiten. Es war zu ruhig. Das gefiel mir nicht.

ETA: 2:30

Auf einmal tönten Geräusche von unten. Wir wirbelten herum und sahen über den Rand des Helipads hinunter auf die unteren Decks. Dort stand ein Großteil der vermissten Mannschaft, alle schwer bewaffnet. Als ich die Decks absuchte sah ich sogar ein schweres Maschinengewehr, Kaliber 50.

ETA: 2:10

Die Männer eröffneten das Feuer. Wir warfen uns auf den Boden, als die Geschosse haarscharf an uns vorbeiflogen. Die Männer schossen in unterschiedlichen Intervallen, sodass es keine Nachladepausen gab, in denen man hätte zurückschießen können. "Verdammt!", schrie Briggs. "Die werden den Heli in Stücke schießen!" "Ja, aber so wie die da ballern wird das MG bald heißlaufen. Vielleicht können wir es dann Kampfunfähig machen.", mutmaßte ich. "Briggs, halt dich bereit!" Wir warteten. Doch das MG hörte nicht auf zu schießen. "Neuer Plan!", rief Briggs, kroch etwas nach vorne und erwischte zwei Gegner mit der P90, aber es waren einfach zu viele. "Ich habe eine andere Idee!", rief Kate. "Dann wäre jetzt ein ganz guter Zeitpunkt sie auszusprechen", bemerkte Briggs. "Sam, du wirfst deinen EMP runter und zündest ihn. Briggs und ich werden dann Splittergranaten werfen." Der Plan gefiel mir.

ETA: 1:30

Ich nahm den EMP und Warf ihn. Ungefähr 3 Sekunden vor seinem Aufprall zündete ich ihn. Tatsächlich. Die meisten hörten auf zu schießen. Nur ein paar ballerten noch blind drauflos. Briggs und Kate warfen je zwei Splittergranaten. Ich wartete. Dann hörte ich den für M67 Granaten typischen lauten Knall. Es knallte 4 mal. Dann war es still. Wir wagten es über den Rand zu schauen. Der Großteil der Männer lag regungslos am Boden. Die Überlebenden erwiederten unser Feuer. Ab und zu erwischten wir einen, bis uns die Munition ausging.

ETA: 0:20

Ich hatte doch recht gehabt. Das MG lief heiß und hörte auf zu schießen. Ich gab noch ein Paar Salven ab und traf einige Gegner.
Wir harrten die letzten Sekunden in Deckung aus. Dann stellte sich der große Hubschrauber zwischen uns und die Angreifer, und Grim, die die Bordkanone bediente, rief: "Kommt schon!". Wir liefen auf den Hubschrauber zu. Ich bemerkte den Mann zu spät, der mit einem RPG 7 auf den Hubschrauber zielte. "Raus da!", schrie ich, aber es war zu spät. Die RPG-Granate schlug in die Rechte Turbine ein und der Hubschrauber explodierte. Ich wurde zurück geschleudert.

"Grim!" Ich suchte im Wrack nach ihr. Kate beugte sich über Briggs, der offenbar verletzt war. Ich musste Grim finden. Da lag sie. Ich rannte zu ihr. "Komm schon Grim", dachte ich. Sie rührte sich nicht. Als ich schon dachte sie würde nicht mehr aufwachen, öffnete sie die Augen. "Sam", brachte sie hervor. "Das ist mein Name", erwiederte ich. Sie lächelte. Ich half ihr auf die Beine. Kate zog mühsam Briggs hinter sich her. "Die Piloten sind tot! Wir sind die einzigen Überlebenden", teilte mir Briggs mit. "Wir müssen von diesem Schiff runter". "Dann sollten wir zum Flugdeck gehen", meinte ich. "Immerhin ist das hier ein Flugzeugträger." "Gute Idee", sagte Kate. "Aber Briggs kann nicht laufen. Während ich Grim half, schleifte Kate Briggs über die Decks. Er war viel schwerer als sie, aber sie blieb tapfer und ließ sich nichts anmerken. "Wo geht's nach oben hin, Briggs?", fragte Ich. "Nur zur Kombüse. Sie ist verlassen." Grim und ich stützten Briggs als er die Treppe vorsichtig hinunterstieg. Kate ging voraus und sicherte uns. Als wir unten waren, legten wir Isaac auf den Boden, durch einige Kisten vor Blicken geschützt. Wir waren offenbar im Westhangar gelandet. Der West- und Osthangar befanden sich direkt gegenüber auf den Backbord- und Steuerbordseiten. Der Hangar war riesig und ein wahrer Spielzeigladen. Unter Planen versteckt sah ich einige F-22 Raptors, F/A 18 Tomcats und Mig 23s. Über erhöht verlaufende Wege konnte man in die Cockpits steigen. Und es wimmelte von Menschen. Piloten, Wachen, Mitglieder der Wartungsmannschaft und Oberst Ji-Fun, Tongs Erster Offizier, waren darunter. Kate und ich schalteten zwei Wachen lautlos aus, aber ein weiterer Wachmann sah uns. Er betätigte den Alarmknopf, ehe er von meinen Kugeln getroffen wurde. Es herrschte ein riesiges Durcheinander und als es sich Lichtete, wurden wir von über 50 Mann unter Beschuss genommen. Vermutlich war wieder Verstärkung unterwegs. "Jeder Schuss muss sitzen!", rief ich. Wir Schalteten 10 der Gegner aus, ehe weitere Männer den Hangar betraten. Sie hatten ein stationäres MG und einen Raketenwerfer dabei. "Das sind zu Viele!", rief Kate Briggs zu. Wir kämpften was das Zeug hielt. Ich schoss bis meine Munition alle und 21 weitere Gegner ausgeschaltet waren. "Empty!", fluchte ich. "Briggs?" "Auch fast!" "Grim?" "3 Schuss!" "Kate?" "Ein Mag." Verdammt! Da entdeckte ich ein am Boden liegendes Gewehr. Ich griff es mir, lud das Magazin voll auf und lud nach. Dann betätigte Briggs auf mein Zeichen hin seinen EMP, und ich Schoss auf die blinden Gegner, während ich Kate Archer weiter in Richtung der Öffnung schleifte, durch die normalerweise die Flugzeuge auf das Flugdeck gelangen. Ein Gegner überraschte mich von der Seite, aber ich konnte ihn im Nahkampf mit dem am Lauf befindlichen Bajonett erstechen. Dann zündete ich Briggs letzte EMP-Ladung, und Kate und ich zogen ihn das letzte Stück in Deckung. Bevor die Wirkung des EMPs Nachließ, warf ich meine Splittergranate auf die Größte Gegnergruppe, die ich mittels Sonarbrille ermittelt hatte. Dann kam auch Grim dazu und wir verließen den Hangar. Briggs zog seine Pistole und traf den Treibstofftank eines nahegelegenen Jets. Er explodierte und blockierte den Ausgang, was die Gegner daran hinderte uns zu folgen. Auf dem schmalen Gang, der an der Außenhülle des Schiffes entlang aus dem Hangar führte, bewegten wir uns in Richtung Flugdeck. Als wir bei der Treppe zum Flugdeck waren, ließen wir Briggs neben der Treppe liegen. "Halt hier die Stellung Kumpel", sagte Ich. "Wir räumen kurz auf und holen dich dann. Grim, du bleibst bei ihm." Ich warf die leere SCAR weg und zog die Pistole. Ich wandte mich gerade um, um die Treppe zum Flugdeck empor zu steigen, als Kate mich zurückhielt: "Sam-" sie nickte in Richtung eines Schilds vor dem nächsten Schott. Darauf stand etwas auf japanisch, doch glücklicherweise hatte jemand notdürftig etwas auf englisch darüber gekrakelt. Offenbar gab es nicht nur Asiaten auf diesem Schiff. "Die Waffenkammer! Gute Idee." Wir machten uns auf zur Waffenkammer, die allerdings zu unserer Enttäuschung fast leer war. Offenbar waren fast sämtliche Truppen des Schiffs, samt ihren Waffen, mobilisiert worden. Wir nahmen drei Sturmgewehre, eine Pistole und jede Menge ersatzmagazine mit, mehr gab es dort nicht zu holen. Ich reichte Grim die Pistole samt ersatzmagazinen. Kate und ich nahmen die Sturmgewehre mit. Ich hing mir eines am Tragegurt um, das andere nahm ich in die Hand. Die Ersatzmagazine verstaute ich in den Taschen meiner Uniform. Mit unseren Waffen schussbereit, gingen wir auf's Flugdeck. Wir rannten ein paar hundert Meter über das Flugdeck um uns dann mit einer Rolle hinter einigen Kisten in Deckung zu begeben. Ein Hubschrauber mit dem Zeichen der Königlichen Japanischen Luftwaffe stand quer über beiden Startbahnen und blockierte sie. Soldaten hatten das Bord-MG besetzt und bildeten eine schier unüberwindliche Verteidigungslinie. "Das schaffen wir nicht", sagte Kate. "Falls du mal wieder eine deiner genialen Ideen hast Kate - Jetzt wäre der passende Zeitpunkt." "Sorry, die muss ich in Forde Meade vergessen haben.", war Kates Antwort. "Im Gegensatz zu deinem Sinn für Humor.", bemerkte ich. "Ruhe, ich muss nachdenken. Briggs und Anna bringen mit dem Aufzug einen Jet hoch, mit den Bordwaffen können wir sie ausschalten!" "Klingt nach der besten Idee die wir haben", meinte ich. "Briggs? Grim? Hört ihr mich?" "Laut und deutlich" "Ihr müsst mit dem Aufzug ein Paar Jets für uns Hochfahren. Am besten voll bewaffnet. Ein Hornet oder einen Typhoon, irgendwas mit Wumms." Wir wartete. "Vergiss es, ich hab was besseres", meldete Briggs. "Was?" "Russische Tarnkappenbomber, 5. Generation." "Sind die nicht noch in der Testphase?", fragte Kate verwundert. "Ja. Eigentlich". "Okay der Plan sieht so aus: Wir entfernen uns so weit wie Möglich vom Aufzug und lenken sie ab. Briggs und Grim fahren mit hoch, steigen in den Jet und machen ihnen Feuer unterm hintern", erklärte ich. "Los geht's!" Alles lief wie geplant. Wir postierten und links und rechts der Verteidigungslinie Versteckt hinter einem Treibstofftank und ein Paar Frachtkisten, und ich warf die Tricopter-Drohne von Charlie in die Luft. Sie aktivierte sich und flog hinter die Verteidigungslinie. Dort verharrte sie. Ich nahm die Fernsteuerung und visierte den ersten Gegner an. Dann betätigte ich den Abzug. Die Bordkanone der Drohne verteilte hochenergetische Stromstöße, und im nu ging einer nach dem anderen zu Boden, ohne das ihre Kameraden den Schützen ermitteln konnten. Einer sah die Drohne und eröffnete das Feuer, doch die Drohne war klein und zu weit entfernt, er traf sie nicht. Nun konzentrierten sich alle Mann auf die Drohne, was Kate wiederum Nutzte um von ihrer Position auf die Gegner zu schießen. Es war für die Feinde wie ein Krieg gegen Geister. Sie wurden von allen Seiten beschossen und trafen selber nichts, aber das Problem war ihre Pure Mannsstärke. Wir würden noch mindestens eine Halbe Stunde so weiter machen müssen um alle auszuschalten, zudem hatten wir begrenzte Munition.

Wir warfen die Blendgranaten und feuerten alle verbleibenden EMP-Ladungen ab. Grim betätigte den Aufzug. Ich war optimistisch, bis ich sah das der Schütze im Hubschrauber seine M134 Gatlinggun auf den Jet richtete. Ich schoss auf ihn, und traf in den Kopf, aber ein anderer Mann übernahm sofort das Geschütz. Es war aussichtslos. Er schwenkte das Geschütz herum und schoss auf Kate's Position. "Ich bin festgenagelt!", rief sie. Ich stand ebenfalls so schwer unter Beschuss das ich das Feuer nicht erwiedern konnte. Gerade als ich mich fragte wieso Grim und Briggs so lange brauchten, schlug eine Wärmesuchende Fox-2 Luft-Boden Rakete in die Feindlichen Reihen ein, was die Tangos stark reduzierte, doch die Feinde waren immer noch in der Überzahl. "Uns geht die Munition aus!", bemerkte Briggs, der auf dem Boden kniend und hinter dem Flugzeug Deckung suchend kämpfte. In der Tat wurde die Munition knapp. Als ich erneut eine Salve auf die Gegner abfeuerte, merkte ich das sie noch von woanders beschossen wurden: Von oben. Ich sah in den Himmel und erkannte Luftlandetruppen, die noch im Flug das Feuer eröffnet hatten. Die 6 Fallschirmjäger landeten auf der Plattform, und kämpften wie wild.  Völlig ohne Deckung und dem Kreuzfeuer ausgesetzt. Trotzdem wurde keiner von ihnen getroffen. Lange würden sie das aber nicht unbeschadet überstehen. Ich sah einige Meter neben mir eine Schrotflinte liegen. Ich passte eine Feuerpause ab und schnappte sie mir. Ich lud sie durch, flankte über die Kisten die mir als Deckung dienten und rannte auf die Gegner zu. Immer wieder wich ich Schüssen aus oder sprang über Hindernisse. Schließlich waren die Gegner innerhalb der effektiven Reichweite der Shotgun. Ich kletterte auf einen Frachtcontainer. Den ersten Feind erschoss ich von oben, dann sprang ich hinunter, rollte mich ab und erledigte noch kniend einen nach dem anderen. Mit Hilfe der unbekannten Truppen hatten wir sie bald ausgeschaltet. Die Soldaten kamen näher. Ich erkannte, dass es sich um die schwedischen "Falskirmsjägers" handelte, blieb aber vorsichtig. "Courage!", brüllte ich zu Ihnen rüber. Der Mann, der der Anführer zu seinen schien rief zurück: "Herz voll Liebe!" Die Frage und dazugehörige Antwort waren die Identifizierungsparole, die wir für diese Mission gewählt hatten. "Danke für die Hilfe", sagte ich. "Gerne", sagte der Kommandant. "Ich bin Kommandant Skårlevik, Fallskirmsjägers". "Sam Fisher, 4th Echelon." "Ihre Regierung hat uns von ihrer Operation unterrichtet und bat uns einzuschreiten, da sie sich nicht gemeldet haben." Briggs und Grim hatten mittlerweile einen zweiten Tarnkappenbomber mit dem Aufzug in Startposition gebracht. Da sie Zweisitzig waren, passten genau wir 4 hinein. Skårlevik und seine Männer folgten uns in weiteren Flugzeugen, die wir auf das Deck beförderten. Kate flog mit Briggs als erste, dann folgten ich und Grim. Dann startete Skårlevik und seine Männer. Das Schiff eröffnete mit seinen mächtigen 28mm Flak Kanonen das Feuer auf unsere Flieger. Offenbar hatte Oberst Ji-Fun die Brücke zurückerobert. "Lasst uns diesem Terror ein Ende setzten", sagte Skårlevik, und jeder Jet feuerten 4 Meteor-Raketen ab, die ihr Ziel fanden. Das Schiff brach in Zwei Hälften und sank. "Gut gemacht Jungs und Mädels", lobte ich sie. "Wenn wir wieder zuhause sind geb ich einen aus".

Selber Tag
6:26 pm
Fort Meade, Maryland, USA

"Ich bin ihnen zu Dank verpflichtet, Mr. Fisher. Niemand außer ihnen hätte diese Mission gemeistert.", sagte der Verteidigungsminister. "Danke Sir, aber bei allem Respekt:
Mein Team hat einen großen Teil dazu beigetragen. Und auch ohne die Falskirmsjägers hätten wir es nicht geschafft. "Ich habe mit der Regierung von Schweden Gesproche und unsere Dankbarkeit ausgedrückt.", sagte er. Das Team verdient etwas Ruhe". "Einverstanden. Morgen früh erst um 0930 antreten", sagte er.. "Jawohl, Sir". Ich salutierte und ging davon.

Am Abend...

Wir saßen alle in Kendrick's, einer kleinen Bar in der Innenstadt zusammen. Ich gab die versprochene Runde aus. Das Abschalten tat gut und bildete einen angenehmen Kontrast zu den Vorgängen der letzten Tage: "Hey Leute, hab ich schon die Geschichte von Sam und dem Elefanten erzählt?", fragte Vic. "Nein", antworteten alle synchron. "Also das war so"- ich unterbrach ihn. "Die Geschichte erzählst du jedes Mal, Vic. Erzähl doch mal was anderes. 'N Schwank aus deinem Leben." "Lieber nicht. Das meiste weißt du ohnehin schon. Ich meine, wie lange kennen wir uns jetzt? 30 Jahre? Auf jeden Fall ne verdammt lange Zeit." "Ihr habt zusammen gedient oder?", erkundigte sich Kate. "Ja. Kuwait. Und im Golfkrieg. Weißt du noch Sam, in diesem alten Schulgebäude? Wo du mich rausholen solltest? Es waren zu viele Tagos. Wir waren umzingelt und wären überrannt worden. Naja, dann kam Luftunterstützung und ein Blackhawk sollte uns abholen. Und Sam der alte Sturkopf wollte noch dort bleiben und jeden von ihnen persönlich erledigen. Ich musste ihn quasi zum. Hubschrauber tragen." "So kennen wir ihn, geht nie bevor der Auftrag erledigt ist. Das macht ihn wahrscheinlich auch zum bestmöglichen Anführer", meinte Briggs."Ihr Jungs habt seltsame Gesprächsthemen", bemerkte Lin. "Könnt ihr nichtmal runter kommen?" Dann meldete sich Kobin zu Wort: "Wie wärs mit weniger labern mehr trinken? Cheers!" Was wir unter Alkoholeinfluss noch alles erzählt haben, darauf gehe ich lieber nicht ein...
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