Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Splinter Cell: Conspiracy

von Makaveli
GeschichteAllgemein / P18 / Gen
Anna 'Grim' Grimsdottir OC (Own Character) Samuel 'Sam' Fisher
30.03.2017
08.04.2017
7
16.065
 
Alle Kapitel
3 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
02.04.2017 2.229
 
Atlantischer Ozean, 44,8 Grad Nördliche Breite, 40,6 Grad Westliche Länge
Boeing C-147B "Paladin One"

Das komplette 4th Echelon Team - Andrey Kobin, Victor Coste, Anna Grímsdottír und ich hatte sich im Kontrollzentrum versammelt.
"Das kam vor 2 Stunden auf allen sozialen Netzwerken hoch.", sagte Anna. Auf dem SMI war ein YouTube-Video zu sehen. Eine durch einen Zerhacker stark  verzerrte Stimme begann zu reden.

„Da Luzifer sich aus der Hölle erhebt, Den Mensch zu richten da er Sünden beging.
Werden die Menschen in's Feuer geschickt
Zu leiden die Qualen der Hölle auf ewig“

Dann wurde die Zahl 7 eingeblendet. Man hörte ein teuflisches, lautes Lachen, dann war das Video zuende. „Ist der Typ einfach n schlechter Poet oder heißt das irgendwas?“, fragte Kobin irritiert. „Wer sind diese Leute?", fragte Briggs. "Sie nennen sich Diabolo, "der Teufel". Es handelt sich dabei nach allem was wir wissen um ein globales Terrornetzwerk. Und es kennt nur ein Ziel. Die Knechtung der Menschheit. Sie sehen sich selbst als eine Art "himmlische - oder besser gesagt höllische - Gesandte, die geschickt wurden um über die Menschen zu herrschen. Zumindest sagt das ihr Anführer. Wir haben zu ihm keinen Namen und kein Gesicht, aber wir wissen von seiner Existenz", antwortete Grim. "Völlig gestört wenn du mich fragst", sagte Ich. "Und die 7?" "Das wissen wir noch nicht", gab Grim zu. "Das Video wurde über etliche Relaisstationen geleitet damit wir den Ort von dem es stammt nicht bestimmen können, aber wir wären nicht die NSA, wenn das für uns zu schwierig wäre. Es wurde vom Anwesen eines Gewissen Vasily Kravchuck in Paris aus online gestellt. Kravchuck ist Ex-General beim SWR und wird des Verrats verdächtigt, jedoch kann man ihm Nach wie vor nichts Nachweisen.", erklärte Grim. "Worauf Warten wir dann noch?", fragte ich. "Cockpit, wir fliegen nach Paris! Grim, sag dem französischen Militär Bescheid das wir kommen, wir landen im Stützpunkt "Bleu-Deux". "Geht in der Zwischenzeit mal zu Charlie, er hat neue Spielsachen für euch."

Wir betraten Charlie's Werkstatt im Bauch der Paladin. Er war mal wieder kaugummikauend am Arbeiten und Lief hektisch zwischen den Werkbänken und Tischen hin und her. Aus einer Lautsprecherbox dröhnte "Highway to Hell" von AC DC. "Hey Charlie!", begrüßte ich ihn. Er erschrak so heftig das er seinen Kaugummi verschluckte. Schnell machte er die Musik aus, versteckte irgendetwas das auf seinem Tisch gelegen hatte und sah mich unschuldig an. "Hi Sam." ”Charlie was ist das?“, fragte ich drohend. ”Äh, garnichts, Ich-” Ich zog das Foto hervor und sah es mir an. Was ich erblickte überraschte mich wenig. Meine Tochter starrte mich aus dem Foto her an. ”Äh Sam ich-” ”Spar‘s dir. Ich hoffe du holst dir darauf keinen runter“, sagte ich und legte das Foto wieder hin. "Naja. Ich hab gehört du hast ein paar neue Spielzeuge für uns?" "Oh ja Baby! Fangen wir mit dem Größten Teil an: Das Waffenarsenal wird aufgestockt. Wir haben jetzt zusätzlich noch die FN P90, eine MP. Füllt die Lücke zwischen Pistole und Sturmgewehr sehr gut. Kaliber Fünf-Komma-Sieben, genau wie die Five-seveN, effektiv auf bis zu 250 Meter. 20 Schuss Magazin. Beste Qualität."
"Auf FN Herstal ist Verlass", sagte ich. "Außerdem habe ich die Drohne Verbessert. Infrarot und Ultraviolettkamera, und die Kanone ist leistungsfähiger. Die Sonarbrille hat diese neuen Modi natürlich auch. Viel Spaß bei eurer Mission."

9:10 am
Kravchuck Anwesen, Avenue Champs-Élysées, Paris, Frankreich

Briggs und ich schlichen über die menschenleere Straße auf das Haus zu. Da wir oft zusammen gearbeitet hatten konnten wir uns per Handzeichen verständigen. Wir kletterten über die Mauer des Grundstücks, sprangen auf den Rasen und rollten uns ab. Briggs hatte seine Five-SeveN im Anschlag und gab mir Rückendeckung, während wir durch den Vorgarten liefen. Wir versteckten uns hinter der Südmauer des Hauses. An der Nordseite war der Boden höher als hier. Wir waren jetzt auf Höhe des Kellers. Perfekt. Dann hörte Briggs einen Wachmann kommen. Er schickte ihn mit dem Taser schlafen, dann kam er zurück. Ich gab ihm eine Sprühdose, woraufhin er zur Mauer lief und mit der Sprühdose eine Paste auf die Mauer sprühte. Kurz darauf schmolz die Paste ein Loch in die Wand. In diesem Moment bogen 3 Wachmänner um die Ecke. "Merde!", sagte einer, bevor ich ihn und einen seiner Kameraden mit dem Taser ausschaltete. Den dritten würgte ich, bis er bewusstlos war, da das Magazin des Tasers leer war. Ich steckte ein neues Magazin in den Taser und lud nach. Dann stiegen wir durch das Loch. Dahinter befand sich offenbar ein Heizungsraum, denn in einer Ecke standen zwei Boilertanks und jede Menge Rohre verliefen an der Wand. Dann gingen wir eine Treppe hinauf, die zu der einzigen Tür im Raum führte. Diese war natürlich verschlossen, aber Briggs hebelte sie mit einigen Handgriffen auf. Als wir die Tür öffneten standen wir im Flur eines gigantischen Herrenhauses.
Wir schlossen leise die Tür. Links und rechts hingen teure Gemälde zwischen den Vereinzelten Türen. An einer Stelle hörte auf der linken Seite die Wand auf, und man konnte in die große Eingangshalle im Erdgeschoss blicken. Vor dem Eingang, der sich an der Nordseite befand, standen ca. 20 Wachen. Dazu gab es noch eine Schranke mit Pförtner und Kameras. Von der Seite wären wir nie reingekommen.
4 der Männer standen innerhalb der Halle. Über ihnen hing ein Kronleuchter. Wenn man genau die Kette traf, an der er hing, würde er die Wachen unter sich begraben. Doch wir mussten unentdeckt bleiben. Also weiter. Briggs setzte seine Sonarbrille auf und sah durch die Türen, während ich ihm Deckung gab. Wir hatten schon fast alle Räume durchleuchtet, als Briggs mir auf die Schulter klopfte. Er hielt seine Faust hoch, woraufhin ich mich links und Briggs rechts neben die Tür stellte. Dann strecke er drei Finger aus und nahm im Sekundentakt einen weg. 3,2,1, Los! Ich öffnete die Tür einen Spalt breit & warf eine EMP-Granate hinein. Ich schloss die Tür wieder und wartete bis sie explodierte, danach gingen wir selbst in den Raum. Ein Mann stand völlig orientierungslos im Raum. "Njet Dreschinja!" (Keine Bewegung), Schrie ich. Der Mann befolgte die Anweisung. Briggs schloss die Tür ab, dann wandten wir uns dem Mann zu: "Vasily Kravchuck?", fragte ich. Ich setzte mich ihm gegenüber. Er fing an mit starkem russischem Akzent und nicht ganz fehlerfrei englisch zu reden: "Da, Kravchuck. Vasily Nikolai Kravchuck." antwortete er. "Diabolo will uns zerstören. Sie werden mir helfen das zu verhindern.", sagte ich. "Sie können sich nicht vorstellen", sagte dee Russe. "Diabolo ist keine Terrorzelle oder Armee oder andere...Äh..."- er suchte nach dem richtigen Wort - "Streitmacht die man bekämpfen kann. Sie sind Global" "Sie meinen damit sie kontrollieren die ganze Welt?" "Sie SIND die Welt, Durak!", sagte er Nachdrücklich. "Alles läuft, wie sie wollen. Eure Welt ist Untergang geweiht. Ihr könnt Diabolo nicht aufhalten." Ich verlor die Geduld. "Sie glauben garnicht was ich alles kann. UND JETZT GEBEN SIE MIR ALLE INFORMATIONEN DIE ICH HABEN WILL ODER ICH BRECHE JEDEN EINZELNEN KNOCHEN IN IHREM KÖRPER!!!" "Es gibt eine Akte. Dort steht Information die sie brauchen." Er ging auf ein Bild von Monet an der Wand zu. Dann hob er es an und stellte es zur Seite. Zum Vorschein kam ein Stahltresor mit Tastenfeld. Kravchuck stand auf, ging zum Tresor und tippte eine Kombination einn. Es klickte, als die Bolzen zurücksprangen und sich der Tresor öffnen ließ. Drinnen lagen einige Geldbündel (Rubel, Dollar & Euro) Und eine Akte. Es war eine Akte mit Top-Secret-Stempel die offenbar von Kravchuck angelegt worden war. Sie trug den Namen "Сектор 3" (Sektion 3) Ich schlug sie kurz auf. Es ging um einen Ex-Militärstützpunkt in China, einen U.S Amerikanischen Flugzeugträger in der Nordsee und eine Amerikanische Botschaft in Mexiko. Alles wurde von Diabolo kontrolliert und es waren wohl Diabolos "Stützen der Macht". Dann hörten wir Schritte und Rufe von unten. "Sie haben doch nicht wirklich gedacht das sie hier lebend rauskommen!", lachte Kravchuck. "Wir wussten sie kommen würden. Ihr seid uns direkt in Falle getreten!" Ich schlug ihm in's Gesicht und wir sprinteten aus dem Büro. Wir rannten den Flur entlang bis zur Stelle, die die Galerie in der Eingangshalle bildete. Wir sahen, das die Wachen im Foyer, die Waffen im Anschlag, langsam in Richtung Treppe gingen. Sie wollten zu Kravchucks Büro. Ich zielte auf den Kronleuchter und nach 3 Schüssen traf ich die Kette des Kronleuchters, welcher herunter fiel und 5 der 10 Männer im Foyer unter sich begrub. Außerdem wurde die Aufmerksamkeit der Feinde jetzt auf die Eingangshalle gerichtet. Wir rannten auf die Tür des Heizungskellers zu- doch dort befanden sich ebenfalls acht Soldaten, die direkt auf uns zukamen. Einer von ihnen sah uns und schlug Alarm. Geistesgegenwärtig zündete Briggs seine letzte EMP-Ladung. Geblendet taumelten die Männer. Wir rannten zurück auf die Galerie. Im Foyer tummelten sich die Wachen. Es war vielleicht doch nicht die beste Idee gewesen, alle Wachen ins Foyer zu locken. Im laufen schwang ich mich über das Geländer und hängte mich dann an die Aussenseite. Briggs tat es mir gleich. Die Männer im Foyer konnten uns nicht sehen. Die Männer auf der Galerie fluchten auf  französisch und russisch. Sie konnten uns auch nicht sehen. Nach zwei Minuten vergeblicher Suche ließen sie nur einen Mann als Wache zurück und verschwanden in Richtung Keller. Der Mann kam jedoch bedrohlich nah zu uns. Noch näher, und er würde uns sehen! Wenn wir ihn ausschalteten, würde eine andere Wache auf der Galerie ihn herumliegen sehen und Alarm schlagen. Wenn wir ihn die Brüstung hinunter warfen, würden die Männer unter uns uns sehen. Dann fasste ich einen Entschluss:
den Mann K.O.. und warf seinen Körper das Geländer hinunter was schwierig war, da ich mich mit einer Hand am Geländer festhalten musste, um nicht runterzufallen. Als der Körper unten aufschlug rannten alle Männer sofort zu ihm. Und dann sahen sie nach oben. Sie wollten ihre Waffen ziehen- Zu spät, dachte ich. In diesem Moment Explodierte die Splittergranate, die ich am Gürtel des Mannes den ich soeben hinunter befördert  hatte, befestigt hatte. Alle Männer in der Eingangshalle verloren ihre Leben. Ein Mann kam aus dem Keller auf die Galerie um zu sehen was los war, dieser machte ebenfalls einen "Abflug" ins Foyer. Dann schwangen wir uns zurück auf die Galerie. Einen schreiend auf uns zu rennenden Wachmann ließ ich mit einem Frontalkick in eine Tür krachen. Er prallte so heftig gegen das Holz der Tür, das er mitsamt der Tür in den Raum geschleudert wurde und liegen blieb. Ich nahm die FAMAS-G3 eines gefallenen Wachmanns und schickte die übrigen 5 mit einigen Schüssen  in den Himmel. Dann sprinteten wir zum Hauptausgang und hatten das Grundstück nach 25 Sekunden verlassen, was einen neuen Rekord darstellte. "Briggs, die Gendarmerie soll das Haus stürmen und alle die sich dort aufhalten Festnehmen. Wir haben die Informationen die wir wollten."

Pentagon, Washington D.C., USA
3:26 pm

"Was zur Hölle hast du da veranstaltet?!", fragte ein sichtlich verärgerter Kestrel mich per Telefon. "Ich muss mich hier mit 2 Schwerverletzten, 22 toten und einem explodierten Mann befassen und erklären, warum ein amerikanischer streng geheimer Joint-Task-Force Einsatz ohne Ankündigung im Kreml auf französischem Boden der RUSSISCHE Ex-Soldaten involvierte stattfinden konnte! Der Präsident überlegt schon die Zusammenarbeit unserer Geheimdienste einzustellen!", sagte Kestrel wütend. "Leg einfach noch ein paar Wodkaflaschen an den Tatort und sag die haben russisches Roulette gespielt." "Hahaha. Keine Dummheiten mehr, Sam, sonst gibt's Ärger." Ich legte auf. Vom Außenminister bekam ich noch einen 90 Minuten langen Vortrag über Diplomatie, Menschenrechte & Auslandseinsätze, bei dem er mindestens 3 mal das Wort Sch***e verwendete zu hören. "-wie kann es sein, dass die National Security Agency es SCHAFFT sämtliche wichtigen Personen des Globus abzuhören und die Präsidentin der vereinigten Staaten zu beschützen, es aber NICHT SCHAFFT, einen solchen Einsatz vorher bei der russischen Regierung anzukündigen?!!", sagte er gerade.
Ich unterbrach ihn: "Sir, bei allem Respekt, aber wenn im Kreml der Name Kravchuck gefallen wäre wären Diabolos Strohmänner dort hellhörig geworden und hätten ihn und alle Informationen weggeschafft  Diese Mission hat uns einen Einblick in Diabolo gewährt. Wir wissen jetzt, wo wir sie treffen müssen." "Und wo soll das sein?" "Sie haben vier Hauptstandorte. Die Villa war eine Falle, das ist nun klar. Aber haben nicht damit gerechnet das wir mit den Informationen entkommen. Also müssen wir so schnell wie möglich handeln um sie unvorbereitet zu treffen. Als nächstes fliegen wir nach China. Dort befinden sich in einer alten Militärbasis die Silos für die Atomraketen, die man gegen Amerika einsetzen will."
"Nein, ausgeschlossen.", rief der Minister empört. "Noch ein Einsatz auf Ausländischem Gebiet ohne Vorankündigung würde unserem Ruf arg schaden. Außerdem haben sie für ihre Behauptungen nicht den geringsten Beweis. Ihr Team bleibt hier."
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast