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Splinter Cell: Conspiracy

von Makaveli
GeschichteAllgemein / P18 / Gen
Anna 'Grim' Grimsdottir OC (Own Character) Samuel 'Sam' Fisher
30.03.2017
08.04.2017
7
16.065
 
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02.04.2017 775
 
Nächster Tag, 9:06 am
NSA Hauptquartier, Fort Meade, Maryland, USA

Grim meldete sich über Funk bei mir: "Sam, komm hoch. Wir haben etwas auf der Festplatte gefunden das dich interessieren dürfte."
"Bin unterwegs."

"Na was habt ihr für mich?"
Charlie zeigte mir den Inhalt der Festplatte auf dem SMI: "Wir haben Kobins Name mehrmals auf der Festplatte gefunden. Es geht hauptsächlich um die Operation im Kaukasus auf dem Mozdok-Gelände 2011. Bei dieser Mission haben wir mit Voron zusammengearbeitet. An Bord der eroberten Antonov mit den EMP schoss unser Agent mit Codenamen Archer auf Befehl des ehemaligen Directors Reed auf den russischen Agenten Kestrel, welcher den Schuss zum Glück überlebte. Wir haben ihn während der Blacklist-Sache wiedergefunden wenn du dich erinnerst. Offiziell wurde Archer von Kobin getötet. "Hey Leute, ich hatte keine Wahl", warf Kobin ein. "Weiter." "Laut den Daten auf der Festplatte hat er aber überlebt." "Ja siehst du Anna, dann hab ich den Typen ja nichtmal umgebracht, ist doch alles halb so schli-", begann Kobin, aber Grim hielt ihm den Mund zu. "Halt die Klappe, Kobin." Das hatte ich nicht erwartet. Ich hatte Archer- oder besser gesagt Daniel Sloane-Suarez zwar nicht wirklich gut gekannt aber wir hatten oft gemeinsam trainiert und ich hatte ihn gemocht. "Wo?" "In Valetta", antwortete Grim. Das machte Sinn. Die EMPs waren dorthin geflogen worden. Gut möglich das Archer sich unbemerkt von Bord geschlichen hatte. "Okay, ich finde ihn.", antwortete ich. "Macht die Paladin startklar! Wir fliegen nach Malta!"

Valetta, Malta
5:28 pm

Ich stand auf einem belebten Platz mit Cafés, Restaurants und allerlei Marktständen, auf dem geschäftiges Treiben herrschte. Der Platz befand sich unmittelbar an der Küste, an einer Seite des Platzes befand sich ein Geländer, hinter dem in 6 Metern tiefe, das Mittelmeer lag. Unten gab es einige Private Bootsstege, die man über eine Treppe erreichen konnte. Eigentlich hervorragende Verstecke, da sie für die Öffentlichkeit unzugänglich waren, dachte ich. Aber wäre jemand dort, hätte ich ihn von hier oben gesehen. Eine Leichte Brise vom Meer her wehte über die Gegend. Ich tastete nach der Five-seveN in meiner Lederjacke. Als ich mich vergewissert hatte das sie noch da war, sah ich mich unauffällig um. Ich konnte jedoch nichts verdächtiges entdecken. Da meldete sich Grim über das Opsat: "Ich habe Archer identifiziert."
"Wo?" "Auf dem Bazar, 20 Meter entfernt auf 3 Uhr.""Ich sehe ihn. Ich geh jetzt rein." Ich ging auf ihn zu. Er sah mich nicht, da er mir den Rücken zugedreht hatte. Ich sprach ihn an: "Archer!" Als hätte er 5 Jahre gewartet das jemand ihn so nannte, wirbelte er herum und richtete eine Pistole auf mich. Als er sah das ich meine Waffe ebenfalls gezückt hatte, wollte er wegrennen, aber ich hinderte ihn daran. "Ich wusste das sie irgendwann kommen würden", sagte er. "Ich bin vom 4th Echelon, ich möchte nur mit dir reden." , sagte ich." "4th Echelon?", fragte er verwundert. "Was ist mit Reed?" "Tot." "Tot?" "Ja tot. Ich habe ihn erschossen", sagte ich ruhig. "Warum versteckst du dich seit dem Angriff auf Kestrel hier? Warum hast du dich nicht gemeldet?" "Das hatte ich vor, aber dann habe ich etwas anderes entdeckt: Ein anderes Leben. Ein Leben in Frieden und ohne das Echelon-Programm. Also was wollen sie von mir?" Ich zögerte mit der Antwort, aber ich sagte es letztendlich doch: "Ich werbe dich hiermit zum 4th Echelon Programm an. Unser Team ist klein. Wir könnten neue Agenten gut gebrauchen", sagte ich. "Ich mache so'n Zeug nicht mehr", sagte er. "Überleg's dir, Daniel", sagte ich nachdrücklich. "Ich habe hier ein friedliches Leben, alles was ich haben will. Ich habe es fast geschafft das alles zu vergessen" - Ich wusste das das eine Lüge war, er würde es niemals vergessen- "Ich möchte nicht zurück in den Dienst." Ich wollte mich nicht geschlagen geben, aber ich wusste, er würde nicht nachgeben. "Also gut. Ich werde dein desertieren nicht bei der NSA melden, um der alten Zeiten willen. Aber wenn du es dir überlegst, du kennst meine Adresse." Ich sah ein letztes Mal in seine Augen, dann wandte ich mich ab und ging. "Mission Fehlgeschlagen", sagte ich in's Opsat. Ich ging, frustriert von diesem Fehlschlag zurück zur Paladin.
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