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Splinter Cell: Conspiracy

von Makaveli
GeschichteAllgemein / P18 / Gen
Anna 'Grim' Grimsdottir OC (Own Character) Samuel 'Sam' Fisher
30.03.2017
08.04.2017
7
16.065
 
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3 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
30.03.2017 1.286
 
⚠️SICHERHEITSHINWEIS⚠️

Diese Geschichte enthält realistisch beschriebene, brutale Gewalt. Für sensible Menschen NICHT geeignet.

Kursiv während wörtlicher Rede bedeutet, das das Wort ein Fremdwort ist.

Diese Geschichte ist Zeitlich nach Splinter Cell Blacklist angesiedelt


Splinter Cell- Conspiracy

Ein unangenehmes Quietschen ertönte, als 12 Kampfstiefel über den gefliesten Boden des Gebäudes liefen. "Scheiße!", dachte ich. "Die Verstärkung kommt. 30 Sekunden, maximal." Ich traf einen Soldaten mit meiner SC-4000 aus der Deckung heraus, dann rollte ich mich ab, gab zwei Schüsse auf einen weiteren Soldaten ab, um dann hinter einem Schreibtisch in Deckung zu gehen. 20 Sekunden. 2 Wachen übrig. "Vorstoßen!", hörte ich eine Wache auf Russisch rufen. Dann beging der Mann den größten und letzten Fehler seines Lebens: Er lief bis hinter meine Deckung vor um mich sehen zu können. Ich schlug ihm seine Pistole, eine Markarov, aus der Hand unendlich rammte ihm den Kolben der SC in den Bauch. Er ging zu Boden.. 5 Sekunden. Ich nahm eine Blendgranate aus meinem Gürtel zog den Stift und zählte: 21,22,23- Dann warf ich sie. Genau als 6 Russische Speznaz-Truppen um die Ecke kamen, explodierte die Hülle aus Hartplastik, und jeder im Umkreis von 6 Metern war für 15 Sekunden geblendet und taub. Ich flankte über einen Schreibtisch, griff einen Soldaten am Hals und benutzte ihn als lebendes Schutzschild während ich mein Umfeld analysierte: ich konnte 5 der 6 Gegner sehen. Ich schaltete die 4 Soldaten vor mir mit meiner Five-SeveN aus und warf den Russen, der mir als Schutzschild diente gegen ein Fenster, welches brach was dazu führte dass der Mann 32 Stockwerke in die Tiefe fiel und auf dem Parkplatz auf einem Auto landete, dessen Alarmanlage lautstark zu heulen begann. "Der ist weg vom Fenster", bemerkte ich. Jetzt sah ich den letzten Soldaten. Er rannte auf mich zu, ein Messer in der Hand. Ich schoss auf ihn, aber die Pistole klickte nur. Ladehemmungen, verdammt. Ich ließ Waffe fallen und parierte den ersten Schlag mit der Messerhand des Elitesoldaten. Dann setzte ich nach, und verpasste ihm mit der anderen Hand einen Faustschlag, welchen er abwehrte. Dann verpasste ich ihm einen frontalen Tritt in den Magen. Der Mann flog zurück. Ich schlug seinen Kopf gegen die Wand, und knockte ihn so aus.

Ich versuchte, die Five-SeveN zu enthemmen, aber es ging nicht. Ich zählte meine Munition für die SC, und merkte das mein letztes Magazin noch 16 Schuss enthielt. Ich musste mir also eine Neue Waffe Zulegen. Glücklicherweise würde ich wenige Meter weiter fündig. Ich öffnete den Waffenkoffer. Nur eine einzige Waffe mit zwei Magazinen war noch darin, eine Zev Tech G19 mit Schalldämpfer und Laservisir. Ich nahm sie aus dem Koffer und lud sie durch. Dann lief ich durch die Büros, bis ich den gefliesten Gang sah, in dem ich die Wachen gehört hatte. Bevor ich durch die Tür am Ende des Ganges ging, kniete ich mich hin und setzte mein Sonar-Sichtgerät auf. Durch die Wand erkannte ich 4 Personen, vermutlich Soldaten. Ich setzte das Sonargerät wieder ab und trat die Tür ein. Bevor einer der Männer reagieren konnte, entludt sich mein tragbarer EMP, der das Licht im ganzen Raum ausschaltete. Ich sprang an ein Rohr das an der Decke verlief, ehe das Licht wieder an ging. Die Männer suchten, ihre Pistolen im Anschlag, die Umgebung nach mir ab, aber keiner der Männer bemerkte mich obwohl ich direkt über Ihnen war.
Ich schaltete die Glock auf Vollautomatik. Das klicken des Hebels zum wechseln der Feuermodi ließ die Wachen nach oben sehen, doch für sie war es zu spät. Ich drückte ab und traf drei Wächter in den Kopf. Auf den vierten ließ ich mich fallen, und drehte ihm ruckartig den Hals um 180 Grad, was sein Genick brach.

Das hier schien die Küche zu sein. Hervorragend. Eine Küche war meist in der Nähe der Lobby, also meines Fluchweges, weil in deren Nähe in der Regel die Kantine war. Ich Sprang über einen Tisch, auf dem allerlei essbares lag und rutschte dann auf dem Boden entlang durch die Öffnung eines Transportaufzugssachtes. Dann Seilte ich mich am Fahrstuhlkabel ab. Unten war ich offenbar in der Kantine gelandet. So weit, so gut. Ich sah durch das Fenster der Kantine. Ich hatte Ausblick auf einen riesigen Schacht, der sich über alle 40 Stockwerke bis in die Lobby herunterzog. Auf der Innenseite des Schachts waren übereinander unzählige gläserne Fensterreihen, hinter denen sich die Büros des Gebäudes befanden. Mir fiel jedoch auf das ich mich nicht wie erhofft im Erdgeschoss, sondern im 7. Stock befand. Knapp daneben ist auch vorbei. Ich nahm eine Flasche Gorbatschow Vodka, die auf einem Tisch stand und trank einen Schluck. Ich verzog das Gesicht, er schmeckte ekelhaft. Dann zerbrach ich mit der Flasche das Kantinenfenster, von dem aus ich die Lobby sehen konnte. Na gut, ich hatte mich mit der Lobby um 7 Stockwerke verschätzt. Ich holte ein Seil aus meinem Rucksack und band es fest. Dann seilte ich mich bis in die Lobby ab. 3 Meter über dem Boden ließ ich mich fallen und landete, dank meiner Gummisohlen lautlos. Die Rezeption war trotz der späten Zeit noch besetzt. Die Frau dort erschrak. Kein Wunder. Einen Elitesoldaten in Kompletter 4th Echelon Eclipse Rüstung und mit voller Bewaffnung zu sehen ist nichts alltägliches. Ich murmelte auf russisch sie solle verschwinden, was sie auch schleunigst tat. Ich sah durch ein riesiges Panoramafenster hinaus auf Moskau. Man sah den Kreml. Ein Bürohochhaus wurde gerade renoviert und 2 riesige Kräne waren zu sehen. Ich war jetzt alleine in der Lobby. Die leise Klaviermusik die durch die Lautsprecher ertönte, ließ die Situation lächerlich erscheinen. Von einem zerbrochenen Fenster im 7. Stock abgesehen, deutete nichts darauf hin das hier ein Kampf stattgefunden hatte. Da ich auf meine Extraktion wartete, legte ich eine Haftkamera an den Fahrstühlen zur Tiefgarage und eine am Treppenhaus um vor eventuellen Eindringlingen gewarnt zu sein. Dann tat ich was man tat wenn man wartete, ich setzte mich im Wartebereich auf einen Stuhl. Ich sah mich um. In der Mitte des Raumes stand eine riesige Statue mit dem Logo des FSB, einem Wappenschild mit einem symmetrischen Doppelköpfigen Adler, in dessen Mitte war ein kleineres Wappen mit einem Pferd und einem Reiter. Darunter stand ФЕДЕРАЛЬНАЯ СЛУЖБА БЕЗОПАСНОСТИ, was soviel hieß wie  „Bundesbehörde für die Sicherheit der Russischen Föderation". Ich sah nervös auf meine Digitaluhr. Der Countdown stand bei 0:55. In knapp einer Minute würde Verstärkung von Voron eintreffen, und dann war ich hoffnungslos unterlegen. Wenn das Team bis dahin nicht hier war, würde ich den Notfallplan nehmen und mit dem Auto fliehen müssen. Es wäre allerdings komplizierter, da ich dann sicher verfolgt werden würde.

Plötzlich schlug der Bewegungssensor der Haftkamera an. Ich sah auf das Display: 5 Schwarze SUVs der Marke Awtobas waren soeben in der Garage eingetroffen. Voron war hier.  Ich sah erneut nervös auf die Moskauer Skyline. Vor dem Fenster war ein Helipad. Und dann hörte ich das knattern. "Endlich", dachte ich. Der im Camouflage-Look lackierte Sikorsky S-76B begab sich in Landeposition und setzte kurze Zeit später auf dem Helipad auf. Ich öffnete die Glastür, die in das Fenster eingelassen war, und sprintete zum Heli. Ich wurde von Isaac Briggs empfangen. Ich stieg in den Hubschrauber, welcher sofort wieder abhob - Keine Sekunde zu früh - die Verstärkung rannte auf die Plattform und schoss auf den Hubschrauber. Doch wir waren schon außer Reichweite. "Wie ist es gelaufen, Sam?", wollte Briggs wissen. "Es war nicht ganz so lautlos wie geplant, aber ich hab die Festplatte." Ich holte sie aus meiner Slingshot-Tasche und zeigte sie ihm. "Hoffentlich war sie die Mühe wert", rief Kobin, aus dem Cockpit.
 
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