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Lesbian Liv

OneshotFreundschaft, Schmerz/Trost / P12 / MaleSlash
Det. Clive Babineaux Dr. Ravi Chakrabarti Major Lilywhite OC (Own Character) Olivia "Liv" Moore Peyton Charles
27.03.2017
02.04.2017
3
2.232
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27.03.2017 583
 
„Hach Ravi“, seufze ich. „Was gibt es besseres als eine Pizza mit Gehirn?“  Mit rollenden Augen guckt er mich an:,, Eine Pizza mit Ananas, meine Liebe. Eine Pizza, so wie jeder normale Mensch sie essen würde. So ungewöhnlich es für dich klingen mag, aber eine Pizza ohne Organe.“  Ich spüre, dass er gereizt ist und wende mich von ihm ab: ,, Rav, du weißt ganz genau, dass das jetzt mein Leben ist. Und vielleicht wird das auch immer mein Leben sein. Versuch das bitte zu verstehen und lassen wir das mit der Ewigen Ananas Diskussion.“ ,,Genau das ist es.“ antwortet er während er mich verzweifelt anschaut ,,Es ist nicht dein Leben. Es sind die tausend anderer Leben von irgendwelchen Verstorbenen. Liv, wer bist du? Ich weiß es nicht mehr und Major schon lange nicht.“ mit den Worten verlässt er den Tisch und macht sich wieder an die Arbeit. Leichen hier, Leichen da. Immer das gleiche. Ob er recht hat? Vielleicht. Ich weiß es nicht. Gedankenverloren beiße ich von meiner Pizza ab und genieße den Duft von Käse und Gehirn. Was dieses Hirn wohl diesmal mit sich bringt. Und überhaupt. Kann es Ravi nicht egal sein, was ich bin solange ich vernünftig arbeite? Und kann es Major nicht egal sein wer ich bin, solange ich ihm sagen kann, dass ich ihn liebe und mit ihm schlafe? Eingeschnappt stehe ich auf und räume meinen Teller weg.

„Ich geh kurz pissen.“ schreie ich Rav zu. „Liv.“ brüllt er genervt zurück. ,,Artikulier dich bitte normal.“ „Jo“ murmel ich während ich ins Bad schlurfe. Ich schaue mich im Spiegel an. Was ist anderes? Was ist es diesmal?
„Kurze Haare würden mir voll stehen oder?“ frage ich Ravi als ich zurückkomme. Fragend schaut er mich an. „Ich meine ich wäre voll heiß. So wie Pink oder Sarah Paulson.“ schwärme ich weiter. „Ich könnte einfach jeden Menschen dieser Erde haben. Komm schon Rav“ ich ziehe ihn an mich heran. „schneid mir die Haare kurz“ bettel ich ihn an. „Verdammt nochmal Liv“. Er schüttelt mich. „Wach auf, wer auch immer du bist.“ Er lässt mich los und macht sich wieder an die Arbeit.
Traurig trotte ich davon. Ich spüre seine Blicke in meinem Nacken aber schaue nicht mehr zurück. Abschließen Liv, abschließen.

Traurig trotte ich davon. Ich spüre ihre Blicke in meinem Nacken. Langsam drehe ich mich um. Tränen überströmt schaut sie mich an. „Ich liebe dich.“ schluchzt sie „Sag es. Ich weiß, dass du mich auch liebst. Ich weiß, dass du nur Angst hast. Bitte.“ Ein Kuss auf die Stirn. Leise. Leicht. Fliegend. Mein Herz. Mein Herz. Es lebt. Es liebt.                                  
Ich schaue mir die Frau genauer an. Sie sieht gut aus, weiblich. Ihre braunen, glatten Haare liegen sanft auf den Schultern und ihre tiefen, mindestens genauso braunen Augen suchen die meinen. Ich habe das Gefühl, dass diese Frau in mein innerstes schaut. Sie sieht all meine Gedanken. All meine Gefühle, meine Seele. Ich möchte sie berühren. Möchte ihre Tränen wegküssen und möchte sie halten. Wer bist du, wer bist du und was machst du mit mir, denke ich während ich sie einfach anschaue und eine Träne verfolge die eine Spur auf ihrer Wange zieht.
                                                                       

Ich denke an die Liebe und ich denke an die Ewigkeit während diese Frau um mich kämpft.
Benommen schaue ich mich um. Heimlich wische ich die Träne weg, die langsam über meine Wange gleitet. Wer war diese Frau in meiner Vision? Und was habe ich damit zu tun? Und was ist überhaupt die Liebe?
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