Light, Dark & Love

GeschichteAbenteuer, Übernatürlich / P18
Angel Buffy Summers Dawn Summers Faith Spike
26.03.2017
11.09.2019
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In Buffys Wohnung ließ Willow ihr Pendel fallen und hielt ihre Hand an die Brust. Sie atmete so schwer als ob sie keine Luft bekäme. Giles und Andrew sahen sie entsetzt an. Der ältere Wächter eilte sofort an ihre Seite und hielt sie fest da sie schon leicht zu schwanken begann.
„Willow! Was ist los?“ fragte er besorgt.
Die weiße Hexe beruhige sich allmählich und drehte ihren Kopf zu dem Brillenträger.
„Ich weiß nicht genau. Es fühlte sich nach Connor an, aber viel größer. Eine Kraft so gewaltig, dass sie meinen Suchzauber erschüttert hat.“ antwortete sie noch immer leicht außer Atem.
Der jüngere Wächter meinte: „Aber das ist doch gar nicht möglich. Du bist doch eine Super-Hexe, oder nicht. Welche Magie kann dich denn noch überraschen.“
Willow sah ihn mit aufgeregtem Blick an und erwiderte:
„Ich glaub nicht, dass das Magie war.“
Die Drei sahen auf das Pendel, welches nun im Kreis rollte und mit seiner Spitze stetig auf einen Punkt zeigte.
„Aber dafür weiß ich jetzt wo Connor ist. Hoffentlich ist Dawn auch nicht weit.“
Sie griff nach ihrem Handy und rief Xander an um ihm und Buffy das Ziel mitzuteilen. Giles tat es ihr gleich und sagte Angel Bescheid. Und Andrew versuchte den Rest des Teams zu erreichen.

Kate hielt den Sonnentropfen in Richtung der Vampire. Der Stein begann umgehend zu glühen und die Blutsauger spürten seine Wirkung. Sie schrien voll Schmerzen, hielten sich die Brust und husteten Blut aus. „Was zur Hölle ist denn jetzt los?“ regte sich einer auf.
Die Dämonen-Jägerin fühlte sich bei diesem Anblick sofort sicherer.
Aber leider nur kurz.
Denn Connor zeigte genau dieselben Symptome.
Er schien durch das Licht ebenfalls schwächer zu werden und sank schon auf seine Knie zusammen. Seine Krallen gruben sich in den Boden und zermalmten die Steine. Und aus seinen Augen tränte Blut herunter.
Dawn kam aus ihrer Ecke heraus und krabbelte zu ihrem Freund. Sie strich sich hastig die Haare, welche ihr ins Gesicht hingen weg und legte die Arme um den verwandelten Halbdämon.
„Connor! Mein Gott, was ist mit dir?“ fragte das Mädchen voller Sorge. Trotz allem was gerade passiert war, fürchtete sie Connor nicht im Geringsten, sondern hatte Angst um ihn.
Kate konnte das nicht verstehen. Vorhin hatte sie ihm den Sonnentropfen auch vorgehalten aber es hatte Connor nichts ausgemacht. Warum jetzt auf einmal?
Sie warnte die 17-Jährige: „Geh weg von ihm, Mädchen! Er ist gefährlich!“
Doch die Jugendliche schenkte der Warnung keine Beachtung.
„Wie ich sagte: Er ist einer von uns, Dawnie! Und das Licht der Sonne ist unser Feind.“ kam es von Drusilla.
Sie spuckte Blut ebenso wie ihre Meute auch aber dennoch zeigte ihr Gesicht das übliche verrückte Lachen und sie stand aufrecht. Es war beinahe so als würde sie die Schmerzen genießen.
Dawn schrie die Jägerin an. „Aufhören! Nehmen Sie das Ding weg! Sie quälen ihn.“ Dabei umarmte sie ihn noch fester, während Connor weiter zusammen sank und vor Schmerzen stöhnte.
Kate bekam es auch allmählich mit der Angst zu tun. Sie wollte Connor zwar nicht quälen aber sie konnte den Sonnentropfen nicht wegstecken solange die Vampire noch da waren.
„Das kann ich nicht. Wenn ich ihn wegstecke, töten sie uns.“
Das Summers-Mädchen versuchte gar nicht weiter die Dämonen-Jägerin zu überreden. Stattdessen drehte sie sich um und schaute in den Tunnel aus dem sie gekommen war. Der Weg war frei. Was sprach dagegen abzuhauen? Nichts. Sie mussten hier weg. Vor allem wollte sie den geschwächten Connor wegbringen.
Kate behielt die Vampire im Blick. Nach und nach gingen sie nach verbleibenden Kräften durch einen Gang hinter ihnen zurück in die Dunkelheit.
„Hey hey hey! Moment mal! Ihr verzieht euch nicht.“
Sie lief zu den Blutsaugern hinüber, mit dem Sonnentropfen voraus um seine Wirkung zu verstärken. Und wie erwartet wurden die Untoten noch schwächer und ihre Schmerzen größer.
Das war die Gelegenheit für Connor und Dawn zu entkommen.
Sie stützte und schob den Halbdämon in den Tunnel um zurück an die Oberfläche zu kommen.
„Warum musste ich nur vorschlagen in die Kanäle zu gehen?“ warf sie sich in Gedanken vor.
Connor keuchte etwas und zog damit die Aufmerksamkeit Kate‘s auf sich. Sie sah, dass die Teenager fliehen wollten aber der Träger des Armreifs durfte ihr nicht mehr durch die Lappen gehen.
„Stop! Bleibt hier.“ rief sie.
Doch dieser kleine Moment reichte aus, dass einer der Vampire zu der Blonden hinüber schnellte und ihr den Sonnentropfen aus der Hand schlug.
Der Stein flog durch die Luft und der Tunnel war für einen Moment hell erleuchtet.
Alle Anwesenden folgten ihm mit den Augen außer Kate. Sie zog einen Holzpflock aus der Tasche und pfählte ihren Angreifer.
Der Stein schlug praktisch in der Mitte des Raumes auf und kullerte zu den Jugendlichen. Direkt zu Füßen des Halbdämons. Doch beim Aufprall begann der Sonnentropfen zu splittern. Er bekam einige Risse und das Licht wurde noch stärker.
Connor wurde durch die Strahlung noch schwächer und sank wieder vor Schmerzen keuchend auf seine Knie.
Da nun der Stein weiter entfernt war, konnten die Vampire sich wieder frei bewegen.
Der Halbdämon wand sich vor Schmerzen und wurde seiner Freundin allmählich zu schwer. Er fiel zu Boden und konnte sich kaum noch bewegen.
Dawn nahm den Stein reflexartig in die Hand und wollte ihn in Richtung der Vampire schleudern als Kate rief: „Nein, tu das nicht.“ Doch sie warf ihn trotzdem.
Als das leuchtende Mineral näher kam, wollten sich Drusilla und die restlichen vier Blutsauger weiter in den Schatten des Tunnels zurückziehen, zu ihrem Glück.
Denn als der Sonnentropfen wieder aufschlug, zerbrach er vollständig.
Es kam zu einer Explosion aus Licht. So grell dass Dawn und Kate davon geblendet wurden und ihre Augen bedecken mussten.
Die Untoten hatten sich fast alle noch in die Dunkelheit retten können, bis auf einen welcher wie Connor von dem gleißenden Licht erfasst wurde.
Sie fingen Beide Feuer und schrien auf.
Die Dämonen-Jägerin und das Summers-Mädchen beobachteten wie der Vampir zu Asche verbrannte. Dawn blickte den Halbdämon an, hielt sich vor Schreck die Hände vor den Mund und erwartete das Schlimmste.
Jedoch wurden ihre Erwartungen glücklicherweise enttäuscht.
Die Flammen verschlungen zwar Connors ganzen Körper aber verbrannten ihn nicht.
Nur der Schleier der Finsternis war verschwunden und der Jugendliche sah wieder normal aus. Angels Sohn richtete sich langsam wieder auf und saß mit dem Rücken an die Wand gelehnt.
Nachdem der Schreck nachgelassen hatte, rannte Dawn zu ihrem Freund und warf ihre Arme um ihn.
„Oh Gott, Connor! Geht‘s dir gut? Hörst du mich?“ fragte sie ihn panisch.
Der Halbdämon hob seinen Kopf an und suchte die blauen Augen seiner Freundin.
Wie automatisch legte er seine Arme um sie und hielt sie auch fest.
Jedoch konnte er nicht antworten. Seine Erschöpfung ließ ihn nur etwas stöhnen.
Kate kam zu den Teenagern und griff nach dem Arm des Halbdämons um ihm hochzuhelfen. Sie musste die Beiden hier wegschaffen, denn Drusilla und der Rest ihrer Meute kam schon wieder näher.
„Jetzt hast du mich wirklich böse gemacht, kleiner Bruder. Jetzt muss ich dich leider bestrafen.“
Die Dämonen-Jägerin stellte sich schützend vor die Teenager und holte ein hölzernes Kreuz heraus, welches sie den Untoten entgegen streckte. Lange würde sie das aber nicht aufhalten.
Dawn tat ihr Bestes um den Halbdämon zu stützen.
Kate überlegte was die beste Vorgehensweise wäre. Connor konnte sich kaum auf den Beinen halten, geschweige denn rennen.
„Schaffst du es deinen Freund hier raus zu bringen?“ fragte sie die 17-Jährige.
Das Mädchen sah sie an und nickte schnell: „Ich glaube schon!“
„Dann los! Haut ab!“
Sie wollte den Armreif eigentlich nicht schon wieder aus den Augen verlieren aber im Moment ging es darum das Leben der Kinder zu retten.
Dawn war überrumpelt vom Befehl der Jägerin. Nichts war ihr im Moment wichtiger als Connor in Sicherheit zu bringen, aber sie wusste wie gefährlich Drusilla war. Sollten sie Kate wirklich hier zurücklassen?

„Na endlich! Auf sowas hab ich den ganzen Tag schon gewartet.“ hörten die Drei plötzlich hinter sich.
Die 17-Jährige drehte sich ruckartig um.
Da stand ihr Aufpasser aus Sunnydale: Spike.
Der Anblick des platinblonden Blutsaugers beruhigte sie ungemein. Auch der Halbdämon fühlte sich sicherer als er Spikes Stimme hörte.
Nur Kate bekam es mit der Angst zu tun. Noch ein Vampir. Und auch nur knappe 2 Meter von den Kindern entfernt. Und ihr Herz setzte einen Schlag aus, als sie ihn erkannte:
William der Blutige.
„Spike!“ rief Dawn erleichtert. Der Untote fackelte nicht lange sondern schob sich an den Teenagern vorbei. Er sah der Dämonen-Jägerin einen Moment in die Augen. Sie wirkte unschlüssig wie sie reagieren sollte. Was konnte Kate noch glauben?
Alle Vampire waren seelenlose Monster. Oder nicht?
Aber Angelus hatte Menschen gerettet. Und Connor sagte, Angelus und William hätten Seelen.
Bisher hatte der Halbdämon ihr keinen Anlass zum Misstrauen gegeben.
Sie wich einen Schritt zur Seite um den Blutsauger durchzulassen. Sie hielt auch das Kreuz von ihm weg.
„Danke, die Dame!“ gab Spike zurück, trat den bösen Artgenossen entgegen und entdeckte auch seine psychopathische ehemalige Gefährtin.
„Bloody Hell! Dru! Ausgerechnet du tauchst hier auf.“ dabei setzte er sein altes finsteres Grinsen wieder auf.
Drusilla musterte den jüngeren Vampir und meinte: „Oh, mein kleiner süßer Spike. Was für eine Freude dich endlich wiederzusehen.“
Sie schlängelte sich an ihren Leuten vorbei und trat an den Ledermantelträger heran. Sie fuhr ihm mit der Hand über die Brust und warf ihm einen verführerischen Blick zu.
„Du hast mir so gefehlt.“ flüsterte die Vampirin.
Spike lehnte sich leicht in ihre Richtung und legte eine Hand an ihre Wange.
„Du mir auch!“

Er setzte sein Vampir-Face auf und fauchte: „...Genauso wie Blutegel!“
Und damit schleuderte er sie mit Schmackes an die Wand. Mit einem lauten Krachen fiel die Untote zu Boden.
Kate fiel ihre Kinnlade runter, während die Teenager nur darüber grinsen konnten.
Endlich bekam die Verrückte was sie brauchte.
Doch ihre Freude verflog sofort wieder als sich Drusillas restliche Meute Spike näherte.
„Armer Spike, jetzt bist du auch krank geworden. Wie tragisch.“ meinte sie.
„Ach weißt du: Wenn ihr gesund sein sollt, dann nehm ich doch lieber die Krankheit.“ gab er zurück.
„Oh, verdammt! Wie soll er denn mit vier Blutsaugern auf einmal fertig werden?“ flüsterte Dawn Connor zu.
„Geht mal zur Seite, Kinder.“
Wieder eine vertraute Stimme hinter ihnen. Und gleich darauf zwei Gestalten welche entschlossen und voller Tatendrang in Richtung Kampf gingen.

Kennedy und Oz.
Während Kate die beiden Neuankömmlinge beäugte, sagte der Halbdämon zu seiner Freundin: „Sie kommen genau richtig.“
Dawn: „Ja, dann sind Buffy und Angel sicher auch auf dem Weg.“
Connor: „Und wir kriegen Ärger.“ damit löste er sich langsam aus dem Griff des Mädchens und versuchte wieder aufrecht zu stehen.
Dawn deutete auf Drusilla und sagte: „Wir haben schon Ärger. Noch schlimmer geht‘s nicht.“

Angel wurde mit einer solchen Wucht gegen die Wand geknallt, dass die Mauersteine zu bröckeln anfingen.
Der Dunkelhaarige hielt sich den Kopf, als der Croxtrit auf ihn zu kam.
„Wieso kann ich nicht ein einziges Mal einfach nur das finden was ich suche ohne verprügelt zu werden?“ meckerte er und stand wieder auf um sich erneut in den Kampf zu stürzen.
Der Vampir wusste wie der Dämon zu töten war und er schwang gekonnt sein Schwert, aber sein Feind bewegte sich zu schnell. Das machte es ihm schier unmöglich ihn zu enthaupten.
„Ich hoffe Buffy hat mehr Glück als ich.“ dachte er besorgt.
Plötzlich kam ihm ein Geistesblitz.
Der Croxtrit holte mit seinen Klauen aus und zielte auf Angels Kopf.
Der Vampir duckte sich und schlug mit der Klinge durch seinen Torso.
Ein quälender Schrei ertönte in die Tunnel und gelbes Dämonenblut spritzte umher.
Der bleiche Gegner fiel buchstäblich auseinander.
Angel trat auf seine beiden Arme um ihn wehrlos zu machen, holte noch einmal schwungvoll aus und trennte ihm den Kopf von den Schultern.
„Na endlich! Hoffentlich war‘s das.“ stöhnte der Dunkelhaarige und lief weiter. Der Unsterbliche hatte nun auch eine Fährte aufgenommen. Dawns Parfüm. Sie kam hier vorbei. Und Connor war hundertprozentig bei ihr. Nur fragte er sich was die beiden Teenager in den Kanälen wollten.
Leider merkte er vor lauter Grübeln nicht, dass er von weiteren Croxtriten verfolgt wurde.
Allerdings verhielten sie sich fürs Erste ruhig.

Buffy und Xander hatten den Ort den Willow nannte endlich erreicht, aber sie konnten weder Connor noch Dawn sehen.
„Ich weiß nicht, Buff. Navi wär wohl kein Beruf für die gute Willow.“ gab der Schwarzhaarige von sich.
„Nein. Willow irrt sich sehr selten. Sie müssen in der Nähe sein.“
Die beiden Freunde hörten plötzlich Kampfgeräusche.
Und zwar von unten. Genau gesagt aus einem Gully heraus.
Sie sahen sich fragend an.
Buffy: „Was meinst du?“
Xander: „Ich heb an, du springst rein?“
Buffy: „Ganz meine Meinung.“
Der Augenklappenträger griff nach dem Gullydeckel und öffnete ihn für seine Schulfreundin. Die Jägerin sprang einfach hindurch und landete gekonnt auf ihren Füßen.
Xander folgte ihr, nahm aber lieber die Leiter um hinunter zu kommen.
Bei den lauten und brutalen Tönen war Buffy sich gar nicht mehr sicher ob sie ihre Schwester hier finden wollte.
Zusammen mit Xander lief sie durch die Gänge und kam dem Kampfgebiet schnell näher.
Nach ein paar Ecken kamen sie ans Ziel.
Das Erste das die Blonde sah, waren ihre Schwester und Angels Sohn welcher erschöpft an der Wand lehnte.
„Dawn! Connor!“ schrie sie.
Die Jugendliche drehten ihre Köpfe in Buffys Richtung und wirkten erleichtert über ihre Ankunft.
Die 17-Jährige kam ihr ein Stück entgegen und streckte die Arme aus.
Buffy umarmte die Jüngere und sah zu dem Halbdämon. Sie erkannte sofort, dass um seinen Mund Blut verschmiert war. Was war ihm zugestoßen? Xander fragte den 18-Jährige ob alles in Ordnung war. Er nickte.
Und schließlich erblickten die beiden Scoobies die Schlägerei.
Oz, Kennedy, Spike und die Dämonen-Jägerin Kate gegen eine Bande von Vampiren und… Drusilla!
Buffys Gefühle waren ein Chaos bei ihrem Anblick.
Angst, Wut, Trauer und auch eine gewisse Freude sich endlich an der Vampirin rächen zu können.
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