The Legends of Spyro The Light of Peace

GeschichteRomanze, Fantasy / P16
25.03.2017
04.04.2017
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25.03.2017 1.628
 
Tja ich bin ein etwas sprunghafter Mensch, da mir diese Geschichte gut von der Hand ging und ich sie beinahe fertig habe, pausiere ich erstamal Lunas Geschichte und lade diese hoch. Tipps und soweiter sind gerne gesehen, ebenso wie aufbauende und hilfreiche Kritik

The Legend of Spyro
The Light of Peace


Cynder öffnete langsam die Augen, sie lag im Gras. Sie versuchte Ordnung in ihre Gedanken zu bringen.
Das letzte, woran sie sich erinnerte war der Kampf gegen Malefor. Spyro und sie hatten ihn bezwungen! Doch die Welt war auseinandergebrochen, sie und Spyro waren im Innernsten der Welt. Spyro sagte ihr, dass er wüsste wie er die Welt wiederherstellen konnte. Die letzte Erinnerung war, wie sie beschlossen hatte, bei Spyro zu bleiben und… ihm ihre Liebe gestanden hatte.
Sie errötete etwas und die Schuppen um ihre Wangen verfärbten sich von schwarz zu rot.
Doch wo war sie? War sie tot? Und was ist mit Spyro geschehen? Die Fragen schwirrten in ihrem Kopf. Vorsichtig richtete sie sich auf und sah sich um. Sie befand sich in einem kleinen Wäldchen, sie konnte das Plätschern von Wasser hören und sie roch, dass das Wasser ganz in ihrer Nähe war.
Langsam setzte sie sich in Bewegung. Als sie ein paar Sträucher zur Seite schob, entdeckte die schwarze Drachin zu ihrer Freude Spyro, er lag nicht weit von einer kleinen Quelle entfernt, aus der munter das Wasser sprudelte. Schnell lief sie zu ihm und legte eine Tatze auf seinen Brustkorb. Erleichtert atmete sie auf, sein Herz schlug noch, er war wohl nur bewusstlos. Sie lief zur Quelle hinüber und trank einige tiefe Schlucke, denn erst jetzt bemerkte sie den Durst, den sie hatte.
„Verdammt, der Kampf gegen Malefor hat mich ganz schön ausgelaugt...“ Erst da bemerkte sie es, ihr Spiegelbild hatte sich verändert. Ihr sah nicht mehr das jugendliche Drachengesicht entgegen, es war das Gesicht eines, beinahe, ausgewachsenen Drachen. Cynder war um einiges gewachsen. Als sie zu Spyro schaute, bemerkte sie, dass es bei ihm genauso war. Da kam ihr eine Idee. Sie hob einen Stein auf, der die doppelte Größe ihrer Tatze hatte. Sie öffnete ihren Mund und ließ einige Gifttropfen auf den Stein fallen. Es zischte, als das Gift auf den Stein traf und bald war eine Aushöhlung im Stein. Cynder tauchte den Stein in den kleinen Quell See um ihn aus zu waschen. Sie tauchte ihn erneut in den See und füllte die Kuhle mit Wasser. Sie ging zu Spyro zurück und öffnete ihm vorsichtig seinen Mund. Danach ließ sie vorsichtig das ihn seinen Mund laufen. Spyro schluckte und öffnete langsam die Augen.
„Na gut geschlafen du Langschläfer?“ fragte Cynder, ein Lächeln auf ihren Lippen. Der lila Drache sah sich verwirrt um, er brauchte anscheinend auch etwas Zeit, um sich wieder zu orientieren. Endlich sah er zu Cynder hoch. Sofort strahlten seine Augen vor Glück. „Cynder, schön dich zu sehen.“ Cynder legte sich neben Spyro ins Gras. Es herrschte ein langes Schweigen. Cynders Gedanken rasten immer wieder um zwei Fragen: „Hat er gehört was ich ihm im gesagt habe, als er die Welt wieder zusammengesetzt hat? Und liebt er mich auch?“
Da legte er seinen Flügel über ihren Rücken. Sie sah ihn überrascht an. Er lächelte. „Danke, dass du mir beigestanden hast. Ich danke dir für alles.“ Cynder nickte. Sie lehnte ihren Kopf gegen seine Schulter und schloss die Augen. Spyro streichelte sie sanft den Kopf. „Hey…“ begann er vorsichtig.
„Das was du im Innern des Planeten gesagt hast, meintest du das wirklich ernst?“ Cynders Herz schlug schneller. Er hatte sie gehört! Sie zögerte kurz. Doch endlich sagte sie. „Ja aus tiefstem meines Herzens. Spyro ich… ich liebe dich.“ Eine kleine Träne lief ihr die Wange hinunter. Spyro wischte sie vorsichtig mit seiner Schwanzspitze fort. „Ich bin so froh das du das sagst, denn Cynder, ich wollte es dir schon eine ganze Weile sagen… Ich liebe dich auch…“ da warf sich Cynder um Spyros Hals und weinte, doch nicht aus Trauer sondern aus reinster Freude.
Einige Stunden saßen sie so, Cynder lag in den Armen von Spyro und sie beobachteten wie die Sonne über den Wipfeln der Bäume herabsenkte. Da unterbrach das laute Knurren von Spyros Magen die Stille. Etwas Schuldbewusst sah er auf seine große Liebe. „Tja ich fürchte wir haben den ganzen Tag noch nichts gegessen. Ich werde uns erstmal etwas jagen gehen. Cynder nickte und rollte sich von Spyros Schoss. Dieser stand auf und breitete seine Schwingen aus. Er flatterte ein paar Mal mit ihnen, konnte sich aber nicht in die Luft erheben. Lächelnd sah er zu Cynder. „Es sieht so aus, als würden wir wohl noch etwas in diesem Wald bleiben müssen.“ Cynder nickte lächelnd. Ihr war es egal, ob sie in den Wald bleiben musste, solange nur Spyro bei ihr war. Spyro verstand sie ohne Worte. Sofort rannte er in den Wald hinein um für sich und seine Liebste eine Mahlzeit zu besorgen.

4 Tage später in Warfang

„Ich kann es immer noch nicht glauben. Spyro, Cynder und Ignitus tot…“ Meinte Volteer. Cyril nickte „Sie opferten sich um Malefor aufzuhalten und die Welt wieder zusammenzubringen. Es war ein wahrer Heldentod, ja sie sind wahre Helden…“ Terrador schnaubte wütend. „Sagt nicht so etwas, sie können genauso gut noch da draußen sein. Erinnert euch was uns Jäger berichtet hat, letztes Mal als wir sie für tot erklären wollten, waren sie in einem Zeitkristall eingeschlossen, es könnte so auch nun sein.“ Alle schwiegen bedrückt. Da kam ein Maulwurf in die Versammlungshalle reingerannt. „Ich habe eine Nachricht!“ keuchte der Maulwurf. „Was für eine Nachricht? Rede endlich!“ forderte Terrador ihn auf. Der Maulwurf nickte und holte tief Luft. „Unsere Patrouille fand in einem Wald, nicht weit von hier, mehrere Spuren von einem Feuerdrachen. Es scheint als ob dort gewildert wird. Aber auch sind Spuren von Giften und anderen Elementen dort gefunden worden. Es könnte sich um eine Gruppe von Wildrachen oder Banditen handeln, aber es bestände auch die Möglichkeit, das sie es sind…“ Zum ersten Mal seit langem erhellte ein Funken Hoffnung Terradors müde Augen. Er dachte kurz nach und gab dann dem Maulwurf seine Befehle. „Trommle einen Suchtrupp zusammen und begebt euch bei Tagesanbruch auf den Weg zu diesem Wäldchen. Durchforstet ihn gründlich, sollten es Banditen oder anderes Gesindel sein, nehmt sie euch vor. Doch sollten sie es sein, bringt sie her.“ Der Maulwurf nickte und wandte sich zum Gehen. Da traten zwölf Kuttengestalten in den Raum. „Wir wollen uns anschließen, wir schulden den beiden noch etwas.“
Erklärte der Anführer der Gruppe. „Wer bist du, wenn ich fragen darf?“ Terrador meinte die Stimme der Gestalt zu kennen. Als die Gestalt die Kapuzen absteifte, lächelten die Wächter und nickten. Jäger sah zu den anderen Cheeta seines Dorfes. „Ihr habt es gehört, bei Sonnenaufgang suchen wir unsere Helden.“

Am nächsten Tag im Wäldchen

Spyro hetzte einem Reh nach, es war schwer diese flinken Geschöpfe zu Fuß zu jagen. Auch jetzt konnte Cynder nicht fliegen, Spyro fürchtete, dass sie sich den Flügel gebrochen haben könnte. Er konnte zwar fliegen, aber die Rehe flüchteten immer ins Unterholz. So musste Spyro sie zu Fuß verfolgen. Er spie einen Feuerkeil nach dem Reh. Es wurde getroffen und starb augenblicklich. Spyro beendete das Leben seiner Beute immer so schnell und schmerzlos wie möglich. Er hob das Reh auf und warf es sich über den Rücken. Dann ging er zu Cynder zurück. Sie hatte sich in den letzten Tagen wirklich verändert. Sie war nun nicht mehr so abweisend und zurückgezogen, sondern sprach ganz offen und sanft mit Spyro. Sie war nun sanft wie eine schwarze Blume, doch ihren Hang zum Sarkasmus hatte sie jedoch nicht verloren. Als er auf die Lichtung kam, in der der Quell See lag, stieg Cynder gerade aus dem Wasser. Sie musste wohl ein Bat genommen haben. Das Wasser perlte von ihren schwarzen Schuppen ab. Spyro schluckte leicht. Cynder, die das bemerkte, kicherte. „Der legendäre lila Drache, der sich furchtlos so vielen Feinden entgegenstellte, kapitulierte bei dem Anblick einer einzigen badenden Drachin.“ Nun war es an Spyro zu lachen. „Nun du hast vergessen zu erwähnen, dass es die schönste Drachin war, die er je sah.“ Erwiderte er sanft. Die Schuppen um Cynders Wangen wurden nun feuerrot. „Danke, das war wirklich süß von dir Schatz.“ Spyro schleppte seine Beute zu dem kleinen Lager, das sie sich errichtet hatten. Dort nutzte Cynder ihre scharfen Klauen, um das Reh auszuweiden. Was sie nicht brauchte, brachten sie an eine Stelle, die oft von Wölfen besucht wurde.
Den Rest brieten sie über einem Feuer, das Spyro mit seinem Feuerelement entfachte.
Sie unterhielten sich schon eine Weile und aßen dabei ihr Essen. Sie überlegten, ob und wo sie sich niederlassen sollten. In den Wald fühlten sie sich sehr wohl, deswegen dachten sie daran, sich hier niederzulassen. Gerade als ihre Diskussion hitziger wurde, da Spyro sich um Cynders Flügel ernsthafte Sorgen machte, hörten sie Stimmen durch den Wald hallen.
„Durchkämmt den ganzen Wald, dreht jeden Stein um wenn nötig, doch findet diese geheimnisvollen Jäger und bringt sie her!“ Spyro sah zu Cynder, sie nickte. Langsam zogen sie sich zurück. Sie konnten den Schein von fackeln sehen. Da die Nacht hereinbrach, konnten sich Spyro und Cynder gut verstecken. Sie wollten gerade ins Unterholz verschwinden, als ein Pfeil direkt hinter ihnen einschlug. „Nicht so schnell ihr beiden, ihr braucht euch nicht verstecken, wir sind keine Feinde.“ Es war eine Stimme, die den beiden Drachen bekannt vorkam. „Wo bist du? Und wer bist du?“ Vom Baum hinter ihnen sprang ein Cheeta hinunter. Sein Gesicht verdeckte eine Kapuze, in der Hand hatte er einen Bogen, den er nun demonstrativ vor Spyro und Cynder warf. Langsam streifte er seine Kapuze ab und sah die beiden Drachen lächelnd an. Die beiden trauten ihren Augen nicht. „Seit mir gegrüßt, wir haben uns lange nicht mehr gesehen…“