Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Ein Spiel von Katz' und Maus

von Spamano
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
20.03.2017
04.06.2022
16
54.913
3
Alle Kapitel
20 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
13.02.2018 5.250
 
Kapitel 6.
Antonios Sicht


"Wer bist du?"
"Ah, ich hatte vergessen, dass Sie über mich so gut wie nichts wissen." Das künstliche, beinahe schon roboterhafte Lachen klang furchtbar. "Sie kennen mich unter dem Namen » Seraph « aber ich gestatte Ihnen mich Roma zu nennen."

Eine bedrückende Stille folgte den Worten des Fremden. Selbst sämtliche Nebengeräusche schienen zu verstummen. Die Zeit blieb für einen Moment komplett stehen. Es fühlte sich an als wären sie die einzigen Menschen auf der gesamten Erde.
Allerdings hielt dies nicht lange an, denn im nächsten Augenblick wurde diese Ruhe von Antonio unterbrochen, der sofort nach seiner Pistole griff. Er war ziemlich froh, dass er diese mitgenommen hatte, denn zuerst hatte er deutliche Zweifel. Da er sich mit einer mächtigen Frau treffen sollte, wollte er sie keineswegs verärgern. Waffen bei einem privaten Treffen hatten allerdings häufig diese Nebenwirkung. Er hatte sich schließlich doch dafür entschieden, da sein Beruf nicht ungefährlich war und die Situation gerade war nur ein weiterer deutlicher Beweis hierfür. "Endlich, jetzt hab ich dich!"
Mit der Waffe zielte er auf sein Ziel oder besser gesagt auf dessen Rücken. "Keine Bewegung oder ich schieße!"

Roma sah über seine Schulter und betrachtete die Schusswaffe unbeeindruckt. Zumindest dachte Antonio es sei unbeeindruckt. Da das Gesicht von der Vendetta-ähnlichen Maske vollständig verdeckt wurde. Es wurde jedoch bestätigt als der Mörder seinen Blick auf Antonio richtete und skeptisch fragte: "Soll ich davor jetzt Angst haben?"
Den Kopf schüttelnd richtete er sich langsam auf. Er klopfte sich etwas Staub von seinen Klamotten und sobald dies erledigt war, drehte er sich vollständig um und ging einen Schritt auf den Detektiv zu. Dabei stellte dieser fest, dass der Unbekannte ein paar Zentimeter kleiner war als er.
"Ich sagte: Keine Bewegung!!" Seine Stimme war ernst, fast schon bedrohlich. Es war ein wenig ungewöhnlich ihn so ernst zu hören, doch in diesem Moment reagierte sein Körper auf die Nervosität mit einer defensiven Ernsthaftigkeit. Es spielte keine Rolle wie lang er diesen Beruf schon ausübte oder wie oft er einem Täter gegenüber stand. Das Herzklopfen würde jedes Mal wieder kommen. Seine Hände würden in solchen gefährlichen Situationen stets anfangen zu schwitzen. Und man konnte durchaus von einer gefährlichen Situation sprechen, da er dem Mörder gegenüber stand nach dem schon seit Monaten gefahndet wurde. Es konnte nichts gutes bedeuten, wenn Roma sich freiwillig zeigte. Geschweige denn einem der Detektive gegenüber, die für seinen Fall verantwortlich waren. Eigentlich konnte das nur eines bedeuten, dachte Antonio und zugegeben, es beunruhigte ihn unheimlich. Trotzdem zwang er sich ruhig zu bleiben. Innerlich ermahnte er sich immer wieder, dass er sich nichts anmerken lassen durfte. Verbrecher waren wie Hunde, wie Tiere. Sie spürten die Angst und würden demnach handeln, die Schwäche ausnutzen.

Das düstere, roboterhafte Lachen Romas zog seine Aufmerksamkeit wieder auf seinen Gegenüber, zurück in die grausame Realität. In die Wirklichkeit in der er vielleicht nur noch wenige Minuten zum Leben hatte. Jedoch war das der Moment indem der Spanier feststellte, dass sein Gegenüber gar keine Waffe hatte.. oder er versteckte sie.
"Oooh~sí, sí, ich habe Dich schon beim ersten Mal verstanden." Der Kleinere zuckte mit den Schultern und wechselte von dem höflichen Ton. "Aber jetzt mal ehrlich. Du denkst doch nicht ernsthaft, du könntest mir mit deiner hübschen kleinen Pistole Angst einjagen? Als wärst du der Erste, der mit einer Waffe auf mich zielt. Mal davon abgesehen, dass deine um einiges kleiner und niedlicher ist als die, die ich normalerweise zu Gesicht bekomme." Der Ton des Maskierten war spottend und Antonio musste jegliche Selbstkontrolle nutzen um sein Ärgernis nicht zu zeigen. Jegliche Schwäche konnte und würde gegen ihn verwendet werden, das hatte er von seinen wenigen Berufsjahren gelernt. Und keine Emotion war schwächer als Wut.

Ablenken. Er musste sich irgendwie ablenken!

Ah! Zumindest wusste er jetzt, dass der Täter wohl aus einem mediterranem Land kommen musste. Jedenfalls deutete seine Sprechweise daraufhin, sowie der kleine Ausrutscher daraufhin.

Antonio blickte dem Killer in die Augen und versuchte durch die kleinen Öffnungen die Farbe zu erkennen. Es wäre zwar keine allzu nützliche Information, wenn er hier nicht herauskam, aber wer wusste schon wie die Sache endete? Vielleicht wäre er derjenige, der als Lebender herauskam. Immerhin war er immer noch der mit der Waffe in der Hand.
Zu seiner Überraschung - und großen Enttäuschung - stellte er fest, dass die Augen alle Farben des Regenbogens beinhielten und hätte er sich nicht rechtzeitig auf die Zunge gebissen, so hätte er vermutlich angefangen zu fluchen. Verdammt, Roma hatte tatsächlich daran gedacht Kontaktlinsen zu tragen. Nicht viele Täter planten hin bis in dieses Detail. Ehrlich gesagt, hatte er es bisher auch noch nie mit einem solch organisiertem Täter zutun gehabt. Tzk, was für ein intelligenter Bastard er doch ist. Schnell vertrieb er diesen Gedanken wieder. Er musste sich jetzt auf diesen Kriminellen konzentrieren und damit meinte er nicht nur sein außergewöhnliches Talent fürs Planen.

Der Mörder hatte seine kurzzeitige Enttäuschung mitbekommen, denn erneut wagte er es einen Schritt näher zu treten. Dieses mal war es sogar ein relativ großer. Antonio stellte fest, dass sie kaum noch ein Meter voneinander entfernt standen. Sein Atem stockte kurzzeitig. Doch hastig nahm er sich zusammen und richtete die Waffe nun auf die Stirn Romas.
Er wägte innerlich seine Möglichkeiten ab. Theoretisch gesehen konnte er abdrücken und das Ganze würde endlich ein Ende nehmen. Andererseits konnte es viele Vorteile bringen ihn am Leben zu lassen. Sie konnten ihn ausfragen von den besten Psychologen und so Informationen über die Mafia sammeln, sowie seine Partner. Sie wussten nicht genau wie viele er von ihnen hatte, geschweige denn wer sie waren und wozu sie in der Lage waren. Das wussten nur » Seraph « selbst und seine Verbündeten. Doch Antonio vermutete, dass einer von ihnen höchstwahrscheinlich Hitman Jones war. Aber selbst wenn der Kriminelle nichts aussagen würde, so könnten sie ihn hinter Gitter bringen und ihn büßen lassen. Büßen für all die Morde, die er begangen hatte. Das wäre vermutlich um einiges grausamer als ihm einen schnellen Tod zu geben. Andererseits wusste er nicht ob jemand wie Roma überhaupt in der Lage war, so etwas wie Schuld oder Reue zu fühlen.

Als er eine Hand auf seiner Brust spürte, senkte er seinen Blick erstaunt. Die Hand war gebräunt, was bedeutete, dass er entweder die genetische Veranlagung hatte oder viel Zeit in der Sonne oder in Solarien verbrachte.
"Detektiv Antonio Fernández-Carriedo, 31 Jahre alt. Du lebst alleine in einem kleinen Apartment am Ende der Stadt. Deine Familie besteht aus deiner Mutter, deinem Stiefvater und einem älteren Bruder. Sie leben einige Kilometer von hier entfernt. Weit genug um sie nicht jedes Wochenende besuchen zu müssen, doch nahe genug um sie jederzeit erreichen zu können falls es notwendig sein sollte. Dein Vater starb als du in der 7. Klasse warst und du gibst dir die Schuld dafür. Deshalb.. Oh, dio.. Es gibt wahrlich nichts, was du nicht für sie tun würdest, hm?", zählte sein Gegenüber plötzlich Fakten über ihn auf als wären sie beste Freunde und er hätte alles von ihm selbst gehört. Dieses Verhalten schockte den Polizisten. Er wusste das viele seiner Gegenspieler Daten über ihn sammelten um seine Schwachstellen zu finden, deshalb sorgte er dafür das diese nicht leicht zu bekommen waren. Roma war allerdings informiert. Viel zu gut informiert.
Die Hand auf seiner Brust wanderte zu seiner Wange und Antonio ließ es geschehen. Sein Körper war wie erstarrt. Zum zweiten Mal innerhalb weniger Minuten vergaß er zu atmen. Er war sich nicht sicher, wie er reagieren sollte. Solch eine Situation war kein Teil des Trainings gewesen und auch sonst hätte er es für unmöglich gehalten, dass so etwas überhaupt passieren würde. Das kam lediglich in schlechten Hollywood Filmen vor, aber nicht im realen Leben. Was sollte er jetzt tun? Sollte er einen Schritt zurücktreten? Sollte er sein Handgelenk packen und ihn verhaften? Sollte er einfach abdrücken? Die Hand auf seiner Wange war warm. Die Haut etwas rau. Das waren die Hände eines Mannes der in seinem Leben schon hart gearbeitet hatte.

"Du denkst wirklich, du hättest mich geschnappt. Dabei bist du mir geradewegs in die Falle getappt", sagte Roma amüsiert und holte Antonio somit aus seinen Gedanken zurück. Doch bevor er die Worte richtig verstehen konnte, ergriff der Kleinere den Arm mit der Pistole und hielt sie von seinem Gesicht fern. Gleichzeitig rammte er dem Detektiv seinen Ellenbogen in den Bauch. Dieser schnappte erschrocken nach Luft und ließ die Pistole fallen um sich stattdessen den Bauch zu halten.
"Hm, das war beinahe zu einfach."
Roma schüttelte den Kopf und richtete die Waffe nun auf den eigentlichen Besitzer ehe er sich räusperte. "Kommen wir zum eigentlichen Grund für dieses Treffen. Ich muss mit Dir reden."
"Erst reden, dann ermorden. Machst du das mit jedem deiner Opfer so?", fragte der Spanier, jedoch klang er dabei etwas außer Atem. Außerdem versuchte er verzweifelt seinen verrückt gewordenen Herzschlag zu ignorieren, sowie den hohen Adrenalinzufuhr zu unterbinden. Das funktionierte allerdings nicht sehr gut. Immerhin war eine Waffe auf ihn gerichtet, noch dazu seine eigene. Ay, er würde heute definitiv sterben. Wie konnte er nur so naiv sein und sich von einem lächerlichen Trick ablenken lassen? Verdammt.
Innerlich verabschiedete er sich bereits von seiner Familie und bat Gott um Vergebung für seine Sünden. Er war nicht der religiöseste Mann auf der Welt, obwohl er stets eine Kruzifix-Kette um seinen Hals trug. Seine Familie war durchaus religiös gewesen und war regelmäßig in die Kirche gegangen, aber Antonio selbst hatte diese Tradition nicht fortgeführt. Es war ihm zu viel Arbeit, wenn er ehrlich ist. Jetzt im Angesicht des Todes bereute er diese Entscheidung ein kleines bisschen.

Sein Blick fiel auf Romas Hand, die die Waffe hielt. Stimmt, er trug keine Handschuhe also würde man vermutlich - mit ein wenig Glück - seine Fingerabdrücke darauf finden. Vorausgesetzt Antonio würde lange genug leben um seinem Partner diesen Tipp zu verraten. Allerdings fiel es ihm mit jeder Sekunde, die verging, schwerer optimistisch zu bleiben. Verdammt, er dachte sogar schon darüber nach ob er genug Geld gespart hatte um seine Familie nicht in Schulden zu treiben. Sie würden immerhin eine Beerdigung zahlen müssen und diese waren nicht gerade billig.
Nein, er musste hier lebend herauskommen. Er hatte noch so viel vor in seinem Leben, so viele Pläne!

Karriere machen. Lovino nach einem Date fragen. Heiraten. Kinder kriegen. Vielleicht an die Costa del Sol ziehen, sobald er in den Ruhestand gegangen war.

Moment, was war das Zweite noch gleich?

Argh, Antonio! Das ist nicht der Zeitpunkt dafür. Konzentrier dich verdammt!!
Es überraschte ihn nicht einmal, dass diese innerliche Stimme sehr nach Lovino klang.

Roma schien sich von der mangelnden Konzentration seines Gegenübers nicht beirren lassen. "Du arbeitest mit ein paar guten Männern zusammen. Einer darunter ist Feliciano Vargas. Klingelt da was?"
Misstrauisch blickte Antonio ihn an. "Was willst du von Feliciano?"
"Ich? Oh, ich will gar nichts von ihm. Es ist die Mafia, die hinter ihm-" - "Wenn du denkst, ich liefere ihn dir aus um mein Leben zu retten, dann hast du dich geschnitten. Es ist ein eindeutiges Nein. Und was sollte die Mafia überhaupt von ihm wollen? Er hat doch gar nichts mit dieser Sache zutun! Klar, der Fall scheint ihn sehr neugierig zu machen, aber ein wenig Neugierde hat noch niemandem geschadet."
Roma schnaubte verächtlich, deutlich verärgert über die unhöfliche Unterbrechung. "Krieg' dich wieder ein. Es stimmt, dass er nichts mit ihnen zutun hat. Aber jemand aus seinem.. Freundeskreis hat es."
Kam es ihm nur so vor oder redete der Kleinere tatsächlich etwas langsamer und machte ein paar Pausen zwischen den Sätzen? Außerdem schien er seine Worte mit Bedacht zu wählen damit er nichts verriet was ihn oder Feliciano in Schwierigkeiten bringen könnte. Nun, vermutlich war das wirklich der Fall. "Beschütz' ihn einfach."
"Wieso tust du es nicht selbst, wenn er dir so wichtig ist?", fragte der Spanier mit einem leicht irritierten Unterton. Natürlich würde er alles daran legen den Auszubildenden zu beschützen, aber irgendwas stimmte hier nicht. Irgendwas passte einfach nicht zusammen.

Roma zögerte einen Moment, dann erwiderte er: "Weil ich es nicht kann."
"Wieso kannst du das nicht? Hast du es nicht sogar geschafft in das Polizeirevier einzudringen um Anya zu töten?" Jetzt war Wut in Antonios Stimme. Das war wirklich eine der größten Tragödien, die er bisher erlebt hatte. Dabei dachte er immer sein Arbeitsplatz sei einer der sichersten Orte. Anscheinend hatte er sich geirrt.
"Das ist etwas anderes. Ich töte. Ich beschütze nicht."
"Was bekomme ich dann im Gegenzug?", stellte der Detektiv eine weitere Frage. "Hörst du auf mit dem Morden?"
Obwohl er das Gesicht des Mörders nicht sehen konnte, merkte er anhand dessen Körperhaltung, dass er sich anspannte und ihm dieses Thema unangenehm war. "Glaub mir Detektiv, wenn ich das könnte, dann hätte ich es schon längst getan. Aber ich habe keine Wahl in dieser Angelegenheit." - "Natürlich hast du eine Wahl. Du kannst aufhören und ins Zeugenschutzprogramm aufgenommen werden, wenn du gegen deine Auftraggeber aussagst. Ich denke, du willst einfach nur nicht."
Das wiederum verärgerte Roma nun doch. "Tzk, denkst du ich beende Menschenleben, weil es mir Spaß macht? Bist du wirklich so begriffsstutzig und denkst, ich hätte noch nichts unversucht gelassen um aus dieser Sache zu kommen? Davon abgesehen das dieser Vorschlag niemals funktionieren würde. Allein schon deswegen, weil ihr Bullen mich niemals in dieses Programm lassen würdet. Ihr würdet mich festnehmen und den Geiern zum Fraß vorwerfen. Im Gefängnis ist man eine verdammt leichte Beute."

Plötzlich erinnerte sich Antonio an die Bedeutungen der Blumen, die ihm seine Mamá am Vortag verraten hatte. "Deshalb also 'ich habe einen Fehler begangen, verzeih mir' und 'nimm mir meine Angst'", murmelte er in leiser Realisation. Dann fügte er lauter hinzu: "Du hast Angst."
"W-Was? Ich-"
Für einen Moment schien es als würde der Auftragskiller etwas erwidern wollen. Seine Augen waren konnten sich nicht fokussieren, sie wanderten herum. Antonio bemerkte dies. Noch bevor er es ansprechen konnte, es zu seinem Vorteil nutzen, änderte sich Romas Körperhaltung. Er wurde wieder selbstsicherer und sah Antonio direkt in die Augen. Der Größere könnte schwören, er sah ein richtiges Feuer lodern. "Deine Aufgabe ist es Feliciano Vargas zu beschützen, nicht darüber nachdenken wie ich mich fühle. Als Gegenleistung wirst du heute nicht sterben. Ende der Diskussion."

Mit diesen Worten schubste Roma den Spanier, der daraufhin sein Gleichgewicht verlor und auf dem Boden endete. Als Antonio wieder aufblickte, war Roma verschwunden. Augenblicklich füllte sich sein Kopf mit lauter Fragen.

Warum sorgte sich der Mörder so sehr um Feliciano?
Warum hatte er ihm all diese Dinge verraten?
Wovor genau hatte Roma Angst? Wurde er zu dieser Tätigkeit gezwungen?
Wie konnte jemand so organisiert sein, dass er selbst daran dachte seine Augenfarbe zu fälschen?
Und letztlich auch, wie konnte er zulassen, dass ein Mörder seine Pistole mit seinen Fingerabdrücken einfach mitnahm? Verdammt.

Im nächsten Augenblick überkam ihn jedoch eine unglaubliche Erleichterung. Er war am Leben. Das war erstaunlich. Das Erste, was er morgen früh tun würde, wäre seine Mutter und sein Bruder anrufen und ihnen sagen, dass er sie liebt. Und vielleicht würde er Lovino um ein Treffen außerhalb der Bar bitten. Es musste nicht unbedingt ein Date sein. Es konnte auch ein simples Treffen unter Freunden sein.
Er schluckte schwer. Aber jetzt musste er sich erstmal um etwas anderes kümmern.

✩ ✩ ✩ ✩ ✩ ✩


Auf dem Weg zu seinem Auto hatte Antonio genug Zeit um alle Dinge zusammenzufassen, die er über Roma in Erfahrung bringen konnte.
Erstens, ist er ein wenig kleiner als Antonio.
Zweitens, hat er entweder die genetische Verlangung für eine dunklere Hautfarbe oder er ist viel in der Sonne.
Drittens, er hat einen leichten Akzent, den Antonio allerdings nicht direkt einordnen konnte.
Außerdem ist er intelligent und organisiert, aber das waren keine neuen Fakten.
Darüber hinaus ist er jemand, der vermutlich zu Felicianos Bekanntenkreis gehört oder sich zumindest um ihn sorgt. Vielleicht ist er sogar ein Freund? Und Roma hat Angst.

Sobald er in seinem Auto saß, fuhr er zum Revier. An Schlaf konnte er jetzt nicht einmal denken. Vorerst musste er die Informationen notieren damit sie nicht in Vergessenheit gerieten. Außerdem wollte er jetzt auf gar keinen Fall in sein Apartment zurückkehren, wenn ein bekannter Mörder - und somit vermutlich auch die Mafia - wusste wo er lebte. Vielleicht kannten sie sogar seinen genauen Aufenthaltsort. Nicht das er Angst hatte. Aber wenn er ehrlich war, ist das genau was er hatte.
Und er musste herausfinden wie er Feliciano kontaktieren konnte. Er hatte weder seine Nummer, noch wusste er wo der Jüngere lebte. Sie hatten generell nicht viel miteinander zutun, da er der Auszubildende war und Antonio nicht damit rechnete, dass er die Ausbildung beenden würde. Das klang absolut furchtbar und das wusste er, aber Feliciano war niemand der in diesen Beruf passte. Er war zu freundlich, zu ängstlich, zu naiv. Obwohl Antonio selbst wohl weniger über Naivität sprechen durfte nach seinem heutigen Verhalten in einer Gefahrensituation. Wie hatte er sich von der Wärme eines anderen Mannes ablenken lassen können?
Ah, vielleicht wusste Ludwig etwas, dachte er sich. Er bezweifelte es, aber so oder so würde er ihn vermutlich gut gebrauchen können. Also rief er den Deutschen an, ohne wirklich auf die Uhrzeit zu achten. Glücklicherweise hatte das Fahrzeug die Funktion sich mit seinem Telefon verbinden, weshalb er beim Fahren anrufen konnte.

Es dauerte einen kurzen Moment, doch schließlich hob sein Partner ab.
"Hast du eine Ahnung wie spät es ist?", grummelte dieser schlecht gelaunt in den Hörer. Seine Stimme war rau. Hastig blickte er auf seine Uhr und stellte fest, das es kurz vor 23 Uhr war. Natürlich hatte Ludwig um so eine Uhrzeit geschlafen. Er ging immer so früh schlafen. Aber diese 'Mission', diese Aufgabe, hatte jetzt oberste Priorität. Deshalb fing er an zu sprechen ohne auf die Frage seines Partners einzugehen: "Weißt du wo Feliciano lebt? Oder hast du seine Nummer?"
"Was? Ich-.. Antonio, verdammt. Du hast mich doch nicht wirklich aufgeweckt um das zu fragen, oder?" - "Bitte Ludwig. Es ist wichtig."
"Wehe dir, wenn nicht", seufzte der Blonde genervt. "In Ordnung. Ja, ich habe seine Nummer. Ich schick sie dir via SMS. Ich hoffe wirklich, du weißt was du tust."
"Danke Ludwig. Aber das ist noch nicht alles. Ich brauche dich auf dem Revier. Jetzt." - "Was zur..? Was ist passiert? Hättest du damit nicht anfangen können? Geht es um » Seraph «? Kann das nicht bis morgen früh warten?"
So ungeduldig hatte er den Deutschen schon lange nicht mehr erlebt. Antonio schüttelte den Kopf bevor er realisierte, dass Ludwig ihn gar nicht sehen konnte. "Nein, kann es nicht."
"Na schön. Ich bin in einer halben Stunde Vorort."
Und damit war das Gespräch beendet.

Nach ungefähr 20 Minuten kam Antonio am Revier an. Er stieg aus dem Auto und betrat das Gebäude ohne sich von irgendjemanden ablenken zu lassen. Die Angestellten, die sich im Nachtdienst befanden, warfen ihm fragende Blicke zu. Er ging jedoch nicht darauf ein und bahnte sich stattdessen seinen Weg zu seinem Büro. Hastig notierte er einige Daten bevor er sein Telefon aus der Hosentasche fischte und feststellte, dass er eine Nachricht bekommen hatte. Gut das Ludwig selbst im müden Zustand mitdenken konnte und nicht vergessen hatte, ihm die Nummer des Azubis zu schicken. Ohne weitere Verzögerung rief er die Nummer an.
"Ciao, Feliciano Vargas hier."
"Hallo Feliciano. Ich bin's, Antonio. Entschuldige bitte die Störung."
"Ah, , kein Problem. Ludwig hat mir geschrieben, du würdest vermutlich gleich anrufen. Was ist los?"
"Sehr gut. Hör zu, Feliciano. Ich möchte, dass du bitte ein paar Sachen packst und dich zum Abholen bereit machst. Ludwig und ich werden dich abholen sobald er hier eingetroffen ist. Ich kann dir über das Telefon keine Einzelheiten nennen, aber ich versichere dir, dass es wichtig ist."
Der Auszubildende zögerte. "In Ordnung?"
"Gut, kannst du mir bitte noch deine Adresse sagen?"

Antonio hatte sich gerade die Straße notiert in der der Italiener lebte und sich von ihm verabschiedet, da stürmte Ludwig bereits in das Büro. Seine blonden Haare fielen ihm ins Gesicht, denn er hatte sich nicht damit aufgehalten diese nach hinten zu stylen. Er hatte wohl gehofft, es würde nicht lange dauern bis er wieder in sein Bett konnte. Es tat dem Älteren beinahe leid, dass dies nicht der Fall sein würde. Außerdem trug er kein weißes Hemd mit passender Hose wie sonst, sondern ein bequemes schwarzes T-Shirt und eine Jogginghose. Tatsächlich sah er so Gilbert beinahe ähnlich. Natürlich hatte Ludwig trotzdem mehr Muskelmasse und war durchaus größer, aber es war zumindest eine gewisse Ähnlichkeit da. "Ich bin da."
"Hervorragend. Wir müssen Feliciano abholen." - "Warum erklärst du mir nicht erst einmal was hier überhaupt los ist?"
Trotz des Gesagten, folgte der Deutsche seinem Partner zu dessen Auto.
"Ich erkläre dir alles sobald wir ihn in Sicherheit gebracht haben. So ist es einfacher und ich muss es euch nicht doppelt erzählen." - "In Sicherheit?", fragte Ludwig. Eine Antwort bekam er allerdings nicht.

✩ ✩ ✩ ✩ ✩ ✩


Antonio blickte seinen Kollegen an, die ihm beide gegenüber auf der Couch im Wohnzimmer saßen. Felicianos Wohnung hatten sie glücklicherweise schnell finden können und der fröhliche Lehrling hatte sie ohne Fragen hinein gelassen. Der ältere Detektiv überlegte, wie er die Situation am Besten erklären könnte ohne Panik zu verbreiten, aber im Endeffekt war das wohl kaum möglich. Egal wie er es ausdrücken würde, es klang einfach gefährlich.
"Hättest du jetzt endlich die Güte und würdest uns aufklären was hier vorgeht?", unterbrach Ludwig die Stille, da er es einfach nicht länger aushalten konnte. Die ganze Anspannung war unangenehm.
Der Spanier räusperte sich und fing schließlich an. "Ich habe Roma getroffen."
"Was?" Beide sahen ihn erschrocken an, plötzlich mehr als nur wach. Bevor sie allerdings irgendwelche Fragen stellen konnten, hob Antonio seine Hände und unterbrach sie: "Bitte lasst mich ausreden."

"Ihr erinnert euch an den Brief von heute Vormittag? Der ohne Absender? Darin stand, dass Emma Mertens sich mit mir Treffen wolle, weil sie Informationen bezüglich » Seraph « haben sollte. Nun, im Endeffekt war es eine Falle von ihm. Er wollte mich treffen und mit mir reden. Wir haben und unterhalten und er erzählte mir, die Mafia könnte es auf Feliciano abgesehen haben. Den direkten Grund hat er mir nicht verraten können, aber anscheinend hat jemand, den du kennst, mit denen Kontakt. Ich vermute, dass es vielleicht ein Freund von dir ist, aber ich bin mir nicht sicher. Meine Hoffnung ist, das du mir mehr sagen könntest, Feliciano."
Der Angesprochene zog scharf die Luft ein und schüttelte zögerlich den Kopf. "Ich.. Ich wüsste nicht-"
"Bist du dir ganz sicher, das du niemanden kennst?" - "Ich.. Ja."
"Okay, gut, ich glaube dir. Größtenteils, weil ich mir auch nicht vorstellen kann, das du etwas mit diesen Mördern zutun hast." Er wandte sich an Ludwig. "Roma sagte, wir sollen Feliciano beschützen. Zugegeben, ich weiß nicht was passiert oder ob überhaupt etwas geschehen wird. Nicht einmal den Zeitraum indem sich etwas ereignen könnte, aber ich ziehe es trotzdem vor Vorkehrungen zu treffen." Sein Partner nickte zustimmend.
"Ich hätte Fragen. Das offensichtlichste zuerst: Hast du ihn gesehen? Konntest du etwas über ihn herausfinden?"
"Er stand vor mir, aber er hatte eine Maske an und seine Haare waren unter einer Kapuze versteckt. Nicht mal seine Augenfarbe konnte ich herausfinden, weil er Kontaktlinsen getragen hat. Aber ich weiß, dass er ein wenig kleiner ist als ich. Er ist gebräunt und scheint einen Akzent zu haben. Ich konnte nicht identifizieren welchen, weil er einen Stimmverzerrer benutzt hat."
Ludwig schwieg für einen Moment. "Wie kann man so organisiert sein." - "Das habe ich mich auch gefragt."
"Okay, eine andere Frage. Warum kann er Feliciano nicht selbst beschützen, wenn es ihm so wichtig ist?" Der Blonde drehte sich etwas zu dem Jüngsten. "Nicht das es mir etwas ausmacht, ich frage nur."
Der Italiener schmunzelte leicht und nickte. Antonio beobachtete die Situation einen Moment lang und beschloss schließlich nicht darauf einzugehen. "Er sagt, er könne es nicht selbst tun. Noch etwas, er hat Angst. Ich weiß nicht genau wovor, aber es klang so als würde er gezwungen werden zu töten. Oh, und.. ich habe seine Fingerabdrücke auf meiner Waffe.. die er mitgenommen hat."
"Das ist nicht dein ernst. Antonio, weißt du wie gefährlich das ist? Was ist wenn er die Pistole beim nächsten Mal benutzt?" - "Dann haben wir vermutlich seine Fingerabdrücke."
"Ja, aber auch deine."
"Ich denke nicht, dass er das machen würde. Wieso sollte er mich versuchen anzuschwärzen, wenn er möchte, dass wir Feliciano beschützen? Sind wir ehrlich, nur deswegen bin ich noch am Leben."

Stille.
Es war ihnen allen bewusst, dass Antonio nur mit dem Leben davon gekommen ist, weil ihm eine Aufgabe gegeben wurde.

"Feliciano, hast du hier in der Umgebung Familie?" - "Ehm.. meine Brüder leben in der Nähe."
Antonio und Ludwig warfen sich bedeutende Blicke zu. Vielleicht würden sie hierdurch endlich das Rätsel des mysteriösen Bruders aufklären können für den Feliciano diesen Job überhaupt erst angefangen hatte.
"Dann sollten wir sie ebenfalls beschützen. Nur für den Fall das die Mafia - oder wer auch immer hinter dir her ist - versuchen dir zu drohen und dich so herauslocken wollen", sagte Antonio.
"Okay, aber ich denke nicht, dass es bei Marcello notwendig sein wird." - "Wieso?"
"Er ist momentan auf einer Art Studienausflug in Paris und kommt erst in ein paar Wochen zurück. Ich meine, wir könnten ihn zwar eher zurückholen, aber wäre er hier nicht mehr in Gefahr?", erklärte Feliciano.
Ludwig nickte. Das ergab definitiv Sinn. "Du hast Recht. Was ist mit dem anderen Bruder?"
Feliciano legte den Kopf schief. "Du sagtest vorhin du hättest 'Brüder', die in der Nähe leben. Was ist also mit dem Anderen?", fragte Antonio.
"Ach so, ja. Lovino, aber ich weiß nicht ob er so begeistert davon wäre, wenn wir ihn-"
"Warte. Sagtest du gerade Lovino? Arbeitet er zufällig in einer Bar?" - "Ja, ich denke schon. Aber woher weißt du das, ve~?"
"Wir müssen ihn auf jeden Fall beschützen", sagte der Spanier ohne auf Felicianos Frage einzugehen. Er konnte praktisch hören wie das adrenalingefüllte Blut von seinem Herzen in jegliche Organe gepumpt wurde. "Er müsste heute frei haben, nicht? Schreib mir bitte seine Adresse auf. Ich hole ihn."
Der Azubi wirkte ein wenig überrumpelt, aber er tat was ihm aufgetragen wurde und notierte die Straße auf einem Block, der auf dem Couchtisch lag.

Antonio drehte sich gleich darauf zu Ludwig. "Du bleibst bei Feli. Ich fahre zu Lovino und bringe ihn aufs Revier. Morgen müssen wir mit Arthur besprechen wie wir weiter vorgehen sollen." - "In Ordnung. Sei vorsichtig."

✩ ✩ ✩ ✩ ✩ ✩


"Antonio?" Lovino war deutlich überrascht den Detektiv zu sehen als er seine Haustür öffnete. "Es ist kurz nach Mitternacht, was denkst du tust du hier? Woher hast du meine Adresse?"
Antonio betrachtete den Jüngeren von oben bis unten und für einen Moment verschlug es ihm die Sprache. Der Student hatte schon in der abgedunkelten Bar gut ausgesehen, aber das war kein Vergleich zu jetzt. Das rote Hemd, dessen Ärmel er hochgekrempelt hatte, stand ihm hervorragend und die dünne, schwarze Weste oben drüber, betonte seine Figur. Ebenso die schwarze Hose, die er trug. Schnell kam der Spanier auf den Gedanken, dass er vermutlich erst nachhause gekommen war oder vielleicht noch ausgehen wollte, obwohl es dafür wohl schon zu spät war. "Hey, ich hab dich was gefragt! Was ist denn jetzt? Stalkst du mich etwa?"
Der Spanier blinzelte einige Male um sich wieder zurück in die Realität zu bringen. Er versuchte sein schnell schlagendes Herz zu beruhigen. Natürlich hatte er gewusst, dass Lovino ein durchaus attraktiver junger Mann war, deshalb verstand er diese Reaktion nicht ganz. Nein, er verstand sie sehr wohl, aber er hatte keine Zeit weiter darauf einzugehen.
"Lovino, ich hab nicht viel Zeit. Bitte komm' mit mir auf das Revier."
Die Muskeln des Italieners spannten sich deutlich an. "Wieso?", fragte er zögerlich. Es klang beinahe so als hätte er etwas zu verbergen. Allerdings wäre Antonio wohl auch nervös, wenn ihn plötzlich jemand bitten würde mitzukommen. "Keine Sorge, es ist eine reine Vorsichtsmaßnahme."
Der junge Mann zog eine seiner Augenbrauen in die Höhe und verschränkte die Arme vor der Brust. "Das bedeutet..?"
"Dein Bruder.. Feliciano könnte in Gefahr schweben und somit vielleicht auch du." - "Wie kommst du darauf?"
"Das kann ich dir jetzt nicht sagen. Nicht hier."
"Du wirst es mir sowieso erzählen. Spätestens wenn du wieder betrunken in der Bar taumelst und dich über dein gesamtes Leben beschwerst. Also sag mir jetzt sofort was lost ist. Was ist mit Feliciano?" Lovino schien wirklich alles andere als begeistert zu sein.
"Okay, ich hab.. » Seraph « getroffen und sagte mir, dass er in Gefahr sein könnte. Dadurch das du mit ihm verwandt bist, könntest du vielleicht als Geisel benutzt werden, deshalb bitte ich dich mitzukommen."

Lovinos Atem stockte kurzzeitig und Toni könnte schwören, er verzog den Mund für den Bruchteil einer Sekunde. "Bist du in Ordnung?", fragte der kleinere Mann. Ohne auf Antonios Antwort zu warten, packte er ihn am Arm und zog ihn in seine Wohnung. Sobald die Tür ins Schloss gefallen ist, nahm der Jüngere sein Gesicht in seine Hände und drehte es umher. Er schien nach irgendwelchen äußeren Wunden zu suchen.
Antonio lachte auf. Es klang nicht wie sein sonst fröhliches Lachen, eher bitter. "Mir geht es gut. Mach' dir keine Sorgen."
"Ich mache mir keine Sorgen, du Idiot", antwortete Lovino augenblicklich. "Erklär mir jetzt wie du auf die furchtbare Idee kommen konntet, dass ich in irgendeiner Art und Weise bedroht werden könnte damit irgendjemand an Feliciano kommt? Ich glaube kaum, dass Feli rum erzählt, dass wir eine gute Beziehung zueinander haben."
"Habt ihr nicht?", fragte Antonio verwirrt.
"Toni- ich habe kaum Kontakt zu ihm. Ich spreche mit ihm telefonisch einmal im Jahr an seinem Geburtstag, wenn überhaupt."

✩ ✩ ✩ Ende - Kapitel 6 ✩ ✩ ✩


ÄNDERUNGEN: 24.05.2021
HAUPTÄNDERUNG DER LETZTEN KAPITEL: Elizabetas Alter auf Ende 30

Vielen Dank für die ganz vielen Zugriffe, Favoriteneinträge und auch für die Empfehlung! Das bedeutet mir wirklich viel und gibt mir auch Mut weiter zuschreiben. ☆
Ich hoffe, euch hat auch dieses Kapitel gefallen!
Bitte gebt mir Bescheid, wenn etwas keinen Sinn ergibt oder wenn ich mich wiederhole.. Oder sonst irgendwelche Grammatik- und/oder Rechtschreibfehler gemacht habe.

In diesem Sinne.. Wünsche ich euch noch einen schönen Tag und bis zum nächsten Mal. *。★゚*♪

[Wird voraussichtlich weitergeschrieben]
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast