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Verbotene Liebe am Koselbruch

GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Andrusch Kito Lyschko Merten Michal Tonda
20.03.2017
05.02.2019
45
23.190
3
Alle Kapitel
20 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
03.04.2017 383
 
Heyyy,
nach dem ich ein paar Tage weg war kommt hier wieder ein neues Kapitel:)
Ich möchte gar nicht lange drum rum reden also viel Spaß bei dem Kapitel!
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Lobosch war gerade in der Scheune.
Er hatte alle Geräte aus der Scheune geräumt und stand nun vor dem großen Scheunentor. Genau betrachtete er die vor ihm liegenden Sachen. Misstrauisch sah er sich den Stiel der grossen Schaufel an. Hin und wieder wechselte er ein Wort mit Merten, der gerade dabei war die letzten Säcke wegzutragen.
Gerade kam er wieder mit mehlbestäubten Gesicht aus der Mahlkammer um einen neuen Sack zu holen. Lobosch erschrak kurz, als er seine Hand auf der Schulter spürte. "Und alles ok mit den Sachen?"
"Joa", antwortete Lobosch. "Ich glaube nur das die eine Schaufel nicht mehr lange durchhält", meinte er und zeigte wieder auf die Schaufel, die er gerade eben schon argwöhnisch gemustert hatte.
Merten lachte und klopfte ihm noch einmal auf die Schulter bevor er sich wieder der Arbeit widmete.
Lobosch ging wieder in die Scheune und nahm sich den alten Besen aus der Ecke. Der würde wahrscheinlich auch nicht mehr so lange halten, dachte sich der Junge Mühlgeselle und fing an den Dreck zusammenzukehren.
Die Hälfte der Scheune war bereits gekehrt, als Lobosch ein lautes Rummsen an der Scheunenwand hörte. Erschreckt sah er zu der Stelle von der das Geräusch gekommen war. Er ließ den Besen auf den Boden fallen und ging zum Scheunentor. Vorsichtig spähte er um die Ecke und riss die Augen auf.
Michal hatte Merten gegen die Wand gedrückt und die Lippen der beiden lagen aufeinander. Beide hatten entspannt die Augen geschlossen. Lobosch brauchte einen Moment um zu realisieren was sich gerade vor ihm abspielte.
Ein paar Sekunden beobachtete er das merkwürdige Schauspiel, bis Michal sanft den Kuss löste und verschwand. Merten öffnete langsam wieder seine blauen Augen und Lobosch versteckte sich schnell hinter der Ecke der Scheune.
Was war das gewesen. Die beiden waren doch Vetter und überhaupt... war sowas auf der Mühle erlaubt? Was wenn der Meister etwas mitbekam?
Plötzlich hörte er Tondas Stimme und wie er mit Merten diskutierte. Dann war es wieder still.
Lobosch beschloss wieder an die Arbeit zu gehen, aber er war sich nicht sicher, was er jetzt denken sollte.
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