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Verbotene Liebe am Koselbruch

GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Andrusch Kito Lyschko Merten Michal Tonda
20.03.2017
05.02.2019
45
23.190
3
Alle Kapitel
20 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
20.11.2017 638
 
Heyyy,
tut mit leid, dass letzte Woche kein Kapitel kam!
Ich hatte einfach nicht die richtige Motivation dazu und hinzu kam einiger Stress mit Arbeiten und Training!
Hier ist jetzt endlich das neue Kapitel und ich hoffe es gefällt euch!
Wenn ja, lasst gerne mal einen Review da!
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Michal pfiff eine kleine Melodie, die Merten ihm vor Ewigkeiten beigebracht hatte. Zum ersten Mal seit ein paar Tagen ging es ihm fast gut. Er hatte sich fest vorgenommen, heute mit Merten zu sprechen. Er wollte sicherstellen, dass er sich wieder vertragen wollte. Er liebte ihn doch! Hinter ihm räusperte sich jemand. Er drehte sich um und grinste, als er Staschko sah. Staschko starrte ihn verwirrt und entsetzt an. "Warum bist du fröhlich? Was ist los mit dir?!" Michals Grinsen erstarb.
"Wieso? Hab ich was verpasst?" Staschkos Blick war fassungslos.
"Ist das dein Ernst? Empfindest du denn so wenig für Merten, dass du wieder gut gelaunt sein kannst? Nach alldem was passiert ist?"
Michal lachte erleichtert auf. "Achso. Das meinst du. Aber Merten weiß doch, dass ich das mit   Andrusch nicht wollte. Ich meine, ich würde ihn sonst ja wohl kaum ohrfeigen oder?"Als er Andrusch erwähnte, knirschte er wütend mit den Zähnen.
"Andrusch? Wovon redest du?" "Wovon redest DU?" Verständnislos blickte Michal den Anderen an. "Michal. Was zur Hölle hat Andrusch damit zu tun, dass Merten sich erhängen wollte?!"  "ERHÄNGEN?!"
"Öhm...Du hast das nicht  mitgekr-...?", doch da war Michal schon an ihm vorbeigerast. "Offensichtlich nicht." Staschko seufzte. Warum musste bei den beiden nur alles immer so kompliziert sein?
Michal stolperte  die Treppe hinauf. Die Angst verschnürte ihm den Atem. Merten lag im Schlafsaal, zusammengerollt unter was aussah wie sämtliche Decken der Burschen aufeinmal. An seinem Hals waren noch immer die tiefen Spuren des Seils.
"Merten", keuchte Michal und stürzte auf den zusammengerollten Burschen zu. Tränen liefen ihm über die Wangen als er vorsichtig sein Gesicht berührte. "Wieso tust du mir das nur an?", flüsterte er. Merten schlug die Augen auf. "Hau ab", flüsterte er.
"Merten. Was ist los? Wieso machst du nur sowas?", Michal streichelte schluchzend seine Wange. Merten drehte den Kopf weg und sagte deutlicher: "Hau ab!"
Michal sagte nichts, doch er blieb. Merten starrte ihn mit wütendem Blick an. "Wieso bist du überhaupt hier? Wo du doch Andrusch willst", fauchte er so laut es in seinem geschwächten Zustand ging.
Ein verwirrter Ausdruck trat auf Michals Gesicht. Dann stöhnte er auf. "Wieso sollte ich ihn jemals wollen? Hast du das wirklich gedacht? Bitte sag mir, dass das nicht der Grund für all das hier war." Merten wurde rot und senkte den Kopf, dann nickte er leicht. Michal sah ihn ungläubig an. "Merten. Du msst doch gesehen haben wie ich Andrusch geschlagen habe, oder? "
Jetzt war es an Merten, verwirrt zu sein. "Nein?"
Plötzlich musste Michal lachen. "Wieso lachst  du?!", fragte Merten. 
"Es ist nur, du weißt doch dass ich dich liebe. Andrusch war der, der mich geküsst hat!"
Merten sah ihn entgeistert an. "Das heißt wenn ich jetzt .... gestorben wäre? Dann wäre das alles nur Andruschs Schuld? Es gäbe gar keinen Grund?"
Michal nickte. "Ich liebe dich Merten. Woher sollte ich denn wissen, dass du direkt sowas tust? Ich dachte, es wäre klar dass ich nichts von Andrusch will!!"
"War es aber nicht.", murmelte Merten und wirkte wieder verlegen. Plötzlich stand er auf. 
"Was machst du?"
"Ich geh Andrusch zusammenschlagen."
Michal lachte und drückte ihn sanft, aber vehement zurück  ins Kissen und küsste ihn auf die Stirn. "Überlass das mal mir."
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