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Verbotene Liebe am Koselbruch

GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Andrusch Kito Lyschko Merten Michal Tonda
20.03.2017
05.02.2019
45
23.190
3
Alle Kapitel
20 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
16.10.2017 514
 
Heyyy,
hier ist schon dad nächste Kapitel!
Es ist leider auch nicht dad Längste aber besser als nichts;)
Außerdem muss es doch spannend bleiben!
Jetzt aber viel Spaß!
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Staschko starrte auf seinen leeren Teller. Warum waren die anderen Mühlknappen in 
letzter Zeit nur so komisch? Und wo zur Hölle war Merten? Er war nicht zum Frühstück erschienen. Er hob den Kopf und musterte die Burschen noch einmal. Nur Kito schien aufgefallen zu sein, dass hier etwas falsch lief und dass Merten fehlte.
Staschko sah ihn an und fragte sich, ob Kito wohl mehr über Mertens Verbleib wusste. Kito starrte verwirrt zurück. Dann schaute er verlegen das Brot an, wovon noch ungewöhnlich viel da zu sein schien.
'Irgendetwas stimmt hier ganz und gar nicht', dachte Staschko und stand auf. "Ich geh einen Freund suchen", sagte er auf die fragenden Blicke Kubos. Der Rest schien sich gar nicht für ihn zu interessieren.
Dann verschwand er schnellstmöglich aus dem Frühstücksraum und rannte beinahe an die frische Luft. Was war nur los? Ihm wurde ganz schwindelig vor lauter Fragezeichen in seinem Gehirn. Etwas knallte laut in der Scheune, dann wurde es still. Staschko fuhr herum und rannte in die Scheune. Am Scheunendach baumelte etwas, das aussah wie ein Mensch. Darunter lag ein umgestoßener Tisch. Staschko stieß einen spitzen Schrei aus. "MERTEN ! OH MEIN GOTT MERTEN!" wie gelähmt vor Entsetzten stand Staschko da. Als Merten ihn sah würgte und keuchte er, doch es kam kein Ton heraus. Seine Lippen waren blau und die Augen traten seltsam hervor. Seine Augenlider flatterten und plötzlich wurde es gespenstisch still. "NEIN!", schrie Staschko und rannte zu seinem hängenden Freund. Er zog sein  Messer aus der Tasche und schnitt das Seil ab. Merten plumpste zu Boden wie ein Sack Mehl. "Merten. Nein. Wach auf. Merten. Bitte." Schluchzend fühlte Staschko nach seinem Puls. "Bitte." Ganz schwach war er noch zu spüren. Staschko nahm Merten hoch und trug ihn aus der Scheune. Er knickte fast ein durch das Gewicht seines Freundes, doch er würde nicht zulassen, dass er stirbt.
Mitten auf dem Platz brachen seine Beine schließlich zusammen und er kniete sich in. Tränen strömten über seine Wangen und er drückte den fast leblosen Körper an sich. Durch die Tränen verschwommen sah er zwei Gestalten auf sich zurennen.
Jemand sagte etwas, doch er verstand das Gesprochene nicht. Nur nebenbei spürte er, wie ihm der Körper aus den Armen genommen wurde. Dann legten sich zwei starke Arme um ihn.
Langsam nahm Staschko seine Umgebung wieder wahr. Die Tränen liefen immer noch über sein Gesicht, aber er hörte Tondas sanfte Stimme die ihm ins Ohr flüsterte.
"Es wird alles gut", flüsterte er und strich ihm beruhigend über den Rücken.
Staschko ließ sich komplett in seine Arme sinken, und senkte den Blick als er sah wie Kito Merten weg trug. Langsam beruhigte sich der junge Mühlknappe wieder, doch plötzlich fuhr Tonda hoch. Also Staschko aufsah, bemerkte er Tondas weit aufgerissenen Augen.
Der Ruf des Altgesell hallte über den Platz.
"Lyschko, warte!"
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