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Verbotene Liebe am Koselbruch

GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Andrusch Kito Lyschko Merten Michal Tonda
20.03.2017
05.02.2019
45
23.190
3
Alle Kapitel
20 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
27.09.2017 651
 
Heyyy,
mir ist aufgefallen, dass ich einen kleinen Fehler gemacht habe, denn ich habe gesehen, dass ich ausversehen Kapitel 20 übersprungen habe und das danach hochgeladen habe!
Deswegen war das Kapitel danach etwas unverständlich!
Ich habe es jetzt nachträglich hochgeladen!
Hier ist jetzt schon mal das neue Kapitel!
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Es war spät am Abend. Michal hockte im Stroh und sah zu der Pritsche hinüber, um die sich die Burschen tümmelten. Merten war wieder zu sich gekommen und schaute hin und wieder an Juro vorbei, der ihn verarztete, um Michal anzusehen.
Er zwang sich nicht zurückzugucken und blendete das Geschehen um sich herum aus.
Seufzend erhob sich Michal nach einer Weile und trottete aus der Schlafkammer. Die Wut auf Lyschko ließ ihn innerlich brodeln, doch er hatte sich unter Kontrolle. Niemand sollte merken, dass er immer noch etwas für Merten empfand.
"Er sollte dir egal sein", flüsterte Michal vor sich hin, als er gierig die frische Nachtluft einsog. Einige Zeit stand er mit geschlossenen Augen in der Dunkelheit. Plötzlich hörte er ein Geräusch. Er wandte den Kopf. Auf der Wiese standen Lyschko und Tonda, eng beieinander. Michal presste sich enger an die Scheunenwand und lauschte den leisen Stimmen der Männer.
Tonda beugte sich hervor und küsste Lyschko, dann gingen beide in Richtig Haus zurück.
Michal spürte, wie der Neid ihm die Kehle zuschnürte. Wie konnte Tonda mit einem Verräter eine scheinbar glückliche Beziehung führen? Warum blieb diese Michal verwehrt, wo doch selbst Lyschko glücklich in der Liebe war. Er versuchte, die Tränen zu kontrollieren, doch es war schon zu spät. Schluchzend sank er die Scheunenwand hinunter. "Michal." Der Bursche schreckte hoch und wischte sich hastig die Tränen vom Gesicht.
"Hallo Andrusch."
"Du bist traurig", sagte Andrusch und setzte sich neben Michal. "Du weinst sonst nie. Wieso weinst du?"
Michal zögerte. " Ist es wegen dir und Merten?", fragte Andrusch und legte den Arm um Michals Schultern.
"Ich -...woher weißt du das?" Stotterte Michal und rückte ein Stück von Andrusch weg.
"Merten. Wir sind beste Freunde, weißt du." Andrusch rückte wieder näher. "Erzähl. Was ist los?"
"Und du bist wirklich sein bester Freund?"
"Jetzt sei schon nicht  so skeptisch", sagte Andrusch ungeduldig.
"Also gut. Merten...Ich... also wir... Du weißt es doch eh schon!"
Andrusch zuckte mit den Schultern. "Aber nur aus Mertens Perspektive."
Michal seufzte, aber schließlich erzählte er doch alles. "Ich verstehe es einfach nicht! Ich hatte nie etwas mit Kito und dann hasst er mich auf einmal ", verzweifelt schaute er Andrusch an. "Wenn ich doch nur wissen würde, was er denkt. Dann könnte ich alles klären." 
"Das kann man nicht klären. Wenn Merten dir nicht vertraut, dann ist er nicht der Richtige für dich. Du solltest über ihn hinweg kommen."
"Meinst du?", fragte Michal unsicher.
"Ja."  Andrusch hob die Hand und berührte Michals Wange. "Ehm...Andrusch?" Irritiert wollte Michal Andrusch weg schieben doch der Bursche kam immer näher.
"Mir kannst du vertrauen", sagte Andrusch leise. Vorsichtig legte er seine Lippen auf die Michals. Michals versuchte weg zu zucken,  doch hinter ihm war die Scheunenwand. Erschrocken riss Michal die Augen auf bevor er zu einer kräftigen Ohrfeige ausholte.
"Das sollte dir eine Lehre sein", knurrte Michal wütend, als Andrusch sich die tiefrote Wange rieb. "Lass mich bloß in Ruhe",fügte Michal drohend hinzu und lief kochend vor Wut zurück ins Haus. Andrusch aber grinste. Michal hatte ihn nicht bemerkt, aber er hatte sehr wohl gesehen, wie Merten ihnen gelauscht und entgeistert zugeschaut hatte wie sein Geliebter von seinem besten Freund geküsst worden war.
'Merten wird ihn nie mehr anrühren. ', dachte er bei sich. ' Und dann wird es ein Leichtes sein Michal zu verführen. '
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