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Verbotene Liebe am Koselbruch

GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Andrusch Kito Lyschko Merten Michal Tonda
20.03.2017
05.02.2019
45
23.190
3
Alle Kapitel
20 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
24.03.2017 486
 
Heyyy,
hier ist wieder ein neues Kapitel!
Ich werde versuchen immer mindestens ein Kapitel pro Woche hochzuladen, allerdings bin ich die nächste Woche erst mal nicht da, also entschuldige ich mich falls keines kommt.
Ansonsten wünsche ich viel Spaß mit dem heutigen Kapitel:)
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Merten war gerade dabei die letzten Mehlsäcke in die Mahlkammer zu schleppen. Mit dem Handrücken wischte er sich dem Schweiß von den mehlbedeckten Stirn. Er war schon lange am arbeiten und freute sich gleich endlich mit seinen Freunden Andrusch und Staschko etwas essen zu können.
Er ging zurück nach draussen um einen weiteren Sack zu holen, doch gerade als er das Seil um den Bund festzog, spürte er einen warmen Atem in seinem Nacken.
Er blickte von der Arbeit auf drehte sich allerdings nicht um.
Der warme Atem kitzelte auf der Haut und war eine angenehme Abwechslung zur kalten Außentemperatur.
Nun kamen starke Arme von hinten und zogen ihm in eine feste Umarmung.
Merten keuchte. Seine ganze Luft wurde aus seinen Lungen gepresst.
Der Griff lockerte sich wieder und nun drehte sich der eigentlich arbeitende Geselle endlich um.
"Na Kleiner", sagte sein Gegenüber und grinste.
Merten rollte mit den Augen. "Ich wollte eigentlich noch fertig werden, aber das geht nicht wenn du mich die ganze Zeit von der Arbeit abhältst", sagte er zu dem Älteren, der erstaunt die Augenbrauen hochzog.
"Es ist ein Wunder, dass du überhaupt arbeitest. So wie ich dich kenne würdest du jetzt lieber einfach nichts tun."
"Das stimmt nicht", widersprach Merten. "Ich würde jetzt lieber etwas essen, als nichts tun!"
Diesmal war es an Michal  mit den Augen zu rollen.
"Und wenn du mich jetzt bitte arbeiten lassen würdest ich...", fuhr der Jüngere fort doch er wurde von sanften Lippen unterbrochen die sich auf die Seinen legten.
Überrumpelt sah Merten seinen Gegenüber an, doch den schien  das nicht zu interessieren. Irgendwann schloss der Jüngere einfach die Augen und ließ es geschehen.
Michal drückte ihn gegen die Wand.
Merten spürte wie eine warme Hand durch seine Haare fuhr.
Doch so schnell wie der Kuss gekommen war, so schnell war er auch wieder vorbei.
Die Lippen lösten sich und der warme Atem verschwand aus seinem Gesicht.
Als Merten die Augen aufschlug, war Michal schon einige Schritte weiter entfernt. Verwirrt sah er ihm nach. Er hätte sich gewünscht, dass es länger gedauert hätte. Er atmete tief durch und wollte weiter arbeiten, doch wieder kam ihm jemand dazwischen.
"Lass nur ich mach weiter", hörte Merten jemand sagen und drehte sich um.
"Nein schon gut ich bin fast fertig", antwortete er, doch sein Gegenüber akzeptierte die Widerrede nicht.
"Geh schon"
Langsam setzte sich Merten in Bewegung und ging in Richtung Haupthaus. Wer übernahm freiwillig die Arbeit? Doch schnell verwarf er den Gedanken wieder.
Tonda war in den letzten Tagen sowieso anders als sonst gewesen.
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