Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Verbotene Liebe am Koselbruch

GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Andrusch Kito Lyschko Merten Michal Tonda
20.03.2017
05.02.2019
45
23.190
3
Alle Kapitel
20 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
12.06.2017 594
 
Heyyy,
hier bin ich wieder mit einem neuen Kapitel!
Im Moment hab ich viel Stress mit der Schule und so, da wir jetzt wieder einige Klassenarbeiten schreiben, daher komme ich nicht wirklich zum schreiben. Ich hoffe ihr versteht das.
Aber jetzt erstmal viel Spaß!
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Michal stand mit Kito auf dem großen Platz vor der Scheune. Die Hand auf die die Schulter des Größeren gelegt sah Kito ihn besorgt an. "Komm schon er liebt dich und das weißt du", sagte er nun und sah ihm im die Augen.
"Ja", sagte Michal und stockte. "Aber er ist einfach so verschwunden. Ich hab Angst, dass ich ihn verliere." Er ließ den Kopf hängen.
Kito legte sanft die Hand auf Michals Wange. "Hey, wenn du jemanden brauchst ich bin für dich da", sagte Kito leicht lächelnd und umarmte den anderen. Michal legte den Kopf auf seinen Schulter. Im Moment ging einfach zu viel in ihm vor.
Plötzlich schepperte es und die beiden sprangen förmlich auseinander. Dort stand Merten neben der umgekippten Schaufel.
Tränen standen in seinen Augen und die Hände waren zu Fäusten geballt. Dann drehte er sich um und lief weg.
"Merten", rief Michal und lief dem Jüngeren hinterher, doch dieser war schon um die Ecke gebogen.
Michal fand Merten schließlich an seinem Lieblingsplatz, einem verborgenen Hohlraum zwischen Besenkammer und Mahlkammer. Dort, wo er Merten seine Liebe gestanden hatte.
Nun saß der Bursche zusammengesackt zwischen einem Sack altem Mehl und einem Teil des früheren Mühlrads, das keiner mehr brauchen konnte. Die Tränen flossen wie Bäche von seinen Wangen und durchnässten seine staubige Mühlkutte.
"Merten!", rief Michal erleichtert aus und kam auf das Häufchen Elend zu. " Was ist los mit dir?" Merten warf ihm einen schmerzvollen Blick zu. "Tu nicht so als wüsstest du es nicht."
Michal sah in entgeistert an. "Was meinst du? Denkst du vielleicht, ich bin aus Stein? Du wimmelst mich ab und sagst, es wäre besser wenn wir 'Abstand' von einander nehmen. Und dann....dann rennst du plötzlich  weg? Was soll ich denn machen? Soll ich deine Gedanken erraten und wissen, was du gerade willst? Warum rennst du heulend weg? Das ist es doch was du willst! Dass wir vorsichtig sind!"
Er fuhr sich müde durchs Gesicht. Die Jahre im Koselbruch hatten ihn altern lassen. Nichts erinnerte mehr an den jungen, mickrigen Burschen der er einmal gewesen war.
Merten schnaubte. "Hör doch auf mit deinem "Ich liebe dich"-Gehabe! Ich hab euch gesehen, Michal. Dich und Kito. Sag mir, warum seid ihr so vertraut? Noch so eine Knutsch-Beziehung wie bei uns? Denkt er auch, dass du 'ihn' liebst?" Die Tränen glitzerten in seinen Augen als er Michal anfunkelte. "Was redest du denn da?", rief Michal fassungslos. "Er hat mich getröstet!...Weil du...du hast mich abserviert! Du wimmelst meine Küsse ab! Du...bist noch nicht 'bereit'!"
Merten lachte sarkastisch. "Ja weil du unvorsichtig bist! Oder warst. Ha, glaub nicht ich würde dir auch eine von deinen Scheiß Lügen abnehmen! Du kannst mir nicht erzählen dass zwischen dir und ihm nichts ist! Dieser liebevolle Blick! Ich könnte Kotzen!" Er spuckte auf den Boden.
 "Wars das jetzt?" Michal traten die Tränen in die Augen. "Merten...."
"Ich werde drüber hinweg kommen. Vielleicht finde ich ja irgendwann jemandem der mich wirklich liebt."
Er drehte sich um und rannte zur Tür.
"Ich hasse dich!"
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast