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Verbotene Liebe am Koselbruch

GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Andrusch Kito Lyschko Merten Michal Tonda
20.03.2017
05.02.2019
45
23.190
3
Alle Kapitel
20 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
23.05.2017 412
 
Heyyy,
hier ist wieder ein neues Kapitel!
Nach dem ganzen Stress letzte Woche hab ich ab Donnerstag wieder 5 Tage frei:)
Die nächsten Kapitel sind so weit vorbereitet aber jetzt gerade komme ich nicht so weiter. Ich hoffe ich bekomme bald wieder ein paar Ideen!
Aber jetzt erst mal viel Spaß!
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Kapitel 12
(Michal)

Die Nacht hatte den Koselbruch schon mit ihrem schwarzen Band umhüllt,
als Michal das erste Knarzen auf der Treppenstufe hörte, dass die hochkommenden Burschen ankündigen würde. Das Licht einer Laterne tanzte über die Pritschen. Kurz dahinter kam eine schwerfällige Gestalt die Treppen hinauf, den immer etwas gleichgültigen Blick in die Ferne schweifend. Michal atmete erleichtert auf. Es war nur Juro.
"Michal".
" Eh, hallo Juro.", begrüßte ihn Michal und versuchte, die letzten Tränenspuren unauffällig von seinem Gesicht zu wischen. Juro setzte sich an den Rand seiner Pritsche und schaute seinen Gegenüber an.
Er legte den Kopf schief und sah Michal in die noch leicht geröteten Augen. "Sag mir was los ist", forderte er.
"Ähm nichts! Ich mein wieso sollte was los sein", stotterte Michal und versuchte verzweifelt sich rauszureden. Ohne Zweck. Juro verschränkte die Arme vor der Brust und sah ihn nun strenger an.
"Ich weiß dass etwas los ist, ich habe gesehen wie du in der Küche mit Kito geredet hast. Dann seid ihr verschwunden. Ich war mir nicht ganz sicher was ihr machen wolltet...", meinte Juro.
"Wie was wir machen wollten?" Michal war verwirrt.
"Najaaa", meinte Juro und sah verschämt auf die Bettdecke. "Kito hat dich die ganze Zeit so angesehen und als ihr verschwunden seid, dachte ich..." Juro brach ab.
Michal sah seinen Gegenüber empört an. "Du glaubst doch nicht, dass ich was mit ihm anfange! Wir sind nur Freunde und das sieht er ganz genauso", fuhr er Juro an. Seine Schultern bebten vor Wut. Er sah Juro nicht in die Augen und lief die hölzernen Treppen runter in die Dunkelheit der Nacht.
Vielleicht war es keine so gute Idee gewesen ihn so direkt darauf anzusprechen, dachte sich Juro.
Nach und nach kamen die anderen Mühlknappen nach oben um sich schlafen zu legen, einschließlich Kito. Juro sah wie er manchmal mit dem Blick zum Ausgang huschte, als würde er hoffen es würde noch jemand kommen, doch Michal blieb verschwunden.
Juro wollte nun auch zu seiner eigenen Pritsche und ging an Merten vorbei, der Kito argwöhnisch musterte.
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