Verbotene Liebe am Koselbruch

GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P16 Slash
Andrusch Kito Lyschko Merten Michal Tonda
20.03.2017
05.02.2019
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Willkommen bei unserer Geschichte!
Wir sind schon vor einiger Zeit auf die Idee gekommen diese Geschichte zu schreiben und hier ist sie.
Ich werde versuchen möglichst regelmäßig Kapitel hochzuladen. Wenn dies mal nicht geschehen sollte, tut es mir leid. Über Reviews würden wir uns sehr freuen, damit wir wissen was wir besser machen können.
Für Rechtschreib- und Grammatikfehler entschuldige ich mich schon mal im Vorraus ;)
Ansonsten wünsche ich viel Spaß bei unserer Geschichte.
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"Lyschko?", flüsterte Tonda, als er sich seinen Weg durch die Pritschen bahnte.
Keine Antwort. Lyschko saß aufrecht im Bett, die Augen schimmerten im Laternenlicht. "Lyschko.",probierte Tonda es noch ein mal. Ein erneutes Schweigen war Antwort genug. " Hör mal, ich kann verstehen dass du sauer bist." Er schwieg noch immer. Tonda sah Lyschko unsicher an, bevor er seine Hand vorsichtig auf die seines Gesellen legte. Lyschko starrte ihn an, als wäre er verrückt geworden. Dann zog er seine eigene, blasse Hand weg und wischte sie demonstrativ an seiner Pritsche ab. "Hau ab!",zischte er wütend, doch die Tränen, die in seinen blassblauen Augen glänzten, verrieten ihn.  "Du hast mir was vorgespielt. Die ganze Zeit. Sagst, du liebst mich. Du kannst mich verstehen. Und dann vögelst du mit irgendeiner Nutte aus dem Dorf rum."
Nun war es Tonda der schwieg.
Er ließ sich auf die Pritsche fallen und senkte den Kopf, wobei ein paar seiner braunen Locken vor sein Gesicht fielen. "Sie ist keine Nutte", sagte er nur und seufzte.
Der Blondschof fuhr herum. "Oh ja, tut mir leid! Sie ist ja sooo ein liebes Mädchen", knurrte Lyschko.
Tonda sah ihn an.
Die Tränen bahnten sich nun einen Weg über seine Wangen. Die Trauer war aus seinem Gesicht verschwunden. Sie wurde ersetzt von Wut und... auch einer Spur Enttäuschung.
Tonda wollte die Tränen wegwischen, doch Lyschko schlug die Hand weg. "Verschwinde! Geh doch zu deiner Worschula!"
Den Namen spukte er dabei aus wie ein Stück vergammelten Käse.
Tonda seufzte erneut. Er wusste nicht was er noch tun sollte. Enttäuscht sah er zu Boden.
Mehrere Minuten verstrichen ohne dass ein Wort gesprochen wurde.
Es gab nichts zu sagen.
Plötzlich ein knarzen und Schritte auf der Treppe.
Tonda sprang auf und Lyschko wischte sich die Tränen aus den Augenwinkeln und setzte wieder seinen typischen, gleichgültigen Gesichtsausdruck auf.
Dann öffnete sich die Luke und Juro trat in die Schlafkammer. In der Hand eine Laterne, die er den beiden direkt ins Gesicht hielt.
"Hab ich irgendwas verpasst?" Fragend sah er die zwei Gesellen an.
Tonda räusperte sich. "Nein, nein! Wir haben nur etwas besprochen", antwortete er schnell und lief an Juro vorbei ins Freie.
Dieser sah ihm nur verwirrt hinterher.
Ein letztes Mal drehte er sich noch zu Lyschko um bevor auch er wieder hinaus ging.
Die Tränenspuren auf Lyschkos Gesicht waren ihm nicht entgangen.
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