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Puck du Idiot

Kurzbeschreibung
GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Ashallayn "Ash" Darkmyr Tallyn Grimalkin Meghan Chase OC (Own Character) Robin "Puck" Goodfellow
18.03.2017
03.09.2018
22
26.397
5
Alle Kapitel
15 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
01.04.2017 1.124
 
Und da bin ich wieder!
Ich hoffe ihr seid bereit für Kapitel Numero drei!
Achtung: Dieses Kapitel wurde nicht beta-gelesen, ich entschuldige mich also für Fehler!
Viel Spaß beim Lesen!! ^^

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„Scheiße.“
Das war das einzige Wort das mir in den Sinn kam. Puck stand blutüberströmt vor mir und schwankte hin und her. Dann schien er das Gleichgewicht zu verlieren und fiel in Zeitlupe Richtung Boden. Nach Bruchteilen von Sekunden, die mir wie eine halbe Ewigkeit vorkamen, setzte sich mein Körper endlich in Bewegung und ich konnte ihn gerade noch abfangen, bevor er auf den Waldboden knallte.

„Puck?! Hörst du mich Puck?“, rief ich panisch. „Wenn das ein Scherz sein soll, dann ist das ein verdammt schlechter, hörst du! Mach gefälligst deine Augen auf, du Schwachkopf!“, brüllte ich ihn an, während meine Sicht langsam begann zu verschwimmen. Aber Puck rührte sich nicht. Eine böse Vorahnung beschlich mich. Bitte nicht! Hastig beugte ich mich zu seinem Mund runter. „Er atmet noch!“, stellte ich etwas erleichtert fest und richtet mich wieder auf, als mir sein Pulli auffiel, der vorne total zerfleddert war. „Du konntest also den Angriff, als du dich zwischen mich und den Stachelwolf geworfen hast, nicht komplett mit deinen Dolchen abfangen, so wie dein Pulli aussieht.“, stellte ich fest. „Verdammt Puck, warum bist du so ein Idiot?“

„Ist die Frage ernst gemeint?“

Fassungslos starrte ich Puck an, der mich, wenn auch etwas schwach, angrinste. Mir fiel die Kinnlade runter. Das war doch jetzt nicht sein Ernst, oder? „Wie wär’s mit etwas Hilfe, Röschen? Ich hab ja grundsätzlich nichts dagegen, wenn du mein atemberaubendes (wenn auch etwas mitgenommenes) Aussehen bewunderst, aber ich bin ziemlich stark verletzt und der Blutgeruch dürfte einiges an Viehzeug anlocken, also…“ Klatsch. Das Geräusch hallte durch den Wilden Wald. Auf Pucks Wange erschien ein knallroter Handabdruck. Geschockt sah er mich an, als mir die Tränen übers Gesicht liefen und ich anfing zu heulen. Schluchzend fiel ich ihm um den Hals. „Scheiße Puck, ich dachte dich hätt’s erwischt! Musstest du mir so’n Schrecken einjagen?! Warum musst du immer so’n Mist abziehen? Kannst du nicht einmal ernst bleiben, du Trottel?“, schniefte ich, während der nasse Fleck auf Pucks Pullover immer größer wurde. Puck schien ein paar Sekunden zu brauchen um zu verarbeiten, was gerade geschehen war, doch dann umarmte er mich stillschweigend. „Tut mir Leid, Cym.“, sagte er, nachdem wir eine gefühlte Ewigkeit auf dem Waldboden gehockt hatten. „Das alles hier ist meine Schuld. Du hast Recht, ich bin echt ein Vollidiot.“  Ich konnte zwar sein Gesicht nicht sehen, aber ich konnte an seiner Stimme erkennen, dass er es ernst meinte. „Es sollte dir auch leid tun. Aber immerhin erkennst du, dass du ein Idiot bist.“, erwiderte ich mit einem leichten Lächeln, während ich mir eine einsame Träne von der Wange wischte. „Allerdings muss ich zugeben, dass das mit dem Blutgeruch echt zu einem Problem werden könnte. Wir sollten uns eine Höhle oder sowas suchen“, überlegte ich. „Was meinst du, Puck, kannst du laufen?“ „Mit ein bisschen Hilfe müsste es gehen“, entgegnete er, „Aber sehr weit sollte es nicht sein.“

„Eine äußerst missliche Lage, in die ihr da geraten seid.“

Wir mussten uns nicht mal umdrehen, um herauszufinden wem diese herablassende Stimme gehörte. Vor uns erschienen wie aus dem Nichts zwei gelb leuchtende Augen. „Was willst du Grimalkin?“, fragte ich den grauen Kater, der sich gerade seine Pfote putzte, wenig beeindruckt. Auch wenn ich nicht damit gerechnet hatte ihn zu treffen, war ich nicht gerade überrascht, dass der Stubentiger hier aufgetaucht war, schließlich war das die beste Gelegenheit, einen Gefallen zu erbeuten. „Ich glaube das kannst du dir denken. Du hättest dir die dumme Frage also sparen können. Aber da du sie bereits gestellt hast, kann ich sie dir auch beantworten.“, erwiderte Grimalkin, während er sich weiter das graue Fell putzte. Puck und ich warteten darauf, dass er weiter sprach, doch der Kater dachte nicht mal daran und ließ sich ordentlich Zeit. „Falls es dir noch nicht aufgefallen ist, Fellball, ich liege hier blutüberströmt rum und locke alles möglich an Gesocks, das im Wilden Wald lebt, an! Du solltest also langsam mal mit der Sprache rausrücken!“, meldete sich Puck zu Wort und unterbrach somit die angespannte Stille die herrschte. „Nun gut, ich glaube ich habe euch lange genug warten lassen. Jemand bat mich um einen Gefallen und eben dieser führte mich hierher.“, klärte uns Grimalkin auf. „Ein Gefallen?“ „Ja ein Gefallen, du begriffsstutzige Sommerfee.“ „Und wer hat dich darum gebeten?“, wollte ich wissen und sah über seine abfällige Bemerkung hinweg. Grim war von meinen ganzen Nachfragen sichtlich genervt, doch er entschied sich dennoch dazu mir zu antworten. „Das ist momentan irrelevant. Wir sollten uns lieber darauf konzentrieren, euch von hier weg zu schaffen.“ Und damit drehte er sich um und verschwand ohne ein weiteres Wort in den Büschen. Ratlos sah ich Puck an. „Na komm, sonst ist er komplett verschwunden und wir haben gar keine Chance mehr.“, antworte dieser auf meine ungestellte Frage. Seufzend und mit einem Schulterzucken half ich ihm dabei aufzustehen und stützte ihn beim Laufen.

Obwohl wir Grimalkins nervige Eigenschaft, sich plötzlich einfach so unsichtbar zu machen, kannten, hatten wir trotzdem ziemliche Schwierigkeiten ihm zu folgen, denn jeder, der schon mal versucht hat, einer Katze durch einen dichten Wald zu folgen, der voller Dornenbüsche, Sträucher und dichtem Unterholz war, weiß, dass das fast unmöglich ist. „Könntet ihr euch wohl ein wenig beeilen?“, rief uns der Kater aus einigen Metern Entfernung zu. „Wenn ihr so weiter macht, brauchen wir die ganze Nacht bis wir ankommen.“ „Hör auf zu meckern, wir beeilen uns ja schon, aber viel schneller geht’s nicht!“, entgegnete Puck genervt. Er hatte ziemliche Schmerzen und wir mussten oft anhalten, damit ich sein Gewicht verlagern konnte, denn er war nicht gerade ein Leichtgewicht. „Wie weit ist es noch, Grim?“, keuchte ich, da mir langsam die Energie ausging. „Wir stehen davor, falls du es noch nicht bemerkt hast.“, erwiderte der Kater nur. Auf den ersten Blick sah das, wovor wir standen nur wie eine normale, efeubewachsene Felswand aus, doch bei genauerem Hinsehen erkannte ich, dass es sich um einen Vorhang aus Efeuranken handelte, die einen Höhleneingang verdeckte. „Na endlich!“, seufzten Puck und ich erleichtert. Mit letzter Kraft schleppte ich uns beide hinein.

Nachdem ich ein Feuer gemacht hatte und Puck so gut es ging verarztet hatte, lehnte ich mich gegen die Felswand und entspannte mich. Während mein Bewusstsein langsam wegdriftete, hörte ich Pucks und Grimalkins Stimmen, die sich über irgendwas zu unterhalten schienen, doch ich war viel zu müde, um noch irgendetwas verstehen zu können.

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Das war’s schon wieder! Ich hoffe es hat euch gefallen.
Lasst mir doch ne Review da, ich bin wie immer offen für konstruktive Kritik.
Bis nächsten Samstag!
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