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Puck du Idiot

Kurzbeschreibung
GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Ashallayn "Ash" Darkmyr Tallyn Grimalkin Meghan Chase OC (Own Character) Robin "Puck" Goodfellow
18.03.2017
03.09.2018
22
26.397
5
Alle Kapitel
15 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
13.08.2017 1.057
 
Hallöle
Kleine Info vorab: In nächster Zeit werden die neuen Kapitel mit hoher Wahrscheinlickeit sehr unregelmäßig kommen. Ich hoffe ihr nehmt mir das nicht übel ^^'
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„Pfahahahahahahaha …da-das das hat er nicht wirklich gemacht oder?!“ „Doch hat er und dann hat ihn die Wirtin mit einem kräftigen Tritt in die Pferdetränke verfrachtet! Er sah aus wie ein begossener Pudel!“  „Oh Gott hör auf, ich kann nicht mehr!“ „Du hättest sein Gesicht sehen müssen! Rot wie eine überreife Tomate!“  Meghan hatte Tränen in den Augen und bekam kaum noch Luft vor Lachen. Seit einer guten halben Stunde erzählten wir uns nun schon Geschichten über Puck, die wir mit ihm erlebt hatten. Ich hatte Meghan gerade von Pucks Begegnung mit einer überaus selbstbewussten Wirtin und der folgenden Landung im Wassertrog erzählt. Beim Gedanken an sein hochrotes Gesicht, prustete ich erneut los. Meghan musste so heftig lachen, dass sie vom Bett fiel. „A-alles in Ordnung?“, fragte ich lachend. „Alles bestens.“, antwortete sie. „Aber ich glaube, wir sollten langsam runter gehen. Die anderen warten garantiert schon ganz ungeduldig auf uns.“ Ich nickte zustimmend, kletterte vom Bett und half ihr hoch. Gemeinsam gingen wir zur Tür, doch kurz davor blieb Meghan plötzlich stehen.  Sie drehte sich zu mir um und hob den Zeigefinger an die Lippen, um mir zu zeigen, dass ich leise seien sollte. Meinen fragenden Blick erwiderte sie mit einem, fast schon diabolischen, Grinsen. Mit einem heftigen Ruck stieß sie die Zimmertür auf. Auf der anderen Seite hörte man zunächst einen lauten Knall, gefolgt von einem lauten Schmerzschrei. „Also wirklich, hat man dir nicht beigebracht, dass es sich nicht gehört, anderer Leute Gespräche zu belauschen, Puck?“, seufzte sie und schüttelte den Kopf. Neugierig lugte ich über ihre Schulter. Mir bat sich der äußert amüsante Anblick eines, uns zu Füßen liegenden Pucks, der sich mit schmerzverzogenem Gesicht den Kopf rieb. „Tja das hast du nun davon.“, sagte ich und konnte mir gerade so das Lachen verkneifen. Neben mir schien es Meghan auch nicht anders zu gehen. Puck rappelte sich auf und schmollte.

Als wir unten ankamen, hatte sich auf Pucks Stirn eine große Beule gebildet, die farblich perfekt zu seinen Haaren passte. Jedes Mal wenn ich ihn ansah, musste ich darauf achten, nicht laut loszulachen. Ash sah uns fragend an und als Meghan ihm erzählte, was gerade passiert war, hätte ich schwören können, ein leises Lachen aus seiner Richtung gehört zu haben. „Ahem!“ Das übertrieben laute Räuspern riss mich aus meinen Gedanken. „Ich wiederhole mich ja höchst ungern, aber wie soll es jetzt weitergehen? Ich mag mich ja irren, aber du hast uns noch immer nicht erzählt, was wir als nächstes tun, Liebes.“, sagte Leanansidhe, die nicht wirklich begeistert schien, dass ihre Eingangshalle vollgestopft mit Leuten war. „Das wollte ich gerade erklären, Leanansidhe.“, entgegnete Meghan, von der nun wieder ein Hauch von Feenkönigin umgab. „Grim…“, wandte sie sich an den grauen Kater, der wie immer schwer damit beschäftigt war, ausgiebig sein Fell zu säubern. „Hast du noch das Amulett mit Eisenpferds Essenz?“ „Natürlich habe ich es noch.“, erwiderte er, ohne überhaupt den Kopf zu heben. „Wie viel Energie hat es noch?“, fragte sie. Mit einem Seufzer erhob sich Grimalkin und sprang vom Stuhl, auf dem er gesessen hatte. Nach einem ausgiebigen Gähnen antwortete er: „Es ist bis zu diesem Zeitpunkt  ungefähr ein Drittel der Energie verbraucht.“ „Das heißt es bleiben noch knapp zwei Drittel…Gut das sollte reichen.“, murmelte Meghan nachdenklich, bevor sie fortfuhr: „Cym, du wirst mit mir und Ash ins Eiserne Reich reisen. Puck und Grimalkin, ihr werdet uns begleiten.“ Keine Ahnung warum, aber irgendwie ließ mich Meghans Aussage völlig kalt. Eigentlich hätte ich geschockt oder zumindest überrascht sein sollen, so wie Puck, der völlig ungläubig Meghan anstarrte. Es war so wie sie gesagt hatte. Nach einer Weile fand man sich damit ab, dass man nicht mehr normal ist und nicht mehr alles schockte einen.

„Und wie soll unser lieber Rotschopf hier das bitte überleben?“, mischte sich jetzt auch die Königin der Exilanten wieder ein. Da war was dran. Ash, Meghan, Grim und mir konnte das Eisen ja nichts anhaben, aber für Puck wäre ein längerer Aufenthalt im Eisernen Reich tödlich. „Keine Sorge. Daran habe ich schon gedacht. Könntest du bitte das Paket bringen lassen, das ich dir geschickt habe, Leanansidhe?“, erwiderte Meghan gelassen. „Natürlich, Liebes.“ Etwas verwirrt rief Leanansidhe nach Teesa, die sofort ihren burgunderroten Lockenkopf durch den Türrahmen eines angrenzenden Raumes steckte. „Sei doch so lieb und hol das Päckchen, das in meinem Zimmer liegt.“ Mit einem knappen „Geht klar.“ verschwand sie wieder. Kurze Zeit später kam sie mit einem mittelgroßen Päckchen zurück und überreichte es der Exilantenkönigin. Sie war gerade im Begriff aus dem Raum zu gehen, als Meghan sie darum bat zu bleiben. Mit einem genauso verwirrten Gesichtsausdruck wie ihre Herrin, stellte sie sich neben mich.

Während Meghan das Paket öffnete herrschte angespannte Stille im Raum. Keiner sagte ein Wort, alle Augen waren auf das Päckchen und seinen mysteriösen Inhalt gerichtet. Der Einzige, den das Ganze überhaupt nicht zu interessieren schien, war wie immer ein gewisser Kater mit grauem Strubbelfell, der alles besser wusste. Nachdem schließlich das letzte Stück der Verpackung dran glauben musste, kamen zwei wunderschöne, regentropfenförmige  Amulette zum Vorschein, in deren Mitte jeweils ein gläserner Stein eingelassen war. Bei näherer Betrachtung erkannte ich, dass jeder der beiden eine andere Farbe hatte und dass sich im Inneren der Steine etwas, wie ein kleiner Strudel aus Nebel zu bewegen schien. Mir fiel außerdem auf, dass sie dem vom Grimalkin sehr ähnlich sahen. „Mit der Hilfe dieses Amuletts ist für dich möglich, unbeschadet eine Weile im Eisernen Reich zu verbringen, Puck.“, sagte Meghan nun und überreichte ihm das Amulett in dessen Mitte ein smaragdgrüner Stein funkelte. Passend zu seinen Augen, dachte ich und ertappte mich dabei, wie ich ihn anstarrte. „Und für wen ist das andere?“, fragte ich schnell. Auch der Rest der Truppe schien sich diese Frage zu stellen. „Das hier…“, sagte Meghan und hielt das andere Amulett hoch, wobei dessen blauer Stein glitzerte. „Ist für Teesa.“ „F-für mich? Aber was soll ich denn damit?“, fragte das Satyrmädchen verwirrt. Kurz rätselte ich ebenfalls, doch dann machte es klick. „Ich schätze mal, das heißt, dass du uns ebenfalls begleiten sollst.“, stellte ich fest.
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So lasst mir doch mal ne Review da! Ich freue mich immer über Kritik
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