Is that Love?

von -Mizuki
GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P16 Slash
17.03.2017
22.02.2019
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Vorwort: Ich hab wirklich keine Ahnung ob Inukashi ein Mädchen oder ein Junge ist. Ich habe sie hier mal als Mädchen bezeichnet. Im Manga wird Inukashi zwar mal als 'er' bezeichnet, aber von der Statur her sieht sie doch eher wie ein Mädchen aus. Ach keine Ahnung, wie auch immer, in der FF wird sie jedenfalls ein Mädchen sein :D
Das ist auch meine erste Yaoi-Fanfiction, mal sehen wie ich das hinkriege. Reviews sind gerne gesehen, also auch Kritik :3 viel Spaß beim lesen~

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Prolog

Sechs Monate war es nun her, seit Shion mit Nezumi die Besserungsanstalt von No. 6 zerstörte. Shion vermisste Safu sehr. Vor einem halben Jahr war sie von ihm gegangen. Er musste zugeben, dass er Gefühle für sie empfand, gerne wäre er mit ihr zusammengekommen. Er wollte sie damals von der Anstalt zurückholen und glücklich mit ihr zusammenleben. Es deprimierte ihn sehr, dass Safu nicht mehr hier war. Er vermisste sie wirklich sehr und dieses riesige Loch in seinem Herzen konnte wirklich niemand heilen. Auch von Nezumi hörte er seit dem Vorfall nichts mehr. Die beiden waren damals getrennte Wege gegangen und er vermisste den Dunkelhaarigen wirklich sehr. Shion hatte ihm auch sein Leben zu verdanken. Wäre er damals nicht gewesen, dann wäre er ein Todesopfer eines dieser parasitären Bienen geworden. Und die beiden wurden wirklich sehr gute Freunde. Auch dass er nicht mehr bei ihm war, brachte ihn sehr nah ans Wasser. Er hoffte wirklich sehr, dass es Nezumi gutging. Das Kind, dass er damals rettete, lebte seitdem auch bei ihm und seiner Mutter zuhause. Mittlerweile konnte er sogar einige Schritte laufen und auch ein paar Worte reden. Die Hundeleiherin Inukashi hatte das Kind damals nach Shion benannt, da er den Racker damals ihr überlassen hatte.
Aus No. 6 wurde eine friedliche Stadt ohne Unterdrückung und die Mauer existierte nicht mehr, die die Stadt vor den ‚ausgestoßenen Städten‘ abgrenzte. Jedoch war Shion mit seiner Mutter außerhalb der Stadt gezogen, weil er nicht mehr dort leben wollte. Er wollte nicht daran erinnert werden, dass er dort seinen Schwarm verlor.

„Shion?“, kam es auf einmal von seiner Mutter.
„Hm?“ Mehr brachte der Weißhaarige nicht zustande.
„Du siehst so aus, als würdest du wieder jeden Moment weinen, was ist los? Vermisst du Nezumi und Safu?“, fragte Karan.
„Natürlich vermisse ich Safu.“, erwiderte Shion.
„Was ist mit Nezumi? Du erzählst gar nichts von ihm.“
„Ist auch gar nicht so wichtig.“, meinte der mittlerweile Siebzehnjährige.
„Ach so? Ihm habe ich doch zu verdanken, dass ich meinen einzigen Sohn noch habe. Ich würde ihn gerne mal richtig kennenlernen. Außerdem dachte ich, dass ihr sehr gute Freunde seid.“
Seine Mutter hatte vollkommen recht. Er konnte auch verstehen, dass sie Nezumi näher kennenlernen wollte, da sie nur Briefchen schreiben und Shion ihn damals nur bei sich im Zimmer versteckte, als die Leute aus der Anstalt ihn jagten. Aber er wollte ihr nicht erzählen, dass sie seit der Zerstörung der Anstalt, keinen Kontakt mehr hatten.
„Ich gehe ein bisschen raus.“, beendete Shion das Thema. Ihm wurde es ohnehin immer seltsam im Magen, wenn man über Nezumi redete. Warum konnte er sich selbst nicht erklären.
Karan seufzte und sah seinen Sohn an, während sie den Namensvetter ihres Sohnes fütterte. „Pass aber bitte auf dich auf.“
„Keine Sorge, ich bin alt genug.“, entgegnete der Weißhaarige.
„Na bei dir weiß man ja nie.“, meinte seine Mutter und sah, dass Shion nach draußen verschwand.

Der Siebzehnjährige verließ das Elternhaus. Daraufhin lief er direkt Richtung Wald, da das Haus der beiden am Waldrand lag. Er war wirklich sehr froh darüber, wieder bei seiner Mutter zu leben. In der Zeit, als er sich mit Nezumi im Versteck aufhielt, vermisste er sie sehr. Immerhin konnte er sich damals nicht einmal mehr verabschieden oder ihr Bescheid geben, dass er auf der Flucht war.
Trotzdem war er nicht wirklich glücklich. Safu war tot und Nezumi war fort. Er fragte sich, wo er hingegangen war und würde dies zu gerne wissen. Er spürte den Drang, ihn wiedersehen zu wollen. Das war auch normal, wenn man so gut miteinander befreundet war. Komischerweise musste er nun daran denken, als er Nezumi damals einen ‚Gute-Nacht-Kuss‘ gab, der eigentlich einen Abschiedskuss war. Nezumi reagierte damals sehr sauer, dass er auf eigene Faust Safu aus der Besserungsanstalt von No. 6 holen wollte. Es war schon unglaublich, dass er kapierte, dass dies damals ein Abschiedskuss war. Die beiden verstanden sich wirklich super und Shion hatte einen sehr großen Beschützerinstinkt gegenüber des Schiefergrauhaarigen. Shion hatte sich noch nie gefragt, warum er ihn den Kuss wirklich gab. Die meisten umarmten sich bei einem Abschied oder so ähnlich. Außer man war natürlich in einer Liebesbeziehung, aber das waren die beiden nie, was auch gar nicht ginge, da beide männlich waren.
Diese Gedanken ließen Shion zusammenzucken. Er fragte sich, warum er auf einmal darüber nachdachte. Seufzend strich er sich durchs Haar und überlegte. Der Weißhaarige beschloss schließlich, Inukashi einen Besuch abzustatten und machte sich auf den Weg.

„Hey Inukashi!“, rief Shion und sah, wie die Hundeleiherin wieder mit den Hunden beschäftigt war. Shion fand es schon immer bewundernswert, dass sie von einer Hündin großgezogen wurde.
„Na Shion? Hast du mal wieder was von Nezu gehört?“, hakte Inukashi nach.
Der Weißhaarige sank seinen Kopf und schwieg.
„Also nein?“
Shion schüttelte den Kopf.
„Bist du deshalb hier?“, fragte Inukashi weiter.
„Ja, ich wollte fragen, ob du etwas weißt.“, erwiderte er.
„Leider nein. Aber ich kann dir helfen, ihn zu finden, wenn du möchtest. Ihr seid schon schön blöd, dass ihr eure Handynummern nicht ausgetauscht habt.“, grinste die Langhaarige.
„Haha, wenn er nicht danach fragte.“, murrte Shion.
„Manchmal frage ich mich…, naja wie auch immer.“, unterbrach sich Inukashi schnell.
„Was?“, wurde der Jugendliche hellhörig.
„Ach nichts, vergiss es einfach.“, lächelte die Braunhaarige.
„Sag schon!“, murrte Shion ungeduldig.
„Nein, du willst Nezumi finden und damit ist gut.“
Shion seufzte und kratzte sich nachdenklich am Hinterkopf. „Aber wie gehen wir vor? Das ist schon ein halbes Jahr her, seit wir getrennte Wege gingen.“
„Sicher vermisst er dich auch, wir werden ihn schon finden und hey, ich wurde von einem Hund, also meiner Mutter, großgezogen.“, meinte Inukashi und grinste. „Wieso seid ihr überhaupt getrennte Wege gegangen?“
„Das weiß ich selbst nicht genau, aber schon da, als wir uns trennten, wollte ich ihn bald wiedersehen.“, erklärte der Weißhaarige.
„Andere Frage: Denkst du nicht, dass er zurückkommen wird? Ich meine, ihr seid echt super Freunde und da vermisst er dich doch sicher auch.“, kam es von der Braunhaarigen.
„Ja, vielleicht. Aber ich weiß nicht mal was er macht, vielleicht hält ihn irgendwas davon ab, mal bei mir vorbeizusehen, wer weiß?“
„Dann werden wir einfach rausfinden, wie seine Handynummer ist.“, lächelte das junge Mädchen.
„Und wie wollen wir das anstellen? Grad Nezumi ist da sehr vorsichtig.“
„Das lass mal meine Sorge sein, wenn du willst, kannst du solange die Hunde waschen, während ich recherchiere.“
Shion nickte einverstanden. „Danke, Inukashi.“
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