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little Kuroko

von Sternfell
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Kagami Taiga Kuroko Tetsuya
17.03.2017
28.01.2021
26
27.854
12
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Dieses Kapitel
1 Review
 
12.09.2017 1.037
 
So, wie versprochen das nächste Kapitel eure Sternfell.
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7)Kagamis Sicht:
Ich versuchte ihn noch aufzuhalten, doch es war zu spät! Den Ball, der mir vor ein paar Sekunden aus der Hand gerutscht war, traf Teshi genau am Kopf. Das Letzte, was ich ihm noch zurufen konnte war: „Pass auf!!!“ Doch es war zu spät. Nun lag er auf dem Boden und bewegte sich nicht. In Windeseile war ich bei ihm und kniete mich zu ihm runter. Zum Glück blutete er nirgends. Er war wohl durch den Aufprall ohnmächtig geworden.
Vorsichtig nahm ich ihn hoch und trug ihn zur Bank hin. Dort angekommen, legte ich ihn sanft auf die Bank und schaute mir seinen Kopf noch einmal genauer an. Nichts! Ich war erleichtert, dass er keine Verletzungen hatte. „Alles Okay bei ihm?“, hörte ich die Stimme von Alex. Doch ich blieb stumm. Ich konnte einfach nur nicken, bevor ich Teshi wieder hochnahm und ihn in Alex Wohnung tragen wollte, wo wir für die Tage  bleiben konnten, doch meinen alte Trainerin hielt mich davon ab: „Warte!  Bei mir in der Wohnung ist gerade Tatsuya. Er war auch eine Woche bei mir und wollte heute wieder abreisen.“ „Ich und Tatsuya verstehen uns doch mittlerweile wieder gut, also keine Angst.“, sagte ich und lief los, dicht verfolgt von Alex.
Bei Alex in der Wohnung angekommen, schloss sie auf und ich trat ein. Ich lief genau gegen Tatsuya, der darauf nach hinten fiel und gerade anfangen wollte zu reden, doch ich ignorierte ihn. Ich hatte wie einen Tunnelblick. Ich ging einfach weiter Richtung Gästezimmer und legte den geschrumpften Kuroko aufs Bett. Er war immer noch ohnmächtig, wie nach dem Spiel gegen die Kaijō High, doch dieses Mal war es nicht Kise Schuld, sondern es war meine. Ich war daran schuld, dass Teshi sich verletzt hatte. Ich war daran schuld, dass er ohnmächtig war. Alles war nur meine Schuld. Traurig lies ich den Kopf hängen und strich noch einmal durch Teshis Haare.
Eigentlich wollte ich zu den anderen gehen, doch ich konnte mich einfach nicht mehr lösen. Ich strich ihm immer und immer wieder durch die Haare und starrte ihn schon praktisch an. „Kagami-chan.“, hörte ich ein leises Flüstern, was mich hochschrecken ließ. //Er hat die Augen geöffnet!// Überglücklich, dass es dem Kleinem gut ging, nahm ich ihn hoch und zog ihn in eine feste Umarmung.
„Taiga? Ist alles in Ordnung bei dir?“, hörte ich die Stimme von Alex aus der Küche. Zusammen mit Teshi auf dem Arm lief ich zu den andern. „Ja es ist alles gut!“, lächelte ich und fuhr noch einmal durch Teshis Haar, sie fühlten sich einfach gut an. Sie waren weich und ganz flauschig. Ich konnte gar nicht mehr aufhören damit, ihn die Haare zu zerzausen.
„Der Junge ist also wieder wach!“, stelle mein Kindheitsfreund fest. //Ach stimmt ja! Er kennt Teshi ja noch gar nicht, obwohl eigentlich schon.// Ich lachte in Gedanken, wärend ich Tatsuya noch einmal dasselbe erzählte, was ich Alex erzählt hatte. Und auch er glaubte es. Ich dachte am Anfang es würde schwerer werden, doch auch bei ihm war es leicht, dabei war er viel misstrauischer, als es Alex war. Ich hatte wahrscheinlich einfach nur glück.
Wir beschlossen, uns alle in die Wohnstube zu setzten und eine Kleinlichkeit zu essen. Wir alle hauten förmlich rein, nur Teshi saß schüchtern da und rührte nichts an. Kurz schüttelte ich den Kopf und nahm dann ein Brot mit Wurst drauf und hielt es dem Kleinem hin. „Mund auf!“, forderte ich, worauf er es auch zögernd tat, was ich ihm befohlen hatte.  Als er seinen kleinen Mund geöffnet hatte, schob ich ein Stück der Brötchens rein, worauf er den Mund wieder schloss und anfing zu kauen. Nebenbei hörte ich noch, wie Alex und Tatsuya anfingen zu lachen, doch ich ignorierte es, so gut es ging und fütterte wären dessen Teshi weiter.
„Wow Taiga, ich hätte nie gedacht, das du mal so eine gute Mutter wirst! So, wie du dich um den Kleinen kümmerst, könnte man meinen, dass du sein Vater bist und er dein Sohn. Ihr seid so süß zusammen.“, lachte Tatsuya, worüber ich ziemlich verwundert war, da ich ihn nur selten das Wort ´süß´ sagen hören hatte.
Was aber noch verwunderlich war, war, dass Teshi rot anlief und seinen Kopf zur Seite drehte. //Sind diese Worte ihm unangenehm? Will er nicht, dass ich mich um ihn kümmere? Oder will er vielleicht einfach nicht als mein Sohn bezeichnet werden?// Der zweite Gedanke ließ mich ziemlich traurig werde, deshalb ich den Kopf sängt und schaute auf den Tisch, welcher vor mir stand. „Was ist Taiga?“, hörte ich meinen Vornamen, doch die Stimme kam weder von Alex noch von Tatsuya. Es war Teshis Stimme, aber seit wann nennt er mich mit Vornamen? Eigentlich war es gerecht, da ich ihn auch beim Vornamen nannte, aber von Kuroko, der sich immer so an die japanische Höflichkeit hielt, hätte ich dies nicht gedacht. Wie eingefroren stand ich da und starrte ihn an. „Was?“, brachte ich nur geschockt raus, aber ich war der einzige, denn für Alex und Tatsuya war es normal, dass man sie beim Vornamen nennt. Doch bei mir war das anders, denn ich wusste, dass Teshi kein einfacher, kleiner Junge war, sondern ein 17 Jähriger, der geschrumpft wurde.
„Was??“, wieder holte ich meine Frage, da er mir immer noch nicht geantwortet hatte. „Ich habe gefragt: Ob alles in Ordnung ist?“, wiederholte er ebenfalls seine Frage. „Nein, nein, es ist nicht.“, stellte ich klar, doch er musterte mich immer noch mit seinen Augen, als würde er mich scannen. Es war mir regelrecht unangenehm, wie er seinen Blick von meinen Haarspitzen bis zu meine Fußspitzen wandern ließ. Mir lief ein kalter Schauer über den Rücken, als er mir nach dem Scannen, wieder ins Gesicht schaute. Ich wusste nicht warum, aber es schien als würden seine Augen funkeln. //Warum? Vielleich aus Wut? Aber wenn ja, warum? Vielleicht bilde ich mir dass alles nur ein// redete ich mir ein und wand den Blick somit von Teshi ab.

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Was Wichtiges!
Hey ich weiß nicht so recht, ob euch die Geschichte noch gefällt! Also bitte schreibt mir, wenn ihr aber sagt, euch langweit die Geschichte, dann werde ich sie abbrechen.

Eure Sternfell
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