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little Kuroko

von Sternfell
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Kagami Taiga Kuroko Tetsuya
17.03.2017
28.01.2021
26
27.854
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22.07.2017 1.537
 
Hey, vergessen wir doch mal schnell, dass ich viel zu spät bin und kommen zu dem wichtigen Teil:  Ich suche jemanden, der meine Geschichte kontroliert, bevor ich sie hochlade.

Aber jetzt fangen wir gleich mal an:
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Kagamis Sicht:

//Süß// dachte ich mir, als er sein Gesicht in meinem T-Shirt steckte und sich so vor den Gesichtern der anderen versteckte. //Warte hatte er mich gerade Kagami-chan genannt?// röte schoss mir in die Wangen und ich stand für eine gefühlte Ewigkeit einfach nur da und schaute auf den nun von mir selbst benannten Jungen herab. „Ich werde wieder zur meiner Schule gehen.“, rief Kise, drehte sich um und rannte davon, bevor er jedoch die Tür erreichte hob er noch einmal die Hand zum Abschied und verschwand erst dann aus der Tür.
„Runter.“, kam es nur kurz und knapp von den Geschrumpften und so ließ ich ihn, obwohl ich es ungerne tat, wieder zum Boden runter. Sofort stürmte er los und holte sich den Basketball wieder. Wieder fing er an zu Prellen und rannte mit dem Ball durch die Halle.
„Wirf mal her.“, rief Teppei und streckte die Hände aus. Ich bezweifelte, dass Kuroko oder ehr gesagt Teshi den Ball soweit werfen konnte, zwar standen sie nur fünf Meter auseinander, doch Teppei stand und er war nicht gerade der kleinste.
Und wie es kommen musste und ich es auch erwartet hatte, flog die Kugel zwar zu Teppei, allerdings traf Teshi ihn nur an den Füßen. //Die weite ist also nicht das Problem, sondern die Größe von uns// ohne zu Fragen nahm ich den Ball an mich und stellte mich kurz vor den Kleinsten, dann übergab ich ihn die Kugel und forderte ihn auf sie  zu mir hoch zu werfen.  Er schaffte es. Nun machte ich einen Schritt nach hinten und wiederholte den Ablauf, auch dieses Mal schaffte er es. Das Ganze wiederholte ich, bis ich sechs Schritte vor ihm stand, wir waren ungefähr  fünf Meter auseinander, doch dieses Mal traf der Basketball nicht meine Hände sondern meine Knie. „Drei Meter, das ist dein Rekord!“, worauf ich mit einem Funkeln in seinen Augen belohnt wurde. „Morgen machen wir weiter.“, lachte ich, als er mich wieder aufforderte ihm den Ball zu zuwerfen.
Er war wirklich kaum wieder zu erkennen, das einzige was bei ihm wie früher war, war sein Aussehen und seine Liebe zu Basketball, sonst war alles anders an ihm. Seine Stimme, sein Benehmen und vor allen wie er seine Gefühle zeigte.
Mit einem Seufzen nahm ich ihn einfach gegen seinen Willen hoch und lief mit Teshi auf dem Arm aus der Sporthalle, jedoch nicht bevor ich nicht noch einmal mit dem Coach sprach: „Wenn ich es schaffe bis nächste Woche ihn so hin zu bekommen, dass er wieder richtig sein geliebten Sport machen kann, darf er dann auch beim Finale mit spielen? Er hat so hart dafür gearbeitet.“ Als Antwort bekam ich nur ein Nicken und sofort besserte sich die Laue des kleinen Schattens auf.
Zusammen gingen wir nach Hause. Zuerst wollte ich ihn tragen, doch er hatte sich so gesträubt, dass ich doch mit ihn Hand in Hand nach Hause lief. In meiner Wohnung angekommen lief er sofort in mein Zimmer und schmiss sich aufs Bett. Voller Verwunderung schaute ich ihn an. Ein Tag zuvor wollte er nicht einmal um 21 Uhr schlafen gehen und nach dem Training wollte er auf einmal sofort ins Bett? Mich wunderte es etwas, doch mir sollte es Recht sein, so konnte ich in aller Ruhe überlegen, wie ich ihn trainieren konnte.
Gerade wollte ich mich umdrehen, um ins Wohnzimmer zu gehen, als mich etwas am T-Shirt fest hielt. Es war Teshi. „Ich will mich umziehen.“, brachte er hervor und dies stellte mich wieder vor ein Problem. Außer den Sachen, die der Kleine trug, hatte ich keine Anziehsachen für Kinder. Warum auch?  
Kurzerhand griff ich in einen meiner Schieber und zog ein T-Shirt raus. Ich zog es Teshi über und  band es unten zusammen. „Danke.“, bedankte er sich kurz und knapp bei mir, bevor er sich wieder ins Bett legte.
Eine kurze Weile beobachtete ich ihn noch, wie sich sein Brustkorb sich hob und wieder senkte, dann drehte ich mich um und lief ins Wohnzimmer, dort machte ich es mir bequem und fing an mir Gedanken zu machen. Doch egal wie ich mich ansträngte, ich kam auf keine Idee.

//Schon 23 Uhr. Ich sollte Schluss machen.// Mit einem Blick auf die Uhr zog ich mich um und legte mich auf die Couch.
Mitten in der Nacht, ich schätzte um 2Uhr morgens, wurde ich durch ein leichtes ziehen an meinem Nachthemd geweckt. Es war Kuroko. Nein nun hieß er Teshi.
„Was?“, brachte ich nur raus, da ich noch halb schlief. Kurz wischte ich mir über die Augen und musterte den Kleinen noch einmal genau. Ich war geschockt. Er weinte!!! „Was ist los?“, ich war von der Couch gesprungen und nahm ihn in den Arm.
„Es ist so viel! Es ist zu viel!!!“, wimmerte er und ein neuer Schwung vor Tränen rannte über sein Gesicht. Beruhigend strich ich ihm über den Rücken und drückte ihn noch etwas fester an mich, dabei murmelte ich immer und immer wieder denselben Satz: „Wir schaffen das schon! Wir schaffen das schon! Wir schaffen das schon.“ Nach einiger Zeit merkte ich wie seine Tränen trockneten und so wog ich ihn ruhig in meinen Armen hin und her, damit er wieder einschlief, doch dies tat er nicht. Er klammerte sich einfach, als ich aufhörte, weil ich dachte, dass er schlief, an mein T-Shirt.
„Will bei dir schlafen.“ Bettelte er und setzte er seinen Hundeblick auf. //Wie ich diesen Blick hasse! Aber er ist so süß!!!// Ohne noch ein weiteres Wort zu verlieren stand ich mit Teshi auf und trug ihn ins Bett, wo ich mich neben ihn legte und wir Arm in Arm einschliefen.

Nächster Tag.
Wieder musste ich in die Schule und wieder lag er noch im Bett als ich ging. Doch ich hatte ein seltsames Gefühl im Magen.
Es war wie am Vortag: Den ganzen Unterricht lang dachte ich nur darüber nach, wie ich Teshi wieder zu Kuroko bekam.
Ich war so in Gedanken vertieft, sodass ich nicht mitbekam wie es an der Tür Klopfte und ein Junge mit blauen Harren, der von der Größer her in die Erste Klasse gehörte, eintrat. Erst als ich ihn aus den Augenwinkeln sah erschrak ich: „Was machst du denn hier?“ Jedoch bekam ich keine Antwort. Er drehte nur den Kopf zu Seite und floh so vor meinen Blick. „Wer ist der Kleine und warum ist er hier?“ hörte ich die strenge Stimme des Lehrers und fing sofort an zu antworten: „Das ist Teshi. Er wohnt vorübergehend bei mir.“ „Und was macht er hier?“, fragte er noch einmal, doch darauf hatte ich keine Antwort. Wie auch? Ich stellte mir auch diese Frage. //Was macht er hier? Ist etwas passiert? Oder war es einfach seine Instinkte, die ihm gesagt haben, dass er mir folgen sollte?// „In der Wohnung von Kagami-chan war ein fremder Mann!“, endlich rückte er mit der Sprache raus. //Warte hatte er gerade gesagt, dass bei mir in der Wohnung ein fremder Mann wäre? Ein Einbrecher!!!//
Ohne auch nur einen Moment genauer zu überlegen, drückte ich Teshi meinem Lehrer in den Arm und rannte los. Ich rannte den direkten Weg nach Hause, zum Glück war dieser nicht all zu lang. Doch als ich bei mir oben an meiner Wohnung ankam konnte ich nur noch meine Wohnung total durchwühlt vorfinden. Prüfend schaute ich noch einmal zur Sicherheit in allen Räumen nach, ob nicht doch noch irgendwo jemand war, doch die Wohnung war leer. Dass einzige was ich vor fand war ein riesen Karos und ein Zettel, der mich sehr beunruhigte.
-Also hat unser Mittel ihn nicht getötet, sondern geschrumpft. Mindestens etwas. Aber nun würden wir den Kleinen gerne für noch weitere Experimente haben. Da er nicht hier war suchen wir euch halt weiter, bis wir das haben, was wir wollen.-
Voller Entsetzen rannte ich den Weg zur Schule zurück  und fand Teshi glücklicherweise da wieder wo ich ihn gelassen habe. Ich nahm ihn hoch und strich ihm über den Kopf. „Gott sei Dank, dir geht es gut.“, ich zog ihn eine Umarmung und wusste in dieser Sekunde genau, wie die anderen mich anschauten, allerdings war es mir egal. Ich war nur so froh, dass Teshi nichts passiert war. Und genau in dieser Sekunde war mir eine Idee eingefallen, wie ich den Geschrumpften schützen konnte.
Im Training:
Ich lief sofort zu unserem Coach und erklärte ihr was passiert war und was ich vor hatte, jedoch war sie nicht ganz so froh von meinen Einfall: „Was? Du willst mit Teshi nach Amerika? Jetzt? Wir brauchen euch beim nächsten Spiel!“ Einmal atmete ich tief ein bevor ich anfing zu reden: „Ja, ich will Teshi von hier weg bringen, es ist zu gefährlich und natürlich sind wir wieder zum Spiel im Finale da. Das werden wir uns nicht entgehen lassen. Und dazu kann ich ihn auch besser in Amerika trainieren.“ Mit einem lauten Seufzen willigte sie ein und so machte ich mit dem Kleinen auf den Weg zum Shoppingcenter, da er neue Kleidung brauchte.
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