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little Kuroko

von Sternfell
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Kagami Taiga Kuroko Tetsuya
17.03.2017
28.01.2021
26
27.854
12
Alle Kapitel
12 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
10.04.2017 897
 
Hallo,
hier ist wieder eins meiner Kapitel. Leider ist dieses hier nicht so lang, aber ich hoffe es gefällt euch.
Viel Spaß beim lesen. :-)
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(Anmerkung: Wer Detektiv Conan kennt, müsste wissen, dass das Gift einen nur schrumpft, aber der Rest gleich bleibt. Bei diesem Gift ist es jedoch ein bisschen anders und man bekommt wieder sein kindliches Benehmen, obwohl man es gar nicht will)

Kurokos Sicht:
Es war mir peinlich, dass Kagami mich einfach so tragen konnte, aber irgendwie gefiel es mir, trotzdem blieb mein Gesicht nach außen hin monoton. Genau in solchen Momenten liebte ich meine selbst Beherrschung, doch  irgendwie bröckelte die Fassade langsam und ich konnte mich nicht mehr halten. Ich war einfach verzweifelt und wahrscheinlich lag es auch an meinen Kinderinstinkten, aber ich fing ohne Vorwarnung auf einmal an zu weinen. Ich verstand einfach nichts mehr. Alles war so groß, was mir extrem Angst machte. Es war alles neu für mich.
„Beruhig dich, wir werden schon etwas finden, wie wir dich wieder groß bekommen.“, flüsterte mein Licht mir ins Ohr und strich mir beruhigend über den Rücken. Sachte, damit ich mich beruhigte und genau dies tat ich.  
Endlich waren wir oben angekommen. Der sonst so kurze Weg fühlte sich zu dieser Zeit wie eine Ewigkeit an. Es war schrecklich. Ich mochte es gar nicht, wenn ich ungeduldig war, aber ich konnte nichts dagegen tun. Mein Puls ging die ganze Zeit schon zu schnell und dies wirkte sich auch auf meinen ganzen Körper aus. Ich wurde immer unruhiger, wärend Kagami wahrscheinlich Schwierigkeiten hatte, mich noch zu halten, da ich  immer mehr mich bewegte. Obwohl ich ziemlich leicht gewesen sein musste.
Als er die Tür aufgeschlossen hatte, setzte er  mich auf dem Boden ab und verschwand in sein Zimmer. Ich selbst machte mich auf den Weg ins Bad um mich einmal an zusehen. Ich wusste, da ich schon so oft bei meinem Licht war, dass in seinem Bad ein Spiegel hang, der eine ganze Wand einnahm und genau zu dem wollte ich. Um ins Badezimmer zu kommen, musste ich jedoch zuerst noch einmal mich durch strecken, um an die Türklinke zu kommen. Als ich dann endlich vor dem Spiegel stand, traf mich das Planke entsetzen.
Link: http://s1.zerochan.net/Kuroko.Tetsuya.600.1210572.jpg
Ich war wirklich nur noch ein Grundschüler. In dieser Größe könnt ich weder in meine Klasse geschweige denn ins Training gehen. Tausende Gedanken schossen mir durch den Kopf, so auch der, dass ich nie wieder Basketball spielen könnte.
Ich war so in Gedanken versunken, dass ich nicht merkte, wie Kagami den Raum betrat und sich vor mich kniete. Erst als er mir eine Anzahl von Tränen weg wischte, sah ich ihn an. Ich hatte nicht einmal gemerkt, dass ich angefangen hatte zu weinen. Ich war verblüfft darüber und dies schien mir auch im Gesicht zu stehen, den Kagami löste zwar wenig aber zumindest ein Paar meiner Fragen auf: „Kinder können ihre Gefühle nicht so zurückhalten wie wir. Bei ihnen ist es ein Instinkt. Wenn sie Angst verspüren fangen sie meistens an zu weinen, um auf sich aufmerksam zu machen, aber du brauchst keine Angst zu haben. Wir schaffen das schon.“, sprach er ruhig auf mich ein. Ich verstand nun warum ich weinte, aber trotzdem wollte ich es nicht. Es war mir unangenehm. Und wieder war ich in Gedanken versunken. Wurde jedoch schnell wieder in die Realität zurückgezogen, als mein Licht mich hoch nahm und mit mir in sein Zimmer ging. Aus seinem Bett lagen ein weißes T-Shirt und eine kurze Hose.
Er setzte mich neben die Sachen und zog mir mein zu großen Pullover aus und streifte mir dann das T-Shirt über. Ich hatte gar keine Zeit mich zu beschweren, denn als ich mich grade beschweren wollte und sagen, dass ich dies selbst tuen könnte, merkte ich wie perfekt die Kleidung passte. „Warum?“, drang es nur über meine Lippen. Ich war so geschockt und in meiner Fantasie malte sich ein komisches Bild aus: Würde Kagami bald Papa werden? Und wenn ja warum hatte er mir dann nichts erzählt?
„Die Sachen sollten eigentlich für Alex sein, sie wird bald Mutter, aber ich glaube du brauchst sie dringender.“, er lachte, was wahrscheinlich an meinen großen Augen lag. „Für Alex also?“, hackte ich noch einmal nach. „Klar. Für wen sonst?“, er lachte immer noch und schaute  mich an, als wäre ich der dümmste Mensch der Welt, der überhaupt nichts kapierte.
Ich wusste, dass er immer noch auf eine Antwort wartete, doch ich drehte einfach meinen Kopf weg, was Kagami noch mehr zum Lachen brachte. „Ich will mich alleine umziehen.“, zwang ich mich nach einer Minute dann zu sagen. Ich schnappte mir die Hose und wartete. Worauf ich wartete war mir nicht bekannt. Ich saß einfach da und wartete.
Auf einmal drehte sich Kagami um, doch warum? Wir zogen uns doch sonst auch immer um? Egal. Schnell zog ich die nun zu übermäßige Hose aus und sprang in die kurze, aber mir passende Hose rein.
„Fertig.“, verkündigte ich stolz, aber warum? So oft hatte ich mich schon umgezogen.
Kagami drehte sich wieder zu mir um und schon im nächsten Moment saß ich wieder auf seinen Armen. „Ich will selbst laufen!“; knurrte ich, doch der größere ignorierte mich einfach und ging mit mir in die Küche.
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So, das war es.
Wie war´s?
Schreibt es mir!!!
Eure Sternfell
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