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little Kuroko

von Sternfell
GeschichteAllgemein / P12
Kagami Taiga Kuroko Tetsuya
17.03.2017
11.05.2020
25
26.814
11
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17.03.2017 1.232
 
Hallo.
Dies ist der erste Teil meiner Geschichte ich hoffe sie gefällt euch. Ich kam auf die Idee, da ich zu beiden Animes mal eine FF schreiben wollte.

Viel Spaß :-)
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Kuroko lief wie jeden Abend alleine nach Hause. Er hatte erst einen schweren Schultag und dann ein hartes Training hinter sich und war nun erschöpft und wäre am liebsten in der Umkleide eingeschlafen, was seine Kammeraden jedoch erfolgreich verhinderten.
Schwankend lief er durch die kaum besuchten Straßen und bog dann in eine kleine Nebengasse ab. Normalerweise lief er nicht durch die Gasse, auch wenn er es ungerne zu gab, machte ihn diese kleine und enge Straße Angst, dann lief er lieber ein paar Meter mehr, fühlte sich dennoch sicherer. Es gab hier viele dunkle stellen und man wusste nie, was einen erwartete, doch an diesem Tag war der Schatten zu schwach um die andere Strecke zu nehmen. Allerdings sollte er schnell merken, dass genau diese Entscheidung die schlimmste war, die er je getroffen hatte.
Noch wusste er nicht was auf ihn zu kommen sollte, doch er würde es bald am eigenen Leib erfahren müssen.
So lief er durch dir Gasse so schnell es ging, doch er war nicht schnell genug. Er wollte gerade wieder auf der anderen Seite auf die Hauptstraße treffen, als eine stake Hand ihn von hinten packte. Aus reinen Instinkten wollt Kuroko aufschreien, jedoch wurde ihm schon im nächsten Moment eine Hand vor dem Mund gehalten. Vergeblich versuchte er sich aus den immer stärker werdenden Griff zu befreien. Aussichtslos. Trotzdem gab er nicht auf. Er trat um sich und versuchte sich los zu reißen, doch als eine zweite Person zu ihm kam war es aus. Gegen zwei hatte er keine Changs.
„Der ist doch perfekt für unser Experiment oder?“, hörte Kuroko einen der Männer sagen. Die Stimmen kannte er nicht und da die Nebenstraße nicht beleuchtet wurde, konnte er auch niemanden erkennen. Wieder drang eine Stimme an sein Ohr: „Er ist ein bisschen schwach, aber es wir schon.“ Panik kam in dem Seirin-Spieler hoch und noch einmal versuchte er sich mit aller Kraft, die er hatte, zu befreien.  Jedoch auch hier wieder ohne Erfolg. Er gab auf. Was er aufgab war ihm jedoch nicht klar, gab er es nur auf gegen diese Typen an zu kämpfen oder gab er sein Leben und somit alles und jeden auf. Ein schluchzen erklang aus seiner Kehle und Tränen rannten ihn über die Wangen, als er daran dachte, nie wieder seine Freunde zu sehen oder mit ihnen Basketball zu spielen.
„Es ist gleich alles vorbei. Aber bevor du für immer einschläfst, musst du wissen, dass dieses Gift nur dein Körper tötet, du Selbst wirst aber Geistlich noch anwesend sein und so alles miterleben. Ob das wirklich so ist wissen wir nicht.“, wieder lachte einer der Männer und bevor der Gefangene nur auch sich einen Zentimeter bewegen konnte, wurde ihn schon eine Kapsel in den Hals geschoben. Bevor die Erfinder des Giftes jedoch sehen konnten ob es wirklich das tat, was es tun sollte, erklang in der Ferne eine Sirene.  
„Mist! Wir müssen hier weg! Los.“, rief er und rannte vor, dicht verfolgt von seinem Kammeraden.

Ein furchtbarer, fast unerträglicher Schmerz durchfuhr Kurokos Körper und er musste befürchten, dass er wirklich sterben würde. Immer mehr drang der Schmerz durch seinen Körper. Jede seiner Körperzellen schmerzte und bei jedem Atemzug, den der Phantomspieler tat, wurde es schlimmer. Irgendwann war der Schmerz verschwunden, doch nicht nur der Schmerz war weg, sondern auch seine Umgebung. Er lag einfach nur eingehüllt von der Dunkelheit da, wie als wäre er in ein Tiefes Loch gefallen, was keinen Boden hatte und genauso fühlte es sich an.

Ungefähr eine Stunde später
Langsam nur sehr leise drangen die Geräusche der Stadt an sein Ohr. Das Geräusch von Autos, die auf der Hauptstraße fuhren, das Geräusch von Menschen, die sich untereinander unter hielten und das Geräusch von Schritten, all diese Geräusche nahm er nach und nach wieder wahr. Er war nach einiger Zeit sogar in der Lage seine Augen zu öffnen, doch dies bereute er, als er es getan hatte, zu tiefst. Er merkte sofort, dass etwas anders war. Die Welt um ihn herum war gewachsen. Die Gebäude, die früher schon groß wirkten, krönten nun zum Himmel hinauf und wirkten wie ein Riese.
NEIN!
Er war geschrumpft!
Das Mittel dieser Kerle hatte ihn nicht getötet, sondern geschrumpft. Ob dies besser oder schlechter war, war ihm zu diesem Augenblick nicht klar. Ihm war nur bewusst, dass er Hilfe brauchte, doch wohl sollte er hin?
Kagami!
Er war der einzige dem der Schatten in diesem Moment einfiel und Kuroko hatte wieder Glück im Unglück: Kagami wohnte in der Nähe, dies wusste Kuroko genau.
So schnell er konnte versuchte er zu Kagamis Wohnung zu gelangen, dies war jedoch gar nicht so einfach wie er zuerst dachte. Das Gift hatte ihn geschwächt und dazu waren seine Sachen nun viel zu groß, weswegen er immer wieder stolperte und auf die Nase fiel, zum Glück bemerkte Kuroko, wegen seiner mangelnden Präsenz, keiner und so stellte auch keiner unangenehme Fragen oder brachte ihn sogar zur Polizei. Nur unter großer Mühe und noch größerer Anstrengung hatte er es geschafft, das Mehrfamilienhaus zu erreichen. Mit einem gezielten Sprung erreichte der Kleine die Klingel und schon kurz darauf erklang Kagamis Stimme aus dem Lautsprecher: „Ja?“ „Kagami, mach die Tür auf. ich brauche deine Hilfe.“, rief der Geschrumpfte nach oben und hoffte das Kagami ihn hörte und dies tat er tatsächlich: „Wer ist da?“ „Ich bin es: Kuroko!“, kam prompt die Antwort, worauf nur lautes Gelächter aus dem Gerät drang: „Echt guter Scherz, aber an seiner Stimme muss du noch feilen.“ Mit diesen Worten nahm Kagami den Finger von der Sprechanlage und wollte wieder ins Wohnzimmer gehen, als es erneut Klingelte. „Hör mir mal zu Kleiner, wenn du noch einmal Klingelst komm ich runter.“, schrie Kagami. Er hoffte, dass sich es damit erledigt hatte, doch es kam noch einmal eine Antwort: „Das wäre schön, allerdings wäre es schöner, wenn ich hoch kommen könnte.“
Nun war Kagami der Geduldspfaden gerissen. Voller Wut stürmte er sie Treppe runter, nur um kurz danach die Tür auf zu reisen und dem Menschen, der ihn genervt hatte, anzuschreien. Er wollte gerade dazu ansetzen, als ihm sie Worte im Hals stecken blieben. Er brauchte einige Momente, bis er verstand, wer da vor ihm stand.
Er war es wirklich, es war kein Scherz gewesen. Er sah genauso aus wie immer, doch er war klein. Kleiner als sonst. Er war ein Kind.
Dem licht klappte die Kinnlade runter und er starrte sein Schatten einfach nur noch so an. „Was ist passiert?“, fragte er, als er sich wieder aus seiner Starre lösen konnte. Es war ihm irgendwie unangenehm und er wusste auch nicht so recht, was er tun sollte. Er stand hier vor der Tür, die zu seiner Wohnung führte, mit eine Kuroko, der so aussah als würde er noch zur Grundschule gehen. „Können wir das drinnen besprechen?“, fragte er und erst jetzt fiel Kagami auf, dass der extrem Kleine am ganzen Körper zitterte, kein Wunder, denn seine normale Kleidung war nun viel zu groß. Kurzer Hand und ohne viel darüber nach zu denken nahm Kagami seinen kleinen Schatten hoch und lief mit ihn hoch zu seiner Wohnung.

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So das war es.
Wie hat es euch gefallen?
Was meint ihr, macht Kagami wegen dem kleinem Kuroko?

Eure Sternfell
 
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