Zu viel des Guten

von mops1980
GeschichteAllgemein / P12
16.03.2017
16.03.2017
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„Oh, zur Abwechslung liegst du wirklich mal im Bett?“, fragte Julia Berger, als sie das Patientenzimmer von Niklas Ahrend betrat. „Ich dachte schon, ich müsste dich wieder im ganzen Klinikum suchen.“
„Ja ja, ich weiß, ich bin ein schwieriger Patient.“ Niklas Ahrend lächelte seine Assistenzärztin gequält an. Wenn er ehrlich war, hatte er es in den letzten Tagen doch übertrieben mit seinen Streifzügen durchs Klinikum. Und dann war er auch noch mit Elias Bähr in den Wald gefahren, um rauszufinden, was seinem Patienten fehlte. Gott sei Dank hatte das niemand mitbekommen.
Gestern war dann Max da gewesen und er hatte mit ihm den selbst gebauten Drachen steigen lassen. Das Glückliche Lachen seines Sohnes klang immer noch in seinen Ohren.
Aber jetzt musste Niklas einsehen, dass er wirklich noch nicht fit war und er Rückenschmerzen hatte.
„Also, einen Sack Flöhe kann man einfacher hüten als dich.“, meinte Julia. „Hast du Schmerzen?“, fragte sie, als sie seinen Gesichtsausdruck sah.
„Nein, geht schon.“, winkte Niklas ab und positionierte sich etwas anders in seinem Bett.
„Niklas, jetzt hör auf, hier den starken Mann zu markieren. Immerhin hast du einen gebrochenen Lendenwirbel. Du als Arzt müsstest doch wissen, was das heißt. Ich geb dir was gegen die Schmerzen, ja?“, erwiderte Julia mit Nachdruck.
„Ja okay, aber kein Wort zu Professor Patzelt.“, ergab sich Niklas.
„Das werde ich ihr wohl kaum verheimlichen können, wenn ich es in deine Akte eintrage.“
„Na toll, ich freue mich schon, wenn sie mir erklärt, dass sie es mir ja gleich gesagt hat.“, meinte Niklas und rollte mit den Augen.
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