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Göttliches Verlangen - Alte Narben

von Fenikkusa
GeschichteRomance, Fantasy / P18 / Het
16.03.2017
07.11.2021
57
127.618
29
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Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
16.03.2017 5.340
 
Göttliches Verlangen - Alte Narben


Liv


***


Es lag eine unangenehme Spannung in der Luft, nachdem ich meine Frage gestellt hatte. Meine Mutter stand mit dem Rücken zu mir und bereitete das Abendessen vor.

Mein Vater war – Ja, wo war er? Das wusste keiner so genau, außer meiner Mutter – arbeiten. Ich wusste nicht warum, aber ich glaubte ihm nicht so ganz, dass er arbeitete, beziehungsweise ich glaubte ihm, dass er arbeitete, aber wusste nicht recht, was er überhaupt trieb, als Manager von irgendwie allem. Von meinem Bruder musste ich gar nicht erst anfangen zu sprechen. Er bereitete unserer Mutter nur Kummer und Sorgen. Kian war ein gigantisches Arschloch. Er hatte es die letzten drei Tage weder für nötig gehalten in die Schule zu gehen, noch nach hause zu kommen, noch sich einmal zu melden und ein Lebenszeichen von sich zu geben. Meine Mutter zeigte es nicht, aber sie machte sich große Sorgen und war zugleich auch wütend auf Kian.

„Von mir aus kannst du mit Lia in den Club gehen, Liv“, lächelte meine Mutter dann sanft und schob den Auflauf in den Ofen, ehe sie mich liebevoll ansah.
„Warum dann diese Anspannung, Mum?“, fragte ich misstrauisch, als sie sich zu mir setzte und ich sie musterte.

Sie hatte wunderschönes, langes, glattes, braunes Haar und smaragdgrüne Augen, die einen fesseln konnten. Ich liebte meine Mutter über alles, auch, wenn ich es oft nicht offen zeigte und ich bewunderte sie zutiefst. Mum war unglaublich stark. Sie hatte meinen, wenige Minuten älteren, Bruder und mich mit neunzehn zur Welt gebracht und danach noch ihr Studium durchgezogen, während sie nebenbei Kian und mich aufgezogen hatte und meinen Vater bändigte. Ich war der Meinung, dass es keine taffere Frau, als meine Mum, gab und sie war nicht nur wunderschön und stark, sie war zugleich auch immer verständnisvoll, sanft und liebevoll. Meine Mutter hatte ihren eigenen Kopf, ihr mangelte es bestimmt nicht an Temperament und sie war an Sturheit nicht zu überbieten und dennoch war sie sehr locker, was meine Erziehung und vor allem die Erziehung meines Bruders anging. Manchmal vielleicht etwas zu locker. Ich überlegte oft, woran es lag. Vielleicht war es einfach ihr Alter. Meine Mum befand sich eigentlich gerade erst in dem Alter, wo Frauen Kinder bekamen und war immer mit Abstand die Jüngste, wenn sie auf Elternabende oder so musste.

„Weil du deinen Vater kennst“, lachte sie und sah mich an.

Mein Vater…Ich vergas. Mein Vater war eine Katastrophe. Wenn es nach meinem Vater ging, durfte ich gar nichts, dabei war ich schon sechzehn! Mein Vater würde mich am liebsten in einen goldenen Käfig sperren, dessen Schlüssel nur er besaß. Er war so unglaublich anstrengend, aber ich liebte ihn trotzdem. Ich durfte im Kindergarten und in der Grundschule nie mit Jungs spielen und auch nur auf Mädchengeburtstage gehen. Als ich dreizehn geworden war und das erste Mal meine Periode bekommen hatte, hatte er mir gedroht mich auf ein Mädcheninternat zu schicken, wo nur Nonnen unterrichteten. Ich durfte Jungs eigentlich nicht mal anschauen und mit ihnen zu reden, war schon die Todsünde schlechthin. Und so kam es dazu, dass ich mit sechzehn noch ungeküsst und Jungfrau war, was mir persönlich total peinlich war. Alle meine Freundinnen waren zu mindestens geküsst. Das war für Halbgötter, wie uns, normal. Unser Libido war nun mal schon sehr früh sehr viel höher und ausgeprägter, als der eines Menschen, auch wenn mein Dad das bei mir nicht wirklich einsehen wollte. Meine Mutter sagte mir immer, dass es nicht schlimm war, dass ich noch unberührt war, da ich oft mit ihr darüber sprach, doch es änderte leider nichts an meinen Bedürfnissen und ich musste immer selbst Hand anlegen. Mum meinte, dass man mit sechzehn wirklich noch etwas jung war. Was ich mich in diesen Momenten jedoch fragte, war, wie sie es geschafft hatte, mit neunzehn schon schwanger gewesen zu sein und was sie in ihrer Jugend so getrieben hatte. Mum war bestimmt kein unbeschriebenes Blatt, aber sie sprach nie über sich und für meinen Vater galt dasselbe.
Einmal hatte ich mich sogar mit meinem Vater geprügelt wegen sowas…Ich hatte ihm gesagt, dass ich nicht bis zu meiner Hochzeit Jungfrau bleiben wollte und hatte ihm dann vorgeworfen, dass er meine Mutter ja auch einfach ohne Rücksicht mit neunzehn geschwängert hatte...Er war richtig sauer geworden. So hatte ich meinen Vater noch nie erlebt und ich wusste bis heute nicht warum…Dad und Mum sprachen beispielsweise auch nicht darüber, wie sie zusammen gekommen waren und das interessierte mich echt brennend, denn meine Mutter war eine echte Göttin und mein Vater ein unglaubliches Trampeltier...Dad war früher bestimmt genau so ein Player gewesen, wie Kian es heute war. Gut sah mein Vater nämlich aus, dass musste ich ihm lassen. Er war groß, hatte schwarzes, kurzes Haar, die selben Augen wie Mum, ein breites Kreuz und einen verdammt ansehlich, trainierten, muskulösen, perfekt definierten, heißen Körper...Ich wusste eigentlich gar nichts über das Leben meiner Eltern…

„Was interessiert mich Dad?“, brummte ich und befürchtete schon das Schlimmste für den herannahenden Abend.  
„Sei nicht so streng mit ihm, Liv“
„Aber Mum! Er ist IMMER da! Ich darf gar nichts, wenn es nach Dad geht!“, beschwerte ich mich und fuhr fort: „Und Kian darf alles! Glaubst du im Ernst, Kian wäre noch ungeküsst oder Jungfrau?! Kian ist mit dreizehn, MIT DREIZEHN, das erste Mal betrunken heim gekommen und Dad hat nur gelacht und noch mehr gelacht, als er am nächsten Morgen verkatert war. Kian wird regelmäßig von der Polizei heim gebracht, weil er und seine Freunde randalieren und er prügelt sich fast jeden Tag! Aber sobald es um mich geht, ist Dad total streng! Gut, ich war mit vierzehn das erste Mal betrunken, aber sonst noch nichts!“
„Ich weiß, dass dein Dad dich im Vergleich zu Kian ungerecht behandelt, aber du bist nun mal seine kleine Prinzessin. Er sieht in dir mich und in Kian sich selbst“
„Aber du darfst auch alles machen, was du willst“, schmollte ich nur, woraufhin meine Mutter lachend den Kopf schüttelte und erklärte: „Glaub mir, dein Vater lässt mich nie aus den Augen, Liv. Ich hatte mit neunzehn noch Babysitter…“
„Mit neunzehn?! Zählt für Dad nicht mal Volljährigkeit?!“
„Nein, tut sie nicht“, lachte meine Mutter nur und strich mir sanft über den Kopf.
„Warum nicht? Ich meine, du bist irre stark, Mum…“
„Weil dein Dad da etwas anders denkt, aber glaub mir, er meint es nicht böse“
„Kannst du ihn nicht heute ablenken? Nur dieses eine Mal. Bitte Mum…“, fragte ich unschuldig und grinste sie frech an.

Man musste dazu sagen, dass Kian und ich schon sehr früh zwangsweise aufgeklärt worden waren, da unsere Eltern nicht sehr dezent waren, was ihr Liebesleben anging. Also Mum versuchte es, aber Dad war es meistens egal und er nahm sich einfach, was er wollte und brauchte. Manchmal fragte ich mich, wie Mum diesen Typen lieben konnte.

„Meine eigene Tochter fragt mich, ob ich nicht vielleicht ihren Vater verführen könnte, damit er abgelenkt ist und sie feiern gehen kann…Was habe ich nur falsch gemacht in deiner und Kians Erziehung?", seufzte meine Mum gespielt theatralisch und fuhr grinsend fort: „Was bekomme ich dafür, Liv? Das heißt für mich nämlich dann, dass ich den nächsten Tag lang humpeln darf…Ich bin eine schreckliche Mutter, ich verhandele mit meiner Tochter über Sex…“
„Nein, du bist eine junge Mutter, die weiß, wie man Spaß hat“, lächelte ich mit großen Welpenaugen und bot dann an: „Ich mach den Abwasch! Eine Woche lang!“
„Ich versuche es, okay?“, flüsterte meine Mutter mir dann verschwörerisch ins Ohr, da mein Vater gerade heim kam.

Ich wusste, dass meine Mum mich verstand. Sie sah alles so viel lockerer als Dad, jedenfalls das, was mich betraf.

„Ist Kian immer noch nicht wieder aufgetaucht?“, fragte mein Dad, der mich und meine Mum musterte.
„Nein. Ich bringe ihn um, wenn er wieder kommt“, brummte meine Mutter missmutig, was dafür sorgte, dass ich eine Gänsehaut bekam.

Ich wusste genau, wie stark meine Eltern waren. Sie waren unglaublich und nicht mal mein Bruder konnte ihnen das Wasser reichen. Ich war eine Tochter des Kronos und Kian war ein Sohn der Gaia und zudem ein wahres Wunderkind. Er war stärker als alle anderen in unserem Alter und teilweise auch stärker als ältere Halbgötter, aber er konnte weder Mum noch Dad besiegen. Das einzige, was ich mich oft in diesem Zusammenhang fragte, war, warum das Haus der Gaia nur aus Kian und meiner Mutter bestand und das Haus des Kronos nur aus mir und meinem Vater. Alle anderen Häuser waren größer, vorallem die der jungen Halbgötterlinien, aber auch darüber sprachen Mum und Dad nicht mit Kian und mir. Sie hatten so viele Geheimnisse vor uns...

„Er tut mir jetzt schon leid“, lachte mein Vater ein kleines bisschen Schadenfroh.
„Ich kenne kein Mitleid mehr, seit du mich damals trainiert hast, Fynn“, lächelte meine Mutter sanft.  

Das war zum Beispiel wieder eine neue Information für mich, die mich neugierig machte. Meine Mutter wurde also früher mal von meinem Vater trainiert. Vielleicht hatten sie sich ja so kennen gelernt?
Naja, auf jeden Fall stand fest, dass meine Familie an sich sehr brutal war. Wenn irgendwem irgendwas nicht passte, wurde sich geprügelt, was für mich und Kian ein super Training war. Obwohl ich auch zugeben musste, dass es eigentlich immer seine oder meine Schuld war, dass es zu Streitereien und Kämpfen kam. Wir waren als Kinder schrecklich gewesen und es tat mir im Nachhinein auch leid für meine Eltern. Schon während Mums Schwangerschaft waren wir schuld daran gewesen, dass ihr Bauch voller Blutergüsse gewesen war, da wir in ihr so feste um uns getreten hatten und als wir dann auf der Welt waren, wurde es nicht einfacher für Mum und Dad. Wir hatten, wenn man meinen Eltern Glauben schenken mochte, enorme Kräfte für unser Alter und wir hatten sie absolut nicht im Griff. Es war nicht selten gewesen, dass wir Mum etwas gebrochen hatten, wenn wir trotzig gewesen waren oder einen Heulkrampf gehabt hatten und sie nur versucht hatte uns zu beruhigen. Als wir dann unsere rebellischen Phasen hatten, sowohl Mum, als auch Dad gegenüber, hatten unsere Eltern irgendwann begonnen, zurück zu schlagen und so worden aus Schreiereien meistens Trainingseinheiten, bis sich die Gemüter wieder beruhigt hatten. Es waren liebevolle Schlägereien, wenn man es so nennen wollte und nicht untypisch für Halbgötter. Immerhin konnten die Eltern sich ja nicht immer, von ihren Sprösslingen, die nicht Herr ihrer Kräfte waren, die Knochen brechen lassen.

Ich beobachtete, wie meine Mutter begann den Tisch für vier Personen zu decken und dann das Abendessen aus dem Ofen nahm. Mein Vater setzte sich neben mich und wir begannen zu essen, bis meine Mutter plötzlich aufmerksam aufschaute und gereizt einen Finger bewegte. Man hörte es vor der Tür nur scheppern und ich lachte schadenfroh in mich hinein, als meine Mutter die Treppe runter zur Eingangstür schritt, diese öffnete und dann meinen Bruder böse anfunkelte, dessen Körper sich in den Boden vor unserer Tür drückte. Ich stellte mich an das Geländer der zweiten Etage und schaute runter, in die erste Etage, die offen mit der zweiten verbunden war. In der ersten Etage befanden sich die Eingangstür, ein kleiner Flur, ein riesiges Bad, Kians Zimmer, mein Zimmer, eine kleine Rumpelkammer und eine kleine Vorratskammer. Die Treppe führte von unten auf diese zweite, offene Etage und hier befanden sich, Wohnzimmer, Küche und ein weiteres kleines Badezimmer, was aber auch nur klein wirkte, da meine Mutter dort die Wäsche machte. Eine Etage über mir, in der dritten Etage, war ein gigantisches Bad, das Büro meiner Eltern und das riesige Schlafzimmer meiner Eltern, welches allerlei Möglichkeiten zum Thema Sex bot.

„Ich höre, Kian?“, mahnte meine Mutter, die meinen Bruder am Ohr packte, hoch riss und an den Esstisch zerrte.
„Ich habe nichts gemacht, Mum! Und die Schwerkraft gegen mich zu verwenden ist unfair! Du bist viel stärker, als ich!“, fauchte mein Bruder, der sich schmerzerfüllt sein Ohr hielt und sich setzte.

Auch ich ging zurück an den Esstisch und nahm wieder Platz.

„Du verschwindest einfach so drei Tage?! Aber das ist fair oder was?!“, donnerte meine Mutter sauer, was sogar mich zusammenzucken ließ.
„Ich war ja nicht einfach so weg! Ich war nicht mal alleine!“, fauchte mein Bruder zurück.
„Ach was?!“, knurrte meine Mutter.
„Ich war mit Ray unterwegs!“, brummte mein Bruder eingeschnappt.
„Ich bring ihn um“, meldete sich nun mein Vater zu Wort, der entschlossen auf stand.
„Einen Scheiß wirst du, Fynn!“, meinte meine Mutter entschlossen und ich betrachtete einfach nur die Streiterei der drei.

Irgendwo war es auch witzig, weil ich genau wusste, dass es keiner der drei wirklich ernst meinte, obwohl ich mir bei meinem Vater nicht so ganz sicher war. Er und Ray führten eine innige Hassliebe, während meine Mutter und Ray gut befreundet waren. Ich selbst kannte Ray nur vom flüchtigen Sehen her. Ich hatte ihn noch nie so wirklich wahr genommen, doch mein Bruder hielt sich regelmäßig bei ihm auf und trainierte mit ihm oder so. Ich wusste nur, dass Ray ein Sohn des Hephaistos war und mit im Rat der Halbgötter saß und das meine Eltern ein inniges Verhältnis zu ihm hatten, warum auch immer.
Den Rat der Halbgötter gab es noch nicht so lange. Die Generation meiner Eltern hatte diesen Rat gegründet und es saß ein würdiger Vertreter jedes Hauses in diesem Rat. Es war also jetzt schon klar, dass mein Bruder und ich auch später in dem Rat sitzen würden. Der Rat, gemischt aus Halbgöttern der alten Linie und Halbgöttern der jungen Linie, kümmerte sich um alle Angelegenheiten der Halbgötter. Meine Eltern sagten, dass der Rat gegründet wurde, um den Frieden zu wahren.
Für mich und meinen Bruder war es fast unvorstellbar, dass es mal nicht friedlich gewesen sein sollte, da wir alle friedlich Tür an Tür miteinander lebten, aber unsere Eltern weigerten sich auch an dieser Stelle uns weiter auf zu klären. Sie weigerten sich auch zu erklären, warum wir Halbgötter nicht mit den Menschen zusammen lebten. Ich hatte noch nie einen echten Menschen gesehen, dabei wollte ich so gerne. Wir lebten immer nur in gewissen Regionen, abgegrenzten Bereichen, abgekapselt von den Menschen, oder auf den Inseln unserer Häuser. Es war, als würde es ganz viele kleine Olympe geben, die die Menschen fürchteten. Ich verstand es einfach nicht. Ich war mir sicher, dass da viel mehr dahinter steckte und das meine Eltern da mit drin hingen. Sie meinten, sie würden es erklären, wenn Kian und ich älter wären. Älter als sechzehn…
Fakt war, dass es heut zu Tage nur winzige Rivalitäten auf sportlicher Ebene zwischen Halbgöttern der alten Linie und Halbgöttern der jungen Linie gab…
Außer man schaute sich meinen Vater und Ray an…Die schlugen sich regelmäßig die Köpfe ein, aber es interessiert mich auch nicht, was alte Männer taten, obwohl mein Vater und Ray ja auch noch nicht so alt waren…  

„Ray kann nicht schuld daran sein, dass Kian die Schule schwänzt!“, brummte mein Vater nur.
„Du bist nur sauer, weil es Ray ist, ansonsten wär es dir egal, Fynn! Ich werde mit ihm reden…“, bemerkte meine Mutter.
„Lu…“, brummte mein Vater, der alles andere als begeistert war.
„Was haben du und Ray gemacht?“, fragte ich meinen Bruder neugierig, während meine Eltern weiter stritten.
„Nichts, was Vater dir erlauben würde, Liv“, grinste Kian fies, woraufhin ich ihm unter dem Tisch gegen das Bein trat.  
„Kian!“, donnerte meine Mutter dann, als sie und mein Vater sich auf irgendwas geeinigt hatten.
„Ja?“, fragte mein Bruder kleinlaut, da er irgendwo auch gigantischen Respekt vor unseren Eltern hatte, ebenso wie ich, aber wir vergaßen diesen oftmals.
„Du verlässt dieses Wochenende nicht dieses Haus“, murrte meine Mutter sichtlich angepisst.
„Aber Mum…“, quengelte Kian, wie ein kleines Kind.
„Nichts da Mum! Es wäre mir fast egal gewesen, wenn du dich wenigstens gemeldet hättest! Aber nein, du kannst dein Handy ja nicht benutzen! Du kannst den Schulstoff aufarbeiten, damit dir nicht langweilig wird“, brummte meine Mutter streng.
„Dad?“, fragte Kian und hoffte auf Mitleid.
„Lu, sei nicht so hart…Immerhin war es Rays Schuld und Kian ist schon sechzehn“, seufzte mein Vater, woraufhin sich meine Mutter nur genervt gegen die Hand den Kopf schlug.

Ich hatte etwas Mitleid mit ihr, da Dad immer gegen Ray war und Kian dementsprechend oft davon kam.  

„Liv ist auch sechzehn“, bemerkte meine Mutter dann trocken und ich freute mich riesig, dass sie sich für mich einsetzte.
„Das ist was anderes“, brummelte mein Vater missmutig.
„Ist es nicht“, lächelte meine Mutter zuckersüß, woraufhin mein Vater nur ergeben meinte: „Kian, Hausarrest…“
„Ich bin viel zu alt für Hausarrest!“, beschwerte sich mein Bruder und ich grinste schadenfroh bis über beide Ohren.
„Du bist viel zu jung, um für drei Tage abzuhauen“, entgegnete meine Mutter streng und damit war die Diskussion beendet.

Mein Bruder verschwand lautstrak in sein Zimmer und man hörte nur, wie er irgendwas kaputt machte. Mein Vater seufzte und verließ dann nochmal das Haus, woraufhin meine Mutter mich angrinste und mit mir auf mein Zimmer ging.

„Und, warum ist dir der Abend im Club so wichtig, Liv?“, fragte sie neugierig, als ich mein schwarzes, langes, glattes Haar kämmte und mich schminkte, bevor ich ein schwarzes, kurzes, enges Kleid und hohe Schuhe anzog.
„Weil da vielleicht jemand ist, den ich mag…“, gab ich leise zu, aus Angst, dass mein Vater irgendwo sein und uns hören könnte.
„Daher weht also der Wind“, grinste meine Mutter verständnisvoll und fuhr trocken fort: „Solang ihr verhütet, soll es mir egal sein.“
„MUM!“, rief ich peinlich berührt und sah zu Boden, woraufhin mich diese nur liebevoll auslachte.

Ich konnte mit meiner Mutter einfach über alles reden, eben weil sie so jung und locker war. Sie hatte immer ein offenes Ohr für meine Probleme und war sowas ähnliches wie meine beste Freundin. Ich war echt froh, dass ich so ein gutes Verhältnis zu meiner Mutter hatte. Meine Freundinnen beschwerten sich immer nur über ihre Mütter und ich hielt mich dezent zurück, da ich auch nicht uncool wirken wollte. Obwohl es wahrscheinlich egal wäre, da alle meine Freundinnen meine Mutter megacool fanden.
Meine Mum zwinkerte mir einmal kurz zu, als mein Vater wieder kam und ich wusste, worauf ich nun warten musste. Ich gab es ja zu, meine Mutter und ich zogen das öfter durch, damit ich auch mal was unternehmen konnte, ohne dass Superdaddy hinter mir her war. Nachdem meine Mum mein Zimmer verlassen hatte, hörte ich sie leise mit meinem Vater sprechen, ehe sie verstummten und man deutlich hörte, wie nur eine Person die Treppe hoch ging. Mein Vater trug meine Mutter immer, wenn er es eilig hatte ins Schlafzimmer zu kommen. Ich grinste freudig und wartete dann noch etwas, bis man das Liebesspiel meiner Eltern leise vernehmen konnte. Das war mein Startsignal, ich öffnete leise mein Fenster und stahl mich dann durch die Nacht davon. Mitten auf der nächtlichen Hauptstraße von Taian, der Name der Stadt, in der ich lebte, traf ich mich mit meiner besten Freundin, Lia. Sie sah wie immer Hammer aus. Lia trug ein rotes Kleid, welches ihre Kurven perfekt betonte und war im Gesamten, wie immer sehr aufreizend. Ihre braunen, lockigen Haare fielen über ihre prallen Brüste und ihre bernsteinfarbenen Augen konnten einen nur verführen. Man musste dazu sagen, dass sie eine Tochter der Aphrodite war und diese Frauen immer bezaubernd aussahen. Zum Pech der Männerwelt tat Lia so, als wäre sie lesbisch, aber es störte mich nicht im Geringsten.

„Du hast es echt raus geschafft, Liv?!“, fragte sie begeistert und nahm mich leise quietschend in den Arm.  
„Ja! Meine Mutter beschäftigt meinen Vater...“, stockte ich und befreite mein Gesicht aus ihrem Busen.
„Deine Mum ist die Beste“, grinste Lia nur, ehe wir zu besagtem Club liefen.
„Ist sie echt. Mein Vater hätte niemals ja gesagt...", seufzte ich, als wir hinein gingen.
„Und? Wie willst du ihn ansprechen?“, schnurrte Lia und deutete durch die tanzende, betrunkene Masse auf den Typ jeder Mädchenträume.

Er hieß Nick und war in unserer Klasse. Er war, neben meinem Bruder und ein paar älteren Halbgöttern, einer der heißesten und beliebtesten Halbgötter der Schule. Er war ein Sohn des Hades, hatte einen dunkelblonden Undercut und onyxfarbene Augen, sowie einen sehr ansehnlichen, muskulösen Körper, ein breites Kreuz und das charmanteste Lachen der Welt.

„Ich denke gar nicht“, lächelte ich schüchtern und wir holten uns ein Bier.
„Warum nicht, Süße? Du bist wunderschön! Wenn du bi oder lesbisch wärst, wärst du sowas von mir und glaub mir, ich habe hohe Ansprüche…Also los! Geh! Sprich ihn an“, drängte Lia mich spaßhaft sanft und versuchte mir Mut zu machen.
„Und was, wenn ich mich blamiere? Ich habe doch gar keine Erfahrung…“, murmelte ich verlegen und drehte mir nervös eine Haarsträhne um den Finger.
„Ich habe dir schon oft angeboten an mir Erfahrung zu sammeln, aber das wolltest du nicht, also ran an den Mann“, grinste Lia breit.
„Und mein Vater?“, fragte ich panisch, als sie mich auf Nick zu schob.
„Deine Mutter regelt das. Keine Ausreden mehr, Liv“, lächelte Lia nur, die mir den letzten Stoß gab, der mich vor Nick stolpern ließ.

Ich drohte tatsächlich zu fallen, doch ehe es dazu kam, schob sich ein starker Arm unter meinen Bauch und drückte mich sanft wieder nach oben.

„Danke“, stammelte ich und sah Nick verlegen in die Augen, während ich schnell mein Haar zurück strich.
„Kein Problem, wir trinken alle mal etwas zu viel“, lächelte er und musterte mich dann neugierig.
„Ich habe eigentlich nicht so viel getrunken. Ich wurde geschubst“, brummte ich und tötete Lia schnell mit einem Blick, der ihm nicht entging.  
„Auch kein Problem, das passiert“, grinste er und fragte dann: „Magst du tanzen, Liv?“
„Du kennst meinen Namen?“, fragte ich überrascht und nickte nur, ehe wir begannen uns auf den Rhythmus der Musik zu bewegen.
„Klar, wir sind in einer Klasse. Du bist Klassenbeste und dein Bruder, Kian, konkurriert mit mir um den Platz des heißesten Kerls unseres Jahrgangs“, grinste er frech und wir sahen zu, dass wir immer ein neues Bier hatten, vor allem ich, da der Alkohol mich lockerer machte.
„Kian ist ein Idiot“, seufzte ich nur und verlor mich in Nicks Augen.
„Das mag sein, aber die Weiber fliegen auf ihn“, lächelte Nick sanft, der vorsichtig seine Arme um meine Taille schlang und mich näher an sich heran zog.
„Sagst gerade du“, hauchte ich verlegen und rückte näher an ihn.
„Ich bin wählerisch. Ich nehme nicht jede“, entgegnete er ruhig und strich mir eine vorfallende Strähne wieder hinters Ohr.
„Kian nimmt jede. Du weißt gar nicht, wie schlimm das ist, wenn man Tür an Tür lebt“, seufzte ich genervt.
„Nein, weiß ich nicht, ich habe nur einen eigentlich ganz coolen, älteren Bruder“, lächelte Nick sanft und seine Hände glitten auf meinen Po, was mich rot werden ließ und dafür sorgte, dass ein wohliger Schauer über meinen Körper rannte.
„Wo ist Kian überhaupt heute?“, fragte Nick dann und zog mich noch dichter an sich.
„Der hat unsere Mutter sehr verärgert und hat Hausarrest, oder auch nicht“, seufzte ich, als ich meinen Bruder erblickte, der den Club betrat und sich mit einem breiten Grinsen von unzähligen Frauen umgarnen ließ, die seine sichtbaren Tattoos nach fuhren und nach seinem Körper gierten.  

Ich war nicht die Einzige, die von Mums Ablenkungsmanöver profitierte und es regte mich auf, dass Kian immer davon kam. Doch als ich Lia erblickte, die mir zwei Daumen hoch zeigte und dann weiter mit einer Frau rumknutschte, konzentrierte ich mich wieder auf mich und Nick.

„Ist nicht leicht mit so einem Badboy und Player als Bruder, was?“, lächelte Nick sanft, der mich immer weiter in eine ruhigere Ecke tanzte.
„Nein, es ist nicht leicht", gab ich leise zu und realisierte, dass Nick im Begriff war, mich zu küssen.

Mein Herz schlug mir bis in den Hals und ich fieberte auf meinen ersten Kuss, mit dem heißesten Kerl meines Jahrgangs hin, doch irgendwas in mir blockierte. Irgendwas fühlte sich nicht richtig an und ich schreckte etwas zurück.

„Alles okay, Liv?“, fragte Nick überrascht an meine Lippen.
„Ich weiß nicht…“, flüsterte ich verunsichert und Nick lächelte überrascht, als er leise fragte: „Kann es sein, dass du noch unberührt bist?“
„Ja“, hauchte ich beschämt.
„Hey, kein Grund zur Scham…Das ist viel besser, als all die Weiber, die es mit jedem treiben. Es ist süß“, beruhigte er mich sanft und hob mein Kinn an.
„Du lügst nicht?“, fragte ich total verunsichert und beschämt.
„Nein…Darf ich mir deinen ersten Kuss holen, Liv?“, raunte er charmant an mein Ohr und strich wieder verführerisch mein Haar zurück.

Ich wollte gerade ja sagen, wurde jedoch zurückgezogen und jemand anderes übernahm das Antworten für mich.

„Und du willst sie zu so einem Weib machen“

Ich seufzte und rechnete mit meinem Vater, doch als ich zurückblickte erkannte ich diesen Ray.

„Ist das nicht, Livs Entscheidung?“, fragte Nick bissig.
„Seit ein paar Minuten nicht mehr. Es ist nach zehn, ihr müsst jetzt eh alle abziehen. Ihr seit minderjährig“, lächelte Ray nur, packte mich dann am Arm und zog mich mit sich aus dem Club.

Ich beobachtete, wie tatsächlich alle unter 18jährigen rausgeschmissen wurden und alle ihrer Wege gingen, doch Ray dachte nicht daran mich los zu lassen. Er ließ erst von mir ab, als wir weit entfernt vom Club waren und zog mich dann grob vor sich, damit ich ihm in die Augen sah.

„Was tust du?! Wer bist du?! Mein Vater?! Raus aus meinem Privatleben!“, fauchte ich ihn an und riss mich los.
„Ich bewahre dich vor einem großem Fehler. Dieser Kerl war nur darauf aus dich flach zu legen und dann fallen zu lassen“, erklärte Ray ruhig.
„Woher willst du das wissen?!“, fragte ich bissig.
„Ich bin ein Sohn des Hephaistos, Kleine…Sein Körper war heiß vor Verlangen. Ich spüre sowas“, erklärte Ray nur trocken.
„Du hast keine Ahnung!“, blaffte ich und versuchte davon zu laufen, doch er packte mich nur und schliff mich wieder hinter sich her.
„Dein Vater hätte mich umgebracht, hätte ich das zugelassen“, entgegnete Ray nur, der mich weiter zog, bis wir vor einem großen Gebäude hielten, wo mein Bruder bereits auf der Treppe hockte und wartete.
„Ehy, Ray! Kann ich bei dir pennen? Mum und Dad treiben es wieder miteinander“, meinte Kian ungeniert, bis er mich erblickte und dann gehässig grinste: „Chance verspielt flachgelegt zu werden, Liv?“
„Was bin ich? Euer Babysitter? So wurde das damals nicht abgesprochen“, seufzte Ray, doch ich fiel ihm ins Wort, da ich Kian anblaffte: „Halt dein Maul, du bist die billige Hure.“
„Sag das nochmal!“, fauchte Kian erbost.
„Du bist die Hure, nicht ich! Wer treibt es denn mit jeder?! Ehw, ich bin Kian! Ich bin so geil, weil ich rauche, saufe, tätowiert bin und es mit jeder treibe!“, äffte ich ihn nach.
„Wer lässt sich denn mit Leichtigkeit von Nick verarschen, belügen und fast benutzen? Wer muss sich denn von Ray den Arsch retten lassen?!“, lachte mein Bruder mich aus.
„Er wollte mich nicht benutzen!“, fauchte ich erbost.
„Klar, Liv! Sei nicht so naiv gottverdammt, ist ja peinlich! Nick ist wie ich. Machs dir selber, damit fährst du besser“, grinste mein asozialer Bruder.

Bevor wir weiter streiten konnten, knallte Ray unsere Köpfe zusammen und seufzte theatralisch.

„Mir reicht es! Kian, das was ich hier gerade mache, ist als Bruder eigentlich deine Aufgabe! Warum könnt ihr beide nicht auf eure Eltern hören?!“, brummte er und wandte sich dann an mich: „Ich meine, dass du nicht auf deinen Vater hörst, kann ich verstehen, aber warum nicht auf deine Mutter, Liv?“
„Meine Mutter hat es erlaubt“, brummte ich nur, woraufhin Ray wieder seufzte und uns dann beide mit sich rein winkte.

Er zog uns die Couch aus und Kian gab mir angepisst sein Shirt, damit ich nicht in meinem Kleid schlafen musste, während er sich einfach bis auf seine Boxershorts auszog. Ich musste zugeben, dass mein Bruder schon echt heiß war und ich die ganzen Frauen irgendwo verstehen konnte, aber es war noch lange kein Grund, mich so zu behandeln. Er hatte mir eben sehr weh getan mit seinen Worten und ich unterdrückte nur schwer meine Tränen, als er sich neben mich legte und wir uns zudeckten, während Ray in sein Schlafzimmer verschwand.

„Liv?“, fragte Kian nach einiger Zeit leise.
„Was willst du?“, fragte ich fast lautlos und verkroch mich in seinem Shirt, da er doch ein gutes Stück größer war als ich.
„Es tut mir leid. Ich war zu hart zu dir…Aber ich hasse diesen Proleten einfach und weiß, dass er es nicht ernst mit dir meint. Du hast was Besseres verdient“, erklärte er sich leise.
„Danke…Ich weiß, dass du irgendwo recht hast, aber es ist alles so scheiße…Ich leide unter meiner Unberührtheit“, gab ich fast lautlos zu, was dafür sorgte, dass mein Bruder sich überrascht zu mir umdrehte.
„Das musst du wirklich nicht. Und du bist auch nicht auf so ein Arschloch angewiesen, also halt dich bitte fern von Nick. Glaub mir, viele Kerle schwärmen für dich, wissen nur nicht, wie sie dich ansprechen sollen, weil du so weit entfernt wirkst, weil du wunderschön, intelligent und vieles mehr bist…Und das sage ich nicht nur, weil du ich in weiblich bist“, ärgerte er mich sanft und nahm mich tröstend in den Arm.
„Ich hasse dich so sehr, wie ich dich  liebe“, flüsterte ich, ehe mir ein paar Tränen über die Wangen liefen.
„Ich dich auch“, lächelte Kian sanft, der meine Tränen wegwischte, bis ich eingeschlafen war.

Das war einer der wirklich seltenen Momente, wo mein Bruder und ich unsere Zuneigung zueinander zugaben. Wir stritten zu achtzig Prozent unserer Lebenszeit, doch wir liebten uns auch irgendwo. Immerhin waren wir Zwillinge. Doch die schöne Ruhe wurde am nächsten Morgen von meinem saueren Vater zerstört, der Ray wortwörtlich die Tür eintrat, woraufhin Kian und ich aus unseren Träumen hochschreckten.

„Fynn…Komm runter“, brummte Ray, der verschlafen aus seinem Zimmer geschlappt kam.
„Willst du mich verarschen?! Liv darf nicht feiern gehen und Kian hat Hausarrest!“, fauchte mein Vater nur, der uns so erblickte.
„Das Kian mal wieder Scheiße gebaut hat ist mir klar, aber laut Liv war das bei ihr abgesprochen“, murmelte Ray, der sich erst mal einen Kaffee machte und Superdaddy ignorierte.
Mein Vater blickte mich kurz irritiert an und dann zu meiner Mutter, die etwas verspätet auch hier ankam: „Lu…Du steckst nicht wirklich wieder mit Liv unter einer Decke, oder?“
„Ich? Nie“, lachte meine Mutter und kam dann zu mir und Kian gehumpelt.
„Womit habe ich das verdient?“, seufzte mein Vater.
„Wahrscheinlich damit, dass du Mum heiß findest und ihr nicht widerstehen kannst“, bemerkte Kian trocken, der sich anzog.
„Wahrscheinlich“, stimmte mein Vater geschlagen zu und funkelte Ray bitterböse an, als meine Mutter sich bei ihm bedankte, da er uns aufgesammelt hatte.

Ich würde fast schon sagen, dass mein Vater eifersüchtig war, aber warum war mir ein Rätsel und Ray wirkte irgendwie verliebt in meine Mutter und gehässig gegenüber meinem Vater.

„Lu, bringst du Liv noch zum Frauenarzt?“, bat mein Vater, als wir alle wieder zuhause waren.
„DAD!“, blaffte ich peinlich berührt.
„Fynn…Ich denke nicht, dass das von Nöten ist…“, seufzte meine Mutter, konnte sich aber ein Lächeln nicht verkneifen, da mein Vater so überfürsorglich war.  
„Dad, das ist echt nicht nötig. Ich war den ganzen Abend in ihrer Nähe, da war rein gar nichts. Liv ist viel zu verklemmt für sowas“, entgegnete Kian und verschwand dann in sein Zimmer.

Nach langem hin und her gab mein Vater sich geschlagen und ich war Kian so viel dankbar, wie ich auch sauer auf ihn war.

Dieser Idiot…



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Dies ist meine Fortsetzung zu meiner Geschichte „Göttliches Verlangen - Alte Zwietracht“. Man muss den ersten Teil jedoch nicht gelesen haben, da es um die Kinder von Fynn und Lucia (Lu) geht, die selber von ihren Eltern im Dunklen stehen gelassen werden. Sprich, sie werden der Vergangenheit ihrer Eltern eh früher oder später auf die Spur kommen und ich werde die schon bestehende Geschichte immer wieder knapp zusammenfassen, wenn die Kinder etwas Neues erfahren oder herausfinden. Entscheidet selbst ^-^ Hier noch der Link zu „Göttliches Verlangen - Alte Zwietracht“

Göttliches Verlangen - Alte Zwietracht
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