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Eine etwas andere Klassenfahrt

GeschichteDrama, Angst / P16 / Gen
Alina Karin Noske Natascha OC (Own Character) Stefan Vollmer
15.03.2017
22.04.2017
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15.03.2017 729
 
Die Osterferien sind vorbei und die Klassenfahrt vom G-Kurs an die Nordsee steht an. Die Schüler treffen am ersten Morgen nach den Ferien um 08h auf dem Schulhof der GSG ein, wo der Vollmer und der Bus schon bereitstehen. Mit dabei ist auch eine neue Schülerin in Vollmers G-Kurs, namens Lina. Sie ist 16 Jahre alt und in den Ferien mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder Tim nach Köln gezogen und wird von nun auf die GSG gehen. Nur die Noske fehlt noch. Erst kurz vor Abfahrt kommt sie völlig abgehetzt an der Schule an.
SV: „Na, verschlafen?“
KN: „Ha ha, können wir los?“
SV: „Sind schon unterwegs.“
Mit diesen Worten steigen Stefan und Karin in den Bus und dann geht’s auch schon los. Im Bus herrscht eine gute Stimmung. Alle unterhalten sich und machen Selfies. Nur Lina und Frau Noske scheinen mit ihren Gedanken woanders zu sein, was Stefan sehr wohl bemerkt. Als sich die ganze Fahrt über nichts ändert, beschließt Stefan zuerst Karin anzusprechen, da sie direkt neben ihm sitzt und aus dem Fenster sieht.
SV: „Na, woran denkst du?“
KN: „Hm, wie bitte?“ Sagte Karin erschrocken, als Stefan sie vorsichtig ansprach.
SV: „Du scheinst so in Gedanken, da dachte ich, ich frag mal, woran du denkst.“
KN: „Achso, ehm, nicht so wichtig…“
SV: „Dann kannste es ja sagen.“
KN: „Es ist wirklich nicht von Bedeutung. Oh sieh mal, wir sind da.“
SV: „Stimmt.“ Sagte Stefan irritiert und stellte fest, dass es schon früher Abend ist.
Alle steigen aus dem Bus aus und betrachten die Unterkunft. Ein großes Ferienhaus. Bevor alle ihr Gepäck aus dem Bus holen, verteilen Stefan und Karin die Zimmer. Lina ist zusammen mit Alina und Natascha auf einem Zimmer, der Rest wird auch verteilt. Die Jugendlichen haben ihre Zimmer im ersten Stock, während das Betreuerzimmer im Erdgeschoss ist. Stefan und Karin teilen sich das Betreuerzimmer für die Dauer der Klassenfahrt.. Als alle ihre Sachen verstaut haben, wollen die meisten der Schüler zur Entspannung noch ans Wasser, welches sich nur 200 Meter vom Haus entfernt befindet. Stefan und Karin haben nichts dagegen, doch da Lina als einzige nicht mit möchte, muss ein Lehrer im Haus bleiben. Stefan erklärt sich bereit dazu, also geht Karin mit dem Rest zum Strand. Währenddessen räumt Stefan noch seinen letzten Kram zurecht und möchte dann das Abendbrot vorbereiten. Hilfe holt er sich dabei von der daheimgebliebenen Lina und beginnt beim Vorbereiten einen Smalltalk mit ihr.
SV: „Sag mal, ist dir bei den Temperaturen nicht warm in dem Pulli?“
L: „Nein, geht schon.“
SV: „Und du hattest keine Lust mit an den Strand zu gehen?“
L: „Nein, nicht wirklich.“
SV: „Ist bestimmt komisch, neu in einer Klasse zu sein und am ersten Schultag gleich auf Klassenfahrt zu fahren, hm?“
L: „Ja, das ist wirklich ein bisschen komisch. Aber zum Glück scheinen alle ganz nett zu sein.“
SV: „Das stimmt.
Gerade als sie fertig geworden sind den Tisch mit Brot und diverse Aufschnitt zu decken, kommen auch schon die Anderen wieder und freuen sich über das schon fertige Essen. Alle essen gemeinsam und gehen danach auf ihre Zimmer. Lina möchte vor dem Schlafen gehen noch ins Bad, doch erhält dann plötzlich einen Anruf. Sie geht ran und am anderen Ende ist ihr Vater Hans, von dem sich seine Mutter vor dem Umzug getrennt hat. Zum telefonieren geht sie auf den Flur.
L: „Was ist?“
H: „Wo seid ihr?“
L: „Geht dich gar nichts an!“
H: „Ich will dich sehen!“
L: „Ich dich aber nicht!“
H: „Komm schon, es war doch immer ganz schön.“
L: „Lass mich endlich in Ruhe!“
Lina legt auf und bekommt plötzlich eine Panik. In ihr baut sich immer mehr Druck auf und sie sieht nur noch einen Ausweg. Hecktisch geht sie zurück ins Zimmer, schnappt sich ihre Kulturtasche und rennt ins Bad. Alina und Natascha sind irritiert, warten aber erstmal ab. Im Badezimmer schließt Lina sich derweil in einer Toilettenkabine ein, zieht ihren Pulli aus, wühlt in ihrer Kulturtasche und holt eine Rasierklinge hervor. Sie atmet einmal tief durch, dann verpasst sie ihrem Unterarm einen Schnitt. Nicht der erste wohlgemerkt. Sie sieht sich das kommende Blut an und empfindet es als Erleichterung. Damit die anderen nichts merken klebt sie sich nach einer Weile ein Pflaster auf die Wunde, zieht sich ihren Pulli wieder an, was etwas schmerzte und geht zurück ins Zimmer.
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