On écrit sur les murs~

OneshotRomanze, Freundschaft / P12
08.03.2017
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Willkommen! ^^
Ein kleiner OS zu meinem Anfallmanga von Jun Mochizuki - The case study of Vanitas, Vanitas no carte, Vanitas no shuki. ^^
Zu dem französischen Lied "écrit sur les murs" von "Kids United", den wohl tollsten Kindern der Welt.
Ich hoffe, es gefällt euch, die Übersetzung findet ihr im Internet, tut mir leid. ^^'
Generell geht es darum, dass eine Gruppe junger Menschen Wünsche und Namen der Leute, die sie lieben, Hoffnungen und Nachrichten für die Zukunft an eine Wand schreiben, damit sie nie vergessen werden.

~Schnuff

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On écrit sur les murs les noms de ceux qu'on aime,
des messages pour les jours à venir
On écrit sur les murs à l'encre de nos veines
On dessine tout ce que l'on  voudrait dire.

Die Farbe war überall – auf ihren Kleidern, ihren Haaren, den Gesichtern, auf der Straße und im Himmel.
Ein blauer Spritzer war auf dem Gesicht des Größeren, seine hellen Haare hoben sich von seiner dunklen Hautfarbe ab.
Die Farbe war genau auf seiner Nasenspitze, weitere Punkte verteilten sich auf seinen Wangen, seinem Kinn und der Stirn.
Er stand vor einem großen 'Hoffnung' in der Farbe des Blutes, die der kleinere in der Hand hatte.
Er hatte allerdings keinen Schwamm und Farbtopf, sondern eine Spraydose und sein schwarzer Pullover sah aus, als wäre er in Blut getaucht.
Er hatte ein breites Grinsen im Gesicht, als er ein Peace-Zeichen sprühte, dann die gelbe und grüne Spraydose nahm und dieses mit den verschiedensten Formen verzierte.
Es war mitten am Tag, aber so abgelegen, dass niemand herkommen würde.
Die Sonne strahlte auf sie herab, ihre Haare glänzten, der Kleine hatte die schwarzen Strähnen zu einem Zopf gebunden, der mittlerweile aber auch mehr rot, grün, blau und gelb war, er sah aus wie ein Regenbogen selbst.
Der Große warf den Schwamm einfach ein Mal an die Wand, dann machte er daraus ein 'Frieden', was sofort schwarzen Schatten bekam.
Seine kurze, karierte Hose war mittlerweile auch mehr gepunktet, aber es war ihm egal.
Er fühlte sich frei.
Das, was an der Wand stand, waren ihre Wünsche, Nachrichten an die Zukunft, damit die Menschen, die in einhundert Jahren geboren werden würden, schauen können, ob diese Wünsche schon eingetreten waren.
Liebe – wieder in Rot, eine kleine Rose daneben und die beiden Männer grinsten sich an.
Das Grinsen wurde zu einem Lächeln und sie nahmen sich an die Hände.
Der Schwarzhaarige sprühte weiter, mit einer Hand, einen Namen.
Domi.
Mit lila wurde auch ein 'Jeanne' angemalt.
So ging es eine ganze Weile, bis da auch Luca, Dante, Johann,  und Riche standen.
Die Finger verschränkten sich miteinander, vorsichtig, um dem anderen nicht weh zu tun und sie sahen sich in die Augen.
Blind entstand ein 'Noé', in blau, direkt neben 'Freundschaft' und ebenfalls ohne hinzusehen ein 'Vanitas' neben 'Glück'.
„Hey“, flüsterte Vanitas, so leise, dass er glaubte, dass der Andere es gar nicht hören konnte, doch er tat es und sah ihn an, die stechend purpunen Augen durchbohrten ihn.
Sie wirkten jedes mal wie ein Zauber auf ihn.
„Noé... was ist, wenn wir uns irgendwann vielleicht doch verlieren?“
Der Händedruck verstärkte sich.
„Lass uns darüber erst nachdenken, wenn es so sein sollte, ok? Ich habe es zumindest nicht vor.“
Er beugte sich zu ihm herunter, die freie Hand an dem zierlichen Rücken, er konnte die leicht klebrige, limonengrüne Farbe auf dem schwarzen Stoff spüren.
„Ich auch nicht... Ich liebe dich.“ Es war schüchtern, auch wenn sie es schon so oft gesagt haben, sie offenbarten trotzdem immer wieder ihr inneres.
Noé, um dem Kleineren beizustehen, Vanitas um zu seinen Gefühlen zu stehen, sich nicht mehr zu verstecken und er selbst zu sein.
Fast gleich darauf kam der Kuss und er war bunter als das Graffiti an der Wand.
Die Sonne sank tiefer, die Farben an der Wand trockneten, und der Kuss endete irgendwo zwischen dem Himmel und der Erde, in einem Wirbel von all den Wörtern an der Wand, mit einem glücklichen Lachen.

On écrit sur les murs la force de nos rêves
Nos espoires en forme de Graffiti
On écrit sur les murs pourquoi l'amour se lève
Un beau jour sur le monde endormi

Es vergingen nicht ganz hundert Jahre, bis zwei Männer vor der Mauer standen, das Graffiti war bereits verblasst und die beiden lächelten sich an, umarmten sich sehr lang und waren glücklich, dass sie sich nicht verloren haben.















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