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Verona

GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P12 / MaleSlash
Benvolio der Fürst Mercutio Romeo Tybalt
03.03.2017
23.06.2017
5
3.231
1
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03.03.2017 471
 
Prolog:

Er fühlte sich alleine in diesem Raum! Völlig fehl am Platz... Jedenfalls nachts! Sein Blick huschte unruhig durch das dunkle Zimmer, bevor er tief einatmete.
Die Schatten würden ihm nichts antun! Oder?
Der kleine Junge zog sich die Decke bis zu den Haaren hoch und presste seine Augen zusammen. Er hatte Angst... Angst vor so blöden Schatten die ihm nichts antun konnten und trotzdem war sie da. Diese Angst!
Der Kleine schüttelte seinen Kopf heftig und lunste unter der Decke hervor, bevor er nach seiner kalten Kette griff.
Sie beschützte ihn vor allem Unheil.
Jedenfalls dachte dies der kleine Junge bis jetzt noch! Sehr bald würde er erkennen, dass dies nicht so war und trotzdem würde er die Kette behalten, da er sie von seiner Mutter bekommen hatte.
Plötzlich hörte er ein komischen Geräusch. Es war ihm fremd!
Sofort verkroch sich der Kleine wieder unter der Decke und zitterte leicht. Was war das gewesen? Er zitterte leicht und atmete dann tief ein.
Es war bestimmt nur Einbildung gewesen!
Doch an diesem Gedanken konnte er sich nicht wirklich lange fest klammern. In einem Zeitraum von wenigen Sekunden ertönte ein lauter Schrei und der Kleine schrak auf.
Er hörte wie sein Vater den Namen seiner Mutter panisch schrie und dann ertönte noch ein Schrei. In seiner Angst versteckte sich der Junge in seinem Schrank, als er Schritte hörte.
Stumme Tränen liefen über seine Wangen! Er hatte das Gefühl, dass gerade etwas sehr schlimmes passierte. Etwas was er nicht hatte verhindern können!
Die Schritte näherten sich dem Schrank und der Kleine hielt seinen Atem an. Wenn er jetzt entdeckt werden würde, würde er nicht mehr lange Leben, da war er sich sicher.
Zum Glück entfernten sich die Schritte irgendwann wieder. Der kleine Junge verharrte noch lange wo er war, bevor er aus dem Schrank kam um nach seinen Eltern zu sehen.
In der einen Hand hielt er seine Kette und mit der anderen tastete er sich zu dem Zimmern seiner Eltern, das sich am Ende des Flures befand.
Er versuchte die bösen Schatten zu ignorieren und war froh, als er die Tür zum Zimmer geöffnet hatte. Jedoch war das was er vorfand schlimmer, als jeder Schatten.
Seine Eltern lagen in einer Blutlache und rührten sich nicht.
Die Augen war vor Angst weit aufgesperrt.
Der Kleine wusste ganz genau das etwas nicht stimmte.
Tränen sammelten sich in seinen Augen und er legte sich einfach neben die leblosen Körper. Tränen liefen dem Kleinen jetzt wieder über die Wange.
Dort blieb er liegen bis ihn jemand fand. Er währte sich mit Händen und Füßen, als ihn jemand hoch heben wollte um ihn weg zu bringen.
Jedoch half es nichts und er wurde doch von seinen Eltern getrennt. Aus seiner vertrauten Umgebung gerissen...
In nur wenigen Stunden hatte er verloren was ihm am Wichtigsten war!
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