True Love Never Dies

GeschichteRomanze / P16
Dr. Drew Alister Rick Lincoln
03.03.2017
13.10.2019
20
40419
 
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Hallo ihr Lieben!
Hier schicke ich euch das Erste überarbeitete Kapitel von True Love Never Dies. Ich hoffe, es gefällt euch! Viel Spaß beim Lesen!

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Die ersten Sonnenstrahlen kämpften sich durch die Vorhänge des Schlafzimmers. Es war noch früher Morgen in San Antonio. Und obwohl Drew und Rick sehr spät ins Bett gegangen waren, war Rick schon wieder hell wach. Endlich war er wieder zu hause. Bei Drew. Seiner großen Liebe. Und es gab kein Versteckspiel mehr. Keine Heimlichtuereien. Sie beide konnten im Kino nebeneinandersitzen und sich Nachos und Erdnüsse teilen. Oder im Urlaub zusammen in einem Zimmer schlafen, zusammen frühstücken und am Pool faulenzen. Rick grinste wie ein Honigkuchenpferd. Diese Wirkung hatte Drew schon vom Ersten Tag an auf ihn gehabt. Vorsichtig beugte sich Rick über den noch tief und fest schlafenden Drew und hauchte ihm einen Kuss auf die Schläfe. "Ich liebe dich." flüsterte er. Dann kuschelte er sich noch ein wenig an seinen Freund und schloss die Augen. Nicht um noch zu schlafen, sondern um Drews Nähe zu genießen. Doch plötzlich war die Ruhe vorbei. Das Telefon klingelte. Die beiden Männer schreckten auf. "Wer stört?" knurrte Rick. Es missfiel ihm sehr, dass man sie jetzt gestört hatte. "Keine Ahnung." gab Drew noch leicht verschlafen zurück und nahm das Telefon zur Hand. "Alister?" meldete sich der junge Arzt. Kurz horchte er. "Hey T! Du störst also so früh morgens!" gab er dann zurück und schaute Rick an. "Nein, Rick hat das eben gefragt! Ich glaube, er ist nicht so ganz begeistert wegen deines Anrufs!" erklärte Drew und konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen.  Rick schnitt eine Grimasse und stieg dann aus dem Bett. Nur mit schwarzen Shorts bekleidet ging er ins Badezimmer. Und Rick wusste, dass das Drew dazu animieren würde, ihm zu folgen. "Alles klar T! Dann bis später!" verabschiedete sich Drew, legte auf und folgte Rick ins Bad.

Nach einer erfrischenden Dusche, und einigen Neckereien zwischen den beiden, machten sich Drew und Rick fertig, um noch einkaufen zu fahren." Ist heute eigentlich Markt?" fragte Rick. "Ich glaube schon. Warum?" gab Drew zurück. "Ich wollte Äpfel kaufen." erklärte Rick. "Da habe ich eine bessere Adresse." sagte Drew. Es handelte sich dabei um einen Bio-Markt, der allerlei Obst und Gemüse anboten. "Aha, der zukünftige Star-Chirurg kauft also im Bio-Supermarkt ein." scherzte Rick. "Nur mein Obst und Gemüse!" erklärte Drew und versuchte dabei schnippisch und arrogant zu klingen. Aber irgendwie gelang ihm das nicht so recht. Trotzdem schmunzelte Rick. Die beiden schlenderten durch die Reihen, betrachteten das farbenfrohe Obst und Gemüse und beratschlagten, was sie außer den Äpfeln sonst noch kaufen könnten. "Wie sieht´s mit Karotten aus?" fragte Rick und hielt Drew ein besonders schönes Exemplar hoch. "Ich kann förmlich TC´s dummes Grinsen vor mir sehen." erklärte Drew beim Anblick der Karotte. "Wieso? Ist doch eine ganz normale Karotte." entgegnete Rick mit Unschuldsmiene. "Das Ding sieht aus, wie ein Penis mit Hoden." gab Drew leise zurück und legte das anstößige Gemüse wieder zurück. "Halb so wild! Ist doch alles Natur! Und besser wir kaufen sie, als die Vorstadtmums!" entgegnete Rick und legte die Karotte, zusammen mit vier anderen, in den Einkaufskorb. "Auch wieder wahr." sagte Drew. Neben Äpfeln und Karotten fanden auch noch Spitzkohl, Kartoffeln und Gurken den Weg in den Einkaufskorb. Sie bezahlten und gingen zurück zum Wagen. Der nächste Halt war der Supermarkt, wo die beiden auf ihren guten Freund Kenny trafen. Dieser hatte gerade seinen Einkauf erledigt und überließ den beiden Männern gerne seinen Einkaufswagen. "Weißt du schon bescheid wegen heut Abend?" erkundigte sich der Krankenpfleger bei dem Assistenzarzt. "Ja, TC hat mich angerufen." erklärte Drew. "Er hat uns aus dem Schlaf geklingelt." ergänzte Rick. "Aha, verstehe. Na dann, wir sehen uns!" verabschiedete sich Kenny und stieg in sein Auto.

Nach dem Einkaufen hatten es sich Rick und Drew auf der großen Couch gemütlich gemacht. Sie hatten sich aneinander gekuschelt. Sie hatten sich geküsst. Sie hatten sich geneckt. Und schließlich hatten sie miteinander geschlafen. Und beide genossen diese körperliche Nähe. Nach so langer Zeit der Abstinenz. "Ich liebe dich Rick." keuchte Drew und warf den Kopf in den Nacken."Ich liebe dich Drew." erwiderte Rick und biss zärtlich in Drews rechte Schulter. Die beiden Männer trieben sich gegenseitig immer weiter und weiter, bis sie schließlich gleichzeitig zum Höhepunkt kamen. Erschöpft und glücklich sanken sie nieder. Drew lag bäuchlings auf der großen Couch. Sein linker Arm hing herunter, sodass die Hand den Fußboden berührte. Rick lag auf ihm und strich mit seiner linken Hand zärtlich an Drews Arm herunter, bis er schließlich auf dessen Hand traf und seine Finger mit denen seines Liebsten verflocht. So lagen die beiden eine Weile dar. Solange, bis sich Ricks Magen meldete."Du schaffst es wirklich immer wieder, jede romantische Stimmung zu ruinieren." tadelte Drew und fing prompt an, zu lachen.Rick küsste ihn in den Nacken. "Wir haben heut noch nicht viel gegessen. Das passt meinem Magen irgendwie nicht." erklärte er und rappelte sich auf. "Hey! Was soll denn das werden, wenn´s fertig ist?" beschwerte sich Drew. "Ich mache uns was zu essen. Du musst ja auch schon bald wieder los zur Schicht!" erkläre Rick und zog sich seine Prothese an. Dann folgten seine schwarzen Shorts und seine Jeans. Zum Schluss das olivgrüne T-Shirt. "Ich geh nicht zur Schicht. Ich mach heut blau!" erklärte Drew und drehte sich auf den Rücken. Rick lachte kurz auf. "Du und blau machen? Das ist ein wirklich guter Witz, mein Lieber!"
"Das war mein voller Ernst!" erklärte Drew. "Ich wette mit dir, dass du das keine fünf Minuten durchhalten wirst!" gab Rick zurück. "Um was wetten wir?" fragte Drew, der noch immer nackt auf der Couch lag.
"Um was du willst!" antwortete sein Freund. Der Arzt überlegte kurz. Worum könnte er mit Rick wetten?
"Ich fang schon mal mit Kochen an, bis dir was eingefallen ist." rief der Ex-Soldat aus der Küche. Da kam Drew eine Idee. "Einen Monat das Bad putzen!" rief er in die Küche. "Einverstanden!" kam aus der Küche zurück. Drew stand auf und zog sich an, um in die Küche zu gehen. "Es gilt erst, wenn wir uns die Hand draufgeben." erinnerte er seinen Schatz. "Kein Problem!" gab dieser zurück und sie gaben sich die Hand.Während das Essen im Ofen vor sich hin brutzelte, bemerkte Rick, dass sein Lieber Freund langsam doch unruhig wurde. Immer wieder griff er zum Handy, um Topher für die Schicht abzusagen. Doch er tat es nicht, legte das Handy wieder beiseite und beschäftigte sich mit etwas anderem. Mit dem Wasserglas. Oder dem Tischset. Oder mit dem Besteck. Als er schließlich drauf und dran war, die Serviette zu zerpflücken, reichte es Rick. "Das Essen ist in gut 15 Minuten fertig. Du hast also noch genug Zeit zum Duschen." sagte er zu Drew. "Nee… Ich geh vorm Schlafengehen. Muss ja heut nicht mehr vor die Tür!" erklärte dieser grinsend. "Und ob du zur Schicht gehen wirst, Schatz!" dachte Rick und musste grinsen. "Warum grinst du so?" fragte der Arzt. "Weil ich mich freue!" antwortete der Ex-Soldat. "Aha… Worüber freust du dich denn?" hakte Drew verwundert nach. Rick beugte sich über den Küchentresen und grinste. "Ich freue mich darauf, gleich mitzuerleben, wie du am Rad drehst, weil du nicht zu spät zur Schicht kommen willst!" gab er seinem Liebsten die Erklärung für sein Grinsen. Drew sah seinen Freund böse an. Für etwa fünf Sekunden! Dann lachte er lauthals los. Und Rick stieg mit ein. "Du hast recht! Wie so oft!" erklärte Drew und ging ins Bad. Rick blieb triumphierend zurück. Er kannte Drew eben gut. Sehr gut sogar. Dieser Kerl war für ihn einfach ein offenes Buch. Und er liebte ihn! Er liebte ihn mehr als alles andere auf der Welt! Kurz lauschte Rick, ob Drew schon unter der Dusche stand. Als dann das Wasser angedreht wurde, erhob sich Rick, ging leisen Schrittes ins Schlafzimmer und öffnete den Kleiderschrank. Er kniete sich auf seiner Seite hin und öffnete die unterste Schublade. Dort kramte er zwischen seinen Socken. Nach kurzer Zeit wurde er fündig und zog ein kleines Holzkästchen hervor, öffnete es und betrachtete dessen Inhalt. Ein Lächeln trat auf Ricks Gesicht. So hockte er eine ganze Weile da, ehe das Klingeln des Backofens ihn aufschrecken ließ. Schnell versteckte Rick das Kästchen wieder, schloss die Schublade, schob die Kleiderschranktür zu und verließ das Schlafzimmer. "Drew? Essen ist fertig!" rief er und holte den Auflauf aus dem Ofen. "Bin in einer Minute da, Schatz!" rief dieser zurück.
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