Wolfblood- Endlich zusammen

KurzgeschichteRomanze / P6
Maddy Smith Rhydian Morris
28.02.2017
28.02.2017
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Wolfblood – Endlich zusammen


Disclaimer: Natürlich alles nichts meins… Ich verdiene auch kein Geld damit. Ich hab mir die beiden nur mal ausgeliehen.

Kleine Warnung: Das ist meine erste non-Yaoi Story seid fast 8 Jahren, also verzeiht mir bitte den schrecklichen Titel gleich mit… und es ist 3 Uhr morgens…. Also: wer Rechtschreibfehler findet darf sie gerne behalten oder auf eBay versteigern  Viel Spaß bei diesem mini-mini One-Shot eure Kitty.





Maddy saß schluchzend neben Shannon auf dem Sofa. Ihre Freundin hatte beide Arme um sie geschlungen und versuchte vergebens sie zu trösten.

„Maddy? Was ist passiert?“ sanft strich sie ihrer Freundin durch die Haare.

„Rhydian…. Er… er wird Stoneybridge verlassen…“

„Bist du dir da sicher? Vielleicht hast du es nur falsch verstanden?“

„Nein. Ceri hat ihn gefragt… und er hat gesagt dass er sehr gerne mitkommen will…Und er hält es nicht mal für nötig mit mir zu sprechen…:“

„Das kann ich mir nicht…“ Das Läuten der Tür unterbrach sie. „Ich bin gleich wieder da Maddy.“ Sie erhob sich, verließ ihr Zimmer und machte sich auf den Weg die Treppe hinunter um die Haustür zu öffnen.

„Rhy…“

„Ist Maddy hier? Ich muss mit ihr reden… sie geht nicht an ihr Handy…“

„Na dann überleg mal warum! Sie hat dich und Ceri gehört… Und dass du mit ihr gehen willst…“

Rhydian schaute sie verwirrt an, ehe sich Verständnis in seinen Augen breit machte und er den Kopf schüttelte.

„Shan… Ich muss mit ihr reden. Jetzt noch viel dringender.“ Shannon zögerte kurz, nickte dann jedoch nach oben. Rhydian drängte sich an ihr vorbei ins Haus. Er nahm immer zwei Stufen auf einmal und stürmte fast schon in Shannons Zimmer. Er konnte Maddys Verzweiflung und ihre Tränen schon von weitem riechen.

„Mads…“

„Was willst du hier?! Geh doch zu Ceri…“

Rhydian kam langsam auf sie zu und legte sanft seine Hände auf ihre tränennassen Wangen.

„Mads… Maddy hör mir zu…“, er strich sanft mit dem Daumen über ihre Wangen.

„Es stimmt. Ceri will das ich mit ihr nach Hause komme. Und ich habe ihr gesagt, dass ich sehr gerne mitkommen würde. Das ist wahrscheinlich das, was du gehört hast. Das war aber nur die Hälfte meiner Antwort…“



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Ceri und Rhydian standen auf einer kleinen Lichtung knapp außerhalb des Territoriums der Smiths. Seine Mutter war mit dem Rudel einige Tage zu Besuch gewesen, wenn man das so nennen konnte.

„Rhydian…. Du bist mein Sohn. Komm mit in unser Rudel, sei frei. Wir können Zeit miteinander verbringen, die Zeit nachholen die wir getrennt waren. Komm mit mir nachhause.“ Rhydian zögerte. Natürlich wollte er gerne Zeit mit seiner Mutter, seiner Familie verbringen, doch andererseits…

„Ich würde sehr gerne mitkommen….“ Ein leises rascheln und ein vertrauter Geruch ließen ihn herumfahren. Maddy! Rhydian fluchte innerlich. Bestimmt hatte seine kleine Wölfin das gesagte in den falschen Hals bekommen….

„.. aber ich kann nicht. Die Smiths.. sie haben mich in ihr Rudel aufgenommen. Und Maddy… ich kann, nein ich will sie nicht verlassen. Dafür bedeutet sie mir zu viel. Maddy ist meine Familie, sie ist alles was ich brauche.“ Ceri sah für einen kleinen Moment so aus, als wollte sie protestieren, doch dann seufzte sie nur leise.

„Ich verstehe dich, Rhydian. Du solltest mit ihr reden. Ihr seid jederzeit bei uns willkommen.“ Rhydian nickte dankbar. Er umarmte seine leibliche Mutter kurz, verabschiedete sich und folgte dann Maddys Spur bis zu Shannons Haus.

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Maddy schaute aus tränennassen Augen zu ihm auf. Ihre Wangen waren gerötet, doch in ihren Augen funkelte es.

„Stimmt…stimmt das wirklich?“, ihre Stimme war schüchtern, ganz anders als sonst. Rhydian beugte sich zu ihr herunter und hauchte einen Kuss auf ihre Stirn und ihre geschlossenen Augenlider.

„Ihr habt mich aufgenommen, als ich niemanden hatte. Ihr habt mir aus der Patsche geholfen, obwohl deine Eltern mich vorher davor gewarnt haben. Du hast mich an deiner ersten Verwandlung teilhaben lassen. Ihr, nein du bist meine Familie. Du bist alles was ich brauche. Solange du in meiner Nähe bist, bin ich glücklich.“

Langsam, zögerlich legte Maddy ihre Arme um Rhydians Nacken. Sie schob ihren Kopf unter Rhydians Kinn und lauschte seinem Herzschlag. Für ein paar Augenblicke herrschte völlige Stille in dem kleinen Zimmer.

„Ich hatte solche Angst dich zu verlieren…“, murmelte Maddy irgendwann. Rhydian festigte seine Umarmung etwas und erwiderte leise: „Solange du mich nicht wegschickst, werde ich dich nie verlassen. Versprochen.“ Sanft stupste er sie an. Bevor einer von beiden es richtig mitbekam, lagen ihre Lippen bereits aufeinander.

Erst das Klicken eines Fotoapparates riss sie auseinander. Mit knallroten Köpfen ließen sie voneinander ab.

„Shannon!“, rief Maddy empört. „Wie lange stehst du schon da?“

„Lange genug, um euren ersten Kuss aufzunehmen. Gern geschehen.“  Rhydian lachte leise eher er sich vorbeugte und Maddy noch einen Kuss auf die Wange drückte.

Dann erhob er sich und reichte Maddy eine Hand.

„Na komm mein kleiner Wolf. Lass uns gehen.“ Maddy ergriff seine Hand und ließ sich vom Bett ziehen. Ehe sie das Zimmer verließ, löste sie sich kurz von Rhydian und umarmte Shannon fest.

„Danke“

Dann verließ sie das Zimmer, ihre Hand mit Rhydians verwoben.
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