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Meine eigene Staffel 3

von Sturmzahn
Kurzbeschreibung
GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Marco Diaz Star Butterfly
28.02.2017
29.03.2018
15
24.165
1
Alle Kapitel
23 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
28.02.2017 1.168
 
Falls ihr euch fragt, wo ich die Episoden jetzt schon alle komplett gesehen habe, ich habe sie auf Englisch gesehen.
Wie bereits in der Kurzbeschreibung gesagt: Es ist eine extreme SPOILERBOMBE.
Ich habe euch gewarnt, jetzt könnt ihr mir nicht mehr böse sein, wenn ich euch Spoiler - es war eure Entscheidung es zu lesen!




„Wie meinst du…Star?“, rief Marco, als er stürmisch ihre Zimmertür öffnete. All die Magie verschwand. Zurück blieb nur das Gästezimmer des Hauses. Marco konnte seine Augen nicht trauen: Star war gegangen. Wohl möglich für immer. Aber dies wollte er nicht hinnehmen. Seine beste Freundin, mit der er über ein Jahr zusammen gewohnt hatte, soll einfach so aus seinem Leben verschwinden?
Er war sprachlos, wusste nicht was er nun tuen sollte. Etwas in ihm riet ihm aufzugeben und seiner Trauer freien Lauf zu lassen. Aber er nahm einen tiefen Atemzug und versuchte sich zu beruhigen. Die Fassung zu verlieren würde ihm im Moment nicht helfen. Star hatte nicht nur gesagt, dass sie die Erde wohl möglich für immer verlassen wird. Es hatte so ausgeschaut, als ob dazu noch etwas Schlimmes passiert sei. Vielleicht musste die Königsfamilie Mewni wegen Verrat verlassen?
Schnell schüttelte Marco seinen Kopf. So durfte er nicht denken. Mewni war sein einziger Anhaltspunkt. Er musste irgendwie dorthin gelangen. Die Dimensionsschere! Nein. Diese hatte Star. Es fühlte sich an als würde seine gesamte Welt zusammenbrechen. Als ob alles verloren wäre. Mit hängendem Kopf schloss er die Zimmertür hinter sich. Er hörte seine Mitschüler unten wild miteinander reden, aber das letzte was er im Moment wollte war Gesellschaft. Niedergeschlagen betrat er seinen Raum.
Marco rieb sich seine Augen um sicher zu gehen. Sein Mund öffnete sich und brach nichts weiter als ein überraschtes Krächzen heraus. „Marco.“, äußerte sich Glossaryck kurz, welcher über seinem Buch schwebte, das offen auf Marcos Bett niederlegte. Weiterhin brachte Marco kein Wort heraus. Glossaryck fuhr fort: „Ich denke, du bist dir bewusst, dass ein großes Unheil bevorsteht.“ „Ich muss unbedingt Star finden.“, meldete sich er zum ersten Mal zu Wort. Glossaryck schreckte seine rechte Hand aus und schloss somit die Tür, dabei meinte er ernst: „Nein. Du solltest dich von ihr fernhalten. Diese Kampf findet wortwörtlich in Dimensionen statt, die nicht für dich bestimmt sind.“ Damit war Marcos Verdacht bestätigt, dass die Familie in einen Kampf verwickelt war. „Ich verstehe dich einfach nicht! Warum kreuzt du ausgerechnet jetzt auf, und das nur um mir zu sagen, dass ich gar nichts tun soll?“ „Ich musste gehen. Es war zu gefährlich.“, sprach Glossaryck weiterhin in Rätseln. Marco seufzte einmal tief, dann forderte er: „Ich werde etwas tun. Davon wirst du mich nicht abbringen können.“ „Oh-oh. Marco. Glaub mir, ich will dich von nichts abhalten. Du bist gefährlicher als du zu sein scheinst. Ich versuche dich nur davon abzuhalten, gegen die Gunsten von Star zu handeln.“, erklärte das Magische Wesen weise. Der Braunhaarige setzte sich auf das Bett: „Was soll ich tun?“ „Toffee ist zurückgekehrt. Du musst dafür sorgen, dass er dir nicht zu nahe kommt. Du weißt, was letztes Mal geschehen ist. Du musst aus dem Hintergrund engagieren.“ „Und wo ist dieser ´Hintergrund´?“ „Okay. Ab jetzt musste du mir einfach glauben und mir folgen, egal wie absurd es manchmal klingen mag.“ „Einverstanden.“, versprach Marco.
Darauf zauberte Glossaryck eine Dimensionsschere herbei. Sie landete ihn Marcos Händen. „Ich werde sich nicht brauchen. Aber du. In dieser Sache vertraue ich dir – wobei ich dabei eigentlich dabei keine Wahl habe.“ Marco vergaß seinen negativen Unterton und erkundigte sich: „Wo geht es zuerst hin?“ „Meeeewni.“, befahl der Mächtige. Marco verdrehte genervt die Augen, dann öffnete er das gewünschte Portal und als er durch es trat, stand er auf mewnischen Boden. Genau genommen im Schloss, wo außer ein paar Wachen niemand anwesend war.
Sobald er aus dem Portal stieg, waren alle Augenpaare im Raum, was ungefähr vier Wachen entsprach, auf ihn gerichtet. Sie musterte ihn nur ausgiebig. Eine Wache ging bedrohlich einen Schritt auf ihn zu. Eine andere Wache wiederrum hielt ihn auf und zischte ihm zu: „Erkennst du etwa den Prinzen nicht?“ Marco machte ein schockiertes Gesicht. Glossaryck mahnte ihn leise an: „Nutze dies als Tarnung.“ Also fuhr der angebliche Prinz fort: „Ich wollte mich nur etwas im Schloss umsehen.“ Alle Wachen nickten und ließen ihn ohne Widerstand passieren.
Glossaryck leitete ihn in das Zimmer des Königspaares. Auf dem Flur – weit genug von den Wachen entfernt – erkundigte sich Marco: „Wie es aussieht bin ich dank ´Songday´ jetzt als Prinz bekannt." Sein Begleiter gab darauf keine Antwort. Er deutete nur auf eine mit Diamanten verzierte Tür. „Und ich kann dort jetzt einfach reingehen?“ „Die Familie ist gegangen. Sie werden dich nicht aufhalten.“ Verwundert schaute Marco ihn an, wobei ihm der Gedanken durchfuhr, dass sie Mewni also wirklich verlassen hatten. Dann öffnete er dann aber kommentarlos die Tür. Der Raum war groß und ihn schmückten teure Möbel, aber auch etwas Eigenartiges herrschte in diesem Raum. „Was nun?“ „Wir müssten hinter diesen Vorhang.“, bestimmte Glossaryck und leuchtete mit seinem Edelstein, welcher sich auf seiner Stirn befand, auf einen hellblauen riesengroßen Vorhang im Schlafzimmer. Neugierig lugte Marco durch den Vorhang und entdeckte einen weiteren Raum, indem sich nichts befand außer einem Ständer für eine Rüstung. Währenddessen Marco Glossaryck gerade eben mitteilen wollte, dass in dem Raum nichts Interessantes wäre, flog dieser an seine Seite und nickte. Der Braunhaarige wollte keine Details über die Gedanken seines Begleiters erfahren, da sie ihm im Moment einfach zu wenig interessierten. Er fragte einfach nur: „Wohin gehen wir als nächstes?“ „Ich…ich weiß es nicht. Ich dachte hier lässt sich irgendwo ein Hinweis finden. Das Einzigste, was ich noch raten kann, dass du dich um Mewni kümmern könntest.“ „Ist das dein Ernst? Wir gehen nur in das Schlafzimmer ihrer Eltern finden nichts vor und geben auf?“ „Nein. Du verstehst das falsch. Bevor wir etwas tun, sollten wir es gut durchdacht haben. Sonst könnte unsere Absicht sich in das Gegenteil verwandeln.“, erklärte Glossaryck ernst. „Okay – okay. Und du meinst, dass ich mich um Mewni kümmern soll?“ „Das würde ich dir empfehlen. Ich weiß, dass du denkst, dass du dazu nicht in der Lage bist. Aber so könntest du noch etwas lernen, was vielleicht im Kampf gegen Toffee nützlich sein könnte – egal in welcher Weise. Außerdem bist du der rechtmäßige Nachfolger.“ „Was – warte – ich bin der rechtmäßige Thronfolger? Nur weil bekannt ist, dass Star in mich verliebt ist?“ „Korrrrekt. Die bist die Person, der der Familie am nächsten ist.“, meinte Glossaryck mit einem Lächeln. Marco erwiderte darauf: „Ich habe das Gefühl, dass du dich ein bisschen darüber freust.“ „Schon. Ich wäre sehr interessiert dich auf Mewni in Action zu sehen. Das könnte auf jeden Fall intereeeessant werden.“ „Ich bin mir nicht sicher.“, gestand Marco auf einmal ehrlich. Sein Begleiter ermutigte ihn: „Auf jeden Fall würdest du Star und ihren Eltern alles andere als zur Last fallen, ooooder du vergeigst es total und richtest nur Schaden stattdessen welchen zu beheben.“ Der Junge schaute ihn ernst an: „Sollte mich das jetzt aufbauen?“ „Ich wollte nur ehrlich sein.“
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