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Nachts

von ededen
Kurzbeschreibung
KurzgeschichteLiebesgeschichte / P6 / Gen
Reina
26.02.2017
26.02.2017
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26.02.2017 432
 
Vorweg, es wird davon ausgegangen, dass der Leser bei Reina und Mako wohnt. Ehrlich gesagt war es ursprünglich eigentlich Reina x mich, aber ich mochte das Ergebnis. Da diese Geschichte ohnehin wahrscheinlich keine Aufmerksamkeit bekommen wird komme ich mir dabei auch nicht so blöd vor, aber es fühlt sich einfach gut an mal wieder was hochzuladen.

~*~



Sie ist heute wieder länger weg. In letzter Zeit bleibt sie oft bis spät abends auf dem Berg, was an sich nicht ungewöhnlich ist, da sie mir vor kurzem von einer auf die hereinbrechende Dunkelheit sonderbar reagierenden Blume erzählt hat, aber ich fühle mich ein wenig einsam. Mako ist noch bis morgen in der Stadt, da ist es im Haus sehr still. Ich könnte meinen Nutzen aus der Situation ziehen und früher schlafen gehen, aber ich könnte wahrscheinlich eh nicht einschlafen. Ich betrachte die seltsam geformten Schatten, die Reinas Pflanzen im schwachen Mondlicht auf Wände und Boden werfen und atme den erdigen Geruch ein. Langsam werde ich doch schläfrig, doch als ich einige Minuten später ein Klackern unten an der Tür höre, richte ich mich wieder auf und spähe zur Treppe während das näher kommende Knarren der Stufen meine Freundin ankündigt. Als sie schließlich oben angekommen ist und mich erblickt, zieht sich ein kleines, warmes Lächeln über ihr Gesicht. „Was machst du denn hier ganz allein im Dunkeln?“ Sie stellt ihre Schuhe zur Seite und legt ihr Kopftuch ab während ich aufstehe und zu ihr herüber komme. „Ich hab auf dich gewartet. Konnte noch nicht schlafen.“ Ich nehme ihr ihre Kleidung ab und lege sie zusammen während sie sich umzieht. Als sie fertig ist fährt sie sich noch einmal mit beiden Händen durch die Haare und sieht mich dann an. „Komm.“ Sie streckt eine Hand aus und ich erfasse sie glücklich. Wir schlafen nicht oft in einem Bett, da ich mich gerne herumwälze und Reina meint, sie stinke nach der Arbeit immer. Ich mag ihren Geruch eigentlich, weiß aber nicht, wie sie es aufnehmen würde, wenn ich ihr das sagen würde. Sie führt mich zu ihrem Bett und wir machen es uns gemütlich. Ich liege hinter ihr mit der Nase in ihren Haaren. Sie riecht ein wenig nach Schweiß und dem Berg. Ich mag ihren Geruch wirklich. Ihr Atem wird schnell regelmäßig, sie muss wirklich geschafft gewesen sein. Ich habe einen Arm um sie gelegt und sie hält meine Hand, sogar im Schlaf lässt sie sie nicht los. Ich schließe die Augen.

~*~



Bin ich eigentlich die Einzige, die Reina als asexuell interpretiert? Bitte sagt mir nicht, dass ich die einzige bin...!
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