Undertale: brennende Seele

von xAlec
GeschichteAllgemein / P12
OC (Own Character) W. D. Gaster
26.02.2017
05.03.2017
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Pulsierender Herzschlag.
Nichts als Stille und Dunkelheit herrschte über dem Wesen, welches man auch als Menschen bezeichnen könne, jedenfalls in der Welt, in welcher sie sich nun befand.
Eisige Kälte wandte sich im Raum und lies das Menschenmädchen wie Tod erscheinen.
Die langen und rabenschwarzen zerzausten Haare, fielen ihr übers Gesicht, während sie auf einer ebenso eisig-kalten und harten Matratze bewusstlos lag.
Ihre von Kratzern gezierten Hände, waren vor dem von Schmerzen durchzogenem Gesicht zu Fäusten geballt und während diese bleich und sehr verkrampft schienen, waren die Beine nah an den Körper gezogen und ihr Körper nahm somit eine Fötusstellung ein.

Mit einem Ruck aufschreckend, saß sie nun da und blickte sich verängstigt um, da sie dachte, sich noch immer in ihrem Traum zu befinden.
Als sie jedoch merkte, dass sie endlich  aufgewacht war, war sie etwas erleichtert gewesen.
"wo zum ... Teufel bin ich?", fragte sie sich selbst mit zittriger Stimme.
Ihre Augen streiften nervös umher und sie atmete nun lautstark, als sie einen beinahe leeren, würfelförmigen und grauen Raum erkannte, in welchen sich nur die rustikale Matratze, ein Stuhl mit einem kleinen Tisch und eine dicke Gittertür befand.

Mit weichen Knien stand sie nun langsam auf, schwankte jedoch und musste sich kurz an der Wand hinter ihr abstützen, um nicht zu fallen.
Als sie nun das Gleichgewicht gefunden und ihren hektischen Atem unter Kontrolle gebracht hatte, blickte sie zur Zellentür und lief mit aufmerksamen Schritten auf diese zu.
Als sie die Hände um zwei der Gitter schlang, bemerkte sie nun die glasklare Stille welche sich um sie herum auftat und während sie vergebens an den laut quetschenden Gittern rüttelte, hatte sie feststellen müssen, dass diese fest verschlossen waren.
"hallo!", rief sie verzweifelt in die Dunkelheit, welche ihre Worte zurückwarf und sie damit kurzzeitig erschrecken lies.

Sie ließ von den Gittern ab und ging in ihrem Raum auf und ab.
Sie drückte sich an die Wände und suchte diese ab.
Hier musste doch irgendetwas sein, womit sie raus könne.
Ihr lief ein kalter Schauer nach dem anderen vom Rücken hinab, da sie sich ausmahlte, was nun passiert sei, wo sie sich befand und was mit ihr nun passieren würde.

Wieder verfiel sie in Panik, welche aus Unwissenheit resultierte und sank kurz darauf auf die Knie.

"Oh mein Gott ... ich komm hier nie wieder raus. Oh mein Gott. Oh mein Gott!", sie wurde kreidebleich um die Nase und versuchte sich zu beruhigen, als plötzlich das Licht anging und sie sich die Augen zuhalten musste, denn das Licht brannte für einen kurzen Moment in ihren Augen.
Sie sprang auf, lief erneut zur Gittertür und rüttelte so stark sie konnte daran.
"Hallo!? Ist da wer? Hilfe!", schrie sie voller Angst den Gang hinaus und als sie schließlich langsame Schritte auf sie zukommen hörte, machte ihr Herz einen Sprung.

Sie würde endlich herauskommen!

Aber da lag sie wohl vollkommen daneben, denn als die Gestalt schließlich vor ihr stand, machte sie verschreckt einen Schritt zurück und starrte dieses Ding vor ihr an.
"Wer, oder was, bist du?!", wollte sie fordern fragen, was jedoch erklang', war ein kümmerliches Flehen nach Antwort.

"Du bist wach.", sprach der Mann, welcher einen Skelettschädel als Kopf und knochige Hände mit spitzen Fingern hatte, monoton, wobei diese Stimme nun in ihrem Kopf erklang und dort wiederhallte, was die junge Frau sehr verschreckte.
Der schwarze Mantel, welchen diesen umgab, wehte trotz nicht existierendem Windzug und sah aus, wie in der Luft umher wirbelnder schwarzer Staub.
Ohne eine Antwort zu bekommen, schnippte dieser nun und die schwere Tür öffnete sich nach innen.
"komm mit.", forderte dieser und erst jetzt bemerkte sie, dass er gar nicht sprach, sondern zwei beinah' durchsichtige Hände in Taubstummensprache vor ihm, Wörter bildeten, aber auch eine kalte Stimme sich den Weg in ihren Kopf suchte.

Nun durchzog die junge Frau ein Schlag und sie griff sich an den schmerzenden Kopf, wobei sie sich etwas krümmte.
Der Mann blickte nur auf sie herab, seine schwarzen und leeren Augenhöhlen starrten sie an, während seine Hände verschränkt vor ihm waren.

Bilder rasten durch ihren Kopf und sie begann sich zu erinnern:

Es war dunkel, doch ein Lichtstrahl fiel von oben herab und gab gold-gelb blühende Blumen preis.
Eine dieser Blumen, sah zunächst aus, wie alle anderen, bis diese ihren Kopf zur gefallenen ragte und sie böse angrinste.
Beinahe ohne Bewusstsein lag die junge Frau auf der Blumenwiese und sah nur verschwommen, was sich vor ihr abtat.
Zunächst erschienen kleine weiße Dinge, die sehr die Form eines Kornes aufwiesen, doch kurz darauf verschwanden, als sich den Pflänzchen umzusehen begann.
Verschreckt verschwand es im Erdboden und aus der Dunkelheit, welche sich abseits des Lichtstrahles auftat schälte sich eine weiße Gestalt, gehüllt in Schwarz und ihr Bewusstsein verabschiedete sich, während dieses Ding immer näher kam.

Die junge Frau, blickte auf.
"Sie ... haben mich gerettet?", fragte sie diesen nun und monoton kam von diesem: "gerettet?"
Sie musste schlucken, denn es klang nicht so, als ob es gern getan hätte, eher als würde er das Gesagte verneinen.
"wohl kaum.", sprach er nun und bewegte sich auf sie zu, wobei sie sich immer weiter zur Wand bewegte, bis sie sich schließlich mit dem Rücken an der Wand vorfand-wortwörtlich.
"bleib weg!", forderte sie, doch er kam näher.
"komm nicht näher!!", rief sie weiter, doch der Mann ignorierte es.
"BLEIB WEG!", schrie sie nun und ihre Augen funkelten rot, während ein Windstoß von ihr ausging jedoch nur den Stuhl neben ihr umwarf, als sie nun bemerkte, dass dieses Skelett direkt vor ihr stand.

seine linke Hand bewegend, als ob er etwas aufheben wolle, sah er zu, wie sie vom Boden abhob und zu schweben begann.
Sie riss die Augen auf und griff sich an die Brust, während sie schmerzdurchzogen hektisch hin und her zappelte, doch keinen Erfolg damit hatte, den Boden zu erreichen um davon zu laufen.
Kurz murmelte der Mann:"Das Subjekt weißt, Ähnlichkeiten der Charakterbestimmung durch Farben auf. Potenzielle Intervention zur Ergreifung von Maßnahmen gegen Benutzung der Fähigkeiten, wegen unkontrolliertem und explosivem Verhalten. Ob auf therapeutischem oder präventiven Weg muss herausgefunden werden. Bevorzugte und erst zu benutzende Maßnahme, wird präventiv sein.", während die fliegenden Hände neben ihm, welche in der Mitte ein großes, klaffendes Loch aufwiesen, keine Worte mehr bildeten, sondern auf einem Schreibbrett in seltsamen Formen, einen Text zu ergeben scheinen, den sie jedoch nicht verstehen, beziehungsweise lesen konnte, da der Schmerz überhand gewann und sie die Augen fest verschlossen gehalten hatte.

Sie hatte ja keine Ahnung, was auf sie zukommen würde...

Die ebenso grauen und leeren Flure entlang streifen, kamen sie schlussendlich in einem großen Raum an, der mit allmöglichen Gerätschaften bestückt war.
Groß, klein, schwarz, weiß, rund und spitz, alles war vorhanden und alles hatte eine ungute Wirkung auf denjenigen, der unter diesem leiden musste.
Das Skelett setzte die junge Frau auf einen Stuhl, der dem eines Zahnarztes sehr gleich kam und benutzt seinen Zauber, um sie nun mit einer Vorrichtung, an den Stuhl zu binden, sodass sie sich nicht bewegen könne.

Der Schmerz in ihrer Brust verging und nicht einmal ihren Kopf konnte sie bewegen, was dazu führte, dass der Mann nun aus ihren Blickfeld verschwunden und außerhalb dessen mit Papierkram und den Tasten kämpfte, bevor überlegend in ihre Richtung starrte.
Sie fand' nun endlich die Kraft zu reden und schrie erzürnt:"Was soll das! lass mich gehen! mach mich los! sofort!!!"
Dabei spannte sie ihre Muskeln an, versuchend, den Fesseln zu entkommen.

Der Mann seufzte ungehört und eigentlich hatte er vor, nun zu ihr zu gehen und mit der Arbeit zu beginnen, doch plötzlich klingelte ein Telefon.
Nun fragte sich die Gefesselte in ihrem Kopf, so Einiges.
War der Kerl schon lange eine Art Doktor, oder sogar Forscher?
Lebte er hier unten und ließ die Menschen nicht wissen, dass er-wie sie das sah, definitiv kein Mensch war?
Sie begann zu lauschen, bekam jedoch nur ein paar Fetzten den Gespräches mit.
Zu hören war eine etwas hohe, leicht unsichere und auch relativ junge Stimme.
War das eine seiner Kollegen?
Familie?
Freunde?
Dennoch hörte sie ein Wort klar heraus, es lautete 'Gaster'.

Die junge Frau war verwirrt, denn Gaster war der italienische Begriff für das deutsche Wort 'Magen'.
Woher sie da wusste?
Sie wusste es selbst nicht, denn sie bemerkte plötzlich, dass ihr jegliche Erinnerungen fehlten.
Auch die Tatsache, dass sie die Taubstummen Sprache beherrschte, war ich in diesem Moment ein Rätsel.
Ihre Augen blickten ungläubig umher und sie versuchte den Mann zu sehen, wobei sie ihre Augen schmerzhaft weit zur Seite rollen ließ.
Doch gerade als sie nach rechts sah, erschien er links von ihr, was sie heftig zusammenzucken ließ.
"GEH WEG! HAU AB!", schrie sie und bewegte sich so heftig sie konnte, trotz der Einschränkungen.

Der Angesprochene betrachtete sie zunächst nachdenklich, dann jedoch rollte er einen kleinen Tisch zu sich, auf dem, wie sie nur spärlich erkannte, einige Kleinigkeiten befanden.
Dann ließ er die Lehne des Stuhles nach oben fahren und wendete sich dann einer Gerätschaft vor ihr zu.
Diese sah aus wie ein Blaster aus irgendeinem Film, welcher in der Zukunft spielte, nur um einiges größer, was die Frau bangen lies.
Noch immer strampelnd, kniff sie nun die Augen zusammen, als sie nun wieder die Stimme des Mannes in ihrem Kopf vernahm: "halte still.", forderte er, sie jedoch, kam seiner Bitte nicht nach und beschimpfte ihn stattdessen.
"Halte still!", wurde er nun leicht zornig und blickte sie weiterhin teilnahmslos an.
"NEIN! lass mich gehen!!!", schrie sie und nun reichte es dem Skelettmann.

Ein wütendes: "HALT STILL!", ertönte zum dritten Mal, wieder benutzte er die Fähigkeit und drückte sie noch mehr in den Stuhl, als das es die Fesseln bereits taten.
Er zischte sich selbst zu, abseits ihrer Ohren und war sichtlich genervt, als er nun erneut zu ihr sprach:" Wenn du leben willst, dann tu was ich sage und halte still, wenn dir dein Augenlicht lieb ist."

Sie ließ die Muskeln erschlaffen und blickte ihn zittern an, soweit dies möglich war.

Er ließ von ihr ab, und wendete sich dem Tisch zu, bevor er sich dann wieder umdrehte und ihren linken Arm mit einer Hand festhielt, während er mit der freien Hand eine Spritze in ihren Arm bohrte und Blut entnahm.
Als dies geschafft war, lag er diese auf den Tisch, nahm eine kleine Gerätschaft von diesem und um den Stuhl herum um ihr dann mit dieser das rechte Auge aufzuhalten.

Was hatte er vor?!
Die junge Frau war verstört und war bereits jetzt wieder kreidebleich.
"W-Was machst du?!", frug sie beinahe im Flüsterton und er antwortete lediglich:"schau geradeaus und sei still."

Man merkte ihm an, das Konversationen ihm nicht lagen.
Bereits wieder an der Maschine stehen, drückte er ein paar Knöpfe und schließlich schoss dieses Ding einen Strahl ab.
Das war auch das Letzte, was sie sah, bevor ihr qualvolle Schmerzen spitze Schreie entlockten und sie kurz darauf erneut in Dunkelheit versank.
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