Ausgewechselt

OneshotFantasy, Freundschaft / P16
Michael Bernd "Smudo" Schmidt OC (Own Character) Thomas "D" Dürr
26.02.2017
26.02.2017
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Smudo's Sicht


"Komm Smudo, wir müssen mal wieder richtig einen drauf machen." schlug Sophie vor. Ich war davon nicht wirklich begeistert. Das letzte mal als wir das getan hatten wachte ich neben einer voll busigen Tratsch Tante auf die ohne Punkt und Komma nur von sich redete auf. "Ich weis nicht Sophie. Du weist wie es letztes mal endete." ich setze mich in einen Sessel der in meinem Wohnzimmer stand.

"Ach komm." sie stezte den Hundeblick auf. "Nicht den Hundeblick." sagte ich genervt. Sie wusste einfach das der bei mir so gut funktionierte. Warum war sie auch nur so wunderschön? Ihre roten langen Haare die sie hinters Ohr machte umschmeichelten ihr Gesicht. Sie hatte auch eine süße kleine Stubsnase.

"Oke, aber nicht so viel Alkohol." sagte ich.



...Etwa 12 Stunden Später...


Mit einem brumm-Schädel wachte ich am Morgen auf. Das Licht schien hell ins Zimmer. Ich drehte mich um und zuckte erschrocken Weg. Hatte ich die Nacht so viel getrunken, das ich nun mich selbst neben mir im Bett liegen sah?  Langsam wischte ich über meine Augen aber das Bild veränderte sich nicht. Nun schaute ich an mir herunter und musste Leider fest stellen das ich Brüste hatte und auch nur ein knappes Höschen.

"Sophie, Sophie." Ich rüttelte an meinen Körper. Zumindest war meine Stimme gleich geblieben. "Mensch Smudo lass mich doch noch pennen." sie drehte sich zur anderen Seite. "Sophie, das ist ein Notfall." genervt brummte sie und setze sich auf. "Also wenn das  nicht wirklich ein Notfall ist Smudo dann..." sie hielt inne und sah mich an, danach musterte sie sich. "Oke, das ist wirklich ein Notfall." sagte sie und sah nochmal zu mir und wieder zu ihr.

"Was ist passiert?" fragte sie. Ich zuckte nur die Schulter. "Es scheint als müssen wir heute so bleiben." sage ich doch sofort schüttelte Sophie den Kopf. "Das geht nicht, ich hab nachher eine Verabredung zum Kaffe." Sie steht auf und rauft ihre bzw. meine Haare. "Ey, Vorsicht mit meinen Haaren, die fallen schnell aus." weise ich sie darauf hin. "Was soll ich nur machen?" fragte sie verzweifelt. "Bleib erst mal ruhig." sage ich. Doch das scheint sie einfach zu ignorieren. "Dann musst du für mich dahin gehen." sagte sie. Ich lachte kurz auf. "Mit der Stimme?" fragte ich. Sophie schlug gegen ihren Kopf. "Daran hatte ich ja gar nicht gedacht." sie seufzte auf. "Ich werde ihm einfach absagen." sie lief im Zimmer hin und her und überlegte, was sie jetzt tun sollte.

Ich für meinen Teil betrachtete meinen "Neuen" Körper. Ich hatte zwar schon viele Brüste vor mir aber so nahe dann doch nicht. Sophies Brüste passten genau in eine Männer Hand zumindest waren sie für Sophies zierliche Hände zu groß. "Ey, fummelst du gerade an mir rum?" entsetzt sah mich Sophie an. "Sorry kann halt nichts dafür." verteidige ich mich.

"Überleg dir lieber wie wir wieder normal werden." schimpfte sie. Ich überlegte. Wie waren wir überhaupt so geworden? Leider hatte ich voll dem Filmriss als uns eine komische Dame Drinks spendierte. Weswegen hatte sie das nochmal getan? Ich überlegte kurz und dann fiel es mir wie schuppen von den Augen.

"Sophie, wir müssen diese komische alte Dame finden die uns die Drinks ausgegeben hatte." sie schaute mich kurz an und es schien als würde es in ihrem Kopf rattern. "Oh Nein." sagte sie. "Das ist alles deine Schuld. Wenn du dir nicht gewünscht hättest einmal jemand anderes zu sein, dann wäre das alles doch nie passiert." sie drehte sich um und raufte wieder die Haare.

Nach einigen Minuten des schweigend und viele Haare die Sophie aus meinem Kopf riss, weniger. Zogen wir uns an und gingen in diese Bar in der wir waren. Weil Sophie besser Schauspielern konnte fragte sie, mit beeindruckender meiner Stimme wirklich ähnlicher Stimme, wo wir die alte Dame finden könnten. Der Bar Mann sagte das wir sie am Markt antreffen würden und sofort machten wir uns auf dem Weg.

Mein Handy klingelte in meiner Tasche. Ich holte es aus der engen Jeans die mir Sophie raus gegeben hatte. Shit es war ein Videoanruf von Thomas. "Sophie." rief ich. Sie war schon einige schritte vor mir. "Was ist den?" sie blieb stehen und sah mich an. Kurz versank ich in ihren blauen Augen. "Ein Videoanruf von Thomas." sage ich und halte mein Handy hoch. "Oke, ich geh dran und du redest während ich meinen Mund bewege." erklärt sie mir kurz und nimmt den Anruf schon an. "Hey Smudo, wir waten schon auf dich." Fuck, das hatte ich ja ganz vergessen. "Ja sorry hab kurzfristig was anderes vor." begeistert sah ich wie gut Sophie ihre Lippen u meiner Stimme bewegte. Sie hatte auf jeden Fall was gut bei mir. "Das kann doch jetzt echt nicht dein ernst sein." genervt verdrehte er die Augen. "Aber gut, mach doch was du willst." sagte er wütend und legte auch schon auf.

Am Markt angekommen versuchten wir im ganzen Menschen Gedränge die alte Dame aus zu machen was sich als echt schwierig erwies den der Markt schien überfüllt. Von hinten tippte mich plötzlich jemand an. Ich drehte mich um und schaute etwas verdutzt in das Gesicht eines Mädchens. "Hey Sophie, lange nicht mehr gesehen." sie zog mich in eine Umarmung. "Sie hat leider keine Stimme mehr." erklärt die echte Sophie mit einer Imitation meiner Stimme. "Oh mein Gott, du bist Smudo. Kann ich ein Autogramm haben?" Oh nein, das würde sie nicht wirklich versuchen. Aber sie sagte genau das was ich nicht wollte. "Natürlich." sie kritzelte ein "Smudo" auf ihr Portmonee und das Mädel war glücklich. "Sag mal hast du eine alte Dame hier gesehen?" fragte Sophie noch. "Ja, sie verkauft dahinten kleine Fisch Anhänger die Glück bringen sollen." sie deutet nach ganz hinten. "Danke." sagt sie noch und ist dann verschwunden. "Das war knapp." flüsterte ich ihr zu. "Außerdem unterschreibe ich so nicht." doch das schien sie nicht zu interessieren.

Zusammen gingen wir weiter bis zu diesem Stand den uns dieses Mädchen beschrieben hatten und wirklich, dort stand die alte Dame und verkaufte Fisch Anhänger. Als sie uns bemerkte grinste sie. "Wollt ihr auch einen?" war das jetzt ein Scherz. "Sie helfen euch wieder zurück zu gelangen. Sie gab uns zwei dieser Anhänger und erklärte das wenn wir schlafen gehen die um machen sollten.

Bis wir schlafen gingen, war es leider noch ein paar Stunden hin. Wir hatten erst 14 Uhr. "Dann gehen wir zurück in meine Wohnung." Sophie nickte abwesend. Als wir da waren schlug sie vor ein paar Filme zu gucken und das taten wir dann auch. Wobei sie immer näher an mich ran rückte bis wir knutschend auf dem Sofa lagen. "Warum?" fragte ich als wir eine Pause machten. Klar war ich schon seid einiger Zeit in Sophie verliebt ohne das sie es wusste aber ich hätte nie zu träumen gewagt das sie mich liebte. "Wollte nur mal sehen ob ich gut küssen kann." erklärte sie lachte künstlich und rückte wieder von mir Weg. Aber ich glaubte ihr nicht also zog ich sie wieder zu mir. "Smudo was machst du da?" fragte sie aber ich gab ihr keine Antwort und drückte einfach meine Lippen auf ihre.

"Smudo, ich muss dir was beichten." überrascht sah ich sie an. In ihren blauen Augen sah ich leichte Angst. "Ich bin verliebt in dich. Schon lange aber ich dachte nie, das du es auch in mich bist deswegen wollte ich jemand anderes kennen lernen doch das hat nie etwas gebracht. 17 Dates hatte ich und keiner könnte dich je ersetzen. Verstehst du, ich brauche dich, nicht nur als bester Freund." sie atmete tief ein und wollte sich weiter erklären doch ich legte meinen Finger auf ihren Mund um sie zum schweigen zu bringen. "Ich liebe dich." Ihre Augen wurden groß. "Ich liebe dich auch."

Den restlichen Nachmittag und Abend verbrachten wir kuschelnd und Filme guckend auf dem Sofa. Bis wir irgendwann ohne es zu merken einschliefen.

...10 Stunden später...

Ich schreckte aus dem Schlaf und schaute direkt an mir herunter. Ich war wieder normal. "Sophie, Sophie." ich rüttelte an ihr. "Boar Smudo." brummte sie. "Wir sind wieder normal." sagte ich und dadurch wurde sie auch richtig wach. "Oh mein Gott ja." sagte sie und freute sich richtig. Ich nahm das Fisch Amulett, was mir um den Hals hing und wollte es betrachten doch es war kein Fisch mehr sondern ein High Heel. Auch Sophie betrachtete ihres. Es war ein Bart geworden. Wir lachten und küssten uns. Was eine verwirrende Geschichte dachte ich mir.
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