I need you in my life

OneshotRomanze / P12
Blair Waldorf Chuck Bass
25.02.2017
25.02.2017
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25.02.2017 1.027
 
Hi.
Das ist meine erste FF in diesem Fandom. Ich hab Gossip Girl vor einiger Zeit endeckt und hab es sofort in mein Herz geschlossen und Chair ist meiner Meinung nach, eines der besten Shippings.
Ich hoffe, euch gefällt dieser OS, auch wenn er vielleicht etwas kitschig ist und ich würde mich sehr über Reviews etc. aller Art freuen!
Viel Spaß!
Shadow
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Chuck Bass stand wie gelähmt da. Er konnte sich nicht rühren. Nur mit offenem Mund da stehen und schauen. Sie sahen ihn nicht, aber dafür er sie um so deutlicher. Er stand auf der Treppe hinter einer Säule. Und sein bester Freund Nate Archibald und Blair Waldorf knutschend in einer Tür. Nate schaute kurz hoch und entdeckte ihn doch. Ein Lächeln machte sich auf seinem Gesicht breit. Er hatte Blair Waldorf doch noch gekriegt. Er wusste allerdings nicht, dass sich sein bester Freund Chuck, der sonst noch nie so etwas wie Liebe empfunden hatte, auch in Blair verliebt hatte, als sie gerade großen Liebeskummer wegen Nate gehabt hatte. Darum verletzte Chuck das jetzt ungemein, da Blair es wusste. Es fühlte sich an, als ob sein Herz in tausend kleine Teile zerbrechen würde. Nate und Blair verschwanden im Zimmer und Nate schloss die Tür hinter sich. Chuck stand noch einen Moment fassungslos und gebrochen da, bis er sich umdrehte, die Treppe herunter stürmte und unten in seine Limousine stieg und einige Wochen aus der Stadt verschwand.

Das Ganze war jetzt drei Jahre her. An Nate hatte Blair schon lange kein romantisches Interesse mehr. Nein, Chuck und sie waren ein Jahr zusammen gewesen, bis er alles ruiniert hatte. Danach hatten die beiden eine Art Hass-Freundschaft geführt, in der sie sich aber immer wieder näher gekommen waren. Sie wussten beide, dass sie sich mehr als alles andere liebten, sie hatten nur lange gebraucht, um es auszusprechen. Aber jetzt war die Lage noch einmal anders. Im Sommer war Blair in Paris gewesen und hatte dort den Prinzen von Monaco kennengelernt, der sich in sie verliebt hatte. Jetzt war er nach New York gekommen, um sie zu suchen und kurze Zeit später hatte er ihr einen Antrag gemacht, eine Sache, die Chuck schon mal vergeigt hatte. Sie hatte ja gesagt und die beiden planten jetzt ihre Hochzeit.

Aber wie das Schicksal so wollte, waren Chuck und Blair sich auf einer Bar-Mizwa nochmal nahe gekommen und danach wollte Blair sich von Prinz Louis trennen, was Chuck aber verhinderte, weil er wollte, dass sie glücklich war. Er hatte sie gehen gelassen.
Das war vor ungefähr einer Stunde gewesen und nun saß er auf seiner Couch und fragte sich, warum er das getan hatte. Er liebte Blair, würde das immer tun. Wieso war er so dumm gewesen? Warum hatte er damals auf dem Empire State Building nicht länger gewartet? Da wäre vieles nicht passiert und sie wären jetzt vielleicht sogar verheiratet. Nein, er würde Blair jetzt nicht einfach so kampflos aufgeben! Das vorhin war ein Fehler gewesen! Er brauchte sie!

Es war zwar schon spät, aber es war ihm egal. Er öffnete seinen Safe und holte eine kleine Schachtel heraus. Diese Schachtel war ihm heilig und er würde sie für nichts auf der Welt hergeben, außer, wenn er sie Blair geben könnte. Er zog sich seinen Mantel über und machte sich auf den Weg zu Blairs Haus. Er ging herein und da stand ihm Dorota im Nachthemd gegenüber. „Was machen sie hier, Mr. Chuck? Um diese Uhrzeit?“ „Ich muss zu Blair. Sofort. Könnten sie sie vielleicht herunter holen? Das was ich vorhin getan habe, war ein Fehler!“ Dorota nickte einmal und machte sich auf den Weg nach oben.
Chuck umfasste den Ring in seiner Manteltasche fester und wurde in der Zeit die verstrich immer nervöser. Er wusste, was für ein Risiko er hier einging. Es war wirklich sehr unwahrscheinlich, dass Blair ja sagen würde, da sie ja erstens schon mit Louis verlobt war und zweitens hatte er vor einer guten Stunde zu ihr gesagt, dass er sie gehen ließ. Seine Hände fingen an zu schwitzen und es bildete sich ein Knoten in seinem Magen, der herumzuspringen schien. Was hatte ihn nur geritten, so etwas zu tun? Er hätte von Anfang an einfach zu Blair stehen müssen.

Ein paar Minuten später kam auch schon die Liebe seines Lebens die Treppe herunter. Als sie ihn erblickte, blieb sie kurz stehen, schaute verwirrt, ging dann aber mit langsamen Schritten weiter. Die Anziehung zwischen ihnen konnte man eben nicht leugnen. Er hatte sich kurz aufs Sofa gesetzt und stand jetzt ziemlich nervös auf und ging auf sie zu. Blairs Stimme klang leise und verletzt, so als ob sie gerade geweint hätte. „Chuck... Was machst du hier?“ „Ich ... ich ... vorhin hab ich einen großen Fehler gemacht. Ich kann dich nicht gehen lassen! Das ist unmöglich! Das weißt du auch! ...“ Er braucht einen kurzen Moment, um sich zu sammeln, bevor er weitersprach. „Ich weiß, du bist mit Louis verlobt, aber noch ist es nicht zu spät. Du kannst es immer noch rückgängig machen.“ Chuck fiel vor ihr auf die Knie, holte die Schachtel aus seiner Tasche und öffnete sie. „Blair Cornelia Waldorf... Es ist unmöglich, dich gehen zu lassen... Das werde ich niemals schaffen... Darum, willst du mich heiraten?“ Sie schlug die Hände auf den Mund. „Chuck... Ich... Ja! Ja, natürlich! Was denkst du denn?! Natürlich, Chuck Bass! Und was ich dir sagen wollte, ich hab mich vorhin von Louis getrennt, trotz deiner Worte. Ich brauche dich in meinem Leben. An meiner Seite.“ Chuck stand stürmisch auf und schloss sie grinsend in seine Arme. Nach kurzer Zeit lösten sie sich aus ihrer Umarmung und er steckte ihr den Ring an den Finger. Sie konnten es nicht länger aushalten und pressten ihre Lippen aufeinander. Sie wurden allerdings jäh von Dorota und Serena unterbrochen, die einen Korken aus einer Sektflasche knallen ließen. Beide schrien freudig auf und Serena sagte: „Endlich! Endlich hab ihr es geschafft! Nach fast vier Jahren! Ihr gehört zusammen, das wussten alle. Schon immer. Nur ihr habt es euch immer so schwer gemacht.“ Chuck hielt Blair im Arm und grinste Dorota und Serena glücklich an. Ja, er brauchte sie in seinem Leben an seiner Seite.
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