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Schatten der Vergangenheit: Seelenwanderung

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P16 / Het
Marik Ishtar OC (Own Character) Seto Kaiba Yami Bakura Yami-Yuugi Yugi Mutou
22.02.2017
10.06.2021
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Vorbereitungen zum Ball

„Gib mir mal das Nächste.“, tönte es aus der Umkleide. Während Eva Yami nun schon das gefühlte hundertste Kleid in die Kabine reichte, dachte sie kurz daran, wie es kam, dass sie jetzt mit ihrer kompletten WG inklusive Bakura und Yami, im größten Laden für Abendkleidung befand, welches in der Stadt zu finden war:

Durch den Geruch der Pfannkuchen angelockt, waren auch Ryou und Joey aus ihren Zimmern geschlurft und hatten sich genau wie Yami und Rikki mit Heißhunger über das Essen hergemacht. So hatte Eva eine gewisse Zeit nur Schmatzgeräusche gehört. Nach einem scharfen Blick auf Yami, besann zumindest dieser sich wieder seiner Tischmanieren. Trotz der Missbilligung der Manieren ihrer Mitfrühstückenden musste Eva ein Grinsen unterdrücken. Zumindest war sie sicher, dass es schmeckte. Nachdem sie etwas wacher waren, wollten ihre Mitbewohner von den aufgezwungenen Gästen wissen, wieso sie eigentlich so früh vor der Tür standen. Nachdem Rikki die Geschichte diesmal erzählt hatte, hatte Joey die Idee sich der Shoppinggruppe anzuschließen - er war der Meinung es könnte lustig werden. Da er sonst nichts zu tun hatte schloss sich auch Ryou an. Bakura, welcher diesen Teil des Gesprächs mitbekommen hatte, da er gerade wieder die Wohnung betreten hatte -  durch das Fenster in Evas Schlafzimmer natürlich – hatte eine starke Abneigung dagegen Eva mit so vielen Männern allein zu lassen, insbesondere da Rikki ihnen gerade eröffnet hatte, dass sie sie nicht begleiten würde. Sie hatte sich schon mit Seto verabredet. Nachdem sich dann alle den Bauch vollgeschlagen hatten und auch der letzte Pfannkuchen verputzt war, hatten sich diejenigen die noch im Schlafanzug waren umgezogen und sie waren losgezogen.

Während Eva nun darauf wartete, dass Yami die Umkleide im nächsten Kleid wieder verließ und sich dem Urteil der wartenden Menge stellte, dachte sie, dass Yamis Geschmack sich deutlich verbessert hatte, im Vergleich zum vorigen Tag. Er hatte heute etwas mehr Klasse bewiesen.
Sie wurde von Yami aus ihren Gedanken gerissen:
„Ich verlasse auf gar keinen Fall in diesem Fummel die Kabine. Niemals. Dazu kriegt ihr mich nicht.“
„Ach komm schon Yami, ist doch nur ein Kleid.“, versuchte Joey seinen Kumpel zu überreden. Dieser weigerte sich jedoch standhaft sich zu zeigen. Als Yami jedoch meinte, dass er das Kleid wieder ausziehen wolle, ging Joey zu eben diesem und versuchte ihn aus der Kabine zu ziehen. Eva konnte gar nicht so schnell schauen wie Joey Yami aus der Kabine gezerrt hatte. Nun verstand sie weshalb Yami die Kabine nicht verlassen wollte, er stand in einem engen, schwarzen Kleid vor ihnen, welches mehr zeigte, als es verdeckte. Yami schien ihr Ausbruch noch in Erinnerung zu haben. Ihr einziger Gedanke dazu war allerdings, dass ganz sicher Bakura dieses Kleid ausgesucht hatte. Ihr war jedoch genauso bewusst, dass es nur ein Scherz seinerseits gewesen war. Niemals hätte er zugelassen, dass sie sich in so einem Aufzug Anderen zeigte. Dazu war er zu besitz ergreifend. Dies machte sich auch sofort bemerkbar als er Yami am Arm griff und zurück in die Kabine bugsierte mit dem Zusatz: „Du ziehst dich sofort wieder um.“
Eva grinste, sie war sich sicher, dass Bakura davon ausgegangen war, dass Yami sich nicht trauen würde in dem Kleid vor den Vorhang zu treten. Nun, wenn sie genau darüber nachdachte, war es auch nicht unbedingt Yamis Entscheidung gewesen sich darin zu zeigen. Sondern eher Joeys. Und Bakuras Blick nach zu urteilen, war auch ihm das gerade eingefallen. So hielt Eva es für schlauer wenigstens einen von Beiden, wenn nicht sogar Beide aus dem Geschäft zu entfernen.
„Sag mal Joey, willst du dich nicht vielleicht mit Tristan treffen? Er hat mir bestimmt hundert Nachrichten geschickt.“, abgesehen davon, dass sie den Blonden loswerden wollte, hatte sie bemerkt, dass er sich definitiv langweilte. Und so hoffte sie zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Und wie erwartet sprang Joey auch sofort auf den Köder an.
„Wirklich? Es macht dir nichts aus, wenn ich jetzt gehe?“, Joey war schon halb aufgesprungen und war dabei sein Handy aus der Hosentasche zu fummeln und als Eva bestätigend nickte, war er schneller zur Tür hinaus als seine Freunde schauen konnten. Grinsend und kopfschüttelnd sah Eva ihm hinterher.
„So und jetzt machen wir weiter.“, bestimmte sie und die Modenschau ging weiter.

Irgendwo zwischen dem zehnten und fünfzehnten Kleid fingen die übrigen Freunde an sich mit irgendwelchen Entschuldigungen zu verabschieden, so dass dann beim zwanzigsten Kleid nur noch Eva und Yami in Geschäft waren. Yami fing beim fünfundzwanzigsten Kleid dann auch an zu meckern, sodass Eva schließlich ein einsehen hatte und das Ganze beendete:
„Du kannst dich wieder normal anziehen. Ich habe mir ein Kleid ausgesucht und werde jetzt alles aufräumen und bezahlen gehen. Danach spendiere ich dir als Dank für dein Durchhaltevermögen ein Eis, was meinst du?“
Nach Yamis Freudenschrei aus der Kabine nach zu urteilen, war dieser damit einverstanden.
Yami kam gerade dazu, als Eva das Kleid bezahlte. Dieses befand sich schon in einer Tüte, so dass er nicht sehen konnte welches sie gewählt hatte. Als die Kassiererin Eva die Tüte überreichte, sagte sie noch zu Yami:
„Sie haben sich da einen wirklich tollen Freund geangelt. Dass er so ein teueres Kleid für Sie bezahlt und dann auch noch die Tüten schleppt. Ich beneide Sie wirklich darum.“
Yami, welcher genau wie Eva, stark an sich halten musste um nicht laut loszulachen, murmelte nur ein Dankeschön und verschwand schnellstmöglich aus dem Geschäft.

Draußen konnten beide jedoch nicht mehr an sich halten und lachten laut los. Die ganze Situation war einfach nur surreal. Als sie sich wieder beruhigt hatten, suchten sie sich ein gemütliches Cafe um sich von dem Shoppingtrip zu erholen. Nachdem sie bestellt hatten, setzten sie sich an einen Tisch. Es herrschte erst einmal ein unangenehmes Schweigen zwischen ihnen, weil keiner so recht wusste, wie er es brechen sollte.
Um die Situation aufzulockern, meinte Yami:
„Wenigstens brauche ich jetzt nicht mehr mit Thea shoppen zu gehen. Wieso macht ihr das eigentlich so gerne? Das ist doch super anstrengend. Oder ist das nicht immer so?“
„Jetzt weißt du wieso Rikki das gar nicht gerne macht. Sie bestellt meistens über Internet und probiert die Sachen gar nicht erst an. Ich habe allerdings immer größere Probleme damit gehabt Kleidung zu finden die mir passt. Ich habe schließlich nicht die Maße die momentan in der Mode üblich sind.“ Auf Yamis fragenden Blick hin, ergänzte sie: „Ich bin nicht besonders schmal. Weder in der Schulter- noch in der Hüftpartie. Und ich bin auch nicht sonderlich groß, da wirkt man schnell plump. Meine Augen und Haarfarbe lassen mich darüber hinaus auch schnell blass aussehen. Je nach Farbe meiner Kleidung.“
„Du bist aber weder dick noch blass. Aber ich verstehe was du meinst, ich musste ja heute die ganzen Kleider anprobieren. Ich bin ja auch nicht farbenblind.“, entgegnete Yami.
„Naja, ich bin aber auch nicht Thea.“, Eva hätte sich treten können. Wieso zum Geier hatte sie das gesagt. Sie wollte sich doch nicht mehr so verletzlich und offen zeigen. Schon gar nicht Yami gegenüber. Wieso tat sie es also schon wieder? Vermutlich wieder eine Einmischung von Neferet. Dies kam in letzter Zeit immer noch vor, ihre Seelen waren noch nicht vollkommen miteinander verschmolzen.
Yami entschloss sich zu diesem Satz nichts mehr zu sagen, er war sich bewusst, dass er nicht für seine Ohren bestimmt war. Allerdings hatte er nun eine Möglichkeit gefunden sich ihr wieder anzunähern. Allerdings musste er sich erst noch ein gewisses weibliches Problem kümmern und seinen Körper wieder bekommen.
Inzwischen brachte die Bedienung die bestellten Getränke.
„Was auch immer du denkst, du bist perfekt so wie du bist. Und ich bin glaube ich der Einzige deiner unzähligen Verehrer, die das tatsächlich auch beurteilen können.“, er konnte nicht verhindern, dass eine gewisse Eifersucht mitschwang.
Dies wiederum überraschte Eva dann doch. Sie beschloss jedoch vorerst nichts weiter dazu zu sagen und vor allem nicht darüber nachzudenken wie genau er ihren Körper gemustert hatte.
Yami schien dennoch erraten zu haben in welche Richtung ihre Gedanken drifteten, denn er meinte:
„Keine Sorge, ich weiß was sich gehört.“
Eva war durch diese Aussage durchaus beruhigt. Aber Yami war ja auch nicht Bakura. Bei diesen Gedanken drängte sich ihr die Erinnerung an die Zeit, in der die Beiden aneinander gekettet waren, aus. Auch damals hatte er sich nicht übermäßig für ihren Körper interessiert. Sie erinnerte sich auch wieder daran, wieso sie etwas für ihn empfunden hatte. Er war so anders als die Anderen gewesen, die die immer nur ihren Körper gesehen hatten. Aber zwischenzeitlich war so viel passiert. Das war nicht mehr wichtig.
„Eva, alles in Ordnung?“, Yami klang besorgt und legte seine Hand auf ihre, die auf dem Tisch neben ihrer Tasse ruhte. Sie zuckte zurück.
„Ja, alles gut. Wir sollten jetzt gehen, es ist schon spät.“, abrupt stand sie auf, nahm ihre Tasche und Tüte auf und ging zur Kasse zum zahlen. Sprachlos ging Yami ihr hinterher.
Als er seine Brieftasche zog meinte sie: „Das geht auf mich.“ und stürmte zur Tür. Sie musste hier weg. Es war eine unglaublich dumme Idee mit Yami einen Kaffee zu trinken. Alle Erinnerungen und Gefühle die sie die letzten Tage und Wochen so mühsam unterdrückt hatte, traten wieder ans Licht. Und Yamis Berührung hatte auch den letzten Widerstand eingerissen. Die Flut an ihren Erinnerungen und Gefühlen sowie denen von Neferet war im Moment zu viel für sie.
Yami versuchte sie einzuholen, Eva war jedoch zu schnell für ihn, schließlich war er es noch nicht gewohnt auf Absätzen zu laufen, auf wenn die Schuhe die er trug nicht sonderlich hoch waren. Darin zu gehen oder zu laufen waren dennoch noch einmal zwei Paar Schuhe. So gab er schnell auf und ging nach Hause. Er versprach sich jedoch es noch einmal zu versuchen. Er wollte sich entschuldigen – und seinen Körper zurück.

Am Tag des Balls wurde diesmal die Familie Muto aus dem Schlaf geklopft und geklingelt, oder eher deren jüngeren Mitglieder. Denn der Großvater war nicht zu Hause. Er hatte am Tag davor eine Spielemesse besucht und hatte geplant erst gegen Abend, wenn alle auf dem Ball waren, zurück zu kommen.
Daher war es nun auch ein ziemlich verschlafener und mürrischer Yugi der sich daran machte zur Tür zu schlurfen. Als er die Tür öffnete, erlebte er eine Überraschung:
„Tea, was machst du denn hier?“
„Na ja, ich wollte Yami helfen sich fertig zu machen. Schließlich ist er das nicht gewohnt… Und ich habe ja auch noch keine Begleitung für heute Abend.“, antwortete sie, während sie versuchte sich an Yugi vorbeizudrängen. Sie wurde jedoch von Rikki daran gehindert. Sie war ebenfalls durch das Klopfen und Klingeln an der Tür aufgewacht und hatte es als seltsam befunden, dass Yugi so lange gebraucht hatte. Als sie dann noch Teas Stimme hörte, musste sie sich einfach einmischen.
„Ehrlich gesagt glaube ich dir nicht, dass du nur deswegen hier aufgetaucht bist. Was solltest du schließlich für ein Interesse daran haben, dass Eva sich nicht blamiert. Schließlich weiß doch keiner, dass die Beiden die Körper getauscht haben. Ich gehe also davon aus, dass du hier bist um zu überprüfen ob der Seelentausch schon rückgängig gemacht wurde. Die Antwort ist nein. Also kannst du ja jetzt wieder gehen.“
„Das stimmt nicht, ich will nur meinen Freunden helfen.“, entgegnete Thea, während Yugi seine Schwester mit großen Augen ansah. Er war es nicht gewohnt, dass sie jemanden so anging.
„Na wie du meinst. Du kannst auf jeden Fall wieder gehen. Yami schläft noch.“, Rikki drehte sich um und hängte dann noch ein „Komm Yugi.“ dran.
„In einem hat Rikki recht. Yami schläft noch und das sollte möglichst noch etwas so bleiben. Seit sie die Seelen getauscht haben, werden Beide immer schneller müde. Du solltest wirklich gehen.“, wandte Yugi sich wieder an Thea. Diese nickte enttäuscht und wandte sich zum gehen. Dann war Rikki wieder endgültig im Haus verschunden und bekam nicht mehr mit was die Beiden noch miteinander besprachen.
Als sie jedoch in der Küche einen Blick auf die Digitaluhr des Ofens warf, bekam sie einen Schock. Es war schon vier Uhr nachmittags. Gut sie waren am Tag zuvor sehr spät ins Bett gegangen. Dennoch hatte sie nicht gedacht, dass es schon so spät war. Sie würden wohl Yami bald wecken müssen. Um acht Uhr fing der Ball an und wenn sie alle das Bad verwenden wollten, müssten sie so früh wie möglich anfangen.
Gerade als Rikki dabei war sich einen Kaffee zu machen, kamen die ihre Beiden Mitbewohner gleichzeitig in die Küche. Sie musste grinsen, noch nie hatte sie Eva so unelegant schlurfen gesehen, geschweige denn so ungestylt. Yugi hingegen wirkte aus irgendeinem Grund wesentlich glücklicher als vorher.
Da Rikki es nicht riskieren wollte in Gelächter auszubrechen, Yami würde das wohl nicht so gut aufnehmen, verlegte sie sich darauf Yugi auszuquetschen:
„Wieso siehst du auf einmal so glücklich aus? Sag schon!“
„Nö.“, grinste Yugi und wollte mit einer Schüssel Cornflakes wieder aus der Küche verschwinden. Er hatte allerdings nicht mit seiner Schwester gerechnet. Rikki folgte ihm, sie hatte nicht vor so schnell aufzugeben.
„Nun sag schon. Was grinst du so? Komm schon!“
„Nein.“, Yugi wollte seine Zimmertür zuschlagen, aber Rikki war schneller und schob sich noch schnell ins Zimmer. Kaum hatte er die Schüssel abgestellt und sich zu seiner Schwester gedreht um ihr zu sagen, dass sie ihn in Ruhe lassen soll, als sie sich auf ihn stürzte und anfing in durchzukitzeln. Nach etwa fünf Minuten, länger konnte er beim besten willen nicht durchhalten, er war einfach zu kitzlig, gab er nach:
„Also gut, ich gebe auf. Du wirst es sowieso heute Abend wissen.“, brachte Yugi atemlos raus, was Rikki dazu brachte das Kitzeln einzustellen. Sie half ihrem Bruder wieder in eine sitzende Haltung und meinte grinsend: „Du müsstest doch mittlerweile gelernt haben, dass du nicht gegen mich ankommst. Also dann schieß los. Ich bin ganz Ohr.“
Yugi atmete einmal tief ein, dann meinte er: „Ich habe Thea gefragt, ob sie mit mir zum Ball heute Abend geht. Du hast ja gehört, dass sie noch keine Begleitung hatte...“
„Und was hat sie gesagt?“, unterbrach Rikki ihn.
Yugi grinste: „Sie hat zugesagt.“
„Das ist ja super. Du wolltest doch schon immer mit ihr ausgehen. Ich bin stolz auf dich.“, auch wenn Rikki nicht sonderlich begeistert war, schließlich mochte sie Thea nicht wirklich, so freute sie sich doch für ihren Bruder und, dass sein Traum endlich in Erfüllung gegangen war. Und er hatte endlich all seinen Mut zusammen genommen um sie zu fragen, das zeigte, dass er doch eine Entwicklung durchachte. Auch wenn sie es lieber hätte, dass die Entwicklung in die andere Richtung gehen würde.
„Wenn du nichts dagegen hast Schwesterchen, würde ich jetzt gerne frühstücken, ich hab’ nämlich Hunger.“, freundlich aber bestimmt komplimentierte Yugi Rikki vor die Tür. Bevor sie noch irgendwie reagieren konnte, fiel die Tür ins Schloss.
„HEY! Das war nicht nett.“, schrie sie, um dann leiser fortzufahren: „Wirf mal einen Blick auf die Uhr. Wir sollten uns bald mal um unser neues Schwesterchen kümmern.“
Ein Schrei seitens Yugi war alles was sie als Antwort bekam und es genügte ihr. Denn sie war sich nun bewusst, dass er ebenfalls einen Blick auf die Uhr geworfen hatte. So beschloss sie erst einmal in der Küche nach Yami zu sehen und gleichzeitig etwas zu essen. Und tatsächlich fand sie ihn am Küchentisch sitzend und verschlafen in einen Kaffee starrend.
„Musst du dich nicht langsam fertig machen? Oder wenigstens was Essen?“, fragte Rikki.
Yami zuckte zusammen, er hatte gar nicht mitbekommen, dass Rikki das Zimmer betreten hatte.
„Ach es ist doch noch früh, ich hab’ noch genug Zeit.“, war Yamis Antwort.
„Ich will dich ja nicht stressen Brüderchen, aber es ist mittlerweile schon halb fünf… Und du willst doch Eva nicht enttäuschen.“, antwortete Rikki und hängte noch dran: „Wo ist eigentlich dein Kleid?“
„Bei Eva.“, meinte Yami halb abwesend, nur um dann aufzufahren: „Verdammt. Sie hat das Kleid mitgenommen! Was machen wir jetzt?“
„Na ganz einfach, wir rufen Eva an und sagen ihr, dass sie vorbeikommen soll. Dann kann sie dir auch gleich mit der Frisur helfen.“
Da Yami dies sehr gut in den Kram passte, schließlich wollte er Eva noch davon überzeugen doch noch mit ihm auf den Ball zu gehen, schloss er sich der Meinung an. Sicherheitshalber wollte aber dennoch Rikki diesen Anruf tätigen.
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Ich hoffe es hat euch gefallen.
Es wäre schön mal wieder eure Gedanken zu dem Geschehen zu lesen, die Story wird jetzt nicht mehr so lange gehen und ich würde gerne wissen ob ich auf dem richtigen Weg bin. Ich freue mich immer auf eure Kommis und Anmerkungen.

Bis bald,

Eure LadyEva
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