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Shades of Grey - Pain

von Niki1975
GeschichteDrama, Familie / P18 / Gen
Anastasia Steele Carrick Grey Christian Grey Grace Grey Phoebe Grey Theodore-Raymond Grey
22.02.2017
23.02.2021
42
79.539
27
Alle Kapitel
58 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
23.02.2021 2.921
 
Dieses Kapitel schenke ich euch, für den heutigen Tag noch und hoffe das die nächsten Veröffentlichungen von meiner Seite aus so in ca. 14 Tagen wieder besser funktionieren.

Liebe Grüße sendet euch Niki1975
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Grace und ich hatte sogar sehr viel Spaß mich für den Weihnachtsabend herzurichten. Ich legte ein hauchzartes Make up auf und meine mehr als liebe Schwiegermutter legte mir mein schönstes Kleid, das ich vor kurzem hier in Hannover gekauft hatte, heraus.
Hier half sie mir eine kleine Spur lang um hinein zu schlüpfen. Anschließend zog ich meine, ebenfalls hier in Deutschland zugelegten Ballerinas an. Sie waren perfekt für das Kleid, denn hochhackige Schuhe wollte ich trotz Rollstuhl nicht wagen. Zudem wollte ich, wenn Christian und ich später alleine sind einen enganliegenden Tanz tanzen. Ich hoffte so sehr, das er mir diesen Wunsch nicht ausschließen würde.

Als ich fertig im Rollstuhl saß, entschuldigte sich Grace für einige Minuten um sich selbst kurz umzuziehen. Sie lies mich wenige Augenblicke lang alleine im Raum stehen. Ich warf dabei einen Blick aus dem Fenster hinaus und genoss die Aussicht. Inzwischen hatte es angefangen zu schneien und somit gab es für die Kinder Weihnachten doch noch in weiß.
Eigentlich war es eine entspannte Situation für mich und trotzdem merkte ich plötzlich wie sich ein Anfall anbahnte, der jedoch zum Glück nicht sehr stark ausfiel und ich ihn recht gut, schnell meisterte. Ich beschloss anschließend Christian erst am nächsten Tag davon zu verzählen. Vorenthalten wollte ich ihm solche Dinge nicht mehr. Aber ich wollte einfach für uns beide am heutigen Abend unsere Sehnsucht stillen.
Würde ich ihm nun davon erzählen, war ich mir sicher hätte ich keine Chance Christian umzustimmen mit mir zu schlafen. Er würde sofort total blocken und zu machen. Jedoch ich wollte ihm wie auch mir das ganze zu Weihnachten schenken. Immerhin hatte ich ja nichts anderes für meinen wundervollen Ehemann.  

Noch in den Gedanken versunken hörte ich auf einmal ein leises klopfen und schon kurz danach ging die Tür auf. An vorderster Front stürmte Ted in den Raum hinein, sprintete rufend mit dem Wort "Mummy" auf mich zu um vor mir angekommen auf meinen Schoss zu krabbeln. Christian hinter ihm, mit Phoebe auf dem Arm rief ihm zu er solle doch nicht so wild sein, denn er wüsste doch das es Mummy nicht gut geht.
Doch ich warf meinem Mann einen Blick zu, das er unseren Sohn ruhig machen lassen soll. Meine Kräfte waren innerhalb der letzten Tage ja soweit gestiegen, das ich Ted unter die Arme greifen konnte und ihn zu mir herauf zog. Als er dann saß berichtete er mir, mehr als aufgeregt, was sie die letzten Stunden erlebt hatten.
Es bereitete mir sehr viel Freude ihm bei seinen Erzählungen zu folgen. Christian gab Augen verdrehend nach und saß sich mit Phoebe, auf einen Stuhl neben mich und ich schmunzelte ihn dabei nur an. Etwas später legte ich meine Hand auf seinen Arm um ihm dort ein wenig beruhigend zu streicheln. Doch das nahm Phoebe zum Anlass auf ihrer herum zu tatschen. Darüber musste wir alle herrlich lachen. Es waren Momente die ich neu zu lieben lernte und ich mir eingestand das ich sie viel zu lange ausgeschlossen hatte.
In diesen wenigen Minuten fiel mir irgendwann auf, das Christian und die Kinder bereits ebenso für den Abend her gerichtet waren und das war für mich die Bestätigung, das es geplant war das ich erstmal nicht in mein Krankenzimmer zurück komme. Im nächsten Augenblick kam Grace zu uns zurück und sie sah ebenso toll aus.

Sie war es dann auch die sagte: "Und sind wir alle bereit für die Messe hier im Haus?"

Ich sah sie und Christian verdutzt an, weil ich ja nicht wusste wie unsere Tagesplanung ab nun aussah.

Christian antwortete schließlich: "Ana, wir haben hier zwar ein anderes Weihnachtsfest wie sonst aber ein paar Dinge wollte ich und Mom dennoch umsetzen, wie zu Hause. Deswegen besuchen wir hier nun eine Christmesse, danach werden wir Essen und zum Schluss kommt das Christkind für die Kinder."

Mit einer weiteren, zärtlichen Geste zeigte ich Christian an wie lieb ich das von ihm finde und Grace gab ich mein Dankeschön mit meinen Blicken. Sie gab mir einen zurück der mich wissen lies, das es nichts zu danken gibt.
Anschließend bat sie Teddy von mir herunter zu rutschen an ihre Hand und wollte von Christian Phoebe haben. Ich sprach kurz dagegen, das die Kleine doch auf meinem Schoss mit fahren könne, weil ich ging sicher davon aus das Christian mich schieben wird. Aber Grace setzte sich durch und bekam die Kleine von meinem Mann. Die drei Schritten vor uns hinaus aus dem Raum, da stand Christian gerade mal von seinem Stuhl auf, beugte sich zu mir herunter und blickte mir tief in die Augen.

Ich hingegen hob meinen Arm nach oben um ihn an der Wange zu berühren und hauchte ihm ein "Ich liebe dich" entgegen.

Christian kam noch näher, küsste mich und sagte leise: "Ana und ich liebe dich. Zusätzlich siehst du heute äußerst wunderschön aus."

Jetzt lächelte ich weit und antwortete ihm: "Das habe ich extra für dich gemacht und ich wünsche mir, das du Dinge zu lässt die vielleicht später folgen werden."

"Ich werde es versuchen Schatz", hörte ich ihn noch reden.

Dann ging die kleine Reise hinter Grace und den Kindern los. Unser Weg führte wieder das ein oder andere Stockwerk herunter, in einen mittelgroßen Raum wo bereits einige andere Patienten mit ihren Familien sich befanden. Wir suchten uns Plätze weiter hinten heraus, weil dies mein Wunsch war, den ich beim eintreten äußerte.
Von dort verfolgten wir die kirchliche Messe und wir alle fanden sie wundervoll. Selbst die Kinder waren begeistert und verhielten sich sogar sehr ruhig. Ich denke mal, alle mitwirkenden war es klar das unter den Gästen sehr viele Kinder sind und so wurde die Messe zum größten Teil auf sie abgestimmt. Stellenweiße durften sie sogar daran teilhaben, dabei preschte sich einmal Teddy sogar richtig vor, das Christian ihm hinter her rennen musste.
Ich sage euch das war ein Bild für die Götter und brachte mich und Grace zum herzhaften lachen. Auch Phoebe quietschte auf meinem Schoss wie wild herum und erhellte mit ihren Geräuschen manchmal den ganzen Raum. Ich war mir sicher Familie Grey bleibt hier jedem recht gut in Erinnerung. Unangenehm war mir davon alles absolut gar nicht, stattdessen lies es mich richtig vergessen warum wir eigentlich hier sind.

Nicht ganz eine Stunde später war der Weihnachtsgottesdienst beendet. Einen Augenblick lang blieben wir noch auf unseren Plätzen sitzen um den anderen vortritt zu lassen, beim verlassen des Raumes. Erst als die meisten weg waren holte Christian meinen Rollstuhl, denn ich hatte mich während der Messe auf einen normalen Stuhl gesetzt. Immerhin war ich ja nicht wie manch anderer Patienten oder Menschen immer darauf angewiesen.
Wieder darin sitzend, dieses mal mit Phoebe auf dem Schoss, ging es zurück zum Aufzug und mit ihm nach oben in das kleine Apartment. Ich versuchte mich über nichts was passieren würde zu wundern. Dachte mir jedoch einen Moment lang, das die Wohnung für ein Essen, natürlich, bequemer ist als mein Krankenzimmer. Den Gedanken gerade wieder aus meinem Kopf verbannt schritten wir in die Wohnung zurück und ich mit den Kindern fanden einen wundervollen Raum vor.
Der Raum war ja schon recht Weihnachtlich gestaltet, doch mit unserem eintreten fand ich noch mehr darin. Es waren auch verschiedene Dinge etwas verrückt worden, damit man platz gefunden hatte für eine wohl duftende und gut aussehenden Tischtafel. Mir stiegen bei diesem Anblick die Tränen ins Gesicht und ich schluchzte auf um sie herunter zu schlucken. Dabei spürte ich Christians Hand auf meiner Schulter. Er versuchte mich beruhigend zu streicheln und ich legte ihm ziemlich schnell dankbar meine Hand auf seine.
Inmitten darin fiel es schon gar nicht auf das Jason und Luke da standen. Einzig alleine Teddy hatte sich auf die beiden bereits gestürmt. Denn er mochte die beiden wahnsinnig gerne, nach uns, seinen Eltern, Schwester, Großeltern und all den anderen Familienmitglieder. Sie schenkten ihm auch jede Menge ihrer Liebe an ihn zurück. Ich war mir sicher das Jason in diesem Moment seine eigene Tochter vermisste und mit unserem Sohn die Sehnsucht nicht zu lassen wollte.

Ich bat nicht weit danach Grace darum mir Phoebe vom Schoss zu nehmen und meiner bitte folgte sie. Christian wollte mich schon näher zum Tisch schieben, weil wir uns alle nun an den Tisch setzen wollte um zu Essen. Doch ich schüttelte meinem Mann meinen Kopf entgegen und bat ihm einfach nur um einen seiner Arme.

"Ana, was hast du vor", hörte ich ihn mich fragen.

Etwas streng antwortete ich ihm: "Jetzt gib mir einfach deinen Arm."

Zu meiner Verblüffung hielt er mir ihn hin ohne noch ein weiteres Wort zu sagen hin. Ich ergriff ihn um damit aus diesem dummen Stuhl heraus zu kommen. Als ich vor ihm stand, schlang er gleich den Arm um mich, als feste stütze, die ich meinem Gefühl nach gar nicht benötigte. Jedoch liebte ich das Gefühl in seinem Arm zu liegen. Ich legte meinen Arm genauso um ihn und gemeinsam schritten wir hinüber zum Tisch.
Nachdem wir alle saßen auch Jason und Luke, welch tolle Geste von Christian, denn ich weiß das solche Dinge normalerweise nicht seine sind, begannen wir die Köstlichkeiten zu genießen. Es waren herrliche Speisen dabei und den Kindern schmeckte es ebenso gut, obwohl es ein paar kleine Veränderungen für sie gab. Grace und auch Christian kümmerten sich liebevoll um sie während ich mich nur auf mich selber konzentrieren sollte. Nach Aussagen von den beiden, doch sie konnten mich nicht davon abhalten meinen Kindern hier und da Küsse zu geben oder ihnen über den Kopf zu streicheln.
Ein bisschen überraschte es mich, das Teddy nicht einmal nach dem Christkind fragte sondern brav sich gab. Im letzten Jahr war er so anders und ich hoffte das er durch das ganze was mit mir als seiner Mutter derzeit passiert ihn nicht zu sehr wachsen lässt. Er sollte mit seinen knapp über drei Jahren einfach noch Kind sein. Das er dies schließlich doch noch war bekamen wir zu hören als er für sich fertig war mit essen.

Er legte auf eine witzige Art und Weise sein Besteck auf den Teller, verschränkte die Arme vor seiner Brust sah seinen Dad direkt an und sagte: "Daddy, du hast mir gesagt das ich brav sein soll, heute, doch ich kann es ein wenig nicht mehr. Wann kommt denn nun endlich das Christkind für mich, Phoebe und die Zwillinge?"

Christian sah seinen Sohn zuerst etwas entsetzt an, ich hielt mir die Hand vor dem Mund um mein lachen zu verstecken und Grace grinste öffentlich, denn ihr schien es vollkommen egal zu sein. Sie riss mich mit und so prustete ich heraus. Das schien all unsere Herzen zu erwärmen, weil wir alle jetzt über Teds Sätze lachten. Selbst Christians Gesichtsaudruck veränderte sich vom entsetzten zu einem weicheren.

Trotzdem war er der jenige, der am schnellsten Worte fand und zu seinem Sohn sprach: "Theodore, geht es das du dich noch ein paar Minuten gedulden kannst? Wir Erwachsenen würden gerne zu Ende essen und dann war sicherlich das Christkind da und ihr könnt danach sehen, okay?"

Christian versuchte ihm diese wenigen Sätze so sanft wie möglich zu sagen, doch da er das Wort Theodore benutzte legte er doch etwas strenge hinein. Denn er nannte unseren Sohn immer bei diesem Namen wenn er ihn etwas lehren wollte. Bei mir war es ja mein ausgesprochener Name Anastasia und irgendwie fiel mir in diesem Augenblick ein, das es für Phoebe da gar nichts gab und ich wollte mich überraschen lassen, was er sich da mal einfallen lassen würde wenn sie älter ist.
Etwas schmollend wendete unser Sohn seinen Blick auf seinen Schoss und verharrte sogar darin. Christian sah mich etwas verzweifelnd an, weil er das Gefühl hatte sich falsch gegenüber seinem Sohn verhalten zu haben. Ich versuchte ihm unterstützend zu helfen und bat Teddy zu mir herüber. Recht schnell löste er seine Haltung, rutschte vom Stuhl und kam zu mir. Ich holte ihn auf meinen Schoss und knuddelte ein wenig mit ihm.

Dabei flüsterte ich ihm zu: "Ted es sind wirklich nur ein paar wenige Minuten und dann gehen wir schon. Schau mal die Teller von uns an, die sind fast leer."

Mit noch einem traurigen Gesicht schaute er mich und dann die Teller an. Das lies mich erkenne, das auch ich für den Moment mit meinem Latein am Ende bin. Die Situation rettete letzten Endes ein Zwilling in meinem Bauch, als es zu treten begann und Teddy es merkte. Überrascht schaute er mich nun an und ich nickte ihm zu. Sofort danach schellten seine kleinen Händchen auf meinen Bauch und ich führte sie an die richtige Stelle. Jetzt sah er mich mehr als überglücklich an. Ich drückte ihm einen Kuss auf den Kopf und schenkte Christian ein lächeln und er seufzte hingegen erleichtert auf.

Der Zwilling meinte es gut mit uns, trat so lange bis die anderen ihr Essen beendeten und überbrückte somit die Zeit. Als das treten schwächer wurde waren die anderen, ich mit eingeschlossen, fertig mit dem essen und Christian versicherte seinem Sohn, das wir nun gleich aufbrechen würden. Das hätte er ihm eigentlich nicht sagen dürfen, weil nicht weit danach stand er bereits an der Wohnungstür und rief uns mit "Kommt", zu. Christian verdrehte die Augen erneut und ich stupste ihn als leichte Strafe dafür.

Gleichzeitig beugte ich mich zu ihm hinüber und flüsterte in sein Ohr: "Du musst aufhören die Augen zu verdrehen, denn sonst lasse ich mir eine Strafe für dich einfallen."

Er atmete tief ein und meinte: "Ich werde mir Mühe geben Schatz, denn ich denke mal so bei Kräften bist du nicht das du mir eine Strafe verpassen kannst."

Sein Gesichtsausdruck vermittelte mir, das er seinen eigenen Worten nicht traute und ich antwortete ihm: "Unterschätze mal deine Frau nicht."

Christian versuchte dann das Thema zu wechseln in dem er sagte: "Komm lass uns nach unten gehen in dein Krankenzimmer. Die Kinder haben lange genug, sehr brav, gewartet dass das Christkind kommt."

Dem konnte ich nur zustimmen und stand ohne große Umwege von meinem Stuhl auf. Christian gleich hinterher und wollte den Rollstuhl holen. Doch ich wollte nicht und bat ihm darum sich mir einfach zur Verfügung zu stellen. Grace unterstützte mich in meinem Vorhaben und so knickte mein Mann ein. Trotzdem übermittelte er irgendwie Taylor oder Sawyer das sie uns folgen sollten mit dem Rollstuhl.
An seinem Arme schaffte ich den Weg hinaus aus der kleinen Wohnung, in den Aufzug und mit ihm hinunter in Richtung meines Krankenzimmers. Vor uns Ted an der Hand seiner Großmutter und mit Phoebe auf dem Arm. Vor dem Zimmer stoppten sie um auf uns zu warten. Ich wunderte mich ein wenig warum sie denn nicht eintreten würden.

Doch die Lösung erklärte mir schließlich Christian: "Ana Schatz, ich möchte das du die Tür aufmachst."

Verschmitzt platzte es aus mir heraus: "Du und deine Überraschungen."

Da blitzte ein neues Augen verdrehen von Christian hervor und ein weiteres mal stupste ich ihn. Doch im nächsten Augenblick löste ich mich von ihm, erfasste die Türklinge, drückte sie herunter und schob die Türe noch vorne weg.
Vorsichtig schritt ich in den Raum hinein, wobei unter mir Ted hindurch huschte, was ich gerne zu lies auch wenn ich von hinten ein etwas wütendes räuspern vernahm. Ich stand noch nicht richtig im Zimmer, da konnte ich entdecken das der Baum hell erleuchtete und es ein warmes wundervolles Bild ab gab. Doch das war noch längst nicht alles, weiter hinein geschritten sah ich eine Leinwand aufgebaut von der mich mehrere Menschen anschauten und mir zu riefen "Frohe Weihnachten".

Christian hatte es doch tatsächlich geschafft das ich via einer Internetverbindung in die Gesichter von meiner Mom, meinem Dad, Bob, Carrick, Jose mit seinem Vater, Mia, Ethan, Elliot und Kate mit Ava auf dem Arm schaute.
Mir war das zu viel und jetzt war Christian wahrscheinlich Gott froh das er den Rollstuhl mitgenommen hatte, blitzschnell sorgte er dafür das er hinter mir stand und ich mich darin hinein setzen konnte. Schon vorher bahnte sich die eine oder andere Tränen ihren Weg nach draußen, doch als ich saß hielt ich sich nicht mehr verbissen auf sondern lies los. Gerührt suchte ich schon fast verzweifelt nach Christian, der meine Suche erkannte und sich sofort neben mich kniete.

"Du spinnst", hauchte ich ihm schließlich zu.

"Nein, ich liebe dich nur", antwortete er mir.

Ich schenkte ihm einen langen und zärtlichen Kuss. In dieser Zwischenzeit unterhielt sich Grace und Teddy mit den Menschen auf der Leinwand wobei Phoebe ebenso Geräusche von sich her gab. Sie wirkte einfach auf ihre Art mit und brachte uns alle zum lachen. Sie ist wirklich mehr als zuckersüß und wir konnten auf sie genauso stolz sein wie auf Teddy. Christian und ich mischten uns nach unserem Kuss ins Gespräch mit ein.
Ich bin mir nicht sicher wie lange wir diese Verbindung aufrecht hielten. Ich denke mal lange genug, da ich fast mit jedem einzelnen ein kürzeres oder längeres Gespräch führen konnte und wir gemeinsam zusahen wie Ted sowie Phoebe sich an ihren Christkindgeschenke erfreute. Es war eine Zeit, die uns allen gut tat und ich war mir sicher wir alle vergaßen, trotzdem, dabei das wir nicht beieinander waren.
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