Der liebliche Klang der Ruhe

GeschichteKrimi, Romanze / P12
Erin Lindsay Jay Halstead
21.02.2017
24.02.2017
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Erin Lindsay
Der Boden kam mir schneller näher als mir lieb war. Schwer atmend sank ich auf die Knie. Durch das Headset hörte ich wie Hank meinen Namen schrie.
Mit dem Blick fixierte ich den großen, dunkelhaarigen Mann, welcher mit erhobener Hand vor mir stand. Boshaft schaute er auf mich hinab. Ich nahm meine letzte Kraft zusammen und schätze die Situation ab.

Meine Waffe lag unerreichbar in einer anderen Ecke des Zimmers. Plötzlich krachte seine geballte Faust auf meine Schulter. "Er war nicht konzentriert", dachte ich. "Sonst hätte er meinen Kopf getroffen." Ich kam wie durch ein Wunder wieder auf die Füße, sprang gegen ihn und brachte ihn aus dem Gleichgewicht.
Überrascht taumelte er einige Schritte, ich nutzte diese Möglichkeit und brachte ihn zu Boden.

Meine Kollegen stürmten in den Raum und überwältigten den am Boden liegenden.
Jay kam auf mich zu und kurze Zeit später kamen Shay und Dawson in den Raum um das verängstigte Mädchen ins Krankenhaus zu bringen.
"Erin, ist alles okay?"Shay warf mir einen besorgten Blick zu.
"Ja, alles gut."
Ich nickte etwas, um meiner Aussage Nachdruck zu verleihen.Jay ging neben mir in die Hocke und legte mir sanft eine Hand auf die angeschlagene Schulter.
"Nicht anfassen!" fauchte ich ihn an.
Jay zog erschrocken die Hand zurück.
"Sorry,..."
Zerknirscht schaute ich auf und kam dann langsam auf die Füße.Zögerlich streckte er mir die Hand entgegen, ich ergriff sie und er zog mich dann in eine feste Umarmung."Mach das auf keinen Fall nochmal! Du stellst dich keinem Täter im alleingang."
Obwohl er flüsterte hörte ich die Sorge in seiner Stimme, mir fehlten die Worte und nickte nur als Antwort.
"Ehm,.."
Shay stand hinter mir und sah etwas unschlüssig zu mir.
"Sollen wir dich mit ins Krankenhaus nehmen?"
Ich lächelte sie an.
"Nein, mir geht's gut, danke."
Die junge Blonde Frau erwiederte mein lächeln, nickte und begab sich dann zu ihrer Kollegin, außerhalb meines Blickfelds.
Jay sah mich immernoch an.
"Ich fahr dich nachhause okay?"
"Machen Sie das, Halstead."
Hinter ihm ertönte die Stimme von Hank Voight und mir blieb nichts anderes übrig als einzuwilligen.



Halli Hallo :)
Das soll also das erste Kapitel sein. Ja, ich weiß, es ist ziemlich kurz, aber ich versuche dafür öfter Kapitel hochzuladen. Schreibt mir gerne konstruktive Kritik.Bis zum nächsten Mal eure Caro