Every day every hour turn the pain into power

GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P16 Slash
Ardy GermanLetsPlay Paluten rewinside Rotpilz Taddl/Meatcake
21.02.2017
13.08.2019
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Ich wusste nicht wann ich mich das letzte Mal so geborgen und sicher gefühlt hatte, wie in dem Moment, in dem ich in Sebastians Armen aufwachte. Die nackte Haut seiner Brust berührte meinen ebenso nackten Rücken und sendete eine wohlige Wärme aus. Am liebsten würde ich nie mehr aufstehen. Ich kuschelte mich wieder enger an ihn und wollte meine Augen schließen um noch ein wenig vor mich hinzudösen, als ich ein „Guten Morgen“ hinter mir vernehmen konnte.
„Guten Morgen“, grüßte ich zurück, mich grinsend zu ihm drehend. Doch als Rewi versuchte mich zu küssen, zog ich spielerisch meinen Kopf zurück. Bevor er protestieren konnte, erklärte ich, dass ich mir zuerst die Zähne putzen wollte.
„Und was ist mit mir?“, schmollte er.
„Komm mit, es gibt sicher noch eine Ersatzzahnbürste“

Das Aufstehen fiel mir allerdings doch etwa schwer, da ich es nicht über mich bringen konnte mich von ihm zu lösen. Als ich es schließlich doch geschafft hatte, konnte ich den nicht wirklich unangenehmen Schmerz in mir spüren. Ich grinste bei dem Gedanken, dass mich die Erinnerungen an letzte Nacht nun auch den ganzen Tag verfolgen würden. Es war phänomenal  gewesen und überhaupt nicht so wie alles andere, das ich bisher gekannt hatte.

„Was grinst du so?“, riss mich der Prinz aus meinen Gedanken.
„Das würdest du wohl gerne wissen“
„Allerdings“
„Na gut. Ich kann dich noch spüren“, erklärte ich. Rewi starrte mich mit offenem Mund an, doch bevor er etwas sagen konnte, forderte ich ihn endlich auf mit ins Bad zu kommen.
Ich gab mir alle Mühe meine Zähne so schnell wie möglich zu putzen und Rewi tat es mir nach, nur dass seine Hände währenddessen immer wieder über meine Hüften fuhren. Als wir endlich fertig waren, drehte ich mich um und überbrückte die Distanz zwischen uns um ihm den wohlverdienten Kuss zu geben.

„Zurück ins Bett?“, grinste Rewi gegen meine Lippen und ich folgte dieser Aufforderung nur zu gerne.
„Rewi?“, fragte ich, als wir wieder zusammen im Bett lagen.
„Mm?“
„Ich wollte mich nur für letzte Nacht, nun ja, irgendwie bedanken. Es hat mir echt viel bedeutet und es war wirklich der Wahnsinn und du bist wirklich gut mit mir umgegangen. So wie du mich behandelt hast, es hat sich endlich richtig angefühlt.“
„Hey, nein, bedank dich nicht dafür. Wenn dann muss ich mich bei dir für dein Vertrauen bedanken. Ich kann mir nicht ansatzweise vorstellen wie schwer das für dich gewesen sein muss.“
„War es nicht. Also doch irgendwie schon, aber ich weiß, dass es die richtige Entscheidung war. Mit dir, jetzt“, ich stockte kurz. „Ich habe dich aber zu nichts gedrängt oder?“ ich konnte die leichte Panik in meiner eigenen Stimme vernehmen.
„Gott nein, Patrick, denk so etwas nicht“, beruhigte er mich sofort, „es hat mir so viel bedeutet und ja, ich war erstaunt, dass du… jetzt, ähm, du weißt schon, wolltest“

Ich grinste bei seinem hilflosen Versuch alles zu umschreiben.

„Weißt du, du kannst Sex sagen, das ist es nämlich, was es war. Alternativ geht natürlich auch ‚Liebe machen‘“, konnte ich mir nicht verkneifen.
„Danke, du Idiot. Ich versuche dir hier gerade mein Herz auszuschütten und zu erklären, dass ich mein ersten Mal mit keinem anderen hätte haben wollen und du, bist einfach so“ Er lachte zwar, doch seine Worte brachten mich zum Denken.

„Denkst du wirklich, dass ich der Richtige für dein erstes Mal war?“
„Ja, tue ich“, Sebastian sah mir tief in die Augen, „ich weiß Sex ist ein schwieriges Thema, vor allem für dich und als du mir damals diese Dinge gesagt hast, habe ich mir so viele Gedanken darüber gemacht, und ich hab mir so sehr gewünscht, dass dein erstes Mal etwas schönes hätte sein können oder dass Sex für dich etwas Gutes ist. Und ich dachte mir, dass das ganze mit diesem ersten Mal, keine Ahnung, ich dachte mir, dass vielleicht unser erstes Mal dieses besondere erste Mal für dich sein könnte, denn das war es für mich.“

Seine Worte überwältigten mich immer wieder aufs Neue und es viel mir schwer Worte, oder auch nur Gedanken fassen zu können.

„Es… Glaub mir, ich wünschte auch, dass das hier hätte mein wirkliches erstes Mal sein können, aber sein wir ehrlich, was mir damals passiert ist, das war kein Sex. Es war gegen meinen Willen und  ich sehe nicht ein, dass mir damals etwas so Besonderes weggenommen wurde. Das was wir hatten, das war besonders für mich, das war richtiger Sex, das war Liebe. Und ich bin wirklich glücklich, dass ich das mit dir geteilt habe.“

Der Prinz sah mich aus großen Augen an. „Patrick“, begann er, „ich glaube ich liebe dich.“

Ich hatte das Gefühl jede einzelne Zelle meines Körpers hörte in diesem Moment auf zu arbeiten. Doch bevor ich in Panik ausbrechen konnte, fuhr er fort.

„Ich mein ich weiß nicht, ob das nicht vielleicht zu früh ist“ – Äh ja, danke dafür Rewi – „aber gerade in diesem Moment habe ich einfach nur das Gefühl, dass mein Herz explodiert wegen all den Gefühlen, die ich für dich habe. Und woher soll ich wissen wo der Unterschied zwischen Verliebtsein und Liebe ist? Ich mein es gibt ja dafür keinen Schalter in meinem Herzen, der sich eines Tages umlegt und sagt: so, jetzt ist es Liebe. Verstehst du was ich meine? Ich weiß es ist früh und ich fände es auch okay, wenn du sagst, dass du es noch nicht zurücksagen kannst, aber ich wollte einfach nur dass du weißt, dass meine Gefühle für dich nicht stärker sein könnten.“

Ich starrte ihn an.

„Zu früh?“, hakte er nach. Ich konnte nur nicken.

Aber mich überkam das schlechte Gewissen und drängte mich dazu auch etwas zu sagen: „Danke, Rewi. Wirklich, das bedeutet mir echt viel. Ich muss zugeben, dass das mich gerade echt überfordert und dass es für mich zu früh ist. Und es tut mir leid, aber ich kann es noch nicht zurück sagen.“
Ein wenig beschämt wich ich seinem Blick aus. Doch ich konnte spüren wie sich die Finger des Prinzen unter mein Kinn legten und sanft zwang er mich dazu in seine eisblauen Augen zu blicken.

„Hey, ich habe gesagt es ist okay und ich kann es verstehen. Ich meine das ernst.“
„Danke.“
„Nichts zu danken.“

Ich konnte nicht sagen wie lange wir noch so dalagen, meinen Kopf auf seiner Brust, nackte Haut auf nackter Haut. Doch irgendwann mussten wir wieder unseren Pflichten nachkommen, so gerne ich auch für immer in dieser Position verweilen würde.

„Ich glaube wir müssen langsam aufstehen“, merkte Sebastian leise an.
„Aber es ist Samstag“, beschwerte ich mich.
„Und es gilt einen Ball vorzubereiten.“
„Nein, erinnere mich nicht daran.“
„Doooooch. Und jetzt ab, wir sind schon viel zu lange hier.“
„Aber es ist schön hier.“
„Ja, ist es, aber trotzdem sollte ich langsam mal los. Ich hab irgendwann im Laufe des Tages noch eine Verabredung mit Lina.“

Mein Kopf schoss nach oben und ich blickte ihn geschockt an.

„Jetzt schau nicht so, Palle. Du weißt, dass das zum Casting gehört. Und außerdem weißt du auch genau, dass du der einzige für mich bist. Ich mein, schau dich um.“
Als ich die zerknäulten Bettlacken und unsere nackte Haut sah, musste ich zugeben, dass er einen Punkt hatte. Trotzdem gefiel es mir nicht.
Der Prinz erhob sich aus dem Bett und sofort vermisste ich seinen Körper und seine Wärme neben mir. Zu meinem Bedauern begann er sich wieder anzukleiden.

„Ich muss wirklich los“, erklärte er, als er mein Schmollen sah und drückte mir zum Abschied einen Kuss auf die Lippen.
„Ich lie-“
„Shhhh!“, unterbrach ich ihn erschrocken. „Zu früh“
Ich hatte ein wenig Angst was meine Worte in Sebastian auslösen würden, aber er rollte nur mit den Augen und grinste.

„Ich bin wirklich in dich verliebt. Zufrieden?“
„Ja“, grinste ich ihn an, „Ich bin auch wirklich in dich verliebt.“

Die Worte zauberten ihm  ein Lächeln ins Gesicht und ich konnte sehen wie seine Augen aufleuchteten, was meinen Bauch sofort warm werden ließ.

Ja, ich war wirklich in ihn verliebt.






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Heyyyyy
Diesmal bin ich zur Abwechslung mal wieder früh zurück. Aber ich muss dieses Kapitel jetzt sofort hochladen, bevor ich es noch bereue. Noch nie hab ich etwas schlimmeres und more awkwardes geschrieben. arrrrrrgh! Nehmet es so hin und macht damit was ihr wollt, ich will es nicht mehr haben. Und sorry an alle, die ich enttäuscht habe, indem ich kein Lemon geschrieben habe, aber das wird auch nicht mehr passieren. Nicht in diese Story und vermutlich auch in keiner anderen Fanfiction über reale Leute, das ist nichts für mich. No judging though, wenn ihr das gerne schreibt oder liest. Bei letzterem bin ich schließlich auch schuldig xD
Danke für 19.200 Aufrufe und 99 Favos. Und danke liebe Joycat für dein Review <3 es bedeutet mir echt viel so hohe Zahlen zu sehen und es haut mich jedes Mal wieder um. Und einen Riesendank an alle Reviewer, ihr seid die allerbesten.
Liebe Grüße und eine schöne Woche noch,
Coldplayed
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