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Etiennes Traum

KurzgeschichteHumor, Fantasy / P12 / Gen
19.02.2017
27.02.2017
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19.02.2017 686
 
Die vergangenen Nächte hatte ich ständig Alpträume von dem Priester und war auch aufgrund des Raumondes ständig müde. Es wirkte sich zwar auch auf meine Stimmung aus, aber mit Madelene hatte ich trotzdem eine schöne Zeit. Sie schaffte es IMMER mich zum lachen zu bringen. Ich war so dankbar dafür sie zu haben und dass alle so grosse Rücksicht auf meine Gefühle und derzeitigen Bedürfnisse nahmen.
Ich war mal wieder hundemüde und fühlte mich nach einiger Zeit endlich wieder in der Lage dazu mit Madelene zu kuscheln. Sie lag in Peanuts Bett und schlief glaube ich schon. Ich lag in meinem Bett und schlich mich rüber zu ihr. Ich legte mich zu ihr unter die Decke und kuschelte mich an ihre Schulter. Sie kuschelte sich ebenfalls sofort an mich da sie offensichtlich doch noch nicht am schlafen war oder vielleicht wach geworden war. Ich schloss zufrieden meine Augen und döste ein. Ich hörte noch wie sie flüsterte " hab dich lieb kleiner Bruder" und schon driftete ich ims Land der Träume ab...
Ich fand mich auf dem harten Fussboden in meinem Zimmer wieder. Madelene war weg. Ich schaute mich verwirrt um. Wieso liess sie mich alleine? Ob wohl etwas passiert ist? Naja vielleicht holt sie auch nur neues Gras oder so. Ich schaute prüfend aus dem Fenster und rieb mir ungläubig die Augen. Ich konnte einfach nicht fassen was ich da sah:
Der ganze Schulhof war aus Kuchen, Balia und alle anderen Bäume aus Gummibärchen, die Bänke aus Lakritze, an der Trauerweide hingen lange Balla balla Stangen runter. Erst jetzt bemerkte ich dass mein Zimmer aus Schokolade bestand. Auch alle anderen Gebäude die ich sehen konnte bestanden daraus und aus dem Springbrunnen floss flüssige Schokolade. Ich lief prüfend durch die Gänge da ich es einfach nicht glauben konnte. Ich brach einen Türknopf ab. Er schmeckte köstlich. Je weiter ich lief desto mehr probierte ich. Als ich gerade
Caramelisierte Zuckerfensterscheiben probierte fielen mir mehrere Figuren auf dem Schulhof auf. Was war das? Ich lief hinaus und auf dem Weg traf ich auf noch mehr von diesen komischen Dingern. Sie sahen aus wie Schüler und Lehrer aber über ihnen lag eine dickflüssige Matsche. Irgendwie wie Teer und sie sahen verängstigt aus aufgrund ihrer gerade noch zu erkennenden Mimik und ihrer Gestik. Was ist hier bloss passiert?
Ich lief weiter hinaus aber alle waren in dieser Matsche gefangen. Ich schaute mich weiter um aber fand immer noch nichts neues heraus. Also entschied ich mich das Gelände zu verlassen und mich im Gummibärchenwald umzusehen. Ich lief einige Zeit hindurch und kam einfach nicht drum fleissig davon zu futtern. Ich beobachtete gerade eine Herde Gummirehe als mich plötzlich etwas weg zog in ein Feld aus Salzstangen. Ich wollte den jenigen verprügeln doch der Geruch kam mir sehr vertraut vor. "MADELENE!" rief ich freudig und fiel ihr un den Hals. Sie erwiderte die Umarmung sofort aber hielt mir den Mund zu " Psst. Sie sind immer noch hier" erklärte sie mir aber ich schaute sie fragend an woraufhin sie fort fuhr " die Teermänner spritzen alle mit ihren Schläuchen voll und dann können sie sich nicht mehr bewegen. Auch anfassen kann man sie nicht mehr da sie mega klebrig sind" ich schaute sie geschockt an und hörte Schritte näher kommen. Zwischen den Salzstangen erkannte ich einen Mann in einem Gewand. Aus seinem Gewand hing ein Schlauch woraus Teer tropfte. Er hielt ihn kampfbereit in der Hand und schaute sich suchend um. Ich schluckte vor Angst doch Madelene packte mein Handgelenk und zog mich weg. Wir liefen etwa eine halbe Stunde durchs Feld bis ich einen riesigen Wackelpudding erkennen konnte. Er stand dort wo eigentlich ein kleiner Berg war. Sie lief einfach hinein. Ich blieb misstrauisch davor stehen und steckte probeweise einen Finger hinein. Es fühlte sich richtig cool an und schien sicher zu sein also sprang ich mit einem Satz komplett hinein. Ich schwamm zu Madelene und wir hatten viel Spass. Wir spielten fangen und an der Oberfläche bewarfen wir uns mit Wackelpudding. Wir vergassen all unsere Sorgen für einige Zeit was sich einfach wundervoll anfühlte...
 
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