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Ungeklärtes

GeschichteAllgemein / P12
Charlotte Slättberg /Sprotte Frieda Goldmann Friedrich Baldwein / Fred Melanie Klupsch Wilhelm Blödorn / Willi
18.02.2017
26.10.2020
12
14.773
 
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1 Review
 
07.12.2017 1.311
 
Moin, Moin ihr Lieben,
ich hab mal wieder beschlossen zwischendrin etwas zu schreiben. Da dies gefühlt die einzige Geschichte ist, wo ich noch Ideen habe, geht es hier weiter.  Also viel Spaß euch allen beim Lesen.
Lg
P.S. Falls ihr irgendeinen speziellen Wunsch habt, dann schreibt ihr mir es bitte.
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Freudig trägt die Blondine ihr neues Mascara auf. Inzwischen hat sie den teuren Produkten abgeschworen und nutzt auch die Produkte unter 10 Euro anstatt Schminke für knapp 30 oder 40 Euro. Zuerst steht das Treffen der Wilden Hühner auf dem Plan. Diesmal will Melanie sich auch die Hühnerfeder wieder holen. Die hängt laut Frieda an ihrem Hacken für die Jacke. Auch wenn Melli es nicht gedacht hätte, freut sie sich enorm wieder diese einfache Feder zu tragen. Ihr Bandenzeichen. Nach dem Treffen will sie sich am Kino mit Willi treffen. Dies ist inzwischen das achte oder neunte Treffen nach der Panne bei der Party der Urwaldzwerge und somit fast zwei Monate her.
Das Mädchen zieht ihre Lederjacke a und schlüpft in ihre Stiefeletten, als es an der Tür klingelt. Prompt stürmt ihre ältere Schwester vorbei und reißt die Tür auf und lässt die klingelnde Person in den Flur. Mit Tränen in den Augen funkelt die beste Freundin ihrer Schwester sie an.
„Das ist alles deine Schuld!“, schreit Nana die Blondine an.
„Was genau diesmal? Letztes Mal war es der geklaute Lippenstift, der in den Untiefen deiner Handtasche verschwunden war. Oder wie wär es mit deiner neuen Mascara, die du in den Nachtischschublade von meiner lieben Schwester  getan hast? Also sag mi: Woran bin ich diesmal Schuld.“
„Willi hat mit mir Schluss gemacht.“
„Und?“, fragt die schöne Melanie nach.
„Das hast du doch garantiert eingefädelt.“, giftet die drei Jahre ältere Frau sie an.
„Genau. Ich hab ja nichts Besseres zu tun um euch auseinander zu bringen. Ich hab nur ein Ziel in letzter Zeit gehabt und das war definitiv nicht Willi. Ich wollte wieder zu meiner Clique gehören, aber das geht dich nichts an.“
„Warum will er sich sonst andauernd sich mit dir treffen, wenn ihr nicht miteinander rummacht?“
Genervt verdreht die Blondine die Augen.
„Wie du weißt, hat er mich zufälliger Weise mit dir betrogen. Aber wie du auch wissen solltest, kenn ich ihn ein kleines bisschen länger als du. Er will die drei Monate wieder gut machen. Und das hat nix mit rummachen zu tun. In letzter Zeit waren wir nur an öffentlichen Orten oder mit Maik und Frieda oder alternativ mit Sprotte und Fred unterwegs. Und beim letzten Bowlen mit den beiden Paaren lief nix, außer, dass Willi darauf bestanden hat mein Getränk zu bezahlen. Also ich hab nun die Schnauze voll mich zu rechtfertigen und bin nun los.“
„Garantiert zu Willi.“, ätzt Nana rum.
„Ja.“, kontert Melli.
„Vor allem, da er neuerdings weiblich und zu viert ist. Oder anders gesagt: Ich bin unterwegs zu meinen Mädels. Wenn er sich nicht um operiert hat, wird er nicht da sein.“
Dass sie sich später mit ihm treffen will, geht diese Frau doch nix an. Zudem würden die Wilden Hühner sagen, dass das Treffen länger geht als geplant, würd sie sofort Willi eine Nachricht senden und das Kino verschieben. Das Mädchen schüttelt noch mal schnell ihren Kopf, eh sie sich auf ihr Fahrrad setzt und zum Wohnwagen radelt.

Zufrieden streicht das Mädchen, als sie als letzte den Wohnwagen verlässt, über die Hühnerfeder, die jetzt wieder um ihren Hals hängt, bevor sie die Lederjacke schließt. Endgültig. Erneut schnappt sie sich ihr Fahrrad und fährt zu dem Kino. Nach einer kurzen Radfahrt von nicht mal 15 Minuten landet sie an dem Kino, wo Willi mit seinem Rad neben dem Eingang wartet. Quietschend hält sie ihr Rad neben seins und schließt es an dem Radständer an. Kurz umarmt sie ihn zur Begrüßung.
„Hey, na. Wie geht es dir? Gut mit den Mathehausaufgaben zurecht gekommen?“
„Hey, joa ganz gut und Mathe war ja recht easy. Hab mit Nana vor knapp ner Woche Schluss gemacht. Ansonsten wollte ich fragen, ob wir wirklich ins Kino gehen wollen. Ich hätte eher Bock auf ein Eis.“
Kurz verzieht sich Melanies Mund zu einem Schmollmund, eh sie bereitwillig nickt.
„Ist eh zu schönes Wetter für Kino. Eis klingt da besser. Aber die Trennung hab ich schon mitbekommen.“
„Wie denn das?“, will der Junge wissen, während die beiden über die Straße zur Eisdiele gehen.“
„Nana ist heute zu uns gekommen, als ich los zum Wohnwagen bin und hat mich ein bisschen angeschissen. Ich wär der Grund, dass ihr euch getrennt habt und dass ich bestimmt mir dich schon gekrallt hätte. Zudem hat sie die Abende mit den anderen kritisiert. Als ob ich je gesagt hätte: Du Willi, mach mit Nana Schluss. Danach können wir zusammen sein. Vor allem, wenn seit 2 Wochen Schluss ist, wieso nervt sie mich dann heute?“
„Da hab ich echt keine Ahnung. Wenn man es aber genau nimmt, hab ich auch unter anderem wegen dir Schluss gemacht. Sie wollte mir verbieten, zu diesem Bowlingabend gehen, weil du als Single da warst. Oh mein Gott, ich mach auch direkt mit dem nächsten Mädchen rum, was ohne Partner da ist. Absolut absurd. Ich hatte einfach kein Bock auf: Nein du gehst nicht mit Melanie weg. Das ist deine Exfreundin.“
Melanie zuckt nur mit den Schultern.
„So ist sie eben. Lieber den Fehler bei anderen suchen, anstatt ihn bei sich zu finden. Ist ja auch deutlich einfacher, als ihn bei sich zu finden. Sie hat mich mal verdächtig ihren Lippenstift versteckt zu haben, aber keine zwei Stunden später fand sie den angeblich versteckten Lippenstift in ihrer Handtasche.“
Willi schüttelt kurz den Kopf.
„Eiskaffee? Oder lieber deinen Kiwibecher.“, fragt er, als er ihr die Tür offen hält-
„Ich nehme lieber einen Kiwibecher. Trinken brauche ich nicht. Hatte bei den Treffen mit den Mädels genug Tee.“, erklärt das Mädchen, als sie die Jacke auszieht und sie über den Stuhl neben sich hängt.
Willi stapft los, um zu bestellen und kommt zurück zum Tisch. Sein Blick bleibt an der Feder hängen.
„Na, dann bist du jetzt wohl wieder mein Lieblingshuhn.“, verkündet er grinsend.
Mit offenen Mund blickt das Mädchen ihn an.
„Du spinnst doch.“, stellt sie fest.
„Stimmt.“
Er kniet sich neben ihren Stuhl hin, beugt sich vor und küsst das Mädchen auf dem Mund.
„Aber das hab ich doch schon immer. Und vor allem bei dir. War leider nur ne Zeit lang irgendwie n großer Idiot.“
Als er sich vorbeugt um das Mädchen noch mal zu küssen, legt sie ihm ihre Hand auf die Brust.
„Ich bin kein Wanderpokal von dem jeder sich was nehmen kann, wie er will.“, fährt sie ihn an.
„Ich weiß. War ja lange genug mit dir zusammen um das zu wissen. Ich glaube auch nicht, anders als die Wilden Hühner, dass du was mit irgendjemanden aus der zehnten was hattest. Du lässt dich erst auf die Menschen ein, wenn du sie gut genug kennst. Tanzen ist für dich in Ordnung, aber schon eine Umarmung ist für dich schon grenzwertig, wenn du die Menschen nicht genug kennst. Und glaub mir, wenn ich könnte, würde ich gern die Zeit zurück drehen.“
Fasziniert blickt Melanie Willi an, eh sie sich vorbeugt und ihn von sich aus küsst. Er streicht sanft mit seiner Hand über ihr Gesicht und spielt kurz mit ihren Haaren, eh er den Kuss löst.
„Ich will nicht mehr, wenn ich nicht weiß, wo wir beiden stehen. Ich würde gern wieder mit dir zusammen sein. Aber ich würde auch verstehen, wenn du Zeit brauchst und Zeit haben willst.“
Melanie steht auf, woraufhin Willi sich auch hinstellt. Sie zieht ihn an sich ran und küsst ihn mit Nachdruck auf dem Mund. Ihre Zunge fährt über seine Lippen bis sich seine öffnen und sich die beiden in einen Zungenkuss wieder finden.
„Du würdest also wieder mit mir zusammen sein?“, fragt Willi nach und Melli küsst ihn zur Antwort.
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